es gibt den Bedarf an einer TreppenstufenBeleuchtung.
Also soll ich 10 LED Streifen a 1m (15W/m @24V) so ansteuern, dass sie
sanft aufleuchten bzw ausgehen.
Zur Steuerung würde ich gerne einen ESP32 nehmen, weil Bluetooth und wer
weiß, was da noch kommt...
Gibt es dafür passende Treiber, oder macht es Sinn, sich die 10 Kanäle
selbst zu konstituieren / löten?
Das Ein- bzw. Ausdimmen (faden) finde ich ok und angenehm. Ich würde die 10 Streifen aber komplett schalten, nicht getrennt. Dafür reicht dann ein PWM-Kanal und ein passender Mosfet, ggf. vielleicht 2. Es sind ja nur ca. 6A.
Ansonsten brauchst Du halt 10 PWM-Kanäle und 10 Mosfets.
Ich würde hier externe PWM-Treiber einsetzen bzw. einen kleinen Microcontroller als Hilfs-IC programmieren. Der muss ja nicht energiesparend sein, kann das also alles in Software machen.
Letztendlich kann der ESP32 das auch, aber jetzt wird's etwas haarig: Solange es nur ums Ein- und Ausdimmen geht, würde ich den ESP32 das einfach machen lassen, auch per Software. Leistung genug hat er definitiv, ggf. ist er währenddessen nicht per Webinterface ansprechbar. Das ist kein Problem, das Dimmen braucht ja maximal eine Sekunde oder so.
Nur jetzt kommt der feature creep und dir fällt auf, dass du vielleicht nachts die Helligkeit insgesamt reduzieren willst und schon läuft das Ding dauerhaft im PWM-Betrieb. Wenn es nicht um absolut kostenoptimierte Designs geht, dann schau mal, ob du ein entsprechend geeignetes PWM-Treiber-IC bekommst.
Oder die üblichen WS2812 o.ä. nehmen. Die Segmente werden in Reihe als lange Kette betrieben, das macht die Verdrahtung einfach.
Es gibt so LED Vorhänge, da ist das clever gelöst. Die Stichleitungen haben sehr wahrscheinlich einen kleinen Controller der die Bits der Stichleitungen weiterschiebt, so ist nur eine Leitung in der Querrichtung nötig. Govee macht das so, es scheint aber auch bei Kopien so zu sein.
nachts die Helligkeit insgesamt reduzieren willst und schon läuft das
Ding dauerhaft im PWM-Betrieb.
Gute Idee, aber warum ist das ein Problem?
Entweder zeitgesteuert (WLAN) oder ein einfacher Helligkeitssensor der die maximale Helligkeit (PWM) begrenzt.
Damit habe ich genug Kanäle und sogar 12bit, aber eben noch keinen Treiber.
Ich hoffe, dass ich solch eine Platine inkl. MOSFETs finde, ansonsten muss ich wohl den Lötkolben suchen.
Nur jetzt kommt der feature creep und dir fällt auf, dass du vielleicht
nachts die Helligkeit insgesamt reduzieren willst und schon läuft das
Ding dauerhaft im PWM-Betrieb.
Die sind zu breit und haben zu wenig LEDs pro Meter.
Die gibt es auch mit 144LEDs/m. Ich würde die aber nicht für Raumbeleuchtungszwecke nehmen. Kein schönes Weiß und viel höhere Ströme notwendig. Insgesamt wäre die Verdrahtung komplizierter und aufwendiger.
edit:
die obigen sind doch nicht die addressierbaren, die hier sind doch min. 10 mm breit.
Alternativ gibt es noch den Chip P9813, auf fertigen Platinen:
https://de.aliexpress.com/item/1831927656.html
Ansteuerung der Single Color Streifen, trotzdem mit dem WS Protokoll und damit nur ein Kanal nötig.
noch ein edit:
die P9813 haben ein anderes Protokoll mit Data und Clock, aber dafür gibt es auch fertige Ansteuerungen, in WLED können die auch benutzt werden.
Wenn es um monochromes ausleuchten geht, würde ich von Digital-LED´s die Finger lassen. Damit die ihre Leistung bringen, ziehen die viel Strom - dann brauchts dickere Kabel, was zum verlegen nicht so schön ist.
Auch der Wirkungsgrad ist schlechter, weil die intern ja an jedem Emitter eine lineare Konstantstromquelle haben. Da kann einiges an Wärme entstehen.
