Die NZZ (https://www.nzz.ch) hat mich gerade mit einer Cookie-Auswahl
von sage und schreibe 302 Schaltern konfrontiert. Zu jedem gibt es eine
Erklärung, viele davon füllen mehr als eine Bildschirmseite. Viele
Schalter waren verbotenerweise als Vorgabe eingeschaltet. Dazu kommt,
dass einige Schalter von alleine wieder auf "on" wechselten, während ich
die Erläuterungen zu anderen Schaltern weiter unten las.
Was macht man in so einem Fall, gibt es dafür eine offizielle
Beschwerdestelle?
Und das ausgerechnet bei der Zeitung, welche manche merkwürdigen
Zeitgenossen
(diejenigen, die unserem Staat so alles zutrauen, und deshalb nicht
trauen, bzw. ja fast alles als Mainstream einstufen) so gerne lesen und
zitieren.....
Stefan F. schrieb:> Was macht man in so einem Fall
Die Seite in Zukunft nicht mehr besuchen. Würden das viele machen, hätte
die NZZ ein Problem. Zudem ist der/die Landesdatenschutzbeauftragte
Ansprechpartner*in.
H. L. schrieb:> (diejenigen, die unserem Staat so alles zutrauen, und deshalb nicht> trauen, bzw. ja fast alles als Mainstream einstufen) so gerne lesen und> zitieren.....
Zwei Seelen wohnen, ach! in deren Brust. Die Redaktion schreibt, der
Vertrieb holt das Geld rein. Deren Interessen müssen sich nicht decken,
nicht mal wenn es die gleiche Brust ist.
Percy N. schrieb:> Bist Du sicher, dass das TTDSG auch in der Schweiz gilt?
Hängt wohl mehr davon ab, wo der Leser sitzt und ob die Seite auch
Deutsche adressiert - was auf die NZZ zutrifft.
"Das TTDSG ist aus schweizerischer Sicht insbesondere für alle
Website-Betreiber relevant, die Cookies gegenüber Besucherinnen und
Besuchern aus Deutschland einsetzen möchten."
https://steigerlegal.ch/2021/12/01/ttdsg-cookies-schweiz/
(prx) A. K. schrieb:>> Bist Du sicher, dass das TTDSG auch in der Schweiz gilt?> Hängt wohl mehr davon ab, wo der Leser sitzt und ob die Seite auch> Deutsche adressiert - was auf die NZZ zutrifft.
Das war auch mein bisheriger Kenntnisstand.
(prx) A. K. schrieb:> "Das TTDSG ist aus schweizerischer Sicht insbesondere für alle> Website-Betreiber relevant, die Cookies gegenüber Besucherinnen und> Besuchern aus Deutschland einsetzen möchten."
Nur setze mal Deine Rechte in der Schweiz durch. Wird Dir eher nicht
gelingen.
Stefan F. schrieb:> Viele Schalter waren verbotenerweise als Vorgabe eingeschaltet.
Bist Du sicher, dass das TTDSG auch in der Schweiz gilt?
Stefan F. schrieb:> (prx) A. K. schrieb:>>> Bist Du sicher, dass das TTDSG auch in der Schweiz gilt?>>> Hängt wohl mehr davon ab, wo der Leser sitzt und ob die Seite auch>> Deutsche adressiert - was auf die NZZ zutrifft.>> Das war auch mein bisheriger Kenntnisstand.
Das ist zwar sicherlich vertretbar; für zwingend halte ich das aus sich
selbst heraus nicht. Kennt jemand Rechtsprechung dazu?
Percy N. schrieb:> Das ist zwar sicherlich vertretbar; für zwingend halte ich das aus sich> selbst heraus nicht.
Der europäische Datenschutz ist ein recht erfolgreicher Exportartikel.
Sehr frisch: "Ähnlich wie bei nationalen Datenschutzgesetzen in anderen
Ländern, wie z. B. Deutschlands TTDSG oder das UK GDPR des Vereinigten
Königreichs, ist der Entwurf der neuen Schweizer DSG Revision stark von
der Datenschutz-Grundverordnung der EU (DSGVO) geprägt. "
https://blog.didomi.io/de/schweizer-datenschutzgesetz> Kennt jemand Rechtsprechung dazu?
Das TTDSG ist von 2021, da dürfte auch rein deutsche Rechtsprechung noch
nicht weit gediehen sein.
Percy N. schrieb:> Das ist zwar sicherlich vertretbar; für zwingend halte ich das aus sich> selbst heraus nicht. Kennt jemand Rechtsprechung dazu?
Wenn eine englische Website (dilbert.com) den Cookie-Banner auch bringt,
obwohl sie nicht mal Deutschland adressiert, scheint man da schon Sorge
zu haben.
