Wozu die Kondensatoren beim Quarz?

Gast #479849
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Das ganze ist natürlich ein schwingfähiges Gebilde. Und wie realisiert 
man sowas? Richtig- Die Barkhausensche Schwingbedingungen müssen erfüllt 
sein:
- Gesamtphasendrehung des Systems = 360Grad (Null Grad)
- Gesamtspannungsverstärkung (größer)gleich Eins!

Diese beiden Kondensatoren bewirken eine Phasendrehung zwischen Eingang 
(des Quarzes,also Ausgang des IC's) und Ausgang (des Quarzes, also 
Eingang des IC's). Diese Phasendrehung hat 180Grad, deshalb ja auch 
Drehung. Die restlichen 180GRad bringt der Inverter im IC. Die 
Verstärkung bringt ebenfalls der IC....

Keiner in E-Technik aufgepasst?
Gast #479884
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Ich weiß, wie (positiv) rückgekoppelte Systeme funktionieren..

Ich habe keine Lust mich für hier zu streiten.

Es ist besser solche Foren den Leuten zu üebrlassen, die den ganzen Tag 
nichts anderes zutun haben, als hier irgendwas zu posten..
Winke Winke
Gast #479896
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Hallo,

>Scheint wohl so zu sein, dass man was anderes in der E-Technik lernt.

ja, üblicherweise lernt man vermutlich, daß ein Quarz eine Serien- und 
eine Parallelresonanzfrequenz besitzt...

Die Last- oder Bürdekapazität sorgt dafür, daß der Quarz auf der vom 
Hersteller angegebenen Frequenz schwingt.
Da die Schaltungskapazitäten des Anwenders dem Hersteller normalerweise 
nicht bekannt sind, gibt er den Bezugswert an. Davon muß der Anwender 
die real vorhandenen Schaltungskapazitäten anziehen und den fehlenden 
Rest mit einem Kondensator (oft auch als Trimmer zum Abgleich 
ausgebildet) dazu schalten.

Die Schaltung geht durchaus auch mit nur einem oder ohne Kondensator, 
die parasitären Kapazitäten der Schaltung können dann aber durchaus 
dafür sorgen, das die Schaltung (NICHT der Quarz) auf einer völlig 
unsinnigen Frequenz schwingt.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #479897
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Hallo,

@Matthias:

ein Inverter kann durchaus zum Schwingen reichen, wenn die Verbindung 
zwischen Ein- und Ausgang für die fehlende Phasendrehung sorgt. Die kann 
auch relativ klein sein, wenn die Verstärkung des Inverters nur hoch 
genug ist.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #479922
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Seite 5.11:
http://www.me.tu-cottbus.de/scripts/es1/2-9_Signalgeneratoren.pdf



"Wie schon bei den bipolaren Gattern wird auch der Arbeitspunkt des 
CMOS-Inverters durch den Rückkopplungswiderstand Rr in den linearen 
Übertragungsbereich gebracht, so daß der Inverter als Verstärkervierpol 
mit einer Phasendrehung j = 180° arbeitet. Zur Erfüllung der 
Phasenbedingung muß der Rückkopplungsvierpol, bestehend aus C1, C2 und 
dem Quarz eine zusätzliche Phasendrehung von 180 ° liefern..."

Quelle Seite15 unten:
http://www.ife.tugraz.at/Elektronik/Winkler/Files/eb155.pdf




Ich vermute alle Hochschulen, Unis.. liegen falsch ;-)
Ihr habt zwei Möglichkeiten: Entweder ihr kapierts, oder nicht...
Gast #479929
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Wie lustig erst wurde die Frage der Threaderstellers ins lächerliche 
gezogen.

wobei ich mir überlegt habe was die dummen antworten sollen, es ist eine 
einfache Frage und diese sollte nur mit einer Antwort oder einem Link wo 
man sich diese antwort selber erarbeiten kann beantwortet werden.

Und zum schluß streitet man sich über diese Frage die erst ins 
lächerliche gezogen wurde. weil viele verschiedene meinungen existieren.

Sowas wie:

Damit die Schaltung funktioniert.

oder

Hi,
kann mir jemand in einfachen Worten sagen wozu ich den Mikrocontroller
brauche der immer am Quarz bei einer Oszillator beschaltung mit
dran hängt?

Wenn du alles weißt dann erklär es den unwissenden oder sei ruhig denn 
nur durch diese sinnlosen antworten wird ein thread so lang

Ich habe in der Threadübersicht das Thema gelesen und wollte mich mal 
aufklären ( kenne den grund auch nicht ) und mann muß sich durch 70% 
dumme und sinnlose antworten quälen.
Gast #479941
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Damit gebe ich dir allerdings recht. vielleicht ist meine Antwort 
(weiter oben) etwas zu ausführlich für einen Laien(ohne jemanden 
beleidigen zu wollen) gewesen, aber es ist schon interessant wie hier 
nachweislich richtige Antworten als falsch markiert werden ( "...solche 
Fehler sollten aber in einem Scipt der TU nicht vorkommen...")
In anderen Topics wurden ja auch schon funktionierende Schaltunge als 
funktionsunfähig erklärt..

....
Gast #479992
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>>Aber mal im Ernst: Benötigt man wirklich einen µC, um einen Quarz zum
>>Schwingen zu bewegen. Ich sehe an fast jedem Quarz einen µC hängen. Ist
>>das nicht ein wenig zuviel Aufwand?

Natürlich nicht. Außerdem hängt nicht der uC am Quarz, sondern der Quarz 
am uC. Der uC braucht den Quarz, nicht der Quarz den uC, da der Quarz 
den vom uC benötigten Takt erzeugt.
Ein Quarz läuft natürlich auch ohne uC, ein uC braucht aber eine 
Taktquelle, die z.B. durch einen Quarz erzeugt werden kann.
#480051
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2inverter wrote:
> Seite 5.11:
> http://www.me.tu-cottbus.de/scripts/es1/2-9_Signalgeneratoren.pdf
>
...überhaut ist das ganze übergeordnete Verzeichnis ganz interessant 
(hmm, vielleicht bis auf das letzte Kapitel ;)
http://www.me.tu-cottbus.de/scripts/


> Ihr habt zwei Möglichkeiten: Entweder ihr kapierts, oder nicht...
...es gibt 3 Arten von Leuten: die die rechnen können und die dies's 
nicht können  :o)  :o)
Gast #480086
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>    P1OUT ^= 0x01;                    // Toggle P1.0 using exclusive-OR

Genau. Und dann verbindest du P1OUT mit CLKIN und hast den Quartz 
gespart. (Der kann nun mit 2 Kondensatoren fröhlich schwingen ohne einen 
ganzen Mikrocontroller zu beschäftigen)

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