Moin,
Ich würd mich in der nächsten Zeit gerne mit Microcontrollern
beschäftigen und suche noch ein günstiges, aber brauchbares, Lehrpaket,
sprich etwas, wo ich die nötige Hardware und Hilfen zum Einstieg habe
(Tutorials giebts ja genug :) ).
Da ich noch Schüler bin, ist mein Budget leider relativ knapp, daher
meine Frage: Was ist in dieser Richtung empfehlenswert und hat
vielleicht jemand sowas günstig abzugeben?
Danke schonmal für die Hilfe! :)
neueinsteiger
Der 100000000000000000000000000000000ste Thread dazu ^^ Guck mal in die
Forensuche, da gibts Threads die dir alles liefern was du brauchst.
Am besten ist tatsächlich wenn du dir ein Steckbrett besorgst und das
Hühnerfutter extra. Bei µC ist meist der Programmer das teuerste.
Ich empfehle:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Equipment#Selbstbau
Dazu den zugegeben etwas teuren aber dafür originalen AVRISP mkII von
Atmel.
Ich selbst bin Anfänger und habe mit Fertigboards nur Probleme gehabt.
Mit dem Steckbrett und dem AVRISP mkII läuft es wie geschmiert.
Danke für den Hinweis, aber ich habe die Forensuche bereits benutzt,
Tutorials und Hilfe für den Start sollte massig zu finden sein.
Da, wie bereit erwähnt, meine finanziellen Mittel eher beschränkt sind,
wollte ich halt gerne wissen, ob jemand sowas günstig abzugeben hat.
@Fonsana
Nein, mein Pc hat keine serielle Schnittstelle, ich werd mich trotzdem
mal bei Pollin umschauen.
neueinsteiger.
Wie wàre es mit nem STM32F4 Discovery ... Etwa 16 Euro inkl. Programmer
und Debugger und Community wird auch immer größer, sodass es viele
Tutorials und Hilfe gibt.
Obwohl ich selbst STM32 nutze, empfehle ich dir die Arduino-Reihe.
Abgesehen von dem Platinchen gibt es ziemlich viele günstige
Zusatzboards aus Fernost in der Bucht, die Entwicklungsumgebung ist für
Umme und das Laden geht über USB. Es gibt bereits viele fertige
Blibliotheken, die man einfach einbinden kann.
Später würde ich auch zum STM32 raten aber ich glaube für Einsteiger ist
das nichts.
Gruß Thilo
Ich würde heute jedem Anfänger
"ARDUINO"
als Einstieg empfehlen.
Es ist ein Einstieg "in der Mitte" und
nach meiner Meinung der günstigste.
-Die Software ist gratis und ein
"Arduino UNO3" Board kostet ca. 25Eu wenn ich nicht irre.
-Ein USB-Kabel hat wohl jeder bei seinem PC.
-Arduino bietet meiner Meinung nach am schnellsten
ein Erfolgserlebniss.
Wolfgang
Die Launchpads (MSP430 und Stellaris) von TI sind auch gut. Kosten
jeweils so um die 25€ oder weniger. Für den Anfang ist wohl das
MSP430-Board das richtige. Die Funktionen des Controllers sind da noch
recht übersichtlich. Der Controller am Stellarisboard kann schon einiges
mehr und könnte einen Anfänger evtl. überfordern, weil der Controller
einfach so viele Möglichkeiten bietet.
Die Pollin Boards würde ich nicht empfehlen. Die müssen aufgebaut werden
und dann kann da leicht mal ein Fehler auftreten, zudem ist die
Programmierung immer so eine Sache mit dieser RS232 Lösung,
zukunftstauglich ist etwas anderes, zudem ist der ATmega8 der da
überwiegend verwendet wird doch etwas betagt.
Kauf am besten einen originalen Programmieradapter, von Plagiaten oder
Selbstbauten halte ich persönlich nichts, die paar Euro die du dir da
sparst sind den Ärger den es damit gelegentlich gibt nicht wert.
http://student.embedded-projects.net/index.php?module=artikel&action=artikel&id=367
Frag mal an ob du den zu den Konditionen auch als Schüler bekommst, wenn
ja wäre das relativ günstig sofern du zu Atmel greifen möchtest.
