Hallo
mein Mozilla 41.0.1 misstraut der Seite vom deutschen Kupferinstitut www
kupferinstitut de :
"Dieser Verbindung wird nicht vertraut
Sie haben Firefox angewiesen, eine gesicherte Verbindung zu
www.kupferinstitut.de aufzubauen, es kann aber nicht überprüft werden,
ob die Verbindung sicher ist.
..."
wenn ich "Ich kenne das Risiko" wähle und dann "zu den Ausnahmen
hinzufügen" und die weiteren Schritte klicke klappt es leider auch
nicht, ich gelange dann zu einen LogIn der Seite vom Deutschen
Kupferinstitut.
Die Seite kann ich aber über einen Rechner im Firmennetzt bei meinen
Arbeitgeber mit den Microsoft Explorer (Version ?) problemlos ansurfen.
Es baut sich ganz normal die Seite auf, ohne jegliches LogIn Gedöns.
Weder der Inhalt der Seite, noch die Tatsache das das Firmennetz ehr
besser abgesichert ist als mein Privater Einzelplatzrechner zu Hause
noch das die Seite der erste Suchtreffer bei Google ist deutet darauf
hin das der Seite tatsächlich misstraut werden müsste.
Derweiteren erscheint bei der Google Suche auch (rechts neben den ersten
Suchtreffer) direkt durch Google eine echte Deutsche Postadresse, eine
Kartendarstellung und ein Streeviewbild des Gebäudes mit verlinkung zu
StreetView ("Haus der Metalle").
Ist Mozilla eventuell bei der Seite überempfindlich? Oder ist die Seite
nachweisliche (Quellenangabe, keine Meinung oder Vermutung) in
irgendeiner Weise "verseucht"?
Meine Google Suche:
https://www.google.de/search?q=dEUTSCHES+kUPFERINSTITUT&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&ei=3qoSVuqiAqShyAOjoqfoAQ
Was kann (muß) ich mit meinen Mozilla machen machen um die Seite normal
ansurfen zu können?
mfg
Kupferlos
Dem Webmaster eine Mail schicken, denn das Zertifikat ist nicht nur
selbst signiert, sondern auch abgelaufen. In diesem Falle muss der
Browser die SSL Verbindung verweigern.
Kupferlos schrieb:> Die Seite kann ich aber über einen Rechner im Firmennetzt bei meinen> Arbeitgeber mit den Microsoft Explorer (Version ?) problemlos ansurfen.
Dein Arbeitgeber hat vermutlich so ein SSL Man-in-the-Middle "Firewall"
Dings im Netz, oder der IE ist sehr unsicher konfiguriert. Es ist auch
möglich dass Du auf Arbeit eine andere Seite erhältst als zu Hause (z.B.
via fester IP).
Also das deutsche Kupferinstitut ist eine Institution mit der ich auf
dem Kupfersymposium im Rahmen der Metallographietagung vor ein paar
Jahren in Rostock auch schon persönlich zu tun hatte. Also das ist
genauso echt wie der VDI oder ähnliche Interessengemeinschaften.
Warum FF41 dem nicht vertraut? Vielleicht haben sie kein nach FF's
Regeln zertifiziertes SSL? Ich kenne die Seite um die PDF-Broschüren von
dort zu laden und mein FF auf Android meckert auch gerade nicht. Hast
vielleicht eine Internet Security die dazwischen funkt?
Oder eine dieser "alles nur nocn über https-Erweiterungen? Das könnte
auch die Login-Aufforderung erklären, vielleicht benutzen die dort https
für Mitglieder/Eingeweihte zum einloggen und leiten deshalb den Aufruf
um?
Ich würd das mal probehalber abschalten wenn vorhanden und die normale
http-Seite ansurfen.
Viel Erfolg
Jim M. schrieb:> Dem Webmaster eine Mail schicken, denn das Zertifikat ist nicht nur> selbst signiert, sondern auch abgelaufen. In diesem Falle muss der> Browser die SSL Verbindung verweigern.
Kann ich nicht bestätigen. Bei mir hat die Seite ein gültiges Zertifikat
von COMODO CA Limited, Ablaufdatum 31.12.2016.
Alles geht tadellos.
Achim H. schrieb:> Hm, bei https://kupferinstitut.de (Ohne WWW!) kommt in der Tat die> Meldung.
Klar. Wenn das Zertifikat für den Adresse nicht gilt, kommt eine
entsprechende Fehlermeldung. Und dann wird das wohl so sein.
Hallo
wenn ich bei der Mozilla "Fehler"-meldung Technische Details anklicke
erhalte ich folgende Meldung:
"www.kupferinstitut.de:8443 verwendet ein ungültiges
Sicherheitszertifikat. Dem Zertifikat wird nicht vertraut, weil es vom
Aussteller selbst signiert wurde. Das Zertifikat gilt nur für Parallels
Panel. Das Zertifikat ist am 15.09.2015 23:16 abgelaufen. Die aktuelle
Zeit ist 05.10.2015 20:06. (Fehlercode: sec_error_unknown_issuer)"
Betriebsystem ist Win7 auf aktuellen Stand und Avira Antivir (Kostenlose
Version) auf ebenfalls aktuellen Stand.
