korrodierte Lötstellen nachlöten/vorbehandeln?

Gast #7305675
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Hallo,

ich habe hier eine alte Platine von einer Schiebetor-Motorsteuerung, welche schon etwas älter ist. Das Tor funktioniert nun nicht mehr und wenn man die Platine begutachtet, sieht man, dass einige Lötstellen korrodiert sind und eventuell schlechten/keinen Kontakt mehr haben. Da ich kein Ersatzteil mehr bekomme, wollte ich die alten, korrodierten Lötstellen etwas nachlöten und eventuell 1-2 Brücken einlöten - als letzter Versuch das Ding wieder zum Leben zu erwecken. Ich dachte eigentlich, das ich löten kann (habe vor 30 Jahren immer wieder so Bausätze gelötet und das hat immer super geklappt.

Nun ist es aber so, dass diese alten Lötstellen bei Kontakt mit dem Lötkolben nicht flüssig werden und somit das (neue) Lötzinn nicht richtig "reingesaugt" wird. Die schlechten Lötstellen haben so eine Art Korrosions-Patina, die sich abkratzen lässt und dann als weiß/graues Pulver abbröselt (das ist aber kein Lack o. ä., da es nur an den korrodierten Stellen ist - die noch guten Lötstellen lassen sich nachlöten). Habe eine kleinen Standard-Lökolben und ein 60% RosinCore/40% Blei Lötzinn.

Was kann ich tun, damit die alten Lötstellen sich besser/gut nachlöten lassen?

Danke und schöne Grüße, Alex

Gast #7305917
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Alex schrieb:

Die schlechten Lötstellen haben so eine Art Korrosions-Patina, die sich abkratzen lässt und dann als weiß/graues Pulver abbröselt

Habe ich auch schon mal gehabt. Das hob sich wie ein Blechhütchen ab. Aber da mußt du durch. So viele Lötstellen sind es ja nicht. Mit einer Zinnperle aufschmelen, absaugen und neu verzinnen.

Wenn du hast, nimm 1,5mm Bleizinn. Das Flußmittel ist aggressiver als Kololösung. Oder ein käufliches Flussmittel. Große Kopfstände würde ich für die eine Platine aber nicht machen.

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