Und aus was für einem Material (hart oder weich) besteht dieser?
Die Frage ist insofern wichtig, da ich wissen muß, für welche Drahtdicke
und Härte der Seitenschneider ausgelegt sein muß um die Beinchen von
Widerständen kürzen zu können, ohne das die Schneide des Werkzeug dabei
gleich kaputt geht.
holger schrieb:> Kupfer.
Wenn das Kupfer wäre, dann wäre der Draht nicht grau/silberfarben und
auch nicht so steif.
Kupfer ist ein sehr weiches Material und rötlich, außerdem bildet sich
mit einiger Zeit eine Patina (Grünspan), das kann also nicht passen.
Denn die paar Widerstände die ich hier habe, baen alle eine
grau/silberfarbenes Drahtende und beim Schnitt sticht da am Querschnitt
auch nichts rötliches hervor.
> Na, ist deine Werkstatt immer noch nicht komplett?
Noch lange nicht.
Jonas schrieb:> Ich nehme dafür seit Jahren einen Nagelknipser.
Der hat eine Schneidwate bzw. Facette, das ist also nicht optimal.
Damit stresst du beim Schneiden nur die Lötstelle.
Lötspitze schrieb:> Und aus was für einem Material (hart oder weich) besteht dieser?
Meist ist es Stahldraht, verkupfert und verzinnt. Kannst ja mal einen
Magneten dran halten.
Ich habe für Widerstände, Kondensatoren, Transistoren jeweils eigene
Seitenschneider die auf die Drahtdicke und das Material angepasst sind.
Hab allerdings mal aus Vershen mit einem Widerstands Seitenschneider
einen Draht eines Elkos abgezwickt und der Seitenschneider hats
überlebt.
spess53 schrieb:> Hi>> Nimm so etwas (Brauchst ja jetzt keine Bürste):>> http://www.reichelt.de/Super-Knips/KN-78-13-125/in...>> MfG Spess
Ja, da bin ich ja gerade am Suchen.
Leider wird man bei der Knipexseite nicht schlau draus, ob die
Schneidbacken plan/flach sind.
Es werden nur Angaben zur Schneidwate/Facette gemacht, nicht aber über
den Schneidkopf.
Im Katalog von Bernstein sieht man die Zange in der Queransicht, die
kann aber nur 0,8 mm weichen Draht schneiden und da bin ich nicht
sicher, ob das für die größeren Widerstände ausreicht.
@ Lötspitze (Gast)
>Wenn das Kupfer wäre, dann wäre der Draht nicht grau/silberfarben und>auch nicht so steif.
Mann O Mann, Mr. Theorie persönlich.
Schon mal drangedacht, dass die Anschlüsse verzinnt sind? Eben damit
keine Patina entsteht? Schon mal im Chemieunterricht gehört, dass Patina
KEIN Grünspan ist?
http://de.wikipedia.org/wiki/Patina#Patina_an_Kupfer>> Na, ist deine Werkstatt immer noch nicht komplett?>Noch lange nicht.
Genauso wie dein Grundlagenwissen. Kann man aber ändern.
Ach ja, der Rest der Welt nimmt einen normalen, nicht näher definierten
Seitenschneider. Das reicht.
MFG
Falk
Ich habe jetzt aus Interesse mal von einem bedrahteten Widerstand die
äußere Schicht abgekratzt und siehe da: Kupfer.
Also sind die Drähte für die Through Hole Technology wohl doch aus
verzinntem Kupfer. Wer hätte das gedacht?
@ Lötbrille (Gast)
>Ich habe für Widerstände, Kondensatoren, Transistoren jeweils eigene>Seitenschneider die auf die Drahtdicke und das Material angepasst sind.
Troll oder Pedant?
http://de.wikipedia.org/wiki/Pedanterie
Wie ich nur jahrelang mit EINEM Seitenscheider überleben und gut
funktionierende Elektronik bauen konnte? OK, ich bau nix für die Luft-
und Ramfahrt. Der OP sicherlich auch nicht . . .
http://sat.gobbz.net/xd/ifekurs.htm
Hi
>Okay, die gibt es auch in ESD Ausführung.
Fängst du schon wieder an?
>Allerdings weiß ich immer noch nicht, ob die zwei Schneiden am anderen>Ende plan sind.
