egl: Wenn man irgend welche 3D sachen rendern will, sei es ein game oder
sonst was, grauchtman OpenGL/GLES oder Vulkan. Bei wayland wird das
unter anderem vermutlich genutzt, um die Benutzeroberfläche schneller
und mit weniger Rechenleistung durch GPU beschläunigung zu rendern. Oder
irgend was in die richtung.
KMS: Kernel Mode Setting. Gehört in die gleiche Kategorie wie Direct
Rendering Manager (DRM) und Direct Rendering Interface (DRI). Früher
wurde das anzuzeigende Bild einfach in den Framebuffer geschrieben,
unter /dev/fd*. Dann hat Redhat/Freedesktop das Interface für veraltet
und kaputt erklärt, weil man damit das angezeigte Bild in den speicher
mappen kann, und es noch kein sauberes Interface zur Auflösungsändern
gab. Dann haben sie DRM/DRI eingefürt, ohne sauberes Interface, wo jeder
treiber einen eigenen Userspace Treiber brauchte, die immer synchron
bleiben mussten, da die uapi nicht wie sonst stabil war, Nach 3
iterationen oder so und vielen altlasten hat man dann gemerkt, dass das
ein problem ist, und hat mit dumb buffern vor kurzem im grunde wieder
das alte framebuffer konzept hinzugefügt (neben der bestehenden
framebuffer emulation). Bei der hälfte der treiber funktioniert das
nicht richtig, man versuche mal dem generischen X11 modesetting treiber
mit z.B. vkms zum laufen zu bringen, oder auf nem android nach /dev/fb
zuschreiben... Da X11, Wayland, etc. auf DRM setzen, und alle modernen
linux treiber darauf aufbauen, musten auch die meisten BSD Systeme
dieses portieren. Das absurde Berechtigungskonzept, wo zugriff auf die
/dev/dri/* files nicht ausreicht, um die interfaces zu nutzen sorgt
häufig für ärgernisse. Aber man kann die zeit halt nicht zurückdrehen.
Zusammengefasst: Bei modernen Grafikkarten ist nurnoch KMS/DRM/DRI
sinvoll.
Weston X11 Support: Weston unterstützt das X11 Protokoll, das vom alten
X11 server stammt. Viele Anwendungen und libraries wurden zu X11 zeiten
geschrieben, und können nur darüber etwas anzeigen.