Add-ons die eventuell einen Einfluss haben könnten (?) habe ich folgende
Adblock Plus
Better Privacy
Ghostery
die anderen meiner Add-Ons können meiner Meinung nach keinesfalls einen
Einfluss haben.(Add ons für Video download, Serverinfo,Bildersuche u.ä.)
mfg
Kupferlos
Neben dem RICHTIGEN Namen sollte aber auch Datum und Uhrzeit genau sein.
Obige Fehlermeldung (Fehlercode: ssl_error_bad_cert_domain) wird ein
Problem mit dem Namen sein. Evtl. ist auch bei DNS was faul?
Wolfgang schrieb:> Man muss schließlich nicht für jeden Sch..ß Alias ein> Sicherheitszertifikat ausstellen.
Ein Wildcard-Zertifikat war den Herrschaften anscheinend zu teuer.
Das gilt dann nämlich für *.domain.tld
Übrigens zeigt auch Chromium einen Zertifikatsfehler an, wenn man
https://www.kupferinstitut.de:8443 aufruft.
Da kommt o.g. Selbstbastelzertifikat.
Lässt man das :8443 weg, wird hingegen das gültige Zertifikat von Comodo
verwendet.
Nun ist interessant, warum ausgerechnet
https://www.kupferinstitut.de:8443
anstelle von
https://www.kupferinstitut.de
aufgerufen werden soll.
Woher kommt diese Vorgabe, bzw. diese URL?
oszi40 schrieb:> Obige Fehlermeldung (Fehlercode: ssl_error_bad_cert_domain) wird ein> Problem mit dem Namen sein. Evtl. ist auch bei DNS was faul?
Mit dem Namen eher nicht. Aber mit dem Port:
Rufus Τ. F. schrieb:> Woher kommt diese Vorgabe, bzw. diese URL?
Das scheint eine Plesk Login Seite zu sein. Also vermutlich der
Administratorzugang vom Hoster (http://www.odin.com/).
Hallo
"Woher kommt diese Vorgabe, bzw. diese URL?"
Tja das würde ich auch gerne Wissen...
Gebe ich die URL händisch per Tatatur ein komme ich zur schon
angespochenen "Fehler"-Meldung vom Firefox.
Wird gezielt http://www.kuperinstitut.de ein (also nicht https://....)
"macht" Mozila automatisch "https://www.kupferinstitut.de:8443/" daraus
was aber eben auch die "Fehler"-Meldung hervorruft.
Es ist zum kotz.. warum will mir der schei.. Browser vorschreiben das
ich nicht auf (angeblich) unsichere oder nicht zertifizierte Seiten
darf?
Wenn ich bewusst das Risiko eingehe sollte das doch meine Sache sein ob
sich der Computer eventuell etwas einfängt.
mfg
Kupferlos
(Mittlerweile doch schon leicht frustriert)
Ich möchte letztendlich diesen Beitrag von der Homepage
ansurfen
https://www.kupferinstitut.de/de/werkstoffe/anwendung/e-mobilitaet/schienenverkehr/bahn-energie.html
Kupferlos schrieb:> Ich möchte letztendlich diesen Beitrag von der Homepage> ansurfen
Also ich kann den Link in Deinem Beitrag problemlos direkt im FF
(41.0.1) aufrufen.
Könntest mal versuchen Browserhistory und Caches zu löschen. Oder hast
Du eventuell irgendwelche Plugins installiert?
(Hat das Kupferinstitut denn mittlerweile genügen Klicks, oder ist
dessen Bandbreiter unter dieser DDOS-Attacke zusammengebrochen? ;) )
Hm, mal den Browser-Cache (ggf. nur für diese Seite) geleert?
Die Umleitung auf Port 8443 ist seehr seltsam.
Hallo,
liegt an irgendeine Einstellung im meinen Router :-O
Habe mich über einen Surfstick mit den Internet verbunden und damit
klappt es :-)
Danke für die Unterstüzung.
(Was falsch ist muss ich noch herausfinden - aber nicht mehr heute)
mfg
Kupferlos
Kupferlos schrieb:> Es ist zum kotz.. warum will mir der schei.. Browser vorschreiben das> ich nicht auf (angeblich) unsichere oder nicht zertifizierte Seiten> darf?
Ganz einfach: um die Seitenbetreiber dazu zu zwingen, endlich mal
gewisse standards umzusetzen, z.B. https, gültige zertifikate usw.
Wenn du die Meldung deines Browsers ignorierst, ist das dein Ding. Dann
heul aber nachher nicht rum, weil deine Bankdaten mittels gefälschtem
Zertifikat und MITM geklaut wurden...
Sagt der Browser nichts, heulen alle rum, das der Browser ja mal was
hätte sagen können, und das ist ja alles unverantwortlich.
Meldet der Browser sich aber zu wort, ist es auch nicht recht...
Kannst dir ja überlegen, was dir lieber ist. Außerdem schreibt dir
Browser nichts vor, er gibt dir einen Hinweis das da eventuell was
nicht stimmt!