Reinhard S. schrieb:> Percy N. schrieb:>> Das ist zwar sicherlich vertretbar; für zwingend halte ich das aus sich>> selbst heraus nicht. Kennt jemand Rechtsprechung dazu?>> Wenn eine englische Website (dilbert.com) den Cookie-Banner auch bringt,> obwohl sie nicht mal Deutschland adressiert, scheint man da schon Sorge> zu haben.
dilbert ist vielleicht das schlechteste aller möglichen Beispiele.
Die Seite ist insbesondere in der IT Welt beliebt und das viele
Zuschauer aus Deutschland kommen dürfte spätestens der Site Survey
offenbaren.
Da würde es mich nicht wundern wenn man einfach mal vorbeugend das ganze
versucht richtig zu machen.
Allerdings kann ich zu der cookie Geschichte eingangs nur sagen
"Mimimimimi"
Blocke sie und gut ist.
Beschwerdestelle... omfg...
Mir zeigt dieses Beispiel von Stefan F. nur, dass das TTDSG unvollkommen
ist, um nicht zu sagen voll Scheiße.
Eine gelungene Fassung eines Gesetzes würde Cookies grundsätzlich
untersagen und den Zugang zur Website Cookie-frei ermöglichen. Und an
unauffälliger Stelle Cookies anbieten z.B. für Bestelllisten.
Das ist leider nur ein feuchter Traum, weil Politiker weiterhin korrupt
sind und geil auf Parteispendengelder.
(prx) A. K. schrieb:> Das TTDSG ist von 2021, da dürfte auch rein deutsche Rechtsprechung noch> nicht weit gediehen sein.
Dieses Argument ist deutlich unter Deinem Niveau. Cookies und
entsprechende Hinweise gibt es schon länger; und aus bloßer Begeisterung
dürfte niemand einen Cookie-Hinweis nebst Manager installiert haben.
Andererseits existieren .ch-Auftritte mit Zielrichtung .de ohne
brauchbares Impressum, ohne dass sich jemand daran störte, und bei .at
scheint es ähnlich auszusehen. Die,Tatsache, dass die Cookies in .de
gesetzt werden, so dass der Tatort hier liegt, wäre denkbar, aber auch
das Impressum ist hier anzuzeigen, so dass auch insoweit hier der Tatort
sein sollte.
Zudem halte ich es für wenig realistisch, anzunehmen, in jedem Land rund
um den Globus müsste das deutsche TTDSG respektiert werden.
Urheberrechte zB werden international auf Grund entsprechender Abkommen
respektiert; für die EU statuiert Rom II das ius loci protectionis,
während zB die USA durchgängig ihr eigenes Recht anwenden ( wer hätte
sich etwas anderes vorstellen können?), soweit ihnen überhaupt danach
ist, Rechte von Ausländern zu respektieren.
Es bleibt also die Frage, ob und wie das TTDSG überhaupt in der Schweiz
durchsetzbar ist. Sollte wirklich das Tatortprinzip anders als beim
Impressum angewandt werden?
(prx) A. K. schrieb:> Percy N. schrieb:>> Dieses Argument ist deutlich unter Deinem Niveau.>> Und andere nach Rechtsstreitigkeiten suchen zu lassen unter deinem. ;-)
Wieso dass denn? Ziel jeder juristischen Tätigkeit ist es, Anderen den
eigenen Willen zu oktroyieren ...
Rainer Z. schrieb:> Mir zeigt dieses Beispiel von Stefan F. nur, dass das TTDSG> unvollkommen ist, um nicht zu sagen voll Scheiße.
Vielleicht ist dieser Dialog eine Satire, und in ein paar Wochen
veröffentlichen sie einen Artikel, wo sich sich darüber lustig machen,
wie wenige Leute einfach alles abgenickt haben und dass sich fast
niemand beschwert hat.
Ich habe der NZZ gerade folgendes Feedback geschickt. Musste mich leider
kurz fassen, weil das Formular es so wollte:
Ihr habt in den vergangenen Jahren mehrfach kritische Berichte zur
übermäßigen Nutzung von Cookies auf Webseiten berichtet. Ihr habt auch
mehrfach geschrieben, dass die meisten Nachrichten-Agenturen dabei
Gesetze missachten.
Gestern wurde ich auf eurer Seite mit einem Cookie-Dialog konfrontiert,
wo ich über unfassbar viele Cookies entscheiden sollte, nämlich 302.
Viele davon waren in der Vorgabe bereits eingeschaltet, was nach EU
Recht illegal ist.
Ich empfinde das als grandiose Unverschämtheit. Ihr berichtet darüber,
wie "böse" andere Nachrichtenagenturen sind, aber treibt es selbst
dermaßen auf die Spitze, dass einem die Kinnlade herunter klappt. Was
denkt ihr euch dabei? Darüber würde ich gerne mal einen ausführlichen
Artikel lesen. Den dürft ihr mir dann auch gerne per Email zustellen.