Der von mir genannte ist auf einer Seite plan. Habe ich nämlich selbst.
MfG Spess
Thilo M. schrieb:> Falk Brunner schrieb:>> Troll oder Pedant?>> Frage ich mich auch ...
Muss man da wirklich noch fragen?
Den TS würde ich ja gern mal auf einer Baustelle erleben. Wäre nicht das
erste Mal, dass da auch mal Stahl 2mm Durchmesser mit dem
Elektroseitenschneider geschnitten wird. Nein, nicht das weiche
Drahtzeug. Dürfte beim besten Willen etwas weiter außerhalb der
Spezifikationen liegen als ein Widerstandsbeinchen bei einem
Elektronikseitenschneider.
gaast schrieb:> Den TS würde ich ja gern mal auf einer Baustelle erleben. Wäre nicht das> erste Mal, dass da auch mal Stahl 2mm Durchmesser mit dem> Elektroseitenschneider geschnitten wird.
Ich habe studiert!
Um die Frage nach den Anschlußdrähte zu beantworten:
Metallschichtwiderstände 1% 0.6W von YAGEO haben 0.6 mm Durchmesser.
Da sollte man sicherheitshalber aber im Datenblatt der verwendeten
Widerstände genau nachsehen ;-)
Noch eine Frage zu dem Seitenschneider.
Bringt die Drahtklemme etwas?
Die soll ja AFAIK dafür sorgen, daß das abgeschnittene Drahtende nicht
durch die Gegend fliegt, aber stört die Drahtklemme nicht auch etwas.
Immerhin sieht man damit nicht so gut, wie man gerade schneidet.
Stephan W. schrieb:> Und das Qualifiziert einem dann direkt dazu, auf dem Bau als Elektriker> anzufangen? :)
Nein, aber es zeigt daß ich gut in der Theorie und beim Planen bin.
Hi
>Muss man da wirklich noch fragen?
In der Zeit, in der er hier sein zukünftiges Equipment zusammen sucht,
habe ich mit 13 Jahren meine erste Schaltung auf einer Leiterplatte
gehabt.
MfG Spess
Sprich, würde ich mit dem Bagger z.B. eine Last an einen anderen Ort
heben müssen, dann würde ich erstmal berechnen, ob der Greifer des
Baggers für die auftretenden Kräfte ausgelegt ist.
Lötspitze schrieb:> Ich habe studiert!
Das eine schließt das andere nicht aus. Wenn ich nicht wüsste dass du
trollst, sähe ich gerade so ziemlich jedes Klischee über
Hochschulabsolventen bestätigt, das es gibt.
gaast schrieb:> Lötspitze schrieb:>> Ich habe studiert!>> Das eine schließt das andere nicht aus. Wenn ich nicht wüsste dass du> trollst, sähe ich gerade so ziemlich jedes Klischee über> Hochschulabsolventen bestätigt, das es gibt.
Ich pack dann mal das Poppkorn aus :)
Lötspitze schrieb:> Bringt die Drahtklemme etwas?
Mal so, mal so. Meine Erfahrung.
Lötspitze schrieb:> Immerhin sieht man damit nicht so gut, wie man gerade schneidet.
Für Luft- und Raumfahrt: es wird eine Abstandslehre verwendet
Für Privatanwender: Lupe hilft beim Löten.
gaast schrieb:> Wenn ich nicht wüsste dass du> trollst,
Also meine Fragen hier waren jetzt schon ernsthaft, ich bin wirklich
dabei hier gerade eine kleine SMD Heimwerkstatt einzurichten und wenn
man Geld für Equipment ausgibt, dann will man ja sich nicht hinterher
grün und blau ärgern, weil man sich nicht richtig informiert hat und nun
die Ware die falsche ist.
Selbst das 14 Tage Rückgabegerecht kann da eine lästige Angelegenheit
werden, das nur wieder Aufwand und Zeit kostet.
>Also meine Fragen hier waren jetzt schon ernsthaft, ich bin wirklich>dabei hier gerade eine kleine SMD Heimwerkstatt einzurichten
Dann brauchst du doch gar keinen Saitenschneider;)
Was du auf jeden Fall aber benötigst ist ein Heissluftentlötstation.
Natürlich mit mit ESD freier Heissluft.