Überprüfe mal bitte Datum und Uhrzeit deines Rechners.
http://www.kupferinstitut.de wird bei meinem aktuellen SeaMonkey 2.38
problemlos geladen, ebenso
https://www.kupferinstitut.de
Lobenswert, da unverschlüsselter Kram ja eigentlich nicht mehr ins Web
gehört.
Da SeaMonkey die gleiche Engine wie FF benutzt, liegt das Problem
vermutlich nicht beim Kupferinstitut.
Wolfgang schrieb:> Man muss schließlich nicht für jeden Sch..ß Alias ein> Sicherheitszertifikat ausstellen.
Man muss aber auch nicht für jeden Scheiß einen Alias haben. Gute
Sitte wäre es wohl, dass das Zertifikat dann auch für alle Aliase
gilt, die man bevölkert hat. Wenn die Nutzer zu faul sind, das
http://www zu tippen, dann nehmen ihnen das die meisten Browser doch
sowieso ab, wenn es keinen A-RR (oder AAAA) für die www-lose Domain
gibt.
Kaj G. schrieb:> Ganz einfach: um die Seitenbetreiber dazu zu zwingen, endlich mal> gewisse standards umzusetzen, z.B. https, gültige zertifikate usw.
wie zwinge ich AVM ein gültiges Zertifikat für meine Fritzbox 3270
auszustellen, der will mir doch lieber neue Fritzboxen verkaufen.
Kupferlos schrieb:> Es ist zum kotz.. warum will mir der schei.. Browser vorschreiben das> ich nicht auf (angeblich) unsichere oder nicht zertifizierte Seiten> darf?> Wenn ich bewusst das Risiko eingehe sollte das doch meine Sache sein ob> sich der Computer eventuell etwas einfängt.
sehe ich genauso!
Joachim B. schrieb:> Kupferlos schrieb:>> Es ist zum kotz.. warum will mir der schei.. Browser vorschreiben das>> ich nicht auf (angeblich) unsichere oder nicht zertifizierte Seiten>> darf?
Das ist natürlich Schwachsinn. Der Browser schreibt hier gar nichts vor,
er warnt nur sehr deutlich davor, Seiten mit gefälschten Zertifikaten
aufzurufen.
Zertifikate sind ein grundlegender und wichtiger Sicherheitsmechanismus,
die man entsprechend ernstnehmen sollte.
Rufus Τ. F. schrieb:> Das ist natürlich Schwachsinn. Der Browser schreibt hier gar nichts vor,> er warnt nur sehr deutlich davor, Seiten mit gefälschten Zertifikaten> aufzurufen.
nein er verweigert meine fritzbox.net Adresse zu verbinden!
auch wenn ich die Ausnahme bestätige, ein neues Zertifikat wird der 3270
nicht ausgestellt. Der alte IE akzeptiert diese Adresse weiterhin nur FF
eben nicht, von AVM keine Reaktion, ich kann die ja nicht zwingen der
Box ein Update zu verpassen.
ich hatte auch mal das Problem, dass ich Aufgrund eines ungültigen
Zertifikates, obwohl ich geklickt hab „ich kenne das Risiko“ (egal),
nicht auf eine spezielle Seite meiner Hochschule kam. Ich habe dann
rausgefunden das es nicht der Browser war, welcher blockierte, sondern
mein Antiviren Web Schutz. Hab ich diesen deaktiviert (da gibt es so
Buttons für 10 min deaktivieren) ging es.
gr
Rufus Τ. F. schrieb:> Ein Wildcard-Zertifikat war den Herrschaften anscheinend zu teuer.> Das gilt dann nämlich für *.domain.tld
*.eu und *.de waren vermutlich nicht mehr frei. ;-)
Bei kupferschluessel.de, kupferinstitut.de, kupferschluessel.de,
kupferseminar.de und copperalliance.eu läppert sich das.
Joachim B. schrieb:> (Fehlercode: ssl_error_weak_server_ephemeral_dh_key)> Das ist ja wohl ein Witz!
Nein, ernst gemeint und sinnvoll.
Man kann bei Firefox in about:config schwache Verschlüsselung wieder
zulassen, wenn man das unbedingt benötigt. Mam muss dann aber mit
einkalkulieren, dass eine angezeigte Verschlüsselung auch bei anderen
Webseiten trotz https entsprechend schwach bis wertlos sein kann.
A. K. schrieb:> Man kann bei Firefox in about:config schwache Verschlüsselung wieder> zulassen, wenn man das unbedingt benötigt.
ist mir nie gelungen, vielleicht war die Anleitung zu schwach oder ich.
A. K. schrieb:> Mam muss dann aber mit> einkalkulieren, dass eine angezeigte Verschlüsselung auch bei anderen> Webseiten trotz https entsprechend schwach bis wertlos sein kann.
wieso wenn ich nur meine Seite als Ausnahme hinzufügen will soll FF das
natürlich umsetzen, da interessieren mich andere nicht und auch FF hat
es nicht zu interessieren.