Stefan F. schrieb:> Ich habe der NZZ gerade folgendes Feedback geschickt.
Die Neue Zürcher Zeitung ist eine alte, ziemlich konservative Zeitung.
Teils haben sie die neue Rechtschreibreform nicht übernommen.
Deswegen denke ich, Dein hartnäckiges Duzen wird dort auf wenig
Gegenliebe stoßen. Du schreibst nicht an Dr. Sommer von der Bravo.
Würdest Du in einem Brief ans Kanzleramt auch das Du verwenden? Oder in
einem Schreiben an den Pope?
Ich bin selber ein großer Freund des Duzens - aber alles am richtigen
Platz und zur richtigen Zeit. Wie auch immer, bin gespannt was sie
sagen.
Stefan F. schrieb:> Die NZZ (https://www.nzz.ch) hat mich gerade mit einer Cookie-Auswahl> von sage und schreibe 302 Schaltern konfrontiert. Zu jedem gibt es eine> Erklärung, viele davon füllen mehr als eine Bildschirmseite. Viele> Schalter waren verbotenerweise als Vorgabe eingeschaltet. Dazu kommt,> dass einige Schalter von alleine wieder auf "on" wechselten, während ich> die Erläuterungen zu anderen Schaltern weiter unten las.
Eigentlich haben die das ganz clever gemacht.
Die obersten Schalter (unter Zweck, ca. 10 Stück) schalten die
verschiedenen Cookie-Anbieter an bzw. aus. Wenn du die ersten paar
Schalter aus stellst sind unten auch alle Anbieter ausgeschaltet - bis
auf die angeblich nötigen Cookies.
Das ermöglicht dir z.B. einen Werbeanbieter selektiv zuzulassen oder zu
sperren.
Die Frage ist: Braucht man das wirklich so detailliert? Oder ist das
ganze viel zu verwirrend? Denkt die Rechtsabteilung der NZZ etwa das sei
nötig, um die Vorschriften zu erfüllen?
Werner schrieb:> Denkt die Rechtsabteilung der NZZ etwa das sei> nötig, um die Vorschriften zu erfüllen?
Unwahrscheinlich, wie praktisch alle anderen Seiten zeigen. Ich denke,
das zielt auf die Schockwirkung ab. Und/oder soll eine Absurdität dieser
Nerverei betonen.
Es ist zudem offen, ob das schon vor dem Schaltermonstrum angebotene
"Einstellungen - Alle Akzeptieren" überhaupt korrekt ist, oder wie in
anderen Fällen eine Ablehnung ebenso einfach sein muss, wie eine
Zustimmung. Etliche Seiten sind vorsichtshalber auf "Ablehnen -
Einstellen - Akzeptieren" übergegangen.
Hallo
Werner schrieb:> Die Frage ist: Braucht man das wirklich so detailliert? Oder ist das> ganze viel zu verwirrend?
Meiner Meinung nach:
Nein, das braucht wirklich niemnd und ist eventuell verwirrend aber ganz
bestimmt anstrengend und störend.
Die absolute Mehrheit wird doch nur Wert darauf legen das sie keine
Werbung (und schon gar nicht personalisiert) erhalten und keine
Interessenprofile -für eine besonders gut passende Werbung- erstellt
werden.
Welche "Firmen" und Agenturen dahinterstehen interessiert wohl nur die
wenigsten bzw. kaum einer wird sagen:
"Agentur" A darf Daten sammeln und mich mit Werbung stören , Agentur B
aber nicht."
Das Kernproblem liegt unabhängig von der NZZ das die Damen und Herren
Journalisten und die Medienunternehmen geistig immer noch im pre WWW
Zeitalter leben und nicht verstehen wollen was die Konsumenten heute
erwarten und wie sie Medien nutzen.
Richtig deutlich wird das bei der TAZ die ja ganz bestimmt von ihr
Auftreten und ihrer Einstellung her so gar nicht mit der NZZ gemein hat
und insgesamt sehr kritisch gegenüber Kommerz und den "harten"
Kapitalismus ist.
Geht mal Spaßeshalber mit eingeschalteten "Werbeblocker" auf deren
Seite...:
Da wird sehr schnell klar das die Kapitalismuskritik und deren hohen
Erwartungen am Datenschutz ganz schnell sehr klein werden wenn es um das
eigene Geld geht.
Die noch (...) bestehenden Printmedien müssen einfach im Jahr 2022
ankommen (selbst wenn sie nur in 2005 ankommen würden wäre das schon
eine Leistung) und einsehen wie die Masse heute Presseerzeugnisse nutzen
will und das sie ihr Geld halt nicht mehr mit Abos (egal ob für ihre
"echten" Zeitungen oder ihren Digitalen Auftritt) noch großartig mit
Anzeigen aller Art machen können.
