Moin,
ich brauche eine LED, die seitlich zur Platine aus dem Gehäuse leuchtet.
Das einfachste wäre eine 5 mm LED nehmen und um 90 Grad umbiegen.
Kann man das für eine Kleinserie so machen oder ist das grober Murks?
Gruß
Haben wir schon öfter erfolgreich gemacht. Hat nie zu einem Bruch
geführt.
Kommt wahrscheinlich auch etwas auf die Belastung (Vibrationen)an.
Allenfalls noch einen Tropfen Kleber zur Stabilisation anbringen...
H. H. schrieb:> Minimalen Biegeradius beachten, dann ist gut.
Der Biegeradius ist dabei nicht das Problem oder auf welche Angabe im
Datenblatt beziehst du dich?
Wichtiger ist, dass der Biegevorgang nicht zu Haarrissen zwischen
Anschluss und Diodenkörper führt. Beim Biegenvorgang müssen die
Biegekräfte unterhalb des Diodenkörpers abgefangen werden.
Wolfgang schrieb:> Der Biegeradius ist dabei nicht das Problem
Doch, die Pins bekommen mindestens eine Sollbruchstelle, wenn zu eng.
Wolfgang schrieb:> Beim Biegenvorgang müssen die> Biegekräfte unterhalb des Diodenkörpers abgefangen werden.
Das sowieso.
Nautiker schrieb:> In TE-Einschüben der 19" Technik wurde das so gemacht. Dort hatte> man> ein Plastikteil, dass die Stabilisierung übernimmt.
Das läuft dann schon unter Signallampe.
Patrick L. schrieb:> Es gibt dazu extra LED's mit Kunststoffkörper die 90° gewinkelt sind.
Zum Beispiel die SRL-Familie von Schurter. Eine leere Halterung für
selbstgebogene LEDs heißt vmtl. SRL 0035.1290.
Ich mag die Mentor 2814.2831, weil die zweifarbig rot/grün ist und sich
rot und grün nahezu perfekt zu gelb mischen.
Aber wenn's SMD sein darf: PLCC-LED und Lichtleiter (die funktionieren
auch um die Ecke).
Wolfgang schrieb:> Eleganter ist es, auf der Leiterplatte SMD-LEDs zu bestücken und dann> starre Kunststoff Lichtwellenleiter zu verwenden, z.B.
Oder grad Sideview SMD's zu platzieren, solche habe ich auch schon
Rollen weise verbaut.
Bei jedem bedrahteten Widerstand, Diode etc. werden die Drähte um 90°
gebogen.
Bei LEDs geht das genauso.
Siehe IR Fernbedienungen.
Da sind die IR LEDs so gut wie immer mit 90° gebogenen Beinen
eingelötet.
Ja und gibt es sogar mit Integriertem Vorwiderstand habe ich beides
immer lager, weil es relativ oft bei 19" Rack in Anwendung ist.
Meist aber die 3mm Version.
Habe ich in Rot und in Grün Lager.
Las Antwort Direkt an TO:
Nein es ist kein Pfusch und wird Zuhauf so Praktiziert.
Patrick L. schrieb:> Nein es ist kein Pfusch und wird Zuhauf so Praktiziert.
Ja, aber gibt massive Ausfälle, wenn man mechanische Belastungen am
Diodenkörper erzeugt:
Wolfgang schrieb:> Wichtiger ist, dass der Biegevorgang nicht zu Haarrissen zwischen> Anschluss und Diodenkörper führt. Beim Biegenvorgang müssen die> Biegekräfte unterhalb des Diodenkörpers abgefangen werden.
So ist das, die Erfahrung musste ich leider schon selbst machen.
Du kannst auch SMD Pads auf der Platinenoberseite machen und die
bedrahtete LED sozusagen SMD-style dort einfach zur Seite raus schauend
auflöten.
Nachdem du uns aber nicht mal eine Übersicht deines streng geheimen
Projekts geliefert hast, lässt sich das alles schlecht einschätzen.
