Ich bin auf der Suche nach einem Produkt bzw. noch lieber einer passenden Schaltung für eine DC Konstantstromquelle die bis zu 60A liefern kann.
Die Eingangsspannung beträgt (einstellbar) zwischen 5V und 10V DC - Der Ausgangsstrom soll (idealerweise via PWM/Analogsignal/...) einstellbar sein.
Ebenso wäre ein Strom-Feedback sehr wünschenswert um das Ganze in gewissen Grenzen zu Regeln.
Je einfacher desto lieber - gerne auch verdrahtet um auf Spezialleiterplatten usw. verzichten zu können.
Leider fehlt mir offenbar der passende Suchbegriff da ich nicht wirklich etwas passendes gefunden habe.
Ich bin auf der Suche nach einem Produkt bzw. noch lieber einer
passenden Schaltung für eine DC Konstantstromquelle die bis zu 60A
liefern kann.
Die Eingangsspannung beträgt (einstellbar) zwischen 5V und 10V DC - Der
Ausgangsstrom soll (idealerweise via PWM/Analogsignal/...) einstellbar
Deine Konstantstromquelle braucht eine Energieversorgung. Die ist aber typischerweise nicht "einstellbar". Ob nun eine 230V-AC-Quelle oder ein 48V-Akku, dessen Spannung bei Nutzung fällt, die Eingangsspannung ist vorgegeben.
Deine Konstantstromquelle muss nun diese Versorgungsspannung so wandeln, dass Dein Wunschstrom fließt.
Dein Wunsch nach Einstellbarkeit der Eingangsspannung ist für mich nachvollziehbar.
Die einzige Erfordernis Deiner Konstantstromquelle besteht darin, den gewünschten Strom auch bei schwankender Eingangsspannung innerhalb eines definierten Bereichs zu gewährleisten.
Gute Netzgeräte können das. Damit hast du auch schon den Hinweis wo du suchen kannst für
Ich bin auf der Suche nach einem Produkt
Und für
noch lieber einer passenden Schaltung
eigentlich auch.
Such dir eine Schaltung für ein 600W, 10V, 60A Netzgerät mit einstellbarer Spannungs- und Stromregelung. 600W sind schon eine Hausnummer, aber das sollte zu finden sein. Besonders da sich Leistungs- und Regelungsteil trennen lassen.
Für die Regelung: Im Prinzip unterscheidet sich eine Strom- von einer Spannungsregelung nur dadurch dass bei einer Stromregelung nicht die Spannung über die Last gemessen und entsprechend geregelt wird, sondern über einen in Reihe mit der Last liegenden Widerstand (Shunt).
Beides kombiniert sieht dann in vielen Netzgeräten so aus, dass ein Fehlerverstärger (OpAmp) den Spannungsfehler und ein zweiter den Stromfehler bestimmt. Die Ausgänge der Fehlerverstärker werden zur Ansteuerung des Leistungsteils verknüpft (Dioden).
An so einer Kombination von zwei OpAmps kannst du in erster Näherung erkennen ob eine Schaltung für dein Vorhaben im Prinzip geeignet ist.
Ebenso wäre ein Strom-Feedback sehr wünschenswert um das Ganze in
gewissen Grenzen zu Regeln.
Hä? Also willst du im Prinzip doch nur eine Spannungsquelle, oder was?
Ich bin auf der Suche nach einem Produkt bzw. noch lieber einer
passenden Schaltung für eine DC Konstantstromquelle die bis zu 60A
liefern kann.
Die Eingangsspannung beträgt (einstellbar) zwischen 5V und 10V DC
Wie groß ist der Lastwiderstand am Ausgang, handelt es sich um eine rein ohmsche Last oder eine komplexe?
Diese "Energieversorgung" soll nun 6 "Linien" speisen welche jeweils
bei Ua = Ui einen einstellbaren konstanten Strom von bis zu 60A liefern
können
Was denn jetzt? Möchtest du eine bestimmte Ausgangsspannung oder einen bestimmten Ausgangsstrom? Bei fester Last kannst du dir nicht beides aussuchen.
Mir scheint, da fehlen ein paar entscheidende Grundlagen.
p.s.
Was hat die ganze Aktion überhaupt mit Mikrocontrollern oder digitaler Elektronik zu tun. Die Werte irgendwie zu messen und anzuzeigen ist nun wirklich ein sekundäres Problem.
Ich habe eine Energieversorgung, in meinem Fall eben einstellbar von
5-10V DC mit bis zu 500A
Diese "Energieversorgung" soll nun 6 "Linien" speisen welche jeweils
bei Ua = Ui einen einstellbaren konstanten Strom von bis zu 60A liefern
können
Das ist Unsinn. Strom und Spannung kann man nicht unabhängig voneinander einstellen. Der Zusammenhang ist U = I·R, wobei R der Widerstand deines Verbrauchers ist. Ein einfachsten Fall ist R konstant, dann ist der Strom proportional zur Spannung.