Da sie das aber mit aller Gewalt ignorieren - ja dann sollen halt auch
noch die letzten übrig gebliebenen in die Pleite gehen...
Peter G. schrieb:> kaum einer wird sagen:> "Agentur" A darf Daten sammeln und mich mit Werbung stören , Agentur B> aber nicht."
Deswegen halte ich dieses von der Regierung vorgeschagene Cookie Plugin
auch für Unsinnig. Ich kann schon seit gefühlt 10 Jahren im Browser "do
not track" einschalten. Das reicht mir.
Hätte man die Achtung dieses unmissverständlichen Flags verpflichtend
gemacht, bräuchte man Weder Plugins noch komplexe Cookie Dialoge. Da hat
man mal wieder die möglichst komplizierteste Lösung zur Pflicht gemacht,
um maximal Zeit und Geld zu verplempern. Typisch deutsch.
Ich frage mich, wie das in der EU durchgesetzt wurde. Welcher fiese Deal
wurde da ausgehandelt, damit Deutschland seine scheiß Cookie Dialoge
bekommt? Bestimmt irgendwas Klima relevantes.
Peter G. schrieb:> Welche "Firmen" und Agenturen dahinterstehen interessiert wohl nur die> wenigsten
Weshalb andere Zeitungen das besser gestalten.
Indem sie die epischen Details in einer übersichtlichen
Datenschutzerklärung unterbringen: https://datenschutz.zeit.de/zon
Indem das Popup in zwei Tabs gesplittet ist, und die einzeln
auswählbaren Partner im zweiten Tab stehen: https://www.suedkurier.de
Indem wenig im Popup selbst steht, darin aber auf ein Privacy Center
verwiesen wird, worin es informativ und sortiert ins Detail geht:
https://www.bild.de. Ähnlich handhabt das auch das schon genannte
Schweizer Pendant: https://www.blick.ch.
Mohandes H. schrieb:> Teils haben sie die neue Rechtschreibreform nicht übernommen.
Seit wann muss die Schweiz unsere deutschen Rechtschreibregeln
übernehmen/beachten?
René H. schrieb:> Seit wann muss die Schweiz unsere deutschen Rechtschreibregeln> übernehmen/beachten?
Von "müssen" ist auch nicht die Rede. Aber die Schweiz hat ein Interesse
daran, die Verständlichkeit der deutschen Sprache mindestens in der
Schriftform zu wahren. Weshalb sie im Rechtschreibrat vertreten ist:
https://www.rechtschreibrat.com/ueber-den-rat
(prx) A. K. schrieb:> Aber die Schweiz hat ein Interesse> daran, die Verständlichkeit der deutschen Sprache mindestens in der> Schriftform zu wahren
Und vor der Rechtschreibreform war die deutsche Sprache in der Schrift
unverständlich? Erzählt doch nicht immer solchen Unsinn. Die
Rechtschreibreform hat vieles komplizierter gemacht.
René H. schrieb:> Seit wann muss die Schweiz unsere deutschen Rechtschreibregeln> übernehmen/beachten?
Müssen sie nicht, haben sie aber zum Teil. Mir ging es darum, daß es
sich bei der NZZ um ein eher 'konservatives' Blatt handelt.
Inzwischen gibt es ja eh ein Chaos und fast alle deutschsprachigen
Zeitungen haben ihre eigene 'Hausorthographie'.
Mohandes H. schrieb:> und fast alle deutschsprachigen> Zeitungen haben ihre eigene 'Hausorthographie'
Gefühlt lassen die meisten Zeitungen den Computer schreiben, genau so
wie viele User hier im Forum. Sieht man an dem Geschmiere, welches auch
hier viele User abliefern. Lektorate scheint es schon ewig nicht mehr zu
geben.
René H. schrieb:> Und vor der Rechtschreibreform war die deutsche Sprache in der Schrift> unverständlich?
Vor der Rechtschreibreform war eben vor der Rechtschreibreform. Wenn
man Rechtschreibung reformiert, ist es ein Gebot der Höflichkeit, das
nicht wie in anderen Fällen per Kavallerie durchzusetzen, sondern in
Absprache.
Deutsch war schon vor dem Rechtschreibrat einheitlich festgelegt. Indem
nämlich die Schweiz 1892 den Duden als verbindlich anerkannte. Inwieweit
die Schweizer beim Duden mitreden durften, weiss ich nicht.
Du kannst natürlich in Frage stellen, ob man ein solches Gremium
überhaupt benötigt, ob generell eine einheitliche Rechtschreibung par
ordre du mufti definiert werden muss. Oder ob man es jedem überlassen
sollte, so zu schreiben die der Griffel gewachsen ist.
(prx) A. K. schrieb:> Schweizer
Auch weltwoche.ch leistet sich nicht so einen Zirkus. Dort scheint man
btw der Meinung zu sein, man unterliege im Verkehr mit Besuchern aus der
EU den Vorschriften der EU-DSGVO.
