David schrieb:
damit das (nicht) metastabil wird.
Meta ist (hier) aus drei Gründen kein Problem:
- Der Effekt spielt sich im Bereich von ps ab und ist hier kaum relevant
- Bei der Anwendung ist ein falsch gesameltes Signal irrelevant
- du sampelst bei SERDES ohnehin mit verketteten FlipFlops, hast also "mehrfach" einsynchronisiert.
In Summe führt ein sich tatsächlich falsch verhaltendes FF nur zu einem falschen Sample, man sieht also eine Flanke etwas zu früh oder zu spät - hier nur zu spät. Wenn du das eliminieren willst, kannst du auf die gesamelten Bits einen Mehrheitsentscheid machen, um einen einzelnen Impuls zu unterdrücken.
Dein Problem wird aber eh die geringe Abtastrate sein. Die 500ps machen bis zu 1ns Fehler, da an zwei Stellen wirkend. Hinzu kommt das Phasenrauschen, wenn du nur in internen Komparatoren benutzt, weil im Moment des Überschreitens des threasholds ein paar Mikrovolt auf der Leitung entscheiden, ob es schon eine 1 ist oder noch eine Null.
David schrieb:
Eine weitere Möglichkeit wäre die Serdes Clock Phasenstarr zum Start
Signal zu machen, das immer periodisch ist und eine feste Frequenz hat.
Spart eine Unsicherheit an der linken Seite.
Ich würde statt das Spartan den Artix nehmen. Mit dem Spartan geht das zwar, aber die Qualität ist nicht sehr hoch. Reicht nur fürs Audio:
http://www.96khz.org/htm/fpgaiopdmadc.htm
Wenn es ein interner Komparator sein muss, sollte der symmetriert werden. Braucht einen Tiefpass an einem FPGA-Pin (hier sher tieffrequent), der den Kombi-Eingang schieben kann. Dann noch eine entsprechende Auswertung.