Dein Problem mit schwacher Verschlüsselung hat mit dem hier aufgeführten
Problem ungültiger Zertifikate nichts zu tun. Zertifikate sind auf die
Seite bezogen. Füe erlaubte oder nicht erlaubte
Verschlüsselungsverfahren hingegen gibt es m.W. keine seitenbezogene
Behandlung, sondern nur globale Einstellungen.
A. K. schrieb:> Dein Problem mit schwacher Verschlüsselung hat mit dem hier aufgeführten> Problem ungültiger Zertifikate nichts zu tun. Zertifikate sind auf die> Seite bezogen.
OK als das "Problem" erstmalig mit FF 31 auftrat sahe es nach
Zertifikatsfehler aus, die letzte "Fehlermeldung" mit dem schwachen
Schlüssel stammt vom FF 41, auch die Häufigkeit der sogenannten Updates
in diesem Zeitraum von FF 31 bis FF 41 zeigt mir doch das da globale
Probleme im FF stecken.
Ich wusste schon immer updates nur in der Not zu machen, mit jedem
behandeltem Fehler kommen 10 Neue hinzu.
Joachim B. schrieb:> auch die Häufigkeit der sogenannten Updates> in diesem Zeitraum von FF 31 bis FF 41 zeigt mir doch das da globale> Probleme im FF stecken.
Änderungen im Bereich von Verschlüsselung hängen beispielsweise mit SSL
Problemen wie POODLE zusammen und sind damit nicht nur auf den Firefox
bezogen.
A. K. schrieb:> Änderungen im Bereich von Verschlüsselung hängen beispielsweise mit SSL> Problemen wie POODLE zusammen und sind damit nicht nur auf den Firefox> bezogen.
für mein XP gibt es kein IE Update mehr und ich komme problemlos auf
meine Fritzbox, die anderen Probleme mit ssl sind mir nicht im IE
begegnet nur auf dem rasPI hat mich ne Menge recherche Zeit gekostet die
SSL updates zu finden.
Joachim B. schrieb:> für mein XP gibt es kein IE Update mehr und ich komme problemlos auf> meine Fritzbox,
Yep. Aber dafür kann möglicherweise jeder zwischen dir und deiner Bank
den Inhalt mitlesen und ggf. ändern, wenn er will. Mozilla hat das ja
nicht rausgeschmissen um dich zu ärgern. Der IE ist eines der
schlimmsten Produkte, was Sicherheit angegeht. Kein anderes Produkt
taucht häufiger in Intrusion Prevention Massnahmen auf als der IE (nicht
einmal Adobe, und das will was heissen). Selbst Microsoft hat
mittlerweile dieses Produkt entnervt aufgegeben.
Sicherheit ist das moderne Gegenteil von Bequemlichkeit.
Es ist nicht weiter ungewöhnlich, dass man für ältere per Webseite
konfigurierte Geräte auch einen Browser aus der Ära des Gerätes
benötigt, weil neuere damit nicht zurecht kommen. Gerne auch bei Java.
Browser müssen sich weiterentwickeln und auch mal alte Zöpfe
abschneiden.
Einem Pferd nagelt man auch keine Autoreifen an die Hufe. ;-)
A. K. schrieb:> Yep. Aber dafür kann möglicherweise jeder zwischen dir und deiner Bank> den Inhalt mitlesen und ggf. ändern, wenn er will.
für die Bank nutze ich ja FF und Angriff in the middle, sorry so
interessant bin ich nicht und es gibt genug "Spione" die sowieso alles
von mir oder der Kanzlerin belauschen können wobei ich weniger glaube
das die sich auf mich konzentrieren, glücklicherweise hilft in dem fall
der Abbau der Arbeitsstellen im öff. Dienst, oder werden die nun alle
als Lauscher bei der NSA oder beim Bundesverfassungsschutz beschäftigt?
Die Arbeitslosenstatistik sagt was anderes.
A. K. schrieb:> Einem Pferd nagelt man auch keine Autoreifen an die Hufe. ;-)
Die Ureineinwohner der USA hatte keine Hufe an den Pferden und wir
wechseln noch oft Sommer wie Winter die Reifen.
A. K. schrieb:> Na also. Dann nimm den IE für Fritz und den FF für die Bank.> Ist doch alles in bester Ordnung.
mach ich doch, in Ordnung finde ich das trotzdem nicht das der FF mir
signalisiert ich darf ne Ausnahme hinzufügen und mir dann den
Stinkefinger zeigt.
Joachim B. schrieb:> Die Ureineinwohner der USA hatte keine Hufe an den Pferden
Stimmt insoweit, als sie vor den Spaniern auch keine Pferde hatten. Aber
Hufe werden die armen Viecher danach hoffentlich schon gehabt haben. Nur
nicht unbedingt mit Eisen dran, aber Strassen hatten sie ja auch keine.
Matthias S. schrieb:> Da SeaMonkey die gleiche Engine wie FF benutzt, liegt das Problem> vermutlich nicht beim Kupferinstitut.