Nebelspalter.ch scheint ganz ohne auszukommen. Dafür gibtxes ohne Abo
nur die Leserbriefe, nicht hingegen die Artikel, also genau anders als
bei SPON. Was wohl besser ist?
Percy N. schrieb:> Nebelspalter.ch scheint ganz ohne auszukommen.
Vielleicht findet sich ja eines Tages ein Winkeladvokat, der den
Nebelspalter Mores lehrt. Aber vielleicht ist das in der Schweiz, anders
als in Deutschland, nicht lukrativ. Oder keiner hat Lust, auf der
falschen Seite dieser Kanone zu stehen. ;-)
(prx) A. K. schrieb:> Vielleicht findet sich ja eines Tages ein Winkeladvokat, der den> Nebelspalter Mores lehrt.
Weshalb dieses? Niemand muss seine Dienste kostenlos leisten. Wenn
"Nebelspalter" seine Artikel nur gegen Bezahlung anbietet, dann ist das
ihr gutes Recht. Die "Lindauer Zeitung" hat auch Plus-Inhalte, also nur
für Abonnenten.
(prx) A. K. schrieb:> Vielleicht findet sich ja eines Tages ein Winkeladvokat, der den> Nebelspalter Mores lehrt.
Warum sollte? Das frei zugängliche Angebot kommt ohne Cookies aus;
welche Cookies der Nebi den Abonnenten oktroyieren will, kann ich nicht
wissen.
René H. schrieb:> Weshalb dieses? Niemand muss seine Dienste kostenlos leisten. Wenn> "Nebelspalter" seine Artikel nur gegen Bezahlung anbietet, dann ist das> ihr gutes Recht.
Im Popup geht es nicht darum, ob die Inhalte kostenlos sind oder nicht,
sondern wann welche Daten gespeichert werden. Wenn der Nebelspalter vor
einer etwaigen Anmeldung keinerlei zustimmungspflichtige Daten im Sinn
des DSGVO speichern sollte, muss er auch nicht nerven.
(prx) A. K. schrieb:> Typisch Deutsch sei also, dass ausgerechnet eine Schweizer Zeitung den> maximal umständlichen Weg wählt. ;-)
Typisch Deutsch ist, dass diese Dialoge zur Pflicht wurden. Und das
dieser Murks mit Plugins (wo man einer weiteren Firma extrem vertrauen
muss) komfortabler gemacht werden soll. Die deutsche Politik baut
Balkone an Balkone, bis das Haus zusammen fällt. Unsere Gesetzgeber
brauchen Juristen, die ihnen ihre eigenen Gesetze erklären. Finanzämter
und Bürgerbüros haben ebenfalls den Durchblick verloren.
Ich glaube die Schweizer haben da eine "eat your own dogshit" Nummer
raus gemacht.
Rainer Z. schrieb:> Eine gelungene Fassung eines Gesetzes würde Cookies grundsätzlich> untersagen und den Zugang zur Website Cookie-frei ermöglichen. Und an> unauffälliger Stelle Cookies anbieten z.B. für Bestelllisten.
Eine nahezu perfekte Fassung wuerde jeden auzuwaehlenden Schalter
besteuern, z.B. anfangs mit 0,1 ct. (Erfassung und Abfuehrung kann ja da
vollautomatisch erfolgen)
Dann wuerden die ueberhaupt erst einmal anfangen, zu ueberlegen ob sie
das brauchen und mit 99% dieses Cookieunfugs waere innerhalb kurzer Zeit
Schluss.
wendelsberg
Stefan F. schrieb:> Typisch Deutsch ist, dass diese Dialoge zur Pflicht wurden. Und das> dieser Murks mit Plugins (wo man einer weiteren Firma extrem vertrauen> muss) komfortabler gemacht werden soll.
Es ist typisch Industrie, dass alles über Nachverfolgung laufen muss.
Werbung lässt sich auch wirksam einbinden, ohne sie personalisieren zu
müssen. Den ganzen DSGVO-Schmarrn bräuchte man nicht, wenn es nicht
immer ums Geld gehen würde. Früher hat man beim Händler vor Ort gekauft,
ganz ohne Werbe-Nachverfolgung.
René H. schrieb:> Werbung lässt sich auch wirksam einbinden, ohne sie personalisieren zu> müssen.
Zielgerichtete Werbung bringt dem Seitenbetreiber mehr ein.
René H. schrieb:> Früher hat man beim Händler vor Ort gekauft,> ganz ohne Werbe-Nachverfolgung.
Hast du all die Jahre schon brav beim Händler vor Ort gekauft, so lange
das noch ging, oder gehörst du mit zu denen, die Amazon&Co bequemer und
billiger fanden?
René H. schrieb:> Früher hat man beim Händler vor Ort gekauft,> ganz ohne Werbe-Nachverfolgung.