In einer Anwendung mit starker Vibration kannst du damit viel Freude
haben, wenn dank der Hebelkräfte plötzlich deine Lötstellen brechen.
Oder gar die mechanische Resonanzfrequenz der LED erwischt wird.
meckerziege schrieb:> Nachdem du uns aber nicht mal eine Übersicht deines streng geheimen> Projekts geliefert hast, lässt sich das alles schlecht einschätzen.
Du mußt hier auch nix einschätzen, da der TO nicht danach gefragt hat.
meckerziege schrieb:> Nachdem du uns aber nicht mal eine Übersicht deines streng geheimen> Projekts geliefert hast, lässt sich das alles schlecht einschätzen.
Muss er doch auch nicht. Es geht nur um eine LED. Es geht um kein
NASA-Projekt.
Manfred schrieb:> Patrick L. schrieb:>> Nein es ist kein Pfusch und wird Zuhauf so Praktiziert.>> Ja, aber gibt massive Ausfälle, wenn man mechanische Belastungen am> Diodenkörper erzeugt:>> Wolfgang schrieb:>> Wichtiger ist, dass der Biegevorgang nicht zu Haarrissen zwischen>> Anschluss und Diodenkörper führt. Beim Biegenvorgang müssen die>> Biegekräfte unterhalb des Diodenkörpers abgefangen werden.>> So ist das, die Erfahrung musste ich leider schon selbst machen.
So eine Dummheit wäre mir nicht einmal in meiner Kindheit passiert.
Ich habe auch nie eine Bedrahtung einer anderen Diode, Widerstand,
Kondensator, Transistor, etc. direkt am Bauteil um 90° scharf gebogen.
Ich denke, Du hast massive Probleme mit diversen Ausfällen gehabt.
michael_ schrieb:> Wer soll dir das glauben?> Als Kind schon so ein Pedant.> Hat doch jeder mal gemacht.
Viele werden schon schon einmal einen Draht an einem THT gebogen haben
und dabei bemerkt haben, dass dabei schon etwas am Gehäuse splittert.
Und das schon ohne "scharfen" Knick.
Wer das zum ersten mal als Opa macht, merkt es ggf. erst dann.
> Mit Spitzzange oder Biegelehre ist das richtig.
Spitzzange an der richtigen Stelle einer normalen LED im Sinne des TO
ist eine mögliche gute Massnahme, die typische Biegelehre hingegen
nicht.
Versuche die Frage des TO zu verstehen.
An den Manfredsnicks stört mich, dass er versucht, manchen anderen Usern
scheinbar grundlos ans Bein zu pinkeln.
OT, ohh wehhh.
michael_ schrieb:> Wer soll dir das glauben?> Als Kind schon so ein Pedant.
Pedant triffts doch sowieso nicht, aber als Kind nicht strunzdumm und
lernresistent was Mechanik und die daraus folgende Belastung und
Verformung angeht. Geometrie und dreidimensionales Denken kann man als
Kind erfassend lernen, sogenanntes "begreifen".
Möglicherweise hatte ich wenig, aber gutes und verständliches Spielzeug.
Meinen Eltern sei Dank!
> Hat doch jeder mal gemacht.
Nicht jeder! Neben Ralf bin ich da wohl schon die zweite Ausnahme deiner
Annahme.
[x] Du hast als Kind mit deiner Zunge an den scharfen Stacheln von
Kakteen geleckt.
SCNR:
[x] Obiges mehrmalig.
:P
Jens G. schrieb:> meckerziege schrieb:>>> Nachdem du uns aber nicht mal eine Übersicht deines streng geheimen>> Projekts geliefert hast, lässt sich das alles schlecht einschätzen.>> Du mußt hier auch nix einschätzen, da der TO nicht danach gefragt hat.
Hö? Er fragt ob das Murks ist. In manchen Anwendungen ja, in anderen
Nein.
Seine Frage wurde allgemein bereits mehrfach beantwortet, dann können
wir auch weiter ins Detail schauen.
Im Gegensatz zur dir trage ich zur Diskussion konstruktiv bei.