Hä? In dem Zertifikat steht "Expired 15/9/15". Das ist mindestens
deshalb ungültig. Was der Firefox macht ist korrekt, die Admins der
Seite haben's verkackt, das ist allein deren Schuld. Wenn andere Browser
das akzeptieren, ist das ein Bug in den Browsern.
Ich schreib seitenbetreibern mit ungueltigen Zertifikaten eine email.
Sie koennen das SSL ja auch weglassen, dann gibt es diese Probleme alle
nicht. Allerdings greife ich dann auf heikle Services nicht mehr zu.
Oder D. schrieb:> Ich schreib seitenbetreibern mit ungueltigen Zertifikaten eine email.
Das ist der richtige Ansatz. Shit happens. Letzthin hatte Google mal
kurz seine Domain verloren, weil wohl jemand gepennt hatte.
> jeder zwischen dir und deiner Bank den Inhalt mitlesen
Ja liebe Leser, Bankwahl ist Vertrauenssache. Wie meinte schon der CCC:
"Wir sind alle Simulanten"! Deshalb ist es nicht sehr schlau, jeden
Zertifikats-Dreck ohne nachdenken UNgeprüft zu erlauben.
SSL für öffentliche Inhalte ist eh von fraglicher Nützlichkeit ... ich
bin mir nichtmal sicher, ob das im Endeffekt nicht eher schadet.
Mechanismen wie Caching, was verhinden kann dass jeder Request durch die
ganze Welt fließt, werden dadurch jedenfalls verhindert.
Sven B. schrieb:> SSL für öffentliche Inhalte ist eh von fraglicher Nützlichkeit ... ich> bin mir nichtmal sicher, ob das im Endeffekt nicht eher schadet.
Wenn du nicht grad auf den Unterschied zwischen SSL und TLS anspielst
ist es deine Entscheidung - aber auch die deiner Bank, denn die macht es
hoffentlich nicht ohne.
Man sollte bei allem NSA/BND-Geschwurbel aber auch ab und zu an die
(anderen) Internet-Gauner denken, die gerne Geld kassieren wollen.
A. K. schrieb:> Man sollte bei allem NSA/BND-Geschwurbel aber auch ab und zu an die> (anderen) Internet-Gauner denken, die gerne Geld kassieren wollen.
ich frage mich halt was ich gegen Angriff in-the-middle tun kann?
Ich komme doch maximal bis zu meiner TK Dose, weiter sind andere
zuständig auf die ich keinen Einfluß habe. Hat sich der Internet-Gauner
in die VST reingelassen oder ist der gar der Anbieter habe ich eh
verloren.
A. K. schrieb:> Sven B. schrieb:>> SSL für öffentliche Inhalte ist eh von fraglicher Nützlichkeit ... ich>> bin mir nichtmal sicher, ob das im Endeffekt nicht eher schadet.>> Wenn du nicht grad auf den Unterschied zwischen SSL und TLS anspielst> ist es deine Entscheidung - aber auch die deiner Bank, denn die macht es> hoffentlich nicht ohne.
Ach so, ne, TLS und SSL ... ich hab mich noch nicht dran gewöhnt TLS zu
sagen ;)
Es ging mir eher darum dass heutzutage viele Seiten mit rein
öffentlichem Inhalt (sagen wir, Wikipedia), TLS anbieten. Das heißt
alles was verschlüsselt wird ist eh öffentlich zugänglich. Ob das
zielführend ist ist fraglich.
Dass TLS Pflicht ist, sobald Logindaten oder irgendwas übertragen werden
ist selstverständlich. Bei Banken fände ich es sogar sinnvoll, nicht auf
die blöden CAs zu vertrauen, sondern dem Kunden einfach einen Brief mit
dem Fingerprint zu schicken und dann Certificate Pinning zu machen.
Joachim B. schrieb:> A. K. schrieb:>> Man sollte bei allem NSA/BND-Geschwurbel aber auch ab und zu an die>> (anderen) Internet-Gauner denken, die gerne Geld kassieren wollen.>> ich frage mich halt was ich gegen Angriff in-the-middle tun kann?
Genau dafür ist ja TLS eigentlich gut. Solange die CAs vertrauenswürdig
sind (was sie nicht wirklich sind), werden solcherart Angriffe effektiv
verhindert. Der Benutzer bekommt dann genau so eine Meldung wie in
diesem Thread diskutiert. Und ignoriert die wahrscheinlich, womit der
Schutz wieder dahin ist ;P
Joachim B. schrieb:> ich frage mich halt was ich gegen Angriff in-the-middle tun kann?
Verschlüsselung mit PFS (perfect forward secrecy). Zertifikate mit
Pinning, d.h. die gültigen Server-Zertifikate sind deinem System bereits
a priori bekannt und der Server kann dir kein gefälschtes unterschieben.
Das dürfen die Leute zwischendrin ruhig mitlesen und auf Halde legen.
Nützen tut es ihnen nach bisher bekanntem Stand nichts.
Man kann auch routinemässig HTTPS statt HTTP verwenden, wenn angeboten.
