Hallo,
das Thema ist ja endlos. Ich habe in den letzten 2 Wochen allerhand
Threads gelesen. Kauf dir Weller und du weißt was du hast etc.
Da ich aber nicht so viel löte, brauche ich die 20 Jahre Support und 15
verschiedene Lötspitzen auch nicht. Ich löte DIL und SMD, und in Zukunft
wohl nur noch SMD. Der Lötkolben soll leicht sein, klein und dünn wär
nicht schlecht und das Kabel muß unbedingt schön flexibel sein. Bleifrei
wird mir wohl auch nicht passieren, also auch keine 50 oder 80 W etc.
erforderlich. Kleine Lötspitze für SMD ist ja schon erwähnt; für andere
Sachen habe ich sowas wie Mls-48 von myVoice. Mir sind da diverse
China-Stationen um die 50 Euro aufgefallen, oft das gleiche Teil nur
unter anderem Namen. Der Vergleich/Erfahrungswerte wird auch nicht
leichter, da angeblich auch bei gleichem Produktnamen 2-3 Generationen
existieren und qualitativ Tag und nAcht entsprechen sollen. Bei Äbäh
sind komplette gebrauchte Weller in der Preisklasse nicht ansatzweise zu
finden.
Also wer kann Erfahrungen/Empfehlungen von aktuellen Stationen machen?
Zur Zeit favorisiere ich die AOYUE 937 mit deutlich unter 50 Euro (nicht
die 937+,ich draller lieber am Regler, aber alles andere wird eh gleich
sein). Nur die Spitzen scheinen recht teuer sein, aber ich löte wie
gesagt nicht so häufig.
Danke und Gruß
Lutz
Ich hab ne ERSA Analog 60 und find die spitze.
Ist recht günstig und robust, und auch für SMD geeigent und hat nen
schön flexibles Kabel (kein vergleich zu dem 15eur Teil das ich vorher
hatte!) und die Dauerlötspitzen sind ihr Geld wert, seit ich das Teil
hab (>2 jahre bestimmt schon) nicht einmal ne Spitze kaputt gekriegt.
Lutz wrote:
> Hallo,> das Thema ist ja endlos. Ich habe in den letzten 2 Wochen allerhand> Threads gelesen. Kauf dir Weller und du weißt was du hast etc.
Eben, es wird langsam langweilig.
> Also wer kann Erfahrungen/Empfehlungen von aktuellen Stationen machen?
Aoyue ist für Hobby-Anwendungen ok. Den Unterschied zu "Marke" merkt man
allerdings. So würde ich dem eher mittelprächtig verarbeiteten
eigentlichen Lötkolben ("Handgriff", B001) im Werkstatt-Dauereinsatz
kein Jahr geben.
> Nur die Spitzen scheinen recht teuer sein,http://www.pcb-soldering.co.uk/http://www.komerci.de
> Mir sind da diverse China-Stationen um die 50 Euro aufgefallen
Tu dir selbst einen gefallen und kauf aus Asien lieber weniger. Du wirst
damit auf Dauer nicht glücklich, glaub mir.
Also wie bereits bemerkt, Lötstationen die jeden Tag im Einsatz sind und
Profi-Anforderungen sowohl an Support als auch an Haltbarkeit genügen
sollen, kommen sogut wie alle von den üblichen Verdächtigen (Ersa,
Weller, ...)
Privat hab ich in dem angesprichenen Preissegment eine ST-50A vom großen
C in Einsatz. Nach einem halben Jahr gelegentlichen Löten (so alle 3
Wochen mal ein Lochrasteraufbau) bin ich damit im Grunde zufrieden. Die
Lötspitze ist auch noch Original. Die Station wirkt recht robust, lässt
sich von 150°C bis 450°C stufenlos regeln (nicht nachgemessen) und heizt
auch schön flott auf Arbeitstemperatur.
m.M nach ist die Station für gelegentliche Hobby-Basteleien absolut in
Ordnung.
Wieviel willst Du denn ausgeben? Deine Ansprueche sind ja auch nicht
gerade gering (filigraner Kolben, flexibles Kabel, feine Spitze, ...).
