Gast
#691697
Ich habe hier eine analoge Gigaset 4000 Basis, wollte mir das Telefon für die Werstatt wieder fit machen... Augenscheinlich ist das Teil ein "Überspannungsschaden infolge Blitzschlag", 2 Durchkontaktierungen waren weggeschmort, ein Gleichrichter im Eimer, jetzt kann ich mit dem Dinger wieder anrufen, allerdings merkt das Teil nicht wenn es klingelt. Die Rufspannung geht über den ehemals defekten Gleichrichter auf einen Widerstand 1206 der 12 Ohm haben sollte und 80 hatte und dann auf ein 8 Poliges SMD IC (SO8) Namens 4900 und eine Zeile drunter steht noch 318 :-~. Kein Herstellerlogo oder irgend was, was bei der Identifizierung behilflich sein könnte. Das besondere ist, das die Anschlüsse 5 bis 8 alle zusammengelegt sind, kein Anschluß geht auf Masse... auf http://freenet-homepage.de/kleiner-onkelz/dect_inside_gigaset_4000_cl.html gibt es Fotos der Platine und auch einen Bestückungsplan (nicht meine Seite) Es ist die Mittlere der 3 dort abgebildeten Basisstationen und das IC ist auf dem Bestückungsplan mit V107 Bezeichnet. auf der ersten Platine dieser Webseite gibt es auch ein solches IC, was der Autor dort mit PCH2300 und einem Fragezeichen bezeichnet hat, das ist ein N und ein P Kanal FET in einem So8 Gehäuse, die halten +- 300V aus (!), einen PCH4900 gibt es allerdings nicht, allenfalls einen ziemlich ähnlichen FQS4900 von Fairchild. Das Ausgelötete Exemplar hat natürlich 0 Ohm zwischen Anschluß 3 (Source) und Anschluß 6 Drain des Fets nummer 2, wenn das denn auch dieses Teil ist. Allerdings ist mir völlig schleierhaft, was die mit diesem Teil und der Klingelspannung da veranstalten.. Ich habe noch eine defekte Gigaset 300 Basis auf Arbeit liegen, mal sehen was da drin ist. Frage: Kann das hier Jemand verifizieren das da wirklich diese MOSFET Geschichte verbaut ist? Wenn ich das Ding nicht repariert bekomme gibts einen ARM zum spielen :-) Gruß, Holm