>Das eine schließt das andere nicht aus. Wenn ich nicht wüsste dass du>trollst, sähe ich gerade so ziemlich jedes Klischee über>Hochschulabsolventen bestätigt, das es gibt.
Hey halt dich mal zurück. Nicht jeder Studierte ist ein Vollidiot.
Lötspitze ist echt der Obertroll;)
Erfahrungsgemäß entstehen die Kerben nicht durch den Durchmesser,
sondern wegen zu hoher Materialhärte.
Wenn die Zange allerdings zu schwach ist, bricht die Schneide schon beim
Öffnen von Kronkorken aus.
Hi
>Also meine Fragen hier waren jetzt schon ernsthaft, ich bin wirklich>dabei hier gerade eine kleine SMD Heimwerkstatt einzurichten und wenn>man Geld für Equipment ausgibt, dann will man ja sich nicht hinterher>grün und blau ärgern, weil man sich nicht richtig informiert hat und nun>die Ware die falsche ist.
Bedingt richtig. Man bekommt viele Sachen auch mit relativ einfachen
Equipment in die Reihe (auch mit einem Nagelschneider). Du wirst weder
hier, und irgendwo anders, die ideale Ausrüstung für dich herausfinden.
Das muss wachsen. Egal was ich oder andere dir hier erzählen, irgend
etwas wird für dich immer falsch sein.
MfG Spess
> Ich hab jahrelang auf der Baustelle alle erdenklichen Elektronikarbeiten> mit so einem Modell gemacht:> Die Zange hatte selbst zum schluss keine Kerbe, egal welchen Draht man> damit schnitt. Selbst 2.5qmm gingen damit zur not.
Bei dem Ding flog mir neulich eine Schneidenbacke weg, einfach
abgebrochen obwohl ich nur weiches Kupfer geschnitten hatte, ok, 6mm2.
Aber ich glaube, die hat nur 99ct gekostet, ich darf mir also eine
zweite leisten.
Drahtklemme würde ich auch besser weglassen, mich hat sowas beim
Arbeiten immer gestört. Interessanterweise habe ich vor 2 Jahren einen
Seitenschneider geschenkt bekommen, bei dem die Drähte nicht wegfliegen.
Ohne Klemme. Bin noch nicht dahinter gekommen, warum bei manchen
Seitenschneidern die Drähte extrem durch die Gegend fliegen, bei anderen
nicht.
Mein ältester Seitenschneider ist von Belzer und hat mir 20 Jahre gute
Dienste geleistet, ohne das da irgendwo eine Kerbe drin ist. Scharf, wie
am ersten Tag. Auch Knipex macht sich im Arbeitsalltag gut.
Verschiedene Seitenschneider für unterschiedliche Drahtstärken von
Bauteilen? Das kann nur ein Scherz sein...
MaWin schrieb:> Bei dem Ding flog mir neulich eine Schneidenbacke weg, einfach> abgebrochen obwohl ich nur weiches Kupfer geschnitten hatte, ok, 6mm2.>> Aber ich glaube, die hat nur 99ct gekostet, ich darf mir also eine> zweite leisten.
Da trifft ja der Spruch "Wer billig kauft, kauft zweimal" wortwörtlich
zu :)
Deswegen gebe ich mich mit solchem Billigkram gar nicht erst ab. Mein
Seitenschneider hält jetzt schon über 15 Jahre mit nur leichten
Gebrauchsspuren. Da merkt man einfach den Preisunterschied, er hat
nämlich auch stolze 3 DM gekostet :D
holger schrieb:> Dann brauchst du doch gar keinen Saitenschneider;)
Natürlich braucht er denn, wie willst du denn sonst Widerstände auf
exakte Werte bringen? Einfach in der Hälfte durchgeschnitten, schon ist
er halbiert oder verdoppelt, je nach Richtung.
holger schrieb:> Hey halt dich mal zurück. Nicht jeder Studierte ist ein Vollidiot.
Hab ich das denn behauptet? Ich schrieb lediglich, dass er wohl
versucht, sämtliche Klischees vom relitätsfremden Theoretiker zu
bestätigen, das es gibt. Nicht mehr, nicht weniger.
MaWin schrieb:> Bei dem Ding flog mir neulich eine Schneidenbacke weg, einfach> abgebrochen obwohl ich nur weiches Kupfer geschnitten hatte, ok, 6mm2.