Ein Stromregler ist immer ein verkappter Spannungsregler. Er paßt die Ausgangsspannung (innerhalb seiner Grenzen) so an, daß der gewünschte Strom fließt.
Ich bin auf der Suche nach einem Produkt bzw. noch lieber einer
passenden Schaltung für eine DC Konstantstromquelle die bis zu 60A
liefern kann.
Leider fehlt mir offenbar der passende Suchbegriff da ich nicht wirklich
etwas passendes gefunden habe.
Wenn Du auf das Wort Konstantstromquelle tippst, findest Du passende
Schaltungen dafür. Das Problem ist der hohe Strom von 60A. Wenn man
solche Schaltungen selbst aufbauen will, braucht man schon etwas
Erfahrung mit der Verarbeitung hoher Ströme. Typischerweise müssen
da viele Transistoren parallel geschaltet werden und man braucht
grosse Kühlkörper, um die entstehende Wärme loszuwerden. Glücklicer-
weise kann man solche Geräte aber käuflich erwerben. Wegen der hohen
Ströme sind diese aber nicht ganz billig.
Uin ist beschränkt, damit kann Uout nicht höher werden, bricht ein, ist
OK!
Unsinn. Bei einem ordentlichen Schaltreglerkonzept könnte Uout auch höher werden als Uin. Es wäre ohnehin sinnvoll, die überschüssige Leistung nicht einfach zu verbraten, sondern eben einen Schaltregler zu verwenden.
Und ich möchte gerne "Vin so gut es geht 1:1 weitergeben" und den Strom
dann auf z.B. 20A Einstellen/Begrenzen.
Dann such mal nach "Konstantstromsenke mit MOSFET" . Du musst aber damit leben können, das dies Konzept jegliche Regelreserve als Wärme abgibt -- im worst case 600Watt.
Dafür ist es sehr einfach, sehr übersichtlich, sehr gut selbstbaubar. Diese "günstig" bezahlst Du halt indirekt über die Tatsache, das Du ein Menge Abwärme hast.
Versuchs doch testweise mal mit PWM.
Das ist um vieles einfacher zu händeln. Ein MOSFET, der 60A an und aus schalten kann, ist kein Hexenwerk.
Ehe du ein dickes Schaltnetzteil kaufst, kannst du ja erstmal mit einer Autobatterie testen, ob es funktioniert. Direkt an der Batterie sicherheitshalber mit 100A absichern, falls der FET heimgeht, oder du einen Kurzen baust, damit die Batteie nicht platzt.
Ich komme nur drauf, weil in einem Galvanikschrank, den ich mal beteut habe, ein Drehstromtrafo und ein gesteuerter Gleichrichter aus 6 Thyristoren steckte. Die 0-48V und 0-2 Kiloampere wurden per Phasenanschnitt erzeugt. Das Galvanikbad wirkt wie ein Pufferelko ;-)
PWM hilft hier ohne Spule nichts. Denn ohne Strombegrenzung (induktiv oder sonstwie) steigt der Strom nach Einschalten schlagartig an.
Ich komme nur drauf, weil in einem Galvanikschrank, den ich mal beteut
habe, ein Drehstromtrafo und ein gesteuerter Gleichrichter aus 6
Thyristoren steckte.
Bei genauem Nachgrübeln kommt man darauf: in diesem Trafo ist eine Spule (sogar mehrfach) drin.
Typischerweise müssen da viele Transistoren parallel geschaltet werden
und man braucht grosse Kühlkörper, um die entstehende Wärme loszuwerden.
Die Zeiten der endlosen Kühlkörper sind vorbei. Es gibt Schaltwandler (z.B. Step-Down), bei denen die Verlustleistung klein gehalten wird, indem der Transistor (vorzugsweise MOSFET) als Schalter betrieben wird.
Ich habe eine Energieversorgung, in meinem Fall eben einstellbar von
5-10V DC mit bis zu 500A
Diese "Energieversorgung" soll nun 6 "Linien" speisen welche jeweils
bei Ua = Ui einen einstellbaren konstanten Strom von bis zu 60A liefern
können
Der Strom soll sowohl einstellbar sein als auch gemessen werden können
Ich bevorzuge eine "einfache" Schaltung vor einer teuren Fertiglosung
Einfach sechs Behälter mit Salzlösung nebeneinander stellen, passend große Elektrodenplatten rein hängen, am besten an zwei Seilen aufgehängt, die man oben auf ein Rohr aufwickeln kann, Rastmechanismus dran wie am Spanngurt, Kurbel ans Rohr. Sol läßt sich dann ganz einfach der Strom einstellen und an sechs Amperemetern ablesen.