Taugen sollte es auch noch was, nehme ich an?
Weller WSD 81 ... kann ich nur empfehlen ;)
Ansonsten sollte es auch ne kleine Ersa tun.
Wichtig (für mich zumindest) ist ne gute Griffigkeit, Hand möglichst
nahe an der Spitze und ein flexibles Kabel.
Hmm... wrote:
> üblichen Verdächtigen (Ersa, Weller, ...)
Vielleicht sollte man man sagen, dass bei den immer genannten Ersa und
Weller noch lange nicht Schluss der Fahnenstange ist. Die findet man in
vielen Werkstätten der Gewohnheit wegen. Im Hobbybereich wird gerne mit
den Marken ein bisschen Posing gemacht, während niemand mit einer
Zhongdi den dicken Poser macht.
Wer mal richtig aber preiswert Posen will:
http://www.hakkousa.com/detail.asp?CID=70,289&PID=4676&Page=1
Wer's ein bissen teurer mag, z.B.
OKI/METCAL http://www.okinternational.com/soldering
Pace http://www.paceworldwide.com/
JBC http://www.jbctools.com/
>>Wieviel willst Du denn ausgeben? Deine Ansprueche sind ja auch nicht>>gerade gering (filigraner Kolben, flexibles Kabel, feine Spitze, ...).>>Taugen sollte es auch noch was, nehme ich an?
@Michael: 50 €, mehr nicht. Die Ansprüche sind wie immer hoch, ich weiß.
Qualität hat halt seinen Preis, aber im Hobbybereich brauche ich bei
weitem nicht das, was im beruflichen Umfeld erforderlich ist. Da habe
ich "selbstverständlich" Weller im Einsatz, WECP 20 und WSD 50. Sind
zwar bestimmt schon 15 Jahre alt, aber tiptop. Und privat ergibt sich
bei mir nicht die Gefahr, daß der Handgriff nach 2 Stunden warm werden
könnte.
@Hannes: HakkoUSA hat wohl gerade Serverprobleme. Aber warum heißen
eigentlich so viele ähnlich aussehende Stationen von angeblich
unterschiedlichen Herstellern xx 936, xx 937 etc?
Hallo Lutz!
Auch auf die Gefahr hin, von den Freunden der Markenware gesteinigt zu
werden:
Bei mir tut die Lötstation ZD 931 von Pollin beste Dienste. Das Teil ist
robust, kurze Heizzeiten, unempfindliche Spitze, schon viiiele
Betriebsstunden ohne Probleme- hätte ich nicht erwartet für 40 Euro.
*ich bin nicht mit Pollin verbandelt...!
>Bei mir tut die Lötstation ZD 931 von Pollin beste Dienste. Das Teil ist>robust, kurze Heizzeiten, unempfindliche Spitze, schon viiiele>Betriebsstunden ohne Probleme- hätte ich nicht erwartet für 40 Euro.
Dem kann ich nur zustimmen, habe so ein Billigteil mal bei eBay
geschossen und bin auch sehr erstaunt wie gut die ist. Die Spitze hält
wirklich sehr lange, da konnten selbst meine alten Marken-Lötgeräte
nicht mithalten.
ich habe das hier http://www.shop.display3000.com/pi21/pi22/index.html
(oberster Link) und bin super zufrieden. Gut für SMD und auch größere
Masseflächen und bedrahtete Bauteile. Für Hobbyzwecke vällig
ausreichend. Ein Freund hat so eine eine Ayoli oder so, da ist schon 2x
im Kabel des Lötkolbens eine Ader gebrochen das scheint eine
Schwachstelle zu sein.
R.
Ich löte mit dem ERSA MicroTool-Lötkolben an einer
Eigenbau-Controller-Regelung. So habe ich die Vorzüge eines feinen, aber
kräftigen Kolbens mit sehr flexiblem Kabel und einer maßgeschneiderten
Regelung. Außerdem kann ich so die hochqualitativen ERSA-Spitzen aus dem
reichhaltigen Angebot wählen, die ich benötige. Der Witz dabei war, das
der Kolben schon Teile seiner eigenen Station gelötet hat ;-)
@linuxgeek
> Die LS50 ist uebrigens auch garnicht so schlecht fuer den Anfang
Tauchen die Spitzen was?
