Hi,
ich lese gerade den Design Guide 1 zur Auslegung von DCM-Sperrwandlern. Der Guide beschränkt sich auf Sperrwandler im Discontinuous Conduction Mode (DCM), wie das folgende Zitat zeigt
Given these characteristics of DCM mode, it is the preferred choice for a simple, easy to design for low power SMPS. The following is a step-by-step design guide on designing a DCM operation Flyback converter.
Ich verstehe aber nicht, wie sichergestellt wird, dass der Sperrwandler immer im DCM-Modus bleibt und unter keinen Umständen in den Continuous-Conduction-Mode (CCM) wechselt.
Für den Wechsel in den CCM-Modus reicht es ja schon, wenn der Laststrom größer wird als der vom Designer festgelegte maximal zulässige Wert. Wenn der Laststrom ansteigt, muss zwecks Regelung der Ausgangsspannung der Duty Cycle steigen. Ab einem gewissen Duty Cycle wechselt der Sperrwandler dann in den CCM-Modus, da die tOff-Zeit nicht mehr ausreicht, damit der magn. Fluss im Kern den Wert 0 erreicht. In diesem Augenblick verändert sich schlagartig die Übertragungsfunktion (unter anderem zusätzliche Nullstelle in der rechten Halbebene) und der Regler kriegt ggf. Probleme.
Wie verhindert man das? Sicherung auf der Sekundärseite, um den Laststrom zu begrenzen? Dem Controller einen maximalen Duty Cycle vorgeben, den er nicht überschreiten darf? Instabilität des Regelkreises einfach akzeptieren, wenn der Laststrom zu groß wird?
Grüße