Normaler Bleiakku im Motorrad?

Gast #4057650
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Hallo,
ich habe eine kurze Frage.
Kann ich zwei dieser Akkus zB. (parallel) in einem Motorrad verwenden?
http://www.pollin.de/shop/dt/OTU5ODI3OTk-/Stromversorgung/Akkus/Blei_Akkus/Blei_Akkumulator_KUNG_LONG_WP7_2_12_12_V_7_2_Ah.html


Ich habe so einen Akku, den ich seit gut 5 Jahren als Bastelobjekt habe 
und schon mehrfach tiefentladen, kurzgeschlossen und ewig gequält habe, 
der aber immernoch absolut perfekt funktioniert.
Das und eben, dass die Selbstentladung geringer als bei einer 
Motorradbatterie ist, wäre ja vielleicht besser, als eine normale 
Motorrad (Säure) Batterie.
Die originale Batterie hat 14Ah, somit würde das mit 2x 7,2Ah ja auch 
passen.

Strom (5sek 135A, also bei zwei dann 270A?) sollten zum starten ja auch 
locker ausreichen.
Wie sieht es aber mit dem Laden durch die Lichtmaschine aus? Geht das?

Es geht bei dem Motorrad um eine Honda CB SevenFifty.
Danke :)
Gast #4057736
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In eBay werden haufenweise Gel Akkus für die Seven Fifty verkauft, zB. 
hier
http://www.ebay.de/itm/Motobatt-Batterie-YB14-A2-Honda-CB-Seven-Fifty-RC42-1992-2003-/261813981762?pt=DE_Motorradteile&hash=item3cf5545242

Ist das dann erlaubt?


Gibt es denn da überhaupt Zulassungen für Batterien? Wenn ich nach 
"Zulassung Bleiakku" google finde ich nichts passendes. Auf einer 
normalen Batterie ist ja auch kein E-Prüfzeichen o.ä.
#4057740
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Laut Datenblatt liegt die zulässige Dauerladespannung zwischen
13,5 und 13,8 V bei +25 Grad  (-3mV/Zelle/Grad)

Der zulässige Ladestrom ist mit 2.16 A angegeben, bei Paralellschaltung
somit 4,32 A.

max. 135 A/5sec pro Akku, somit 270 A parallel.

Also wäre eine Ladespannungsanpassung schon von Vorteil!


Mani
Gast #4057820
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bastler schrieb:
> Ja, das stimmt, hier gehts aber um so einen Wartungsfreien Gel Akku...

Der auch ein Bleiakku ist.

> In wieweit müsste ich die Ladespannung anpassen, bzw. wie mache ich das?

Wohl kaum, ist ja das gleiche Prinzip. Ob die Säure nun plätschert oder 
mit was auch immer eingedickt ist, es bleibt das gleiche System. Einzig 
die Lade- und Entladestromstärke ist etwas anders (schwächer). Und genau 
deshalb würde ich das nicht machen. Aber nur Versuch macht kluch!

Old-Papa
Gast #4057851
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Ist momentan schwierig, da die Batterie defekt ist.

Ich werde jetzt einfach mal zwei der Akkus bestellen und es testen.
Sie sind ja bis 15V Ladespannung ausgelegt, ich denke mehr wird es bei 
dem Motorrad auch nicht sein.
Notfalls sind es ja nur 26€...
#4057871
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bastler schrieb:
> Sie sind ja bis 15V Ladespannung ausgelegt, ich denke mehr wird es bei
> dem Motorrad auch nicht sein.

Schau Dir noch mal die technischen Daten an!


Wenn Dein Motorrad 14,5 V Ladespannung hergibt im Sommer, dann
ist eine Diode gut genug, um die Spannung zu senken...

Für bestmögliche Ladung sollte man über geeignete Ladeverfahren
nachdenken...


Mani
#4057872
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Peter Xuang schrieb im Beitrag #4057670:
> Bei einem Unfall allemal. Da läuft dann auch keine Säure aus.

Wenn mich einer umfährt, wäre es mir egal ob die Suppe ausläuft.
Wenn der Krasch beim einem Unfall so stark ist, das die Batterie
krepiert, guckt ich Euch schon lange von oben an.

5. Geh zu Luther und Wegner und hol Dir eine von Bosch.
   Und gut ist.

Gruß Holger
Gast #4057886
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Warum sollen zwei Akkus parallel nicht gehen?

Im Datenblatt steht:
Cycle use:
Charging Voltage 14.4 to 15.0V
Coefficient -5.0mv/℃/cell
Maximum Charging Current: 2.16A


Wie meinst du das mit der Diode? Wie muss ich die verbauen?