Ohen den eben beschriebenen Firlefanz. Per Browser-Plugin funktioniert
das sogar automatisch. Beispielsweise bei mikrocontroller.net - das zu
verschlüsseln ist zwar nicht ganz so wichtig, schadet aber nicht. Muss
ja nicht jeder auf dem Zwangsproxy deines Providers rein aus Neugierde
mitlesen können.
Dieses Zertifikat wurde für die folgenden Verwendungen verifiziert:
SSL-Client-Zertifikat
SSL-Server-Zertifikat
Ausgestellt für
Allgemeiner Name (CN) kein Teil
Organisation (O) <kein Teil des Zertifikats>
Organisationseinheit (OU) Domain Control Validated
Seriennummer OO:B6:FB:D9:55:DA:49:EC:E2:67:36:29:F6:CD:51:73:D4
Ausgestellt von
Allgemeiner Name (CN) COMODO RSA Domain Validation Secure Server CA
Organisation (O) COMODO CA Limited
Organisationseinheit (OU) <kein Teil des Zertifikats>
Gültigkeitsdauer
Beginnt mit 07.10.2014
Läuft ab am 31i2.2016
Fingerabdrücke
SHA-256-Fingerabdruck D6:17:7D:4E:21:5B:AC:71:FO:F2:9F:22:EB:C2:03:EO:
89:FD:C8:1A:30:F3:3C:99:74:C8:SA:F4:EE:D9:9D:15
SHA1-Fingerabdruck
53:C8:88:18:53:57:AC:BB:D3:72:28:74:1D:C0:87:80:84:10:BD:33
comodo stellt zertifikate aus für hmmmm... UNBEKANNT???
Sven B. schrieb:> öffentlichem Inhalt (sagen wir, Wikipedia), TLS anbieten. Das heißt> alles was verschlüsselt wird ist eh öffentlich zugänglich. Ob das> zielführend ist, ist fraglich.
... ist nicht so fraglich. Weißt Du, ob Du immer genau daaaaaa ankommst,
wo Du wirklich hin wolltest? Ein tracert nach irgendwo hat oft > 10
Rechner dazwischen. Weißt Du GENAU, ob da unterwegs böse Geister eine
Kiste davon so verbiegen und Dir ein paar faule Eier mitgeben?
Verschlüsslung erhöht den Aufwand wesentlich.
oszi40 schrieb:> Ein tracert nach irgendwo hat oft > 10 Rechner dazwischen.
Und ggf. noch ein paar dazwischen die du nicht siehst, wenn auch
unterhalb von IP geroutet wird, z.B. per MPLS. Da kann es schon mal
vorkommen, dass die dramatisch steigende Latenz zwischen zwei Traceroute
Hops teuflisch nach einer Route über Big Brother aussieht, aber keiner
der Hops schweflig riecht.
michi42 schrieb:> comodo stellt zertifikate aus für hmmmm... UNBEKANNT???
ja, warum auch nicht. Entscheidend hier ist "Domain Control Validated".
D.h. nur dir Kontrolle über die Domain wird geprüft. Namen und weiteres
dürfen dann nicht Teil des Zertifikates sein.
Der Fehler liegt übrigens in der IPV6 Konfiguration der Seite
www.kupferinstitut.de (91.250.86.202:80) liefert die richtige Seite. Da
wohl auch mit SSL das gültige Zertifikat.
www.kupferinstitut.de ([2a01:488:67:1000:5bfa:56ca:0:1]:80) dagegen
liefert eine Umleitung auf https://www.kupferinstitut.de:8443
1
HTTP/1.1 302 Found
2
Date: Tue, 06 Oct 2015 11:27:52 GMT
3
Server: Apache
4
Location: https://www.kupferinstitut.de:8443
5
Cache-Control: max-age=0
6
Expires: Tue, 06 Oct 2015 11:27:52 GMT
7
Vary: Accept-Encoding
8
Content-Length: 289
9
Content-Type: text/html; charset=iso-8859-1
10
11
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//IETF//DTD HTML 2.0//EN">
12
<html><head>
13
<title>302 Found</title>
14
</head><body>
15
<h1>Found</h1>
16
<p>The document has moved [hier kommt noch mal der Link, entfernt wegen spamfilter hier]</p>
17
<hr>
18
<address>Apache Server at www.kupferinstitut.de Port 80</address>
oszi40 schrieb:> Weißt Du, ob Du immer genau daaaaaa ankommst, wo Du wirklich hin> wolltest?
Außerdem geht es ja auch keinen was an, ob du dich auf Wikipedia
nun gerade für den Aufbau einer Bombe, die Zusammensetzung von
Schlagsahne oder die Grundideen des Maosimus interessierst.
oszi40 schrieb:> Sven B. schrieb:>> öffentlichem Inhalt (sagen wir, Wikipedia), TLS anbieten. Das heißt>> alles was verschlüsselt wird ist eh öffentlich zugänglich. Ob das>> zielführend ist, ist fraglich.>> ... ist nicht so fraglich. Weißt Du, ob Du immer genau daaaaaa ankommst,> wo Du wirklich hin wolltest? Ein tracert nach irgendwo hat oft > 10> Rechner dazwischen. Weißt Du GENAU, ob da unterwegs böse Geister eine> Kiste davon so verbiegen und Dir ein paar faule Eier mitgeben?> Verschlüsslung erhöht den Aufwand wesentlich.