Daher noch mal meine Meinung - für monochromatisches Ausleuchten würde ich auch auf 12V oder 24V Strips setzen (bzw. tue ich privat ja :> ).
Was schon sinnvoll sein könnte ist, Strips mit Warmweiß / Kaltweiß / Amber zu nehmen, wenn beschaffbar. Dann kann man sich die vielleicht je nach Tageszeit die Farbtemperatur einstellen.
Ich hoffe, dass ich solch eine Platine inkl. MOSFETs finde, ansonsten
muss ich wohl den Lötkolben suchen.
Und wie willst du die Module ansteuern?
Ohne Löten wird es mindestens sehr aufwändig sein, die vernünftig anzuschließen. Ein Lötkolben kann bei Elektronikbastelprojekten nie schaden - such besser schon mal.
weil ich von RGB´s gelesen habe - für Beleuchtung, die sich maximal in verschiedenen Fabrtemperaturen von Weiß bewegen woll ist RGB immer die letzte Wahl.
Am ehesten Kaltweiß, Warmweiß , Amber Multichips oder wenn das nicht da ist Neutralweiß+RGB. Letzteres habe ich auch gemacht und ist für meine Augen ausreichend akzeptabel. Wobei da 16 Bit Auflösung schon viel viel Wert ist.
Spätestens wenn man auf die verrückte Idee kommt, einen eingestellten Farbton auch noch dimmen zu wollen :) - Irre gibts auf dieser Welt... tsss
Aber Weiß nur aus RGB führt quasi immer zu einem unnatürlichem Empfinden.
es geht nicht um Raumbeleuchtung, sondern Treppenstufen sollen als Effektbeleuchtung kurz beleuchtet werden. Da muss man sich keine Sorgen um Temperaturen oder Stromverbrauch machen, es soll ja auch immer nur ca. 1 m leuchten und das auch nicht mit voller Power. Dafür reichen die RGB LED aus.
Wenn ich nichts übersehen habe, finde ich als Projektbeschreibung nur den Eingangspost - die Folgeposts beziehen sich auf LED-Typen, Steuerchips und FET-Treiber - soweit ich das sehe.
Jedenfalls steht im Eingangspost "Treppenbeleuchtung" - nicht Effekt. Auch nichts dazu, wie lange die Beleuchtung eingeschaltet sein wird.
Ich würde sie im Zweifel auf Dauerbetrieb auslegen. In einigen Wochen geht es Richtung Herbst und dann Richtung Winter - wer weiß, wie sich das Nutzungsverhalten dann ändert, wenn es dunkler wird. Dann ist es besser, sich konzeptionell nicht festgelegt zu haben.
wenn man als TO mit Informationen sparsam ist, wird einem "Salamitaktik" vorgeworfen, ist man es nicht, geht die eigentliche Frage unter.
Es geht um die kurzzeitige (max 10 Minuten) Beleuchtung von zehn Treppenstufen. Es soll ein netter Effekt sein und nicht den Raum ausleuchten. Daher werden die LED streifen nie auf 100% (14W/m) betrieben.
Es werden warmweisse und keine RGB LED verbaut.
Es geht um die kurzzeitige (max 10 Minuten) Beleuchtung von zehn
Treppenstufen. Es soll ein netter Effekt sein und nicht den Raum
ausleuchten. Daher werden die LED streifen nie auf 100% (14W/m)
betrieben.
Es werden warmweisse und keine RGB LED verbaut.
Ah, jetzt kommt's raus. Sehr gut. Damit können wir mal was anfangen.
nachts die Helligkeit insgesamt reduzieren willst und schon läuft das
Ding dauerhaft im PWM-Betrieb.
Gute Idee, aber warum ist das ein Problem?
Entweder zeitgesteuert (WLAN) oder ein einfacher Helligkeitssensor der
die maximale Helligkeit (PWM) begrenzt.
Nur jetzt kommt der feature creep und dir fällt auf, dass du vielleicht
nachts die Helligkeit insgesamt reduzieren willst und schon läuft das
Ding dauerhaft im PWM-Betrieb.
Komischer Kommentar.
Kein komischer Kommentar, sondern absolut das, was ich erwartet habe: Es kommt wieder sofort feature creep.
Der ESP32 ist leistungsfähig genug, um die LEDs rein per Software zu dimmen. Blöd nur, dass da jede Menge anderer Kram drauf läuft, so kann nicht ohne Weiteres zuverlässig sichergestellt werden, dass die PWM auch immer ordentlich funktioniert. Wenn man das als Effekt nutzt, wäre es mir einfach egal, dauerhaft will man aber eher ungern hin und wieder Flackern haben.