Weshalb darf in eine alte Honda keine Gel Batterie?

Danke :)
#4057896
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bastler schrieb:
> Weshalb darf in eine alte Honda keine Gel Batterie?

Die werden zu Tode gerüttelt.
Hab zwei Honda, CBF 500 und VFR 800.
Lebenserwartung eines Gel-Akku ca. 500 km
In einer Harley ca. 50 km
dann sind die tot.

Selbsternannter Weltverbesserer schrieb:
> Optimist ;-)

Der Moped-Fahrer sitzt weit vor dem Akku
Wer früher stirb ist länger tot.
Hier mindentens 1 ms.
Holger
#4057901
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Also, da muss ich einen Freund der Harleys fragen, ob seine
"Fat Boy" oder ähnlich so ein Problem hat, dass die Batterie keine
50 km hält, weil er ja meist 150 km und mehr durchfährt...

bis heute hat er keinen Rucksack mit Reserve-Akkus mitgeführt und ist
auch nach tausenden Kilometern mit intaktem Akku angekommen!


Good Luck!

Mani
#4057947
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bastler schrieb:
> Wie meinst du das mit der Diode? Wie muss ich die verbauen?

Sorry! Wurde etwas abgelenkt!

Ich würde eine "normale" Si-Diode mit mind. 6 A in Serie zu Deinen
zwei parallel-geschalteten  Akkus einbauen.

Damit wird die Ladespannung ca. 0,55 V kleiner, wenn es nicht reicht,
dann eine weitere Diode in Reihe schalten....


Aber Du solltest einmal Messungen vorlegen!



Schöne Grüße
Mani
#4057974
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Mani W. schrieb:
> Menschen, die so denken, sind der Elektronik nicht würdig!

Mein lieber Mani, kann es nicht sein, dass solche Menschen ständig damit 
zu tun haben, weil es ihr Beruf ist?

Man könnte ganz einfach antworten, in dem man fragt, ob je ein 
Kfz-Hersteller oder Motorradhersteller das je gebaut haben.

Eine Gel Batterie ist dazu völlig ungeeignet. Nicht wegen der 
kurzzeitigen starken Belastung, sondern wegen der permanenten Ladung.

Gut, bei ner Harley ginge das, könnte ich jetzt mit böser Zunge sagen.

Selbst wenn die Lichtmaschinen und die Regler heute viel besser 
arbeiten, trotzdem bleibt immer eine gewisse Überladung vorhanden und 
genau das macht die Gel Batterien kaputt. Andere Sachen auch, aber 
vornehmlich das.
Gel findet man vornehmlich in Solaranlagen und Notstromsystemen. Da 
passen sie hin.
Gast #4058006
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diese Gelakkus werden es nicht lange überleben.
Wenn schon Akku selbst bauen, dann LiFePO4 A123.
4S2P und du hast die nächsten 20 Jahre Ruhe.
Auf Youtube gibt es auch videos zu A123 LiFePO4 und Motorrad.
#4058103
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F. Fo schrieb:

> Eine Gel Batterie ist dazu völlig ungeeignet. Nicht wegen der
> kurzzeitigen starken Belastung, sondern wegen der permanenten Ladung.

Gel-Batterien sind durchaus für Dauerladung geeignet und werden
auch häufig so benutzt (z.B. in Alarmanlagen). Die Ladespannung
sollte dann aber nur ca. 13,5V betragen. Auf vielen Gel-Batterien
ist das so auch aufgedruckt. Die typische Ladespannung im KFZ
ist mindestens 1V höher. Diese zu hohe Spannung kann man auch
nicht durch Vorschaltdioden verringern, weil deren Spannungs-
abfall stark Stromabhängig ist.
Gruss
Harald
PS: Ob Gelbatterien erschütterungsabhängiger als Flüssigbatterien
sind, weiss ich auch nicht. Bei Flüssigbatterien sind Erschütterungen
zur Verhinderung vopn Säureschichtung sogar erwünscht und nötig.
Gast #4058109
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Okay... langsam wirds etwas verwirrend :P
zur Parallelschalung hatte ich vorher hier schon zB. nachgelesen:
Beitrag "OT: Kann man zwei Blei-Gel-Akkus parallel schalten ???"

Da die Akkus ja warhscheinlich sogar aus der gleichen charge kommen, 
dürfte es da doch auch keine großen Ausgleichsströme geben, oder?
Außerdem treten die doch nur beim "ersten" zusammenklemmen auf, wenn die 
Akkus verbunden und immer gemeinsam ge- und entladen werden, dürfte es 
da doch keine Spannungsunterschiede geben.