Verschlüsselung erhöht den Aufwand gar nicht. Die Signatur ist das,
was den Aufwand erhöht. Signierte Wikipedia-Artikel? Bitteschön, bin ich
dabei. Aber bei verschlüsselt bin ich mir nicht sicher, ob das
zielführend ist. Nimm mal an, hier um die Ecke steht ein Rechenzentrum,
was mir den Artikel cached. Dann geht mein Request gar nicht quer durch
Europa, sondern bleibt vielleicht innerhalb meiner Heimatstadt. Das ist
doch ein Vorteil.
Sven B. schrieb:> Nimm mal an, hier um die Ecke steht ein Rechenzentrum, was mir den> Artikel cached.
Woher würdest du von diesem Rechenzentrum denn erfahren, um dessen
Cache auch tatsächlich zu benutzen?
Ich glaube, genau scheiterte es zu Zeiten, als die Leitungen noch
viel dünner waren, vor allem. Ist ja nicht so, dass es solche Versuche
nicht schon mal gegeben hätte.
Kommt dazu, dass in aller Regel die Leitung zum Rechenzentrum bei dir
um die Ecke keineswegs so geradlinig sein dürfte, wie man sich das
wünschen würde.
Jörg W. schrieb:> Sven B. schrieb:>> Nimm mal an, hier um die Ecke steht ein Rechenzentrum, was mir den>> Artikel cached.>> Woher würdest du von diesem Rechenzentrum denn erfahren, um dessen> Cache auch tatsächlich zu benutzen?
Naja, da ist ein Router, der meinen Request weiterleitet. Wenn der
sieht, "oh, das ist ein GET auf de.wikipedia.org/blabla" und "so einen
hab ich vor 30 Millisekunden schonmal weitergeleitet und das hier war
die Antwort" ... dann kann der mir die einfach zurückschicken, ohne den
Request nochmal weiterzuschicken.
Jörg W. schrieb:> Kommt dazu, dass in aller Regel die Leitung zum Rechenzentrum bei dir> um die Ecke keineswegs so geradlinig sein dürfte, wie man sich das> wünschen würde.
Yep. Schweizer Unternehmen zu süddeutschem Unternehmen läuft über die
USA, weil Provider sich im Peering-Krieg befinden.
Sven B. schrieb:> Naja, da ist ein Router, der meinen Request weiterleitet. Wenn der> sieht, "oh, das ist ein GET auf de.wikipedia.org/blabla"
Ein normaler Router interessiert sich nicht für den Inhalt, also "GET".
Ein Proxy schon. Und Schnüffelgeräte (deep packet inspection).
> hab ich vor 30 Millisekunden schonmal weitergeleitet und das hier war> die Antwort" ... dann kann der mir die einfach zurückschicken, ohne den> Request nochmal weiterzuschicken.
Nur wenn Caching zulässig ist, war heute meist nicht der Fall ist.
Sven B. schrieb:> Naja, da ist ein Router, der meinen Request weiterleitet.
Du schmeißt hier kräftig die Layers durcheinander.
Routing: Layer 3 (IP)
HTTP: Layer 4
Das, was du willst, nennt sich transparenter Proxy, und der müsste
dann bei deinem Provider stehen. (Das Rechenzentrum neben dir hat
sehr wahrscheinlich einen anderen Provider als du, das kommt also
netztopologisch gar nicht dafür in Frage.)
Kann man machen, aber kostet Aufwand, den würde sich jemand bezahlen
lassen wollen. Mittlerweile sind die Kosten für den Datentransport
so viel geringer, dass sich der zusätzliche Aufwand für den Proxy
nicht lohnt. Früher hatten die großen Provider (wie die Telekom)
noch (nicht-transparente) Proxies, die zumindest an netztopologisch
sinnvoller Stelle saßen, die du allerdings hättest explizit in
deinem Browser konfigurieren müssen (oder noch besser: du betreibst
in deinem Netz gleich selbst einen Squid, der den Proxy des ISP als
Upstream-Proxy nimmt). Aber die Zeiten sind vorbei.
Ganz unabhängig davon bliebe noch der juristische Aspekt: normalerweise
beauftragst du deinen ISP, deine IP-Pakete passend zum Ziel zu leiten
und die Antworten zurück. Dass er sich in die höheren Ebenen einmischt,
ohne sich vorher deine Genehmigung dazu zu holen, ist normalerweise
nicht erwünscht.
Jörg W. schrieb:> Mittlerweile sind die Kosten für den Datentransport> so viel geringer, dass sich der zusätzliche Aufwand für den Proxy> nicht lohnt.
Es lohnt allein schon deshalb nicht, weil das eingesparte Datenvolumen
relativ gering ist. Das Web verwendet mittlerweile überwiegend
dynamische Seiten, die einem Proxy mitteilen, dass er den Kram jedesmal
neu holen soll.
