Delphi-ähnliches System für C++

Gast #989707
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Hallo,

jeder kennt denke ich, das System von Delphi, wo man seine eigenen 
Formulare ziehen kann und erst danach programmieren muss.

Gibt es sowas auch (möglichst kostenlos) für C++?
Es macht einfach keinen Spaß jede Eigenschaft aus irgendeiner Bibliothek 
richtig einzustellen...


Danke,
Thomas
Gast #991761
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QT ist C++ vergewaltigt, und zwar aufs Übelste. Borland C++ ist unterm 
Strich wohl identisch mit Borland Delphi, weils die gleichen 
Klassenbibliotheken benutzt. Mit Microsoft wär ich bissi vorsichtiger, 
weil Microsoft C++ nicht unbedingt Standard-C++ ist, C# schon garnicht 
(was natürlich auch nicht die Intention hinter C# war, klar).
#991903
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Nicht vergewaltigt, sondern genau das wofür C++ nunmal da ist - es 
werden einige neue Sprachkonzepte eingeführt. Rate mal, wofür die gute 
Erweiterbarkeit von C++ da ist ;).

Alles in allem ist Qt eine der saubersten GUI Bibliotheken die es gibt.
#994074
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I_ H. wrote:
> Nicht vergewaltigt, sondern genau das wofür C++ nunmal da ist - es
> werden einige neue Sprachkonzepte eingeführt. Rate mal, wofür die gute
> Erweiterbarkeit von C++ da ist ;).
>
> Alles in allem ist Qt eine der saubersten GUI Bibliotheken die es gibt.

Meine Stimme geht auch eindeutig an Qt. :-)

1. Der Qt-Designer ist ähnlich wie Delphi und Konsorten, sprich schön 
übersichtlich und relativ leicht zu handhaben..

2. Das Signal-Slot Konzept ist gerade für GUI Anwendungen für meinen 
Geschmack perfekt geeignet.

Beispiel:
SIGNAL: Button_clicked()
SLOT:   klassen methode: clicked_event_handler ()

3. Es ist kostenlos und bei sourceforge gibt es viele freie klassen zur 
Erweiterung.

MFG
Gast #994076
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QT ist Spitze, keine Frage. Trotzdem: QT vergewaltigt C++ aufs aller 
aller Übelste. Warum zum Geier müssten die noch solche vollidiotischen 
Methaobjekte ("moc" -- meta object compiler) einführen?! Dass es anders 
und nur mit C++-Mitteln auch geht, zeigt das Sigc++-Framework. Das, was 
Trolltech da gemacht hat, ist einfach nur HÄSSLICH... und mit 
Erweiterbarkeit von C++ haben solche Schmierereien nichts gemein, das 
wär, wie wenn ich C von Hand mit OOP erweitern würde..., ich denk, ihr 
versteht, was ich meine. Wie gesagt, QT selbst ist einfach klasse.
#994097
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Das ist leider historisch bedingt, z.B. weil der VC++ Compiler in der 
6er Version arge Probleme mit Member-Templates hatte, die für ein 
schönes Template-Basiertes Signal/Slot Framework recht praktisch wären.

und der moc bietet auch einige Vorteile, die mit Sigc++ so nicht zu 
erreichen wären. z.B. müssen zur Compiletime noch nicht alle möglichen 
Signal-Slot Kombinationen bekannt sein, was das Einbinden von Plugins 
erheblich vereinfacht. Oder du kannst die Verbindungen erst zur Laufzeit 
frei Schnauze, z.B. aus einem Config-File zusammenstöpseln.
Oder, schau dir mal z.B. mit kdcop unter KDE die laufenden Prozesse an. 
Du kannst dort z.B. aus Perl, bash, ... direkt auf die einzelnen 
QObjects innerhalb eines Programmes zugreifen, und die manipulieren. 
d.H. alle Programme sind dadurch fast vollständig scriptbar. und das 
ganze ohne Zusatzaufwand für den Applikations-Programmierer! Ohne die 
Infos aus dem Meta-Object würde das auch nicht gehen.

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