Guten Morgen,
nach dem ich schon so viele Probleme durch Artikel in diesem Forum lösen
konnte, muss ich mich jetzt leider selber mal mit einem Problem melden:
Ich möchte mit meinem USB-AVR-LAB (von Christian Ullrich) einen
fabrikneuen ATMega168P bespielen (nutze den Programmer vom Chris). Es
wird zwar eine Verbindung hergestellt, also etwar "3MHz Verbindung OK"
"Device ID...", wenn ich aber das Programm aufspiele, macht der uC
nichts. Auch Fuses lassen sich nicht lesen.
Die Platine des uC's ist i. O.. Ich habe einen pin-gleichen ATMega8
versucht und der konnte programmiert werden und die Fuses gelesen
werden.
Wäre genial wenn mir da jemand weiterhelfen könnte.
@Chris: Bitte nicht sauer sein, dass ich schon mal vorgegriffen habe und
die Community befrage (:
Mit freundlichen Grüßen
Tobi
Hallo,
ja das Problem wurde bestimmt 10.000 mal besprochen.
I.a. ist der ISP-Takt für einen frischen Atmel mit 1MHz Takt zu hoch.
Nun fragst Du dich sicherlich, wie schnell darf man den ISP-Takt
einstellen ?
Na dann schau mal in das Datenblatt deinen AVR µC.
Ich will dir nicht eine Antwort geben, ohne dass Du verstehen kannst,
warum das so ist. -> RTFM
Uwe S. schrieb:> Hallo,>> ja das Problem wurde bestimmt 10.000 mal besprochen.
Tut mir leid, ich habe irgendwie nur immer Beiträge zum Thema "Verfuset"
gefunden.
> I.a. ist der ISP-Takt für einen frischen Atmel mit 1MHz Takt zu hoch.
Aber ein frischer ATMega8 geht doch...
> Nun fragst Du dich sicherlich, wie schnell darf man den ISP-Takt> einstellen ?>> Na dann schau mal in das Datenblatt deinen AVR µC.>> Ich will dir nicht eine Antwort geben, ohne dass Du verstehen kannst,> warum das so ist. -> RTFM
Ich kann den ISP-Takt im Programm gar nicht einstellen, das macht das
Programm selbst durch versuchen. Und letztendlich steht ja irgendwie die
Verbindung.
Tut mir leid, dass ich dir wiedersprechen muss. Trotzdem danke für die
schnelle Antwort (war wirklich schnell :D)
Ich hatte auch schon "fabrikneue" Kontroller, die offenbar so neu gar
nicht
waren...
Darauf bekam ich auch keinen Zugriff per ISP und mußte im HV-Modus fest-
stellen, daß die Dinger schon "bespielt" waren und die Fuses sonstwo
standen.
:-(
Das veranlasste mich, den sog. Fusebit-Doktor nachzubauen, der den
jeweiligen Kontroller in den Werkszustand versetzt. Das Gerät hat mir
schon gute Dienste geleistet.
http://mdiy.pl/atmega-fusebit-doctor-hvpp/?lang=en
MfG Paul
Hallo Paul,
ich habe noch nie über offizielle Kanäle "gebrauchte" AVR erhalten.
Deshalb musst ich deinen Beitrag schon differenziert betrachten.
Wenn es so bei mir wäre, gingen die Stangen wieder an den Händler.
Hallo Enloo,
dann verwende mal avrdude mit "Chris" im usbasp mode und stelle den
ISP-TAKT auf <250kHz ein.
Ich kann immer AVRs programmieren, da ich mich an die Regeln halten.
Zur Anwendung können kommen AVR ISP MKII, usbtiny oder usbasb unter
Linux oder WinOS.
