Thomas schrieb:
aus welchem Grund darf an Zeitschaltuhren jeweils nur ein Verbraucher
angeschlossen werden?
Um einen Schaden in einem Sonderfall zu Verhindern:
Annahme: an der Zeitschaltuhr hängt ein empfindliches Gerät wie ein Handyladenetzteil (womöglich noch chinesischer Billigramsch), und gleichzeitig eine Leuchtstoffröhre mit klassischer Vorschaltdrossel.
Wenn die Zeitschaltuhr nun abschaltet, erzeugt die Leuchtstoffröhrendrossel bei schlechtem Phasenwinkel einen Spannungsimpuls weil der Strom der Drossel weiterfliessen will, über den Schalter nicht mehr kann, und als einzigen Abnehmer den Funkentstörkondensator vor der Leuchtstoffröhre und das Handyladenetzteil hat. Der Funkentsörkondensator ist klein gegenüber der Energie in der Drossel, die Spannung steigt also deutlich an, leicht über 400V, auch 1000V sind denkbar und das Handyladenetzteil ist auch klein und hält die reingedumpte Energiemenge nicht aus: ab 400V platzt der Elko, ab 600V der Schalttransistor.
Ja, dasselbe passiert auch bei einer Mehrfachsteckdose mit Schalter, und statt der Leuchtstoffröhre mit Verstärker mit dickem Trafo oder einem laufendem Motor.
Aber dein Zeitschaltuhrhersteller hat sich in dem Fall gehen deinen Regress abgesichert.
In 99% aller anderen Fälle gibt es kein Problem mit mehreren Verbrauchern.