Definitiv nichts für den TS, 16mm² braucht man schon mindestens als
Verstärkung für Versorgungsleitungen, um unerwünschte Spannungsabfülle
zu vermeiden. Und dann erst die Anschlussbeine für Hochlastwiderstände
im zweistelligen kW-Bereich...
Ich hab 3 kleine (2xKnipex, 1xBelzer), irgendwie gleich, aber wenn man 3
hat, braucht man nicht immer zu suchen :-)
Dazu noch was kräftiges, also den üblichen Seitenschneider (der
schneidet auch 5x2.5, mehr brauche ich nicht), fertig. Die kleinen
schneiden auch heute noch problemlos einzelne Drähte von Litzen, 0,1mm
oder auch kleiner. Mehr als 1mm² Kupfer habe ich denen aber noch nie
zugemutet.
Eine Knipex habe ich mal beim ganz normalen Widerstandsknipsen
geschrottet (da war sie nicht mal 1 Jahr alt), eine komplette Schneide
abgebrochen :-(, war auch nichts zu sehen, ein kompletter frischer
Bruch. Habe ich eingeschickt, konnten sich das auch nicht erklären
(Schneiden selbst waren 100& i.O.), habe aber trotzdem ne neue erhalten
:-)
Was jedem Seitenschneider den Garaus macht: durchtrennen von noch 230V
führenden Kabeln, gibt ganz charakteristische "Brandwunden"....
Winfried schrieb:> Mein ältester Seitenschneider ist von Belzer
Mit so einem ist mir genau das passiert:
MaWin schrieb:> Bei dem Ding flog mir neulich eine Schneidenbacke weg
Beim Fingernägel schneiden.
Winfried schrieb:> Auch Knipex macht sich im Arbeitsalltag gut.
Hab' ich seit zwanzig Jahren. Der perfekte Allesschneider.
Wie alt der genau ist und wie teuer der war, weiss ich allerdings nicht.
Ist mir mal irgendwo in die Tasche gehüpft.
mfg.
Thomas Eckmann schrieb:>> Bei dem Ding flog mir neulich eine Schneidenbacke weg> Beim Fingernägel schneiden.
ach, dann bin ich gar der berühmte Einzelfall, den es noch nie gab? :-)
Stephan W. schrieb:> Ich hab jahrelang auf der Baustelle alle erdenklichen Elektronikarbeiten> mit so einem Modell gemacht:>> http://www.online-superpreis.de/haustechnik-zubehoer/werkzeuge/elektronik-seitenschneider-microcut-isoliert-mit-federoeffnung/a-639/>> Die Zange hatte selbst zum schluss keine Kerbe, egal welchen Draht man> damit schnitt. Selbst 2.5qmm gingen damit zur not.>> Also mach dir deswegen keinen Kopf.
Den Laden kannte ich noch nicht.
Scheint aber wie Pollin zu sein.
Letztens habe ich bei Pollin auch eine Großbestellung gemacht, ein paar
Sachen waren gut (z.B. das Schrumpfschlauchsortiment ist klasse), aber
anderes war der letzte Müll, den man erst nach dem Auspacken und
Angucken als solchen entlarven konnte.
spess53 schrieb:> Bedingt richtig. Man bekommt viele Sachen auch mit relativ einfachen> Equipment in die Reihe (auch mit einem Nagelschneider). Du wirst weder> hier, und irgendwo anders, die ideale Ausrüstung für dich herausfinden.> Das muss wachsen. Egal was ich oder andere dir hier erzählen, irgend> etwas wird für dich immer falsch sein.>> MfG Spess
Mag sein, aber es gibt das Sprichwort, daß man bei gutem Werkzeug nicht
sparen sollte.
Winfried schrieb:> Auch Knipex macht sich im Arbeitsalltag gut.>> Verschiedene Seitenschneider für unterschiedliche Drahtstärken von> Bauteilen? Das kann nur ein Scherz sein...
Nein, schau mal in den Knipex Katalog rein.
Da steht dann genau dran, für welchen Drahtdurchmesser und Härte ein
ganz bestimmter Seitenschneider geeignet ist.
Lötspitze schrieb:> Den Laden kannte ich noch nicht.> Scheint aber wie Pollin zu> Letztens habe ich bei Pollin auch eine Großbestellung gemacht, ein paar> Sachen waren gut (z.B. das Schrumpfschlauchsortiment ist klasse), aber> anderes war der letzte Müll, den man erst nach dem Auspacken und> Angucken als solchen entlarven konnte.