Ich bin Meißel-Fetischist und die 2mm Spitzen für die Ersa Analog 60
gefallen mir nicht besonders. Die 1.6mm Teile von Reichelt machen
in dem Bild einen guten Eindruck.
@travelrec
>Ich löte mit dem ERSA MicroTool-Lötkolben
Auch nicht schlecht. Das hört sich nach einem vielverprechenden
Projekt an. Ich suche gleich mal nach Spitzen....
>und wieder........>stell das Ding doch hier rein - die oft "klammen" Gelegenheitsnutzer>werden es dir danken!!
Hab´s gerade fertig gemacht: siehe Anhang
Hallo Travelrec,
ich habe noch 3 Fragen...
1. Was für ein Drehencoder ist das (Quelle (ich hab noch den von Pollin
liegen?))
2. Wie erfolgt prinzipiell die Lötkolbenansteuerung / Regelung?
3. Korrospondierend mit Frage 2: eine Mega 168 ist ein recht großes
Geschütz für eine Lötkolbenansteuerung - oder hast du da KI/Fuzzy oder
was auch immer drin ;-)
Viele Grüße,
Egberto G.
Die Hex(e).
Features:
- Anzeige der eingestellten Spitzentemperatur
- Anzeige der aktuellen Spitzentemperatur
- Anzeige des Standby-Countdowns
- Anzeige des aktuellen PWMs als Bargraph
- Regelung über PWM, Messung der Spitzentemperatur über Innenwiderstand
des Heizelementes
- Standby (Ausschalten des Kolbens) bei Nichtbenutzung, Abweichung der
Spitzentemperatur als Kenngröße, Neustart über Druck auf den Taster
des
Drehencoders
Hinweis: Die Anzeige der Spitzentemperatur erfolgt noch nicht in Grad
Celsius, sondern in Zifferwerten von 240-350, da mir geeignete Meßmittel
fehlen.
>1. Was für ein Drehencoder ist das (Quelle (ich hab noch den von Pollin>liegen?))
Das ist ein ALPS PEC11 von CSD. Wenn Du über Eagle verfügst, kannst Du
das Layout entsprechend ändern. Die Routine zum Abfragen des
Drehencoders müßte in dem Fall auch geändert werden. Die Teile von
Pollin Panasonic) neigen allerdings sehr zu Ungenauigkeiten. Ich habe
einige davon in Betrieb :-/
>2. Wie erfolgt prinzipiell die Lötkolbenansteuerung / Regelung?
Das Heizelement hat bei einer gewissen Innenwiderstand, welcher über
eine Konstantstromquelle gemessen wird. Dieser Widerstand hat
PTC-Verhalten und ist direkt proportional zur Temperatur. Eine PWM wird
entsprechend der Temperatur und dem eingestellten Sollwert so angepaßt,
daß die Spitze ihre Temeratur annähernd konstant hält. Zwischen den
PWM-Pausen wird stetig der Innenwiderstand des Heizelementes gemessen.
>eine Mega 168 ist ein recht großes>Geschütz für eine Lötkolbenansteuerung - oder hast du da KI/Fuzzy oder>was auch immer drin ;-)
Nee - nix Fuzzy. Ich hatte gerade einen ´rumliegen und er hat ADC und
PWM. Für 3 Euro ist er auch nicht zu teuer für eine Lötstation.
Prinzipiell kann auch ein 88er oder ein 48er eingesetzt werden, da sie
pinkompatibel sind.
@Travel Rec
Das ist natürlich ein vorbildliches Projekt. Station ist ja im Grunde
leicht selbstgebaut, am Lötkolben haperts ja meist...