Auswertung der getätigten Käufe plus entsprechende Berieselung durch
Werbung ist keine Erfindung der Online-Branche.
(prx) A. K. schrieb:> Zielgerichtete Werbung bringt dem Seitenbetreiber mehr ein.
Wirklich? Ich bekomme zu 99% nur Werbung für Produkte die ich gerade
erst gekauft habe oder völlig unpassend sind. Egal ob mit oder ohne
Cookies.
Ich halte diese "personalisierte Werbung" für eine gescheiterte Idee. Es
wundert mich, dass so viele Firmen immer noch daran fest halten.
Reinhard S. schrieb:> plus entsprechende Berieselung durch Werbung
Seit ich ab und zu in einem Laden kaufe, in dem per Lautsprecher Werbung
läuft, ist ein bestimmtes Luxemburger Unternehmen bei mir unten durch.
Akustisch wirksame Adblocker gibt es zwar mittlerweile, sich aber mit
der Fleisch- und Käsetheke in Zeichensprache zu unterhalten, ist auch
kein Spass.
(prx) A. K. schrieb:> René H. schrieb:>> Früher hat man beim Händler vor Ort gekauft,>> ganz ohne Werbe-Nachverfolgung.>> Hast du all die Jahre schon brav beim Händler vor Ort gekauft, so lange> das noch ging, oder gehörst du mit zu denen, die Amazon&Co bequemer und> billiger fanden?
Ich kaufe immer bei den örtlichen Händlern, sofern es das gibt was ich
will. Erst vor ein paar Wochen bei meinem Audio-Fachhändler einen
Kopfhörer gekauft (Technics EAH-TZ700). Leider gibt es nicht alles im
stationären Handel. Bei "Spezialkabeln" z.B. nützt der örtliche Händler
nichts, da der das nicht in den erforderlichen Mengen einkaufen kann,
auch die Zwischenhändler verlangen nicht selten von Händlern einen hohen
Mindermengenzuschlag. Aber soviel Spezialkabel braucht man auch nicht.
Der Klassiker ist, dass ich mit Werbung für Fernseher zugeschissen
wurde, nachdem ich mit einen bei Saturn gekauft habe. Gleiches auch bei
Waschmaschinen, Kühlschränken und sonstiger weißer Ware. Das braucht man
alles nur einmal.
Stattdessen hätte man mir passendes Zubehör anbieten soll, zum Beispiel
einen DAC damit ich meine analoge Stereoanlage anschließen kann. Oder
eine Abdeckhaube (für das Essen) zur Mikrowelle. Oder Werkzeug und
Verbrauchsmaterial zur Lötstation.
Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals passende personalisierte
Werbung gesehen zu haben. Es wird immer nur das angeboten, was ich schon
gekauft habe oder mir angeschaut aber absichtlich nicht gekauft habe.
Die Werbe Engines sind nach 30 Jahren Weiterentwicklung immer noch dumm
wie Brot.
Stefan F. schrieb:> Der Klassiker ist, dass ich mit Werbung für Fernseher zugeschissen> wurde, nachdem ich mit einen bei Saturn gekauft habe.
Der ist garnicht so unlogisch, du musst das Werbe-Ausspielen als großes
Optimierungsproblem sehen.
Das Cookie für "Interessiert sich für TV" kriegst du nämlich schon
vorher verpasst, entweder bei der Google-Suche/Preisvergleichs-Seite
oder beim Blättern durch die Saturn-Shop-Suchergebnisse, Kategorien,
Detail-Seiten.
Damit bist du ein Super-Interessantes Ziel für die Werbung, im Sinne der
Optimierung des Erwartungswertes macht es unbedingt Sinn, dich zu jeder
Gelegenheit mit Werbung für TV-Geräte zuzuscheißen.
Nach erfolgreichen Kaufabschluss könnte man diese Markierung wieder
entfernen. Vielleicht machen die das auch, aber erwischen nicht alle?
Aber so oder so: die jetzt völlig falsch ausgewählte Werbung ändert
nicht mehr viel am Erwartungswert. Du wirst so oder so keinen zweiten
Fernseher kaufen, egal wieviel Banner man dir reindrückt. In Summe ist
es wohl besser 10000 Leuten weiter falsche Werbung anzuzeigen, als den
einen Kunden zu verlieren, der bei Bestellung-Abschluss mit nur einem
USB-Stick im Warenkorb fälschlicherweise seine
"Samsung-TV-65-Zoll"-Werbemarkierung verloren hat.
tl;dr: Es mag aus dem begrenzten Blickwinkel eines einzelnen Users
falsch erscheinen, kann aber in Summe über viele Millionen Nutzer
trotzdem besser sein.
Insofern: 3rd-Party Cookies aus, Werbeblocker an, nie über
Afilliate-Links in den Webshop einsteigen, ...
