Hi!
Eventuell könnt ihr mir helfen.
Und zwar geht es nur darum, dass wenn am Punkt A ein Ereignis auftritt,
dass dieses am Punkt B 150m weiter mit einem akustischem Signal deutlich
gemacht wird.
Das Ereignis wird mit einem µC ausgewertet, das Sendemodul kann also
über einem Controller angesteuert werden.
Ich suche nun einen möglichst, in der Ansteuerung, simplen Sender der
150m schafft. Betreiben möchte ich das ganze von einem USB Port. Dh ich
bin mit dem Strom auf 100mA limitiert. Es geht also wirklich nur darum
"1 Bit" zu übertragen. Ergebnis Ja/Nein.
Hab mich schon umgeschaut. Leider finde ich im 150m Bereich kaum
praktikable Lösungen. Wisst ihr dazu eventuell mehr?
Lg
Julian
Danke für deine Antwort!
Ich bin mittlerweile auf die Aurel Module gestoßen. Was haltest du von
denen?
Die scheinen auch in der Ansteuerung simpler.
Die 150m sind draußen. Sichtverbindung.
RFM sind natürlich nett da sie schön billig und gut verfügbar sind.
Lg
Für 3,24$ kannst Du einen Versuch starten. Ob Deine Frequenz jedoch die
nächsten paar Monate noch so ungestört wie heute ist, kann Dir keiner
garantieren. http://de.wikipedia.org/wiki/ISM-Band
Für lebenswichtige Sachen sollte man ein Notprogramm einplanen, was auch
ohne Funk lange genug funktioniert oder bei Gefahr abschaltet!
Danke für eure Antworten.
Also da ich das ganze gerne an 5V und die Schaltung so klein wie möglich
halten will hab ich was für 5V gesucht. Natürlich wäre Step Down
möglich.
Was haltet ihr davon:
http://www.ebay.com/itm/1pcs-CC1101-wireless-module-433M-2500-NRF-NEW-350m-Distance-Transmission-/110951919483?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item19d53fef7b
Würde mir gut gefallen da bereits Antennen dabei sind und es sich um ein
Set (Rx und Tx) handelt.
@Oszi: Es geht hier nicht um Leben/Tot ;)! Aber danke für den Hinweis.
Es geht ja wirklich nur darum 1bit zu übertragen. Deswegen wäre mir nur
wichtig, dass die Strecke robust ist.
Lg
Mit 868MHz RFM01/02 Modulen und guten Antennen habe ich schon 300m ohne
Probleme überbrückt. Richte besonderen Augenmerk auf eine saubere
Stromversorgung des Empfängers, denn jede verseuchte Versorgung schränkt
die mögliche Reichweite enorm ein.
Denke bei den o.a. Modulen aus der Bucht dran, das die keinerlei
Hardware Unterstützung mitbringen, sondern schlichte Module mit OOK
Sender und Simpel-Pendelempfänger sind. Es ist schon eine
Herausforderung, damit solche Reichweiten zu überbrücken.
Die RFM Module erscheinen im ersten Augenblick komplizierter, sind aber
deutlich besser einzustellen, sowohl was das Frontend als auch die
Datenübertragung betrifft. Einstellbare Verstärkung, Bandbreite usw.
machen das Leben doch einfacher.
Hum,
langsam wird es verwirrend :D! Die Auswahl geht schon wieder gegen
Unendlich ;)!
Ne, also gegen die RFM Module hätte ich natürlich auch nichts. Die
könnte ich sogar lokal kaufen.
Spricht etwas dagegen die Module für 433MHz zu verwenden (der Shop hat
leider nur die)?
Und wenn du sagst: "Eine gute Antenne". Was meinst du damit? Gibt es da
käuflich etwas oder muss man sich durch Insiderwissen selbst was tolles
schnitzen?
Lg
Halb3 schrieb:> Hi!>> Eventuell könnt ihr mir helfen.> Und zwar geht es nur darum, dass wenn am Punkt A ein Ereignis auftritt,> dass dieses am Punkt B 150m weiter mit einem akustischem Signal deutlich> gemacht wird.
Wie wäre es mit einer lauten Hupe, die hört man auch in 150m Entfernung.
Ne sry, dass ist keine Option. Da ich keine fixe Stromversorgung habe
sondern nur Akkubetrieb möchte ich nicht meine ganze Energie in Schall
verwandeln.
Zusätzlich kommt dadurch ja schon fast ein Delay von 450ms Zustande und
die Hupe sollte nicht alle im Umkreis ständig hören. Wäre ja nervig ;)!
Lg
Du kannst auch WLAN über Yagi-Antennen die sich direkt "ansehen"
versuchen.