> Ganz unabhängig davon bliebe noch der juristische Aspekt: normalerweise> beauftragst du deinen ISP, deine IP-Pakete passend zum Ziel zu leiten> und die Antworten zurück.
Das steht wo?
> Dass er sich in die höheren Ebenen einmischt,> ohne sich vorher deine Genehmigung dazu zu holen, ist normalerweise> nicht erwünscht.
Zwangsproxies sind im Mobilfunk nicht weiter ungewöhnlich.
Probier auf Handy/Tab mal http://www.meine-aktuelle-ip.de aus. Und schau
dir an, ob was unter HTTP_X_FORWARDED_FOR IP steht.
A. K. schrieb:> Zwangsproxies sind im Mobilfunk nicht weiter ungewöhnlich.
OK, Mobilfunk war für mich jetzt kein ISP. ;-)
Allerdings dürfte es selbst dort darüber laufen, dass das in den
Browser eingetragen wird, oder?
(OT: was versprechen sie sich davon? Weniger offene NAT-Ports, damit
ihnen die maximal 64 KiPorts für den Absender nicht zu knapp werden?)
> Das Web verwendet mittlerweile überwiegend dynamische Seiten, die einem> Proxy mitteilen, dass er den Kram jedesmal neu holen soll.
Es gibt schon durchaus auch noch Inhalte, bei denen das nicht der
Fall ist, wie das schon genannte Wikipedia. Allerdings dürften die
im gesamten Datenvolumen keine so große Rolle spielen. Wenn Atmel
für sein x-hundert-MB-Studio ein automatisches Mirrornetz aufsetzen
würde, wäre das wohl deutlich hilfreicher, als ein paar Kilobyte eines
Wiki-Artikels zu cachen.
timowi schrieb:> michi42 schrieb:>> comodo stellt zertifikate aus für hmmmm... UNBEKANNT???>> ja, warum auch nicht. Entscheidend hier ist "Domain Control Validated".> D.h. nur dir Kontrolle über die Domain wird geprüft. Namen und weiteres> dürfen dann nicht Teil des Zertifikates sein.>
Das procedere für "Domain Control Validated" ist Dir bekannt oder?
Ernst nehmen würde ich solche "Zertifikate" nicht.
Der Server des deutsche Kupferinstitut verweigert bestimmt Anfragen die
über Glasfaserleitungen einlaufen :)
Die Konkurrenz muss nicht noch zusätzlich gestärkt werden.
Jörg W. schrieb:> Sven B. schrieb:>> Naja, da ist ein Router, der meinen Request weiterleitet.>> Du schmeißt hier kräftig die Layers durcheinander.>> Routing: Layer 3 (IP)> HTTP: Layer 4>> Das, was du willst, nennt sich transparenter Proxy, und der müsste> dann bei deinem Provider stehen. (Das Rechenzentrum neben dir hat> sehr wahrscheinlich einen anderen Provider als du, das kommt also> netztopologisch gar nicht dafür in Frage.)
Jaja, weiß ich doch alles. Trotzdem gibt es diese Möglichkeit, und es
ist aus diversen Gründen eigentlich sinnvoll die zu nutzen (auch gerade
aus Privacy-Gesichtspunkten).
https://en.wikipedia.org/wiki/Content_delivery_network#Emergence_of_telco_CDNs
Bernd K. schrieb:> Sven B. schrieb:>> SSL für öffentliche Inhalte ist eh von fraglicher Nützlichkeit>> Das Browse-Verhalten eines Nutzers ist kein öffentlicher Inhalt.
Das verbirgst du aber durch Verwendung von TLS eh nur zu einem kleinen
Teil. Oder du bewirkst dadurch im schlimmsten Fall sogar das Gegenteil
(siehe Caching).
Sven B. schrieb:> Das verbirgst du aber durch Verwendung von TLS eh nur zu einem kleinen> Teil.
Inwiefern? Dein PC kennt es, zumindest eine Weile lang. Der jeweilige
Server kennt es. Und sonst? Ohne TLS kennt es jede Zwischenstation mit
Protokollierung, mindestens was die Domains angeht.
> Oder du bewirkst dadurch im schlimmsten Fall sogar das Gegenteil> (siehe Caching).
Dass komplette Webseiten gecached werden und deshalb der Zugriff dort
deshalb überhaupt nicht mehr auftaucht ist recht wenig wahrscheinlich.
A. K. schrieb:> Sven B. schrieb:>> Das verbirgst du aber durch Verwendung von TLS eh nur zu einem kleinen>> Teil.>> Inwiefern? Dein PC kennt es, zumindest eine Weile lang. Der jeweilige> Server kennt es. Und sonst? Ohne TLS kennt es jede Zwischenstation mit> Protokollierung, mindestens was die Domains angeht.
Auch mit TLS kennt jede Zwischenstation die meisten Meta-Informationen,
also Domain und Zeitpunkt des Zugriffs. Das ist außer für wenige Domains
(vielleicht Wikipedia) schon alles, was man zum Schnorcheln wissen muss.