Zum eigentlichen Thema zurück:
Billige Stationen sind sicherlich für Anfänger nicht verkehrt, zumal oft
die Station auch in Ordnung ist. Wie schon erwähnt ist meist der
(billige) Kolben das was nervt.. Ich greife da lieber auf Markenware
zurück, und nicht um irgendwie toll rumzuprollen oder so. (als ob das
jemand interessiert ob man ne ersa oder shingshangshong station hat...)
Meine Empfehlung:
Seit fast 8 Jahren besitze ich eine (damals schon gebrauchte) Weller
TCPS Station. Die Temperaturregelung funktioniert hier magnetostatisch,
sprich: andere Temp. = andere Spitze. Ich denke das alter der Station
spricht für sie... selbst heutzutage wird das gleiche Modell fast
unverändert angeboten, allerdings nicht gerade billig.
Um etwas feinere Arbeiten durchzuführern (Temperaturregelung) habe ich
mir die ERSA RDS80 zugelegt. Für ca. 130€ kriegt man hier ne super
Station zum Einstiegspreis. Kleiner Kolben, sehr handlich, gutes Kabel,
solide Verarbeitung etc. Kann ich nur empfehlen. Ich persönlich finde
auch 130€ nicht zu teuer dafür.
Mit no-name Stationen habe ich bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht,
da gebe ich lieber das doppelte aus, und gehe keine Kompromisse ein..
PS: Welches Werkzeug das beste ist kann zu einem Jahrhundertstreit
werden. Man sollte lieber abwägen was man will und was man bereit ist
auszugeben, und dann kann man für sich die beste Alternative abwägen. In
diesem Sinne, viel Spass beim suchen...
Christoph Weidenhaupt wrote:
> Seit fast 8 Jahren besitze ich eine (damals schon gebrauchte) Weller> TCPS Station. [...] allerdings nicht gerade billig.
Kriegt man auch billiger, wenn man einen Trafo 22-25V ab 35-40W
rumliegen hat, denn dann benötigt man letztlich nur Kolben und Halter.
So hat man dann "Name" fast zum Preis von "China". Ob sich das heute
noch lohnt muss jeder für sich entscheiden. Eine derartige Bastellösung
läuft jedenfalls bei mir seit 30 Jahren, weder Heizelement noch Schalter
getauscht (nur mal geputzt).
A. K. wrote:
> Kriegt man auch billiger, wenn man einen Trafo 22-25V ab 35-40W> rumliegen hat, denn dann benötigt man letztlich nur Kolben und Halter.
da haste recht, in der station ist "mehr" auch nicht drin...
Kleiner Nachtrag: Wenn ich zB Artikelbeschreibungen von China-Produkten
(konkret zB AOYUE) lese, werde ich allein da schon skeptisch.
Warum liefern die denn gleich das Keramikheizelement als Ersatzteil mit
?? Mögliche Schwachstelle?
@travelrec
hmm Atmega8 habe ich noch liegen.....aber dann müßte man die Quellen
anpassen......
Du willst das nicht so als Projekt offen legen?? Das würde den kreativen
Umgang damit sehr erleichtern (Prozessor, Drehgeber, LCD - dann könnte
ich meinen ganzen Schrott verbauen).
Aber das ist natürlich deine Entscheidung.
Trotzdem Vielen Dank, in 2 Wochen (habe Urlaub :-)))) mach ich mich dann
an den Nachbau.
Viele Grüße,
Egberto
>Du willst das nicht so als Projekt offen legen?? Das würde den kreativen>Umgang damit sehr erleichtern (Prozessor, Drehgeber, LCD - dann könnte>ich meinen ganzen Schrott verbauen).
Doch schon, aber der Code ist in ASM und recht zusammengesaut, weil´s
schnell gehen mußte. Mir fehlt gerade die Zeit, das in Form zu bringen.
Zur Not schicke ich Dir das File FYEO. Solange Du jetzt rein
physikalisch nichts änderst, kann der Code einfach angepaßt werden. Das
LCD ist ein normales HD44780-kompatibles im 4-Bit Modus.
Hallo,
ich kann von der Reichelt Station AP2 abraten(~18Eur). Die ist Mist.