Hi Lötspitze,
mach doch mal ein paar Bilder von Deiner Werkstatt und Ausrüstung, dass
haben andere auch schon gemacht, ich find sowas immer spannend zu sehen,
wie so ein Labor von jmd. anders aussieht.
spess53 schrieb:>>Meist ist es Stahldraht, verkupfert und verzinnt. Kannst ja mal einen>>Magneten dran halten.>> Magnetisch, ja, aber kein Stahldraht.
Da ist man aber beim Hersteller der Anschlussdrähte anderer Meinung.
Bilderfrager schrieb:> Lötspitze schrieb:>> Den Laden kannte ich noch nicht.>> Scheint aber wie Pollin zu>> Letztens habe ich bei Pollin auch eine Großbestellung gemacht, ein paar>> Sachen waren gut (z.B. das Schrumpfschlauchsortiment ist klasse), aber>> anderes war der letzte Müll, den man erst nach dem Auspacken und>> Angucken als solchen entlarven konnte.>> Hi Lötspitze,>> mach doch mal ein paar Bilder von Deiner Werkstatt und Ausrüstung, dass> haben andere auch schon gemacht, ich find sowas immer spannend zu sehen,> wie so ein Labor von jmd. anders aussieht.
Momentan besteht meine Werkstatt aus einem Karton in dem das ganze Zeug
drin ist.
Ne Werkstatt würde ich das also noch nicht nennen.
Lötspitze schrieb:> Momentan besteht meine Werkstatt aus einem Karton in dem das ganze Zeug> drin ist.
Und nem kleinen Holztisch von Ikea, den ich mir als Student gekauft
habe, aber dafür massives Holz. :)
Das beste auf dem Tisch ist die Weller WSD81 Lötstation, aber der ganze
Kleinkram ist wie bereits gesagt im Karton drin.
hinz schrieb:> Magnetisch, ja, aber kein Stahldraht.
Es gibt übrigens unterschiedliche Stähle. Abhängig von der
Erstarrungstemperatur entstehen unterschiedliche Stahlgefüge, von denen
nicht alle magnetisch sind, eigentlich nur wenige. Es gibt dazu das
FeC-Diagramm, da kann man soetwas draus erkennen. Normale Trafoeisen
haben in der Regel einen ausgeprägten Magnetismus, Edelstähle oder auch
austenithische Stähle hingegen haben mit zunehmender höherer Legierung
eine abnehmende magnetische Tendenz. So zeit z.B. der V4-Stahl eine
wenig vorhandene Magnetanziehungserscheinung, der V2A-Stahl aber
wiederum etwas mehr. Klassischer Baustahl ist natürlich gut
magnetisierbar, da er ein anderes Gefüge hat als ein hochlegierter
Edelstahl oder ein ferritischer Stahl, der ganz oben im FeC-Diagramm
abgebildet ist. Mit zunehmendem Kohlenstoffgehalt steigt übrigens die
Härte des Stahls und je weniger Kohlenstoff drinnen ist, um so weicher
wird er (Trafoblechweichstahl). Den mögen Elektriker besonders gerne.
Aber noch lieber mögen die Elektriker Kupfer. Kupfer ist das Gold des
Elektrikers und des Elektrotechnikstudenten.
Also, ich hab diese Lötstation mir vor 3 Jahren gekauft
ERSA RDS 80
Die funktionierte bisher für alles, ich habe ca. 10 unterschiedliche
Lötspitzen und selbst smd-Löten geht mit dem Teil relativ gut.
Lötspitze schrieb:> Und nem kleinen Holztisch von Ikea, den ich mir als Student gekauft>> habe, aber dafür massives Holz. :)
Wo studierst Du denn? In Hamburg vielleicht?
Lötspitze schrieb:> Bilderfrager schrieb:>> Kupfer ist das Gold des>> Elektrikers und des Elektrotechnikstudenten.>> Aber doch nur, weil Silber so teuer ist, oder?
Ist halt dumm, dass es noch keine passenden Supraleiter gibt.
Lötspitze schrieb:> Aber doch nur, weil Silber so teuer ist, oder?