Daher wird man wohl definitiv einen externen Treiber benötigen oder vergleichsweise tief in die ESP32-Programmierung einsteigen müssen.
Da du die LEDs ja wohl immer gedimmt betreiben willst, brauchst du einen Controller, der dir eine entsprechend hochaufgelöste und schnelle PWM machen kann, damit du gegebenenfalls im niedrigen Helligkeitsbereich genügend Auflösung für gute Effekte hast und die Beleuchtung auch nicht stört. Eine Gamma-Korrektur ist hierfür anzuraten. Ob dein IC dann deine Anforderungen erfüllt, musst du mal schauen. Die 12 Bit sind vielleicht etwas grenzwertig, bei den geringen Kosten für die Hardware würde ich es aber darauf ankommen lassen.
Die 12 Bit sind vielleicht etwas grenzwertig, bei den geringen Kosten
für die Hardware würde ich es aber darauf ankommen lassen.
Falls es nicht funktioniert, dann sehe ich es daran, dass die LED dunkler werden und dann plötzlich aus gehen?
Wenn ja, würde ein Widerstand in Reihe das Problem beheben?
Kannst du dazu noch was sagen, Gamma Korrektur kenne ich nur von meinem alten Laptop Display, um mehr Helligkeit zu bekommen, was aber sehr auf Kosten der Lesbarkeit ging. Thinkpad eben...
verinnerlicht hast, wirst du evtl auch darauf kommen, dass der Einsatz eines LED-Streifens mit dieser Leistung (14W? 15W?) ich sag mal: suboptimal ist.
Außer:
Crazy Harry schrieb im Beitrag #7718752:
Hilft dir nicht, aber interessiert mich: Wen willst du blenden? Das
entspricht ja etwa 90-100W Glühobst pro Stufe (bei schlechten LEDs).
Für die Stufe brauchst du vielleicht max. (aus dem Hut gezauberte) 2W. Da ist dann nichts mehr mit dimmen. (Höchstens wie beim Halogenstrahler einschalten, die sind gefühlt sofort an. Im direkten Vergleich mit LEDs nicht so schlagartig.)
Der einzige Punkt, der für deinen Streifen spricht, ist die Dichte der LEDs.
Guten Abend,
es gibt den Bedarf an einer TreppenstufenBeleuchtung.
Also soll ich 10 LED Streifen a 1m (15W/m @24V) so ansteuern, dass sie
sanft aufleuchten bzw ausgehen.
Zur Steuerung würde ich gerne einen ESP32 nehmen, weil Bluetooth und wer
weiß, was da noch kommt...
Gibt es dafür passende Treiber, oder macht es Sinn, sich die 10 Kanäle
selbst zu konstituieren / löten?
Bzgl. Budget, es muss nicht so günstig wie möglich sein, aber schon im
Rahmen eines "Spaß-Projektes" bleiben.
Gruß Kolja
Vor etwa 7 Jahren habe ich eine ähnliche Steuerung für eine „vollautomatische Treppenbeleuchtung“ gebaut :)
Tagsüber ist die Beleuchtung komplett aus. Abends und nachts, also im Standby-Modus, leuchten die erste und letzte Stufe mit 25 % Helligkeit und die zweite sowie vorletzte Stufe mit 10 %, damit man in der Dunkelheit etwas sieht. Bei Bewegung schalten sich die Stufen nacheinander ein, bleiben kurz an und dimmen sich dann wieder in den Standby-Modus, wenn keine Bewegung mehr erkannt wird.
Die Beleuchtung bestand aus folgenden Komponenten:
Pro Stufe eine dünne Platine
Ein PIC16 für die Kommunikation über RS-485 mit eigenem Protokoll
Auf jeder Platine befinden sich 8 Samsung-LEDs in Reihe, die an 24VDC angeschlossen sind, mit einer Leistung von etwa 1,5 W pro Leiste. Es besteht die Möglichkeit, auf 16 LEDs zu erweitern, was mir aber zu hell war.
Die erste Platine fungiert als Master und ist mit einem PIR-Sensor ausgestattet. Die restlichen Platinen sind Slaves; auf der mittleren Platine ist ein LDR-Sensor, und auf der letzten ebenfalls ein PIR-Sensor verbaut. Die Software ist für alle Platinen gleich und könnte theoretisch bis zu 64 LED-Leisten steuern, wurde jedoch hardwareseitig auf 16 begrenzt.