Da in den Motorradforen jeder dritte mit einer Gelbatterie Jahre lang 
fährt, kann das doch eigentlich nicht so kritisch sein.

Zur Ladespannung:
ich werde das am Motorrad mal messen.
Wie hoch darf sie bei den Akkus max. liegen?
Alternativ könnte ich die Diode ja evt. zwischen Lichtmaschine und 
Batterie klemmen, also unabhängig von Anlasser etc, das sollte ja kein 
Problem sein.



Btw. wer hier Harley fährt, oder nicht ist mir eigentlich relativ egal, 
das ganze ist ernst gemeint, weshalb so unnötige Anfeindungen ?!
#4058118
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bastler schrieb:
> Kann ich zwei dieser Akkus zB. (parallel) in einem Motorrad verwenden?
> 
http://www.pollin.de/shop/dt/OTU5ODI3OTk-/Stromversorgung/Akkus/Blei_Akkus/Blei_Akkumulator_KUNG_LONG_WP7_2_12_12_V_7_2_Ah.html

Hat denn keiner mal die Kontakte angesehen:

4,8mm (Kfz-)Flachstecker!

Richtige Starterbatterien haben M6-Schraubkontakte.

Der max. Entladestrom ist bei dieser Art des Anschlusses wohl eher 
theoretisch. Die Flachstecker werden beim Starten des Motor munter 
glühen.
Ob überhaupt genügend Strom für den Anlasser über den Kontakt drübergeht 
ist auch fraglich.

Mein Tipp nach >20 Jahre Motorradfahren: Kauf eine günstige Batterie und 
lebe mit dem Wechselintervallen.
Gast #4058127
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Hallo,

Holger R. schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> weil er ja meist 150 km und mehr durchfährt...
>
> Harley-Fahrer, der mehr als 10 km am Stück fährt
> ist wie Alice im Wunderland. Kenn ich nicht.

Um mal eine Lanze zu brechen: bei der 1000km-Rallye vor zwei Jahren bin
ich nachts hinter einem hergefahren. Ich hatte durchaus Mühe 
dranzubleiben
(SV650). Es gibt also auch richtige Fahrer...

Ansonsten zum Thema:
Die Vibrationen bei der Seven-fifty sollten sich in Grenzen halten, 
notfalls
lagert man die Batterien in Gummi. Parallelschaltung halte ich aber auch 
für problematisch. Der Regler muß in Ordnung sein (Ladespannung!!).

In einer MZ ETZ250 funktioniert das mit einer einzelnen solche Batterie 
seit 30.000km, der Versuch vorher mit einer gebrauchten aus einer UVS 
ist aber in die Hose gegangen, die schon verhärteten Platten haben sich 
binnen 2 Wochen zerbröselt und einen Plattenschluss verursacht, an drei 
Zellen... Das kann die Lichtmaschine und/oder den Regler himmeln.

Ahoi, Martin
(Firma: matzetronics) #4058133
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Charging Methods at 25℃(77℉)
Cycle use:
Charging Voltage
14.4 to 15.0V
Coefficient -5.0mv/℃/cell
Maximum Charging Current: 2.16A

Das scheint mir das grosse Problem zu sein, denn auch eine Motorrad LiMa 
kann da durchaus mal mehr als 2-3 A in die Batterie schicken.
M.E. lehnen sich die Herren Chinesen auch mit den 15V Charging Voltage 
weit aus dem Fenster - aber gut, vllt. kann der Akku das ja wirklich, 
ohne sich aufzublähen.
Gast #4058162
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Mani W. schrieb:
>
> Ich würde eine "normale" Si-Diode mit mind. 6 A in Serie zu Deinen
> zwei parallel-geschalteten  Akkus einbauen.
> ....
> Schöne Grüße
> Mani

Der schönste Beitrag dieses Threads ;-)
Eine Diode im Lade-/Entladezweig ist so sinnvoll wie ein Knoten im 
Gartenschlauch!
Er kann sich natürlich auch einen Umschalter an die Lenkstange häkeln 
und die Diode entsprechend umpolen. Der Umschalter und sein Daumen 
werden nicht lange halten ;-)

Old-Papa
#4058172
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Old Papa schrieb:

>> Ich würde eine "normale" Si-Diode mit mind. 6 A in Serie zu Deinen
>> zwei parallel-geschalteten  Akkus einbauen.