Dauert ewig bis die heiß ist, und auch die Hitze wird nicht schnell
genug nachgeliefert. Damit macht löten keinen Spaß.
Ich habe mir jetzt bei E-Bay eine Weller WTCP-S ersteigert. ~40 Eur. Ist
aber leider noch nicht angekommen, kann also noch nichts zu deren
Qualität sagen. Vielleicht wäre das auch für Dich eine Alternative?
Was ich noch zu schätzen gelernt habe: Ein von der Station unabhängiger
Lötkolbenständer. Da kann man die Station schön weit nach hinten auf den
Tisch stellen und vorn steht dann nur der Lötkolben. "Spart" Platz.
Hallo travelrec,
vielen Dank für das Angebot!
Ich muss leider gestehen das ich mehr zur C Fraktion gehöre (Assembler
habe ich auf dem C64 zuletzt richtig programmiert) - ich hätte danach
fragen sollen, bevor ich nach den Quellen verlange.
Mal in asm einen IO Pin ändern oder so ist kein Problem, aber z.B. einen
Drehgeber mit anderer Codierung einbinden würde mich zu viel Zeit
kosten.
Ich werde das also sehr nah an deiner Hardware aufbauen.
Viele Grüße,
egberto
egberto wrote:
> ...(Assembler habe ich auf dem C64 zuletzt richtig programmiert)
wurden C64er nicht ausschließlich in Basic programmiert? ich erinnere
mich da an einen CP/M+ Modus, aber das war auch auf den 128ern...
Wäre doch auch kreativ mal eine solche Temperaturregelung in C zu
implementieren, bei gegebener Hardware. sowas ist eigentlich ein
schön-einfaches Projekt, zumal derartige Temp-Regler recht
unproblematisch sind...
So schlimm ist ASM doch gar nicht ;-). Wenn Du spezielle Wünsche hast
und "nichtkonforme" Bauteile verwenden möchtst, kann ich Dir die
Firmware auch dahingehend ändern. Könnte aber ein paar Tage dauern.
>Wäre doch auch kreativ mal eine solche Temperaturregelung in C zu>implementieren, bei gegebener Hardware. sowas ist eigentlich ein>schön-einfaches Projekt, zumal derartige Temp-Regler recht>unproblematisch sind...
Ob sich das lohnt? Bislang funktioniert die Regelung so:
1. Temperatur zu niedrig? PWM Wirkpuls schrittweise vergrößern
2. Temperatur paßt! Nichts machen.
3. Temperatur zu niedrig? PWM Wirkpuls schrittweise verkleinern
Im eingeschwungenen Zustand merkt der Anwender von der Regelung
idealerweise nichts, wenn er nicht gerade den Bargraph auf der Anzeige
beobachtet. Beim Löten ist es quasi immer das gleiche Fließgefühl des
Zinns, egal ob man gerade eine Kühlfahne eines Transistors oder einen
0402 Widerstand anlötet. Bei zu heftigen Unterschieden oder bei
wechselnder Wärmeaufnahme des Trägermaterials muß der Anwender freilich
durch Erhöhen oder Verringern der Solltemperatur in den Regelkreis
eingreifen.
Travel Rec. wrote:
> Ob sich das lohnt? Bislang funktioniert die Regelung so:
in C ist das in kürzester Zeit geschrieben. Display Ansteuerung,
Drehgeber und Tasten Entprellung hat ja sicher jeder der sich nicht
grade seit gestern erst mit µC beschäftigt als fertige Routine auf der
Platte liegen...
>in C ist das in kürzester Zeit geschrieben.
Das mein ich ja. Da ist doch nix Kreatives dran. Erst wenn der Regler
die Tätigkeiten des Anwenders vorhersehen kann (Haha - jetz brate ich
das fette Kupferblech an...!!!), wird die Sache wirklich interessant ;-)
Travel Rec. wrote:
(Haha - jetz brate ich das fette Kupferblech an...!!!)
stimmt, das wäre echt ne Herausforderung. Ein guter Regler muss das doch
merken ;-).
Da kommt dann vielleicht wieder Fuzzy ins Spiel...
