Das besagte Starterkit liegt auch schon ein paar Jahre bei mir im
Schrank. :) Siemens, wenn ich mich recht erinnere, Hardware entwickelt
und gebaut von Phytec.
Die Konstruktion ist, für '51-er Verhältnisse, etwas ungewöhnlich. Das
Board vereint eigentlich zwei eigenständige Systeme, die miteinander
gekoppelt sind, eines, das mit internem Flash Speicher des Mikros läuft,
und eines, das, mit Bootloader im EPROM, ein Programm aus dem 32k-RAM
ausführt. Das Siebensegmentdisplay ist übrigens so angebunden, daß es
zur Beobachtung der Kommunikation zwischen beiden Mikros dienen kann,
wann man so etwas beabsichtigt.
Sind die Disketten noch lesbar? Wenn nicht, kann ich vielleicht
aushelfen. Ich glaube, da war eine Demo- oder Light-Version von Keil
drauf... und sicher ein unentbehrliches Tool, um das Programm auf das
Board zu laden.
Für die Programmentwicklung selbst kann ich eigentlich nur den (im Netz
frei verfügbaren) ASM51 von MetaLink empfehlen, zusammen mit einem
brauchbaren (DOS)-Editor. Wenn man die Kommandozeile nicht scheut, ist
das ein wirklich guter Assembler, auch heute noch.
Wie man den Programmcode dann auf das Board lädt, ist eine andere Frage.
Aber ich bin gern bereit (im Rahmen meiner begrenzten Zeit) per e-mail
Hilfestellung zu leisten; ich habe alles noch komplett da und könnte
versuchen, bestimmte Probleme nachzuvollziehen.
Ach übrigens... wenn das Board "alt und lange gebraucht" ist, hoffe ich,
daß der Flash-programmierbare Controller darauf nicht gelitten hat.
Mögliche Fehlerursache, wenn auch wenig wahrscheinlich.