Mit den RFM12 und Richtantenne wäre es sicherlich auch möglich, mußt
halt eine passende Antennenform finden.
Halb3 schrieb:> Es geht ja wirklich nur darum 1bit zu übertragen. Deswegen wäre mir nur> wichtig, dass die Strecke robust ist.
Wer Funk kennt, nimmt Kabel. ;-)
In einem ISM-Band gibt es grundsätzlich keine Robustheit gegen
Störungen.
Ein wenig besser bist du mit dem SRD-Band 868 MHz dran. Dort gibt es
etwas strengere Auflagen bezüglich einzuhaltender Kanalbelegung, und
du hast keine Primärnutzer, die dir mit mehreren 100 W im wahrsten
Sinne des Wortes dazwischen funken können. (Auf 434 MHz ist Amateurfunk
Primärnutzer mit 750 W zugelassener Sendeleistung. Die können dich
auch dann noch heftig stören, wenn sie nicht exakt auf deiner Frequenz
gesendet werden, denn so schmalbandig sind preiswerte Empfänger nun
einmal nicht.)
Trotzdem bleibt es natürlich Funk auf einem allgemein zugelassenen Band,
und was du darfst, darf auch dein Nachbar. Das schränkt die Sicherheit
der Übertragung grundsätzlich ein. Ein wenig kannst du dir dabei noch
behelfen, dass du eine Sicherungsschicht in die Verbindung einbaust: der
RFM12 ist ja ein Transceiver, er kann also sowohl senden als auch
empfangen. Du kannst dir also vom Empfänger eine Bestätigung senden
lassen und bei Ausbleiben dieser die Übertragung wiederholen. Gegen
einen vollständig unbrauchbaren Übertragungskanal hilft auch das nicht,
aber die Robustheit gegen gelegentliche Störungen verbessert es noch
einmal.
Halb3 schrieb:> Und wenn du sagst: "Eine gute Antenne". Was meinst du damit?
Eine gute Antenne ist zuerst einmal auf die benutzte Wellenlänge
abgestimmt und hat einen Fusspunktwiderstand, der dem des benutzten
Senders/Empfängers entspricht.
Um zusätzlichen Gewinn zu erzielen, kann diese Antenne eine Richtwirkung
haben mit dem positiven Seiteneffekt, das Störungen, die aus einer
anderen Richtung kommen, abgeschwächt werden. Gleichzeitig steigt die
Reichweite der Funkstrecke. Mit der o.a. Übertragung über 300m wurden
aber keine Richtantennen benutzt, sondern gerade vorhandene
Gummiantennen aus Schnurlostelefonen, weil die mechanisch gut gepasst
haben. Ein sorgfältiger Aufbau, vor allem des Empfängers ist aber
wichtig.
> Gibt es da> käuflich etwas oder muss man sich durch Insiderwissen selbst was tolles> schnitzen?
Tatsächlich sind Antennen auch für den Anfänger ein dankbares
Bastelobjekt. Ein wenig Draht und Anschlusskabel reichen, um eine
Antenne zu bauen, die du so gar nicht kaufen könntest und das ganze für
ein paar Cent. Das einzige 'Insiderwissen', das du brauchst, ist, zu
wissen, wo bei einem Lötkolben die heisse Spitze ist, und grundlegende
Kenntnisse über das Internet - Suchmaschine bedienen usw.
Bei jeder Funkstrecke, bei der die Daten pausibel bleiben sollen, ist
eine gesicherte Übertragung natürlich ein Muss. In meinen Projekten
übertrage ich dazu meistens nach der XOR Methode, aber das bleibt jedem
selbst überlassen.
Hallo,
aber Achtung: Am Sender sollte mann nicht einfach eine bessere Antenne
anbringen, weniger aus technischen Gründen (angepasst muß die Antenne
natürlich sein), sondern aus rechtlichen - meist ist nämlich nicht die
Ausgangsleistung des Senders rechtlich begrenzt sondern die abgestrahlte
Leistung - und eine bessere Antenne macht mehr Gewinn und die
abgestrahlte Leistung steigt.
Ob du dich an die Vorgaben hälst must du für die selbst entscheiden ...
;-)
Funknutzer
Funknutzer schrieb:> meist ist nämlich nicht die Ausgangsleistung des Senders rechtlich> begrenzt sondern die abgestrahlte Leistung
Wenn man den RFM12 auf 868 MHz betreibt, kann man ihn ja im Bereich
869,400 bis 869,650 MHz benutzen, dort sind 500 mW ERP mit einer
Einschaltdauer von maximal 10 % zugelassen. Das sollte ja hier
ausreichend sein.