Wobei ich persönlich nicht zu Atmel greifen würde, das TI Launchpad oder
auch die STM32 Boards sind da zum Teil besser, Infineon hat auch
interessante Dev Boards (insbesondere mit der neuen IDE, Dave 3),
allerdings ist die Community dazu natürlich etwas kleiner im
Hobbybereich als z.B. bei Microchip (sprut) oder Atmel bzw. TI.
Philipp E. schrieb:> Hallo,>> also wenn es billig sein soll und du bereit bist dich einzulesen> empfehle ich dir nen Arduino Nano und ein Steckbrett. Am besten das> original, aber wenn jeder cent zählt auch von hier:> http://dx.com/p/arduino-nano-v3-0-81877> Da haste bezüglich des uC alles was du brauchst. Stromversorung,> Programmer, CPU.>> Hühnerfutter / Peripherie je nachdem was dich interessiert. Steckbrett> gibts auch billig, z. B. hier:> http://www.ebay.de/itm/840-Point-Solderless-BreadBoard-2pc-Jumper-set-140-pc-/320461562142?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item4a9cff611e>> Viel Erfolg
Kann ich ganz unterstreichen!!!!
Und fange gleich an ihn mit C/C++ zu programmieren. Benutze ruhig die
IDE für den Arduino zum Anfang,dann hast du alles was du brauchst. Aber
in C programmieren.
Wenn das klappt, dann sind Mama und Papa sicher bereit hier und da noch
einen Euro zu spendieren.
meine Empfehlung für den schmalen Geldbeutel:
myAVR light Board Bausatz 15€
und mySmartUSB light 15€
dazu das tutorioal hier und dann das avr-cpp tutorial oder umgekehrt ;-)
Gruß
Bei Ebay gibt es auch Boards mit recht viel drauf. 8
Siebensegmentanzeigen, 16, oder 20er Tastaturmatrix, ne 8er led Reihe,
I2C Uhre und eeprom, LCD Anschlußleiste 1602, Summer;
Spannungsversorgung usw, oft sind auch noch nen Schrittmotor dabei, IR
sensor, IR Fernbedienung Als Prozessor sitzt z.B: nen Atmega16 (40pol)
auf einen Nullkraftsockel. ISP und JTEC Anschluß.
(manchmal steht auch Atmega16 dran ist aber ein anderer.
Die Platinen sind ca DIN-A5 groß alles fertig bestückt. Oft auch mit
examples wie alles angespochen wird.
Das ganze kostet 25-50Euro als ich letztes mal geschaut habe.
Das ist ein Board mit dem man eine Menge Programmieren lernen kann,
ohne Hardware löten zu müssen. Da alles Jumperbar ist, kann man auch
problemlos eigene Sachen erweitern.
Es gibt immer den trade off zwischen möglichst billig und möglichst
vollständig vorgekautem Starterkit.
Wenn es ganz billig sein soll, ist sicher das Steckbrett mit einem uC im
DIL Gehäuse die richtige Wahl, und, falls der PC kein Parallelport mehr
hat, einem fertigen USB Programmieradapter über eBay aus China. Nur ist
so was kein rundum sorglos Paket.
Bei uC die nicht im DIL Gehäuse kommen, ist ein eval board unumgänglich.
Von TI MSP430 halte ich nicht viel, der Compiler mit dem man den
Speicher nutzen kann ist schweineteuer, zumindest war das so bei der Uhr
die Reichelt verkauft. Aber wenn man batteriebetriebene
Niedrigleistunganwendungen bauen will ist er jn der engeren Wahl.
Arduino ist teures Zeug zum abzocken derjenigen die zu dumm sind ein
Datenblatt zu lesen und kein Steckbrett haben, aber letztlich genau das
du suchst: Vorgekaute Starterkits.
Das Pollin Board ist überflüssig zumal zumindest die Taster blöd
verschaltet sind, aber das NetIO Board ist nett da man den ENC nicht ins
Steckbrett bekommt und die Funkmodule machen Spass.Die ARM-Prozessoren
sind grösseres Zeug. Braucht man selten.