Silber kann man nicht auf Leiterplatten ätzen, weil es nicht die
entsprechenden Chemikalien dazu zu kaufen gibt. Also geht nur Kupfer.
Helpi schrieb:> Silber kann man nicht auf Leiterplatten ätzen, weil es nicht die> entsprechenden Chemikalien dazu zu kaufen gibt. Also geht nur Kupfer.
Würde es Silber in rauhen Mengen geben, dann hätte man entsprechende
Ätzprozesse und Produkte sicher daran angepaßt.
Helpi schrieb:> Das mag sein, ist ja eine Kette, also, an welcher Uni studierst Du?> Vielleicht in Krefeld?
Wo ich studiert habe ist doch gar nicht wichtig, es war ja nicht einmal
Elektrotechnik oder ähnliches.
Lötspitze schrieb:> Ich habe studiert!
Das macht es keinesfalls besser. Es erklärt höchstens, warum sich so
viele Absolventen über mangelnde Jobs beschweren..
Hi Lötspitze,
hast Du Dir auch schon überlegt, welches Oszilloskop Du Dir anschaffen
möchtest? Das sollte in keiner Werkstatt fehlen. Und ein gescheites
Labornetzteil, was hast Du da für eins?
Lötspitze schrieb:> es war ja nicht einmal> Elektrotechnik oder ähnliches.
Ich bin aber Meganeugierig. Was hast Du denn dann studiert, wenn es
weder Elektrotechnik noch ein Artverwandtes Fach gewesen ist?
Bleistiftspitze schrieb:> Hi Lötspitze,>> hast Du Dir auch schon überlegt, welches Oszilloskop Du Dir anschaffen> möchtest? Das sollte in keiner Werkstatt fehlen.
Ja, aber das hat noch Zeit.
Andere Dinge sind momentan wichtiger, daher habe ich das Oszi erstmal
hinten angestellt.
> Und ein gescheites> Labornetzteil, was hast Du da für eins?
Momentan ist es ein LM337+Poti mit einem daran angeschlossenen Akkupack.
Funktioniert wunderbar und die gelieferte Gleichspannung der Akkus ist
schön glatt.
Bezüglich der Frage nach einem günstigen Labornetzteil hatte ich diesen
Thread hier aufgemacht:
Beitrag "Ist dieses Labornetzteil empfehlenswert?"
Helpi schrieb:> Silber kann man nicht auf Leiterplatten ätzen, weil es nicht die> entsprechenden Chemikalien dazu zu kaufen gibt. Also geht nur Kupfer.
Ach wo, alles einfach machbar, und für HF gibts sogar Leiterplatten mit
Silberauflage, kein Kupfer drunter.
@Stephan W. (stipo)
>Lötspitze schrieb:>> Ich habe studiert!>Und das Qualifiziert einem dann direkt dazu, auf dem Bau als Elektriker>anzufangen? :)
Na nicht doch - nur als Seitenschneider ....
@spess53 (Gast)
>Hi>>Muss man da wirklich noch fragen?>In der Zeit, in der er hier sein zukünftiges Equipment zusammen sucht,>habe ich mit 13 Jahren meine erste Schaltung auf einer Leiterplatte>gehabt.>MfG Spess
Jo - ich auch, wobei man vielleicht nicht von Leiterplatte, sondern von
Leiterpappe sprechen sollte ;-)
Helpi schrieb:> Ich bin aber Meganeugierig. Was hast Du denn dann studiert, wenn es> weder Elektrotechnik noch ein Artverwandtes Fach gewesen ist?
Informatik
hinz schrieb:> Ach wo, alles einfach machbar, und für HF gibts sogar Leiterplatten mit>> Silberauflage, kein Kupfer drunter.
Hmm, was ist denn drunter, wenn kein Kupfer? Ein Erdölprodukt?
Lötspitze schrieb:> Bezüglich der Frage nach einem günstigen Labornetzteil hatte ich diesen>> Thread hier aufgemacht:
Ich hab dieses Labornetzteil dreimal:
http://www.ebay.de/itm/STATRON-TYP-3207-Gleichspannungsregler-3111-/290504843095?pt=Netzger%C3%A4te&hash=item43a3701f57
Die sind wirklich gut, die liefern eine sehr saubere Spannung, wenn was
futsch ist, kann man es einfach reparieren, aber die sind relativ
unkaputtbar.