Ohne zu übertreiben gibt es Mio IR Vernbedinungen in denen das genau so
gemacht wird, Selbst Welleman, hat ihn ihren IR Bausätzen genau dies
Praktiziert. Ja es steht sogar in der Aufbauanleitung drin.
Zitat: (Idealerweise eine Rundspitzzange verwenden) oder in der
Produktion kann dies sogar ein Biegeautomat ganz von alleine der biegt
die Widerstände wenn er sie ab der Rolle schneidet und auch genau so
Elkos und ja man sehe und staune auch LED's.
Habt ihr schon mal eine THT Produktion gesehen?
Man könnte Meinen nicht.
Ich habe meine FEAM in der BBC in Turgi & Baden gemacht und ohh Wunder
da standen 5 Produktionstrassen an welchen ich auch lernen durfte, die
abertausende LED's ab Rollen geschnitten, gebogen und dann in die Damals
üblichen EUROPA-Karten mit TTL- und Transistor-Gräber Bestückt,
Ausstehende Pins dann Abgefräst und über die Lötwelle gejagt haben.
Logisch, hält man nicht den Plastikkopf der LED und biegt die Pins dann
kantig um, den das wäre dumm.
Entweder man verwendet eine LED mit 90° Licht-Austritt wie schon ganz am
Anfang mehrfach gepostet wurde, oder ein Plastikhalter (Die übrigens
extra eine Rundung haben dass es nicht knickt sondern biegt).
Oder eben halt Biege-Werkzeug, manuell oder automatisch.
Nochmals,
Die Frage war :
[Moralisch 5 mm LED knicken - Pfusch?]
Die Antwort :
Nein es ist Moralisch dem Kunden gegenüber Vertretbar und kein
Pfusch , wenn man die Biegung mit erforderlichen Hilfsmittel macht,
oder machen lässt, das die LED nicht dadurch, danach reihenweise
ausfallen.
Ralf X. schrieb:>> Mit Spitzzange oder Biegelehre ist das richtig.>> Spitzzange an der richtigen Stelle einer normalen LED im Sinne des TO> ist eine mögliche gute Massnahme, die typische Biegelehre hingegen> nicht.> Versuche die Frage des TO zu verstehen.
Es gibt ja nur eine Biegelehre auf der Welt :-)
Aber auch die Zange scheidet für den TO mit seiner Kleinserie aus.
Die müssen da alle gleich aussehen.
Also Biegelehre.
Und dann noch eine Lehre zum einlöten.
Damit sie die gleiche Position haben.
Ralf X. schrieb:>> So ist das, die Erfahrung musste ich leider schon selbst machen.> So eine Dummheit wäre mir nicht einmal in meiner Kindheit passiert.
Vollkommen klar, Du bist schon als ausgebildet erfahrener Elektroniker
aus der Mutti gekommen.
Ralf X. schrieb:> An den Manfredsnicks stört mich, dass er versucht, manchen anderen Usern> scheinbar grundlos ans Bein zu pinkeln.
Du bist einfach nur dumm, ach nee, korrekter formuliert dämlich. Ich
habe hier niemanden ans Bein gepinkelt, das ist Dein primärer Job.
Doch, als du vor einem halben Jahr hier aufgeschlagen bist, hast du mir
massiv sofort ans Schienbein gelatscht.
Ohne mich zu kennen und unsachlich.
Soll ich dir deine Beiträge dazu raussuchen?
Du hast einen unterirdischen Charakter.
Patrick L. schrieb:> H. H. schrieb:>> Unbedingt eine Fachkraft hinzuziehen!>> Wie wäre es mit dem (Siehe Bild) :-D
ksann der obige Glaskopf diese Warnung lesen?
naja, Scherben bringen Glück ;)
Ralf X. schrieb:> An den Manfredsnicks stört mich, dass er versucht, manchen anderen Usern> scheinbar grundlos ans Bein zu pinkeln.
Wie gur, dass das anderen Foristen völlig wesensfremd ist!