Was man nie vergessen sollte: so wie es jetzt ist, funktioniert es
zuverlässig und ist über längere
Zeit getestet..... diese Zeit muss man für eine Neuprogrammierung erst
mal aufbringen...
Klar will ich auch basteln, aber hier will ich eine funktionierende SMD
Lötstation für relativ kleines Geld.
Ich habe nichts gegen Assembler, es ist mir aber zu systemabhängig.
@Christoph Weidenhaupt
Natürlich hat man den C64 in asm programmiert, das BASIC war ziemlich
grottig (bei meinem C16 war das BASIC wesentlich besser, der hatte aber
auch schon einen Assembler/Disassembler im ROM)
Beim CP/M Modus hat man beim C128 aber auch auf einen Z80 umgeschaltet -
und da lief Turbo-Pascal!!!
egberto
>Ich habe nichts gegen Assembler, es ist mir aber zu systemabhängig.
Das ist es, was ich daran mag :-)
>Was man nie vergessen sollte: so wie es jetzt ist, funktioniert es>zuverlässig und ist über längere>Zeit getestet..... diese Zeit muss man für eine Neuprogrammierung erst>mal aufbringen...>Klar will ich auch basteln, aber hier will ich eine funktionierende SMD>Lötstation für relativ kleines Geld.
Genau. Den Controller stört zusammengegurkte Firmware nicht, solange sie
logisch ist. Das Teil läuft jetzt ziemlich ein Jahr, mit immer wieder
kleinen Verbesserungen. Ich kann nicht klagen ;-) Was ich demnächst
nochmal machen muß, ist ein schnuckelige Gehäuse drumbasteln. Ich denke,
es wird ein Bopla Wandgehäuse Serie Elegant oder sowas. Da paßt das Ding
ziemlich gut hinein.
Also von den Maßen her paßt der. Allerdings scheint er nur einen
Halbschritt zu machen (1 Phasenwechsel) während das Original 2
Phasenwechsel macht. Ist aber leicht anzupassen.
Mit der 212KD und der 212BD kannst Du schon fast alles machen. Die 212SD
ist für superkleine Fine-Pitch Sachen geeignet. Der richtige Lötdraht
ist natürlich auch wichtig. Ich würde Dir 0,5mm bzw. 0,3mm bleihaltigen
Draht mit Flußmittel HF34 empfehlen, Stannol zum Beispiel.
sehr hübsch....die Farben sind allerdings nicht mein Geschmack, aber
darüber lohnt bekanntlich das Streiten nicht...
Wie sieht es denn mit der Erwärmung der Bauteile und des Trafos im
Dauerbetrieb aus?
Ich wollte eigentlich das Ganze eng an den Trafo schmiegen und in ein
kleines Plastkkästchen sperren - muß das gut belüftet sein bzw. schmilzt
mir das der FET oder der LM weg?
Viele Grüße,
Egberto
Der Trafo wird lediglich handwarm, da er einen sehr guten Wirkungsgrad
hat. Der 7805 wird bei einer weißen HG-Beleuchtung mit 30mA Betriebsstom
auch etwas wärmer, bei einer Speisung einer grün/gelben Beleuchtung mit
100mA Betriebsstrom müßte er wohl ein Kühlblech erhalten. Der 317er
kommt ohne Kühlmaßnahmen aus und erreicht etwa 50°C. Der FET erwärmt
sich nur unmerklich, da sein Innenwiderstand so gering ist, daß nur
wenige mV über ihm abfallen. Die mittlere Stromaufnahme der gesamten
Station im Betrieb liegt bei 10...12 Watt.
ok, ein LCD mit Hintergrundbeleuchtung hab ich eh nicht mehr in der
Kiste (im dunkeln löte ich ja eigentlich auch nicht ;-)
"Leider" habe ich ab übermorgen Urlaub (nein, ich nutze meinen Urlaub
nicht zum exzessiven Basteln!!), so das ich das Ergebnis erst so in 3-4
Wochen vorzeigen kann.
Viele Grüße,
Egberto