MaWin schrieb:> Es gibt immer den trade off zwischen möglichst billig und möglichst> vollständig vorgekautem Starterkit.> Wenn es ganz billig sein soll, ist sicher das Steckbrett mit einem uC im> DIL Gehäuse die richtige Wahl, und, falls der PC kein Parallelport mehr> hat, einem fertigen USB Programmieradapter über eBay aus China. Nur ist> so was kein rundum sorglos Paket.> Bei uC die nicht im DIL Gehäuse kommen, ist ein eval board unumgänglich.> Von TI MSP430 halte ich nicht viel, der Compiler mit dem man den> Speicher nutzen kann ist schweineteuer, zumindest war das so bei der Uhr> die Reichelt verkauft. Aber wenn man batteriebetriebene> Niedrigleistunganwendungen bauen will ist er jn der engeren Wahl.> Arduino ist teures Zeug zum abzocken derjenigen die zu dumm sind ein> Datenblatt zu lesen und kein Steckbrett haben, aber letztlich genau das> du suchst: Vorgekaute Starterkits.> Das Pollin Board ist überflüssig zumal zumindest die Taster blöd> verschaltet sind, aber das NetIO Board ist nett da man den ENC nicht ins> Steckbrett bekommt und die Funkmodule machen Spass.Die ARM-Prozessoren> sind grösseres Zeug. Braucht man selten.
Schöner Beitrag, MaWin.
Das mit der Uhr war mir nicht bekannt.
Trotzdem, der Nano und Steckbrett sind keine schlechte Wahl. Weil
günstig und er braucht keinen Programmer. Kann alles über die Arduino
IDE auf den Nano schieben und in ihr sogar in C programmieren.
Er wird, wenn es ihn "gepackt" hat, sowieso sich ganz schnell einen
Dragon kaufen.
Was will man einem Anfänger denn raten?
Ich glaube solche Leute wie du, MaWin, die sind viel zu lange vom Anfang
weg und viel zu gut, dass sie noch wissen wie schwer der Anfang ist.
Da geht es nicht allein darum welches Board ich nehme, da sind auch
Berührungsängste etwas ab zu rauchen.
MaWin, anfangs hatte ich mal eine Schweinewut auf dich, aber du bist
einer der richtig großen Fachleute hier und wenn du mir sagst, "Frank,
mach das so!", dann überlege ich nicht mehr, dann mache ich das
haargenau so.
Ich mache jetzt ungefähr ein dreiviertel Jahr mit der Elektronik rum und
schon seit 25 Jahren repariere ich Gabelstapler. Auch wenn ich
Schaltpläne lesen kann, da ist bei neuen Bauteilen immer noch ein wenig
Zweifeln, ob es gleich raucht.
Wenn nun jemand, der bar jeder Ahnung ist und bei Null anfängt (so ein
Schüler kann noch nicht all zu viel wissen, wenn er nicht schon sehr
früh mit nem Elektronikbaukasten angefangen hat), nach was Fertigem
fragt, so sollte man das nicht gleich verteufeln.
Mittlerweile sehe ich das mit den Arduinos genauso wie du, ausgenommen
den Nano.
Das ist richtig "Kasse machen". Man schaue sich allein dieses doofe
Stecker shield an. Da sind nur Stecker drauf. Was soll das?
Wenn du mal alles zusammen rechnest, dann ist es auch nicht nur der
Programmer und der µC, das Steckbrett noch dazu. Rechne noch ein
Netzteil hinzu. Und wo wir dabei sind, die Lötstation, der Fädeldraht
und die Lochrasterplatinen musst du gleich zu Anfang haben.
Als mein erster Arduino blinkte und ich das ändern konnte, da hab ich
mich gefreut wie ein kleines Kind und es war einfach. Nach drei Monaten
war das erst Projekt fertig. Verschiedene Versuche mit eingeschlossen.
Ohne den Arduino hätte ich das sicher nicht so schnell hin bekommen.
Du nimmst mit den Dingern die erste Hürde. Wenn man dann im Laufen ist,
dann klappen die anderen Hürden fast von allein.
Trotzdem noch mal Danke, für deinen wirklich interessanten Beitrag.
Ich lese immer wieder gern deine Meinung zu den Themen und schätze sehr
deine profunden Kenntnisse. Die sich ja nicht nur auf die Elektronik
beziehen. Jetzt muss ich gerade schmunzeln und an die Drehmaschine und
deine Erklärung dazu denken.
Das hat mich sehr beeindruckt.