Stefan F. schrieb:> Viele> Schalter waren verbotenerweise als Vorgabe eingeschaltet.
Das muss nicht "verbotenerweise" gewesen sein.
Wenn du einmal bei "blöd.de" auf "alles erlauben" geklickt hast, dann
sind alle die Drittanbieter erlaubt, die dort im Cookie-Dialog
aufgeführt waren. Nicht nur bei "blöd.de", sondern überall und für
immer.
Wenn du danach bei nzz.ch den Cookie-Dialog siehst, sind dort dann
"wahrheitsgemäß" die Anbieter auf "erlaubt" geklickt, denen du vorher,
vielleicht vor Jahren, auf einer anderen Webseite, schonmal eine
Erlaubnis erteilt hast.
Insofern: Nie den "alles erlauben"-Knopf drücken, 3rd-Party-Cookies
abschalten, Werbeblocker an, ...
Εrnst B. schrieb:> In Summe ist> es wohl besser 10000 Leuten weiter falsche Werbung anzuzeigen, als
Besser ist es auf jeden Fall nicht, aber eben billiger.
Εrnst B. schrieb:> kann aber in Summe über viele Millionen Nutzer> trotzdem besser sein
Nein, aber es ist eben billiger, weil die vielen Millionen Nutzer zwar
genervt werden, deren Zeit aber den Werbeterroristen nichts kostet.
Wirksam (eingermassen) wehren werden sich ohnehin nur 5-10%.
(prx) A. K. schrieb:> René H. schrieb:>> Die Seite in Zukunft nicht mehr besuchen.>> Also rüber zu "Blick", wenn die dahingehend besser sein sollte? ;-)
Heutzutage unterscheiden sich Blick und NZZ nur noch darin, dass sich
die NZZ etwas wortgewandter ausdrückt und mehr Fremdwörter verwendet.
Inhaltlich ist alles mehr oder weniger auf derselben (Staatspropaganda-)
Schiene.
Stefan F. schrieb:> (prx) A. K. schrieb:>> Zielgerichtete Werbung bringt dem Seitenbetreiber mehr ein.>> Wirklich? Ich bekomme zu 99% nur Werbung für Produkte die ich gerade> erst gekauft habe oder völlig unpassend sind. Egal ob mit oder ohne> Cookies.>> Ich halte diese "personalisierte Werbung" für eine gescheiterte Idee. Es> wundert mich, dass so viele Firmen immer noch daran fest halten.
Ich halte die Idee auch für zwiespältig, weil man damit zum Teil die
Leute verschreckt (gibt auch Studien dazu). Aber dass auf µc.net
Elektronikwerbung aussichtsreicher ist als in Gerdas Katzenforum scheint
plausibel.
Man darf auch nicht denken, dass Werbung nur dann erfolgreich ist, wenn
man im nächsten Moment das beworbene Produkt kauft. Du hast gerade einen
Fernseher gekauft, dann bist du für das Thema sensibel. Dann wird dir
eine Werbung vom Hersteller XY eingeblendet und du assoziierst den
Hersteller mit Fernseher, der Hersteller steigt in deinem unterbewussten
Ranking. Oder es ist eine Werbung für einen Händler, du speicherst ab,
du hättest den Fernseher auch dort kaufen können. Morgen geht dein
Toaster kaputt und dann kommen die obigen Punkte zum Tragen. Wie immer
bei Werbung: Funktioniert nicht immer und bei jedem und ist auch nur
eine Komponente der Markenbildung, aber die Statistik machts.
Hallo
Thorsten M. schrieb:>......> Man darf auch nicht denken, dass Werbung nur dann erfolgreich ist, wenn> man im nächsten Moment das beworbene Produkt kauft. Du hast gerade einen> .....
So ist es leider - ob jetzt jedes Detail bei Jeden, bei jeder
Produktgruppe und immer zutrifft ist für uns als zahlende Produktkäufer
gar nicht so wichtig, sonder "nur" das wissen das sehr hinterlistige
psychologische Tricks angewandt werden denen man sich letztendlich nicht
entziehen kann - auch nicht die (meist älteren Herren) die behaupten das
Werbung bei ihnen nicht funktioniert - gute Werbung funktioniert leider
bei jeden - wobei es halt auch viel wirklich extrem schlechte Werbung
(so ziemlich alle Möbelmärkte - mit Ausnahme von vielleicht IKEA )"gibt.