> Der schönste Beitrag dieses Threads ;-)
> Eine Diode im Lade-/Entladezweig ist so sinnvoll wie ein Knoten im
> Gartenschlauch!
> Er kann sich natürlich auch einen Umschalter an die Lenkstange häkeln
> und die Diode entsprechend umpolen. Der Umschalter und sein Daumen
> werden nicht lange halten ;-)

Hallo Old-Papa,
Eigentlich finde ich Deine Beiträge immer ganz gut. Aber das die
Diode zwischen Lichtmaschine und Akku und nicht zwischen Akku und
Verbraucher gehört, hat seit längeren bereits der TE erkannt.
Allerdings ist auch m.E. eine Diode nicht geeignet, da diese, je
nach Strom, einen unterschiedlichen Spannungsabfall hat.
Gruss
Harald
Gast #4058214
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Harald Wilhelms schrieb:

> Hallo Old-Papa,
> Eigentlich finde ich Deine Beiträge immer ganz gut. Aber das die
> Diode zwischen Lichtmaschine und Akku und nicht zwischen Akku und
> Verbraucher gehört, hat seit längeren bereits der TE erkannt.
> Allerdings ist auch m.E. eine Diode nicht geeignet, da diese, je
> nach Strom, einen unterschiedlichen Spannungsabfall hat.
> Gruss
> Harald

Aha, dann liegt also zwischen Lichtmaschine und Akku eine Diode und 
zwischen Akku, Verbraucher und Lichtmaschine ein Draht. :)
Gast #4058247
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Ich dachte eher zwischen Lichtmaschine und Akku/Verbrauchen eine Diode 
;)

Lima ---|>|--- Akku --- Verbraucher



Ich habe die Akkus bestellt und werde dann einfach mal Ladespannung und 
Ladestrom messen.

Die Anschlüsse an den Akkus sollten kein Problem sein.
Ich habe wie am Anfang geschrieben, einen der Akkus schon ewig hier und 
damit bekomme ich das Motorrad gestartet.

Somit sollte das mit (2) neuen wohl kein Problem sein.
Gast #4058260
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Wäre aber keine gute Idee, da dann u.a. die Lichtleistung um 20% gesenkt 
wird. Fast schon ein gefährlicher Eingriff in der Straßenverkehr. 
Abgesehen davon, daß eine Diode da überhaupt keinen Sinn oder Nutzen 
hat.
Gast #4058274
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Trotz der windigen Anschlußstecker und trotz der Tatsache, daß die 
KungLongs nicht als Starterbatterien ausgewiesen sind, werden diese 
Batterien in einem BMW-Forum wärmstens für die alten 2-Ventiler (ohne 
Modikifation an der Ladeelektronik) wärmstens empfohlen. Allerdings die 
etwas größeren Varianten, die haben dann auch entweder Anschlußfahnen 
für M5er Schrauben oder gleich M6 Gewinde.

Übrigens ist das http://www.pollin.de/shop/dt/OTU5ODI3OTk-/Stromver... 
keine Gel-, sondern eine AGM-Batterie, zumindest, wenn man der 
Beschreibung bei Reichelt Glauben schenken darf..
Gast #4058305
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Harald Wilhelms schrieb:
> ...
> Hallo Old-Papa,
> Eigentlich finde ich Deine Beiträge immer ganz gut. Aber das die
> Diode zwischen Lichtmaschine und Akku und nicht zwischen Akku und
> Verbraucher gehört, hat seit längeren bereits der TE erkannt.
> Allerdings ist auch m.E. eine Diode nicht geeignet, da diese, je
> nach Strom, einen unterschiedlichen Spannungsabfall hat.
> Gruss
> Harald

Hast Recht, das muss ich in diesem Wust überlesen haben :-(
Jeder hat mal einen schwachen Tag (wie gestern der BVB)

Old-Papa
Gast #4058313
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Ich hatte auch erst vor einen größeren zu verbauen, allerdings passt der 
nicht so einfach in die Halterung. Die zwei kleineren passen perfekt von 
der Größe her.

Was heißt das dann also... absolut unproblematisch?
Wenn sie da oft gefahren und empfohlen werden?