Der gute Lötspitze wird nie was gescheites zusammenbringen...
Ist wie mein Schwager (Beamter :-) ). Seit Jahren fragt der mich
regelmässig, welches Notebook er kaufen soll. Und immer, wenn ich was
sage, ruft er mich einen Monat später an, er hätte jetzt was besseres
gefunden (was er dann aber auch nicht kauft). Und so geht das seit
Jahren. Er hat immer das Beste in Aussicht, aber nie wirklich eins
gehabt.
Lötspitze muss ein BWLer sein.
Jens G. schrieb:> @spess53 (Gast)>>>Hi>>>>>>Muss man da wirklich noch fragen?>>>>>In der Zeit, in der er hier sein zukünftiges Equipment zusammen sucht,>>>habe ich mit 13 Jahren meine erste Schaltung auf einer Leiterplatte>>>gehabt.>>>MfG Spess
Vor ein paar Jahren gab es mal bei Jugend Forscht eine junge Dame, die
einen Chemiepreis bekommen hatte. Aber warum hat sie den bekommen? die
Mama war Apothekerin und somit hatte die Tochter ein komplettes
Laborequipment zu Hause gehabt.
Andere haben nicht die Chance. Man muss sich erstmal mit der Materie
befassen, wenn man nicht weiter weis. Manchmal sind die Eindrücke vom
Internet einfach erschlagend und man ist auf Meinungen anderer Menschen
angewiesen oder für jeglichen Rat dankbar, insofern kann ich Lötkolben
gut verstehen, weil es mir lange Zeit selber so ging. Darum finde ich es
etwas schade, wenn man so über den Menschen vorab urteilt.
Helpi schrieb:> hinz schrieb:>> Ach wo, alles einfach machbar, und für HF gibts sogar Leiterplatten mit>>>> Silberauflage, kein Kupfer drunter.>> Hmm, was ist denn drunter, wenn kein Kupfer? Ein Erdölprodukt?
Nö, Al_2O_3.
H.joachim Seifert schrieb:> Lötspitze muss ein BWLer sein.
Lötspitze schrieb doch, dass er ein Informatiker ist. Elektrotechnische
Grundlagen sind auch Bestandteil eines Informatikstudienganges.
Jens G. schrieb:> Wattn jetzt los - so ein Haufen Updates seit meinem letzten Update ->> konnte gar nicht mehr diesen Update korrigieren
Wasn für Updates? Installierst Du grad Windows?
@Sandvik Belzer (Gast)
>Jens G. schrieb:>> Wattn jetzt los - so ein Haufen Updates seit meinem letzten Update ->>>> konnte gar nicht mehr diesen Update korrigieren>>Wasn für Updates? Installierst Du grad Windows?
Nö nö - ich wollte nur meinen letzten Update noch etwas
berichtigen/erweitern, aber aufgrund der vielen Updates durch die
"anderen Forums-Mitbürger" konnte ich meinen letzten Update nicht mehr
korrigieren.
Ist eben bißchen Pech ....
Jens G. schrieb:> Nö nö - ich wollte nur meinen letzten Update noch etwas>> berichtigen/erweitern, aber aufgrund der vielen Updates durch die>> "anderen Forums-Mitbürger" konnte ich meinen letzten Update nicht mehr>> korrigieren.>> Ist eben bißchen Pech ....
Das tut mir aber sehr leid für Dein Pech. Zur Zeit gibt es im Aldi noch
günstige herabgesetze Nikoläuse, 200g für 0,49 Euro. Die schmeckt
ausserordendlich gut die Schokolade - und nur für den Fall, so ein Stück
Schokolade wirkt antidepressiv, falls Du nun traurig sein solltest, dass
es nicht zu Deinem Update gekommen ist.
@Helpi (Gast)
>>Jens G. schrieb:>...>>Vor ein paar Jahren gab es mal bei Jugend Forscht eine junge Dame, die>einen Chemiepreis bekommen hatte. Aber warum hat sie den bekommen? die>Mama war Apothekerin und somit hatte die Tochter ein komplettes>Laborequipment zu Hause gehabt.>>Andere haben nicht die Chance. Man muss sich erstmal mit der Materie>befassen, wenn man nicht weiter weis. Manchmal sind die Eindrücke vom>Internet einfach erschlagend und man ist auf Meinungen anderer Menschen>angewiesen oder für jeglichen Rat dankbar, insofern kann ich Lötkolben>gut verstehen, weil es mir lange Zeit selber so ging. Darum finde ich es>etwas schade, wenn man so über den Menschen vorab urteilt.
