Frequenz auf Frequenz mit Oszi ermitteln

OP #3182332
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Hallo,

bin blutiger Anfänger, habe seit wenigen Tagen mein erstes Oszi 
(Rigol1052) und habe nun folgendes Messproblem:

Ich baue momentan einen kleinen Sythesizer, welcher eine Sägezahnwelle 
erzeugt. Beim hochdrehen der Resonanz bildet sich auf der "Oberfläche" 
der eigentlichen Wellenform (ca. 65Hz) eine Art "Verzerrung", welche 
eine eigene Frequenz aufweist (ca. 500Hz).

Wie muss ich vorgehen um diese "aufmodulierte" Frequenz bestmöglich 
messen zu können.

Oszi steht auf AC, digitale Filterung und das lesen der 
Bedienungsanleitung führten (noch) zu keinen zufriedenstellenden 
Ergebnissen.

Gruß Chris
#3185296
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Christian Stielz schrieb:
> Hallo,
>
> bin blutiger Anfänger, habe seit wenigen Tagen mein erstes Oszi
> (Rigol1052) und habe nun folgendes Messproblem:
>
> Ich baue momentan einen kleinen Sythesizer, welcher eine Sägezahnwelle
> erzeugt. Beim hochdrehen der Resonanz bildet sich auf der "Oberfläche"
> der eigentlichen Wellenform (ca. 65Hz) eine Art "Verzerrung", welche
> eine eigene Frequenz aufweist (ca. 500Hz).

Das ist einer der Gründe, warum ich DigiOszis nicht so sehr liebe:
Man weiss nie so genau, ob eine angezeigte Störung aus dem Oszi
oder aus der eigenen Schaltung kommt. :-(
Gruss
Harald
#3186290
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Versuch doch mal, die Zeitbasis so einzustellen, daß du die Frequenz gut 
sehen kannst. Dann gehst du auf "Stop" und kannst dann mit zwei 
senkrechten Cursors, die du auf jeweils eine Schwingung setzt, die 
Frequenz messen. Stichwort: Cursormessungen. Im Handbuch steht es 
beschrieben.
#3186326
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Harald Wilhelms schrieb:
> Das ist einer der Gründe, warum ich DigiOszis nicht so sehr liebe:
> Man weiss nie so genau, ob eine angezeigte Störung aus dem Oszi
> oder aus der eigenen Schaltung kommt. :-(
> Gruss
> Harald

Wenn Besuch ins Labor kommt stehen auf den Tischen die Henkelmänner.
Ist der Kunde dann verschwunden, stehen da wieder die "alten" Analogen.
Man möchte dann ja auch weiterarbeiten und was sehen. :o)
OP #3186583
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Hallo,

ja, das ist eine fantastische Idee auf die ich auch schon gekommen bin. 
Leider habe ich jedoch keine Digiknipse und die Files, die das Oszi 
erzeugt haben die Endung WMF. Nie gehört zuvor, suchte ich im Netz nach 
Software, mit der sich dieses Format auf meinem Mac öffnen lässt, aber 
ich hatte auch hierbei keinen Erfolg. Rigol habe ich mittlerweile 
dreimal angeschrieben.. nichts kommt zurück.

Gruß Chris
Gast #3186620
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Christian Stielz schrieb:
> Der Typ ist im Eröffnungsposting angegeben.

Sorry, wie konnte ich das übersehen?

Lt. Handbuch [1] S.2-67f scheint es 3 Möglichkeiten zu geben. Die 
Beschreibung ist allerdings mehr als dürftig. Hast du mal zum Speichern 
von Messungen alles (Waveform, Bitmap und CSV) ausprobiert. Bei CSV 
hätte man wenigstens die Daten und könnte daraus evtl. in einer 
Tabellenkalkulation ein Bild erzeugen.

[1] 
http://www.tequipment.net/pdf/Rigol/DS1000E_DS1000D_series_manual.pdf
Gast #3188108
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Frank B. schrieb:
> Wenn Besuch ins Labor kommt stehen auf den Tischen die Henkelmänner.
> Ist der Kunde dann verschwunden, stehen da wieder die "alten" Analogen.
> Man möchte dann ja auch weiterarbeiten und was sehen. :o)

Falls das Rentenalter erreicht ist darf man so denken.

Andere sehen das Digitalscope als das was es ist und können es nutzen, 
sie haben gelernt mit einem Computer effetiv zu arbeiten und träumen 
nicht von der guten alten Zeit mit dem Taschenrechner.
Gast #3188112
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>Falls das Rentenalter erreicht ist darf man so denken.

Na ja. Vielleicht mag Frank B. oder jemand anders ja mal etwas 
detaillierter schreiben, was man mit einem Digital-Oszilloskop nicht 
sieht und was man mit einem Analog-Scope dann doch siehst. Oder 
umgekehrt.

Das würde diese Frage etwas objektiver behandeln und wäre für alle Leser 
von Nutzen.
OP #3214525
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Hallo,

hab den Trigger auf "One-shot" gestellt, die entspr. Tonhöhentaste im 
Anschluss einmal gedrückt.. das Oszi macht ein "Foto" der Wellenform und 
ich kann mit der "Cursortaste" und zwei Linien den Abstand (t) zwischen 
ihnen ermitteln.. 2ms = 500Hz.

Macht "man" das so, oder bin ich auf dem Holzweg.

Für mich hat es jedenfalls so ganz gut geklappt. :)

Gruß Chris

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