Wehren kann man sich nur indirekt indem man sich persönlich das bezahlen
vorsätzlich schwer macht,das Zahlen eben möglichst nicht(!) mit "einen
Klick" funktioniert (und sei es nur das z.B. der "TAN Generator" erstmal
unkomfortabel aus der hintersten Ecke, den höchsten Schrank,...
hervorgeholt werden muss und eben keinerlei Onlinebezahlapps auf den
Smartphone installiert werden) und man sich immer vergegenwärtigt, und
das ist durchaus schwierig da Emotionen durch gute Werbung geweckt
werden , das jeder Cent mit der eigenen Lebenszeit und geminderten
Wohlbefinden (Immer dran denken - mindestens 8h werden einen pro Tag
durch die Arbeit gestohlen und das bei etwa 220 Tagen im Jahr
vorausgesetzt man hat eine fairen AG oder ist nicht in die selbgewählte
Sklaverei -Selbständigkeit- gegangen) erarbeitet werden muss und nicht
zuletzt die sehr simple Erkenntnis das Werbung kostet und niemand was zu
verschenken hat auch wenn die Werbebotschaften das eben oft ganz anders
und sehr hinterlistig ("Ich bin dein Freund und Kumpel, lebe deinen
Lebenstiel, habe deine Einstellungen"und das leider geschickt und schon
lange nicht mehr auf einer sofort erkannbaren anbiedernden Art)
darstellt.
Stefan F. schrieb:> Ich bekomme zu 99% nur Werbung für Produkte die ich gerade erst gekauft> habe oder völlig unpassend sind.
Geht mir auch so. Ich kaufe Transistor BFxyz bei Pollin und bekomme dann
Werbung für den BFxyz. Ist kein Einzelfall sondern hat System.
Soviel zur 'Intelligenz' der KI.
Thorsten M. schrieb:> Aber dass auf µc.net Elektronikwerbung aussichtsreicher> ist als in Gerdas Katzenforum scheint plausibel.
Deswegen ist das eine der wenigen Seiten, wo ich Werbung nicht weg
blocke. Wenn sie passt, freue ich mich manchmal sogar darüber.
So wie ich mich auch Samstags über die Heftchen von Edeka freue. Ab und
zu ist das etwas bei, was ich gebrauchen kann.
Peter G. schrieb:> und nicht zuletzt die sehr simple Erkenntnis dass
An der Stelle hatte ich einen Stack Overflow im Kopf.
Mache mal einen Punkt! Diese Bandwurmsätze sind Folter. Ich denke, so
reden nur Leute, die nicht verstanden werden wollen. Politiker nutzen
das, um sich später von ihren eigenen Lügen distanzieren zu können. Nach
dem Motto: du bist wohl zu blöd, nobel artikulierende Menschen zu
verstehen.
Was ich auch schon gesehen habe, und besonders nervig finde, wenn man
nur die Auswahl zwischen "Abo Zahlen" oder "Cookies Zulassen" hat, aber
keine nein Option.
Thorsten M. schrieb:> Dann wird dir> eine Werbung vom Hersteller XY eingeblendet und du assoziierst den> Hersteller mit Fernseher, der Hersteller steigt in deinem unterbewussten> Ranking.
Dann muss man eben sein Unterbewusstsein zur Ordnung rufen. ;)
Peter G. schrieb:> und sei es nur das z.B. der "TAN Generator" erstmal> unkomfortabel aus der hintersten Ecke, den höchsten Schrank,...> hervorgeholt werden muss
Das nützt Dir aber nichts, wenn Du es auch für andere Dinge nutzt.
Meinen TAN-Generator (Reiner SCT Cyberjack RFID-Komfort) benötige ich
auch für eID und andere Dinge. Man muss aber nichts vom Schreibtisch
verbannen, außer dem Zwang alles haben zu wollen. Und außerdem kann man
Werbung mit diversen Add-Ons verschwinden lassen. Und dort wo man nicht
blocken möchte, kann man die Werbung mit Userscript von anderen
Elementen überdecken lassen (Die Werbung ist da, aber im Hintergrund).
Ich A. schrieb:> Allerdings kann ich zu der cookie Geschichte eingangs nur sagen> "Mimimimimi"
stimmt, aber ich finde es trotzdem gut, daß er das als Thread aufgemacht
hat - Cookies in der Anzahl ist eine Frechheit, genauso wie Apps mit
etlichen Berechtigungen.
Insofern vielen Dank.
> Blocke sie und gut ist.
Dann wird er die Seiten von NZZ nicht mehr lesen können, weil das
erkannt wird.
>> Beschwerdestelle... omfg...
die haben nur noch eine Aufgabe:
Kampf gegen "rächts" und die :innen-Sprache durchsetzen.
Kannst das ja mal melden, aber da wird gar nichts passieren - das ist
sicher.
Εrnst B. schrieb:> In Summe ist> es wohl besser 10000 Leuten weiter falsche Werbung anzuzeigen, als den> einen Kunden zu verlieren, der bei Bestellung-Abschluss mit nur einem> USB-Stick im Warenkorb fälschlicherweise seine> "Samsung-TV-65-Zoll"-Werbemarkierung verloren hat.
genau SO ist es - kann ich bestätigen.