Wie gesagt bekomme ich das Motorrad mit einem Akku problemlos gestartet, 
ohne das die Anschlüsse überhaupt nur warm werden!
Gast #4058346
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Anlasserstrom am Reihenvierzylinder mit 900ccm, gemessen mit 
Zangenamperemeter und Peakhold: 302 A im ersten Moment, bricht dann auf 
~80 A zusammen. Der Anlasser des 7.5er Motors der CB dürfte etwa in der 
gleiche Liga spielen.
Im normalen Fahrbetrieb reichen durchaus 5-10Ah-Akkus aus, der Strom 
kommt ja aus der Lima. Lediglich wegen des Anlasserstroms müssen die 
üblichen Blei-Säure-Akkus Kapazitäten von 10-18Ah aufweisen. Außerdem 
ist's billiger.
Gibt extra teure Bleigel-Akkus, die für den "rauhen" Mopedbetrieb 
ausgelegt sind und auch die höhere Ladeschlußspannung abkönnen.
LiFePo fahre ich seit 4 Jahren, bestehend aus 4 Headway-Zellen 20C mit 
6Ah. Einmal eingebaut und nie wieder anfassen müssen. Außerdem liefern 
die deutlich mehr Starterstrom und vor allem länger, als die üblichen 
Bleiakkus.


Grüße

Michael
#4059123
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F.Fo: Habe ich je was anderes behauptet? Der Magnetschalter(im Prinzip 
nur ein großes Relais) wird in der Regel vom Zündschloss geschaltet und 
dieses ist normalerweise über den Sicherungskasten abgesichert. Der 
Anlasser selbst hängt dagegen direkt an der Batterie (Magnetschalter 
dazw.)
#4059575
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Old Papa schrieb:
> Verstehe ich was falsch?
> Eine "normale" Motorradbatterie ist doch ein Bleiakku.... Warum sollte
> der nun nicht zugelassen sein?

Es heißt ja auch der Bock! Und die Batterie !

Wenn die Batterie es zulässt, springt der Bock an !

Mani W. schrieb:
> Ich würde eine "normale" Si-Diode mit mind. 6 A in Serie zu Deinen
> zwei parallel-geschalteten  Akkus einbauen.
>
> Damit wird die Ladespannung ca. 0,55 V kleiner, wenn es nicht reicht,
> dann eine weitere Diode in Reihe schalten....

Man müsste einmal wissen, wie hoch der max. Ladestrom sein kann und
wie hoch die Ladegrenze liegt.

Möglich, dass mehr Ladestrom fließt, dann aber meist weil die
Ladespannung zu hoch ist...

Man muss jedenfalls darauf achten, dass nur die Lade-Leitung mit den
Dioden bestückt wird und nicht direkt an den Polanschlüssen!

Sonst geht nix mehr!

Mani
Gast #4059788
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@radiostar: 2-Zylinder und gut. Ja.

Hab auch ne alte BMWuchtig, fahre seit sechs Jahren die noch immer 
gleiche KungLong. Ohne Modifikation und schnick-schnack. Und was soll 
ich sagen, sie läuft, springt an, zuverlässig,.

@TE: Kauf Dir eine, bau sie ein, nix parallel, fahr und genieß.
Die Reichsbedenkenträger sind überall, wenn man(n) immer auf die hört, 
dann wirds nix mit nix.
Gast #4064471
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So...
Wie gesagt hatte ich ja schon zwei der 7,2Ah gekauft.
Sind mittlerweile auch angekommen.
Die Ladespannung liegt max. Bei etwa 14,3V. Wird jetzt zB. Das Licht 
angeschaltet sinkt sie etwas.

Ladestrom liegt je nach Verbrauchern (Licht aus etc.) bei etwa 5A.

Einer der Akkus funktioniert beim starten genauso gut wie die normale 
Motorrad Batterie.
Somit liefert der Akku also genug Dampf.

Wenn ich jz die beiden parallel schalte splittet sich der Ladestrom ja 
nochmal auf, also sind es etwa 2,5A pro Akku.

Werde das jetzt wohl einfach mal so fahren und testen.

Meine eigentliche Frage wurde aber immernoch nicht explizit 
beantwortet... Können die Akkus da irgendwie explodieren o.ä. ?
#4064476
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bastler schrieb:
> Meine eigentliche Frage wurde aber immernoch nicht explizit
> beantwortet... Können die Akkus da irgendwie explodieren o.ä. ?

Nein, eher nicht. Selbst wenn sie hochgehen würden, dann wölben sich die 
Deckel der Zellen eher. Nur bei einem echten Kurzschluss platzen die 
Batterien auf (knallt fürchterlich laut).

Mit dem Ladestrom ist das auch so eine Sache, wenn du jetzt die volle 
Batterie misst, dann ist der Ladestrom natürlich sehr gering. Hast du 
eine starke Lichtmaschine, dann können da deutlich höhere Ströme 
auftreten.

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