Paul Baumann schrieb:> Ich hatte auch schon "fabrikneue" Kontroller, die offenbar so neu> gar> nicht> waren...>> Darauf bekam ich auch keinen Zugriff per ISP und mußte im HV-Modus fest-> stellen, daß die Dinger schon "bespielt" waren und die Fuses sonstwo> standen.> :-(>> Das veranlasste mich, den sog. Fusebit-Doktor nachzubauen, der den> jeweiligen Kontroller in den Werkszustand versetzt. Das Gerät hat mir> schon gute Dienste geleistet.>> http://mdiy.pl/atmega-fusebit-doctor-hvpp/?lang=en>> MfG Paul
Also ich habe einen schon vor längerer Zeit bei Pollin gekauften
verwendet da trat dann das Problem auf, worauf hin ich dachte es wäre
der Chip und habe einen neuen bestellt. -> selbes Problem
der alte Hanns schrieb:> Signature Bytes sind 1E 94 0B - wird das korrekt ausgelesen?
Jap. Das bedeudet doch, dass der mit dem Chip kommunizieren kann und die
Frequenz richtig ist oder ?
> Ja. Das bedeutet doch, dass der mit dem Chip kommunizieren kann und die> Frequenz richtig ist oder ?
Naja, Ersteres schon irgendwie, Letzteres nicht unbedingt. Gibt es
wirklich keine Möglichkeit, die Frequenz von Hand einzustellen, d.h. dem
Rat von de0508 zu folgen?
Stromversorgung in Ordnung? (Gerade eben hatte ich ein ähnliches
Problem, Ursache war, dass die Strombegrenzung noch auf 10 mA stand)
Also ein AVR-Programmer bei dem man beim programmieren die Frequenz
nicht einstellen taugt doch nicht. Das ist ja dann wie Lotto spielen.
Meistens verliert man.
der alte Hanns schrieb:>> Ja. Das bedeutet doch, dass der mit dem Chip kommunizieren kann> und die>> Frequenz richtig ist oder ?>> Naja, Ersteres schon irgendwie, Letzteres nicht unbedingt. Gibt es> wirklich keine Möglichkeit, die Frequenz von Hand einzustellen, d.h. dem> Rat von de0508 zu folgen?
Werd ich als letztes Versuchen. Hab mir eben mal den avrdude angeschaut
und ist halt doch etwas komplizierter. Mit Kommandozeile und so...
>> Stromversorgung in Ordnung? (Gerade eben hatte ich ein ähnliches> Problem, Ursache war, dass die Strombegrenzung noch auf 10 mA stand)
Nein, denk ich nicht. Strom hab ich von nem Lipo und wird über nen BEC
Ausgang von nem Motorregler auf 5V geregelt.
Helmut S. schrieb:> Also ein AVR-Programmer bei dem man beim programmieren die> Frequenz> nicht einstellen taugt doch nicht. Das ist ja dann wie Lotto spielen.> Meistens verliert man.
Hat aber bis her tadellos funktioniert. ATMega8 ATTiny13 ATTiny2313 alle
kein Problem gewesen.
Ja, avrdude ist etwas unhandlicher. Dafür arbeitet das Programm jedoch
vorbildlich und unterstützt so ziemlich alle Programmer und Controller.
Ich baue den avrdude Aufruf imer in mein Makefile ein .
"make program" zum flashen und
"make fuses" um die fuses zu setzen.
Die entsprechenden Abschnitte kopiere ich immer von älteren >Prjekten,
dann braucht man sich mit den Kommandozeilenoptionen von avrdude nicht
herum schlagen.
Anbei eine Kopiervorlage.
Ok also das mit dem avrdude hab ich leider nicht hin
bekommen/verstanden.
Allerdings habe ich jetzt einmal den eXtreme Burner versuch, und der
liest und schreibt einwandfrei. Jedoch leuchtet die Test-LED noch immer
nicht :(
Wenn ich den Flash oder die Fuses wieder vom Chip lade, ist auch alles
vorhanden.
@stefanus:
Danke, aber ich schreib leider im Bascom :/