Ich glaube, Du hast meine Zeilen unterschlagen ;-)
Jens G. schrieb:> Ich glaube, Du hast meine Zeilen unterschlagen ;-)
Fehler machen ist menschlich.
Hast Du ein paar schöne Bilder von Deiner Werkstatt, was Du an coolen
Geräten und Equitment da drinnen hast?
Ach du dickes Ei - hat Lötspitze eigentlich schon eine Lötstation?
Oder wird da auch noch je ein Thread dazu erstellt, welches Kabel,
welche Leistung, welche Marke, welche Lötkolbenlänge und welche
Steckerfarbe wohl angemessen wäre?!
Grüsse, Microwave
Helpi schrieb:> Ich hab dieses Labornetzteil dreimal:>> Ebay-Artikel Nr. 290504843095>>> Die sind wirklich gut, die liefern eine sehr saubere Spannung, wenn was> futsch ist, kann man es einfach reparieren, aber die sind relativ> unkaputtbar.
Das scheint gute alte und vor allem robuste Technik zu sein.
Am schönsten finde ich von den alten immer die mit metallischem
Kippschalter, aber solche werden heutzutage bei modernen Labornetzteilen
leider zugunsten der Kunststoff Wippschalter nicht mehr verbaut.
Manchmal habe ich auch schon darüber nachgedacht, ein Labornetzteil
selbst zu bauen, allein schon aus dem Grund, weil man dabei sehr viel
lernt, deswegen stelle ich das mit dem Kaufen gerne hinten an.
Denn wenn man erstmal eins gekauft hat, dann braucht man wohl keines
mehr zu bauen. :(
Das Chinateil fand ich aber so günstig, daß ich das es schon wieder
interessant fand.
Helpi (Gast)
>Jens G. schrieb:>>> Ich glaube, Du hast meine Zeilen unterschlagen ;-)>>Fehler machen ist menschlich.>>Hast Du ein paar schöne Bilder von Deiner Werkstatt, was Du an coolen>Geräten und Equitment da drinnen hast?
Leider njet. Ersten bin ich gerade im kompletten Umbau meiner
Elektronenbude (Dach), und zweitens baue ich meistens keine kommpletten
Geräte für mich, sondern nur für meine technisch rel. spezifische
Bekanntschaft, oder experimentiere lieber ein bißchen herum, und
erforsche die Elektronen.
Damals hatte ich auch einen 100W-Verstärker zusammengeklöppelt, der
2x100W auch im Bürgerhaus unserer dörflichen Lokation machte, aber der
ist inzwischen Geschichte.
Aber an Equipment habe ich nur ein TDS224 (Tektronix), ein
Statron-Netzteil mit 30V/10A (Bezeichnung kann ich nicht genau sagen,
weil gerade im Notquartier eingebunkert), und ein MM M-3640D. Habe zwar
noch was älteres rumstehen im Notquartier, aber die Bezeichnung kann ich
jetzt nicht daherbeten (wie gesagt - bin gerade im Umbau).
Um die Seitenschneiderdiskussion wieder auf die Spur zu bringen:
Hol dir halt einen ordentlichen für Feinarbeiten, wie zB den Lindstrom
7191, und ein paar billige in allen Größen. Alles was mit dem Lindstrom
nicht ohne merkliche Kraftanwendung geschnitten werden kann schneidest
Du mit den billigen.
Wenn Du zB in einem Werkzeuggeschäft welche testen willst, nimm dünnen
Kupferlackdraht (alte Relaisspule) und ein Heftchen Zigarettenpapier
mit.
Nachtrag: einen noch auf dem Draht steckende Durchkontaktierung (was ja
beim Entlöten zwecks Bauteilrückgewinnung schonmal passieren kann)
schneidet man besser nur mit gröberem Werkzeug durch :)
Für schwierige Fälle würde ich das oben abgebildete Schneidwerkzeug
empfehlen. (genaue Bezeichnung: ?? ) Im Bild wird der Einsatz an einem
Kondensator gezeigt.
MfG