eine Klingelschaltung benutzt für den Klingelton solche TO-92 Transistoren, und einen Lautsprecher 45 Ohm 0,2 Watt.
Der Lautsprecher ist beschädigt.
Ein fragwürdiger Ersatzlautsprecher mit 8 Ohm und einige Vorwiderstände wären vorhanden.
Frage:
Wie wenige Ohm mag man einem solchen TO-92 vermutlich zumuten, bevor er entweder defekt wird, oder, wenig dramatisch, einfach die überforderte Signalspannung zusammenbricht?
Sicher ist aber, dass damit die Stromstärke um Faktor 5,6 höher ist, und die Leistung um Faktor 31 (wenn wir mal unberechenbare Verluste an anderen Bauteilen ignorieren).
Der Transistor wird wohl kaum 31 mal mehr Wärme abführen können, und vermutlich vertragen das auch andere Bestandteile der Schaltung nicht.
Diese TO92 Transistoren vertragen in etwa 0,25 Watt.
Wie wenige Ohm mag man einem solchen TO-92 vermutlich zumuten, bevor er
entweder defekt wird, oder, wenig dramatisch, einfach die überforderte
Signalspannung zusammenbricht?
Bei 3,3V sind 8Ohm bei den meisten TO-92 noch unkritisch ...
Sicher ist aber, dass damit die Stromstärke um Faktor 5,6 höher ist, und
die Leistung um Faktor 31 (wenn wir mal unberechenbare Verluste an
anderen Bauteilen ignorieren).
Sicherlich ist das nicht sicher, denn wir erniedrigen ja nur den Lastwiderstand, und erhöhen nicht die Speisespannung.
Sicherlich ist das nicht (richtig), denn wir erniedrigen ja nur den
Lastwiderstand, und erhöhen nicht die Speisespannung.
Du hast Recht, ich war bin schon müde. Danke für's aufpassen. Also die Leistung erhöht sich um Faktor 5,6 und zwar am Lautsprecher und am Transistor und entsprechend auch an der Stromversorgung.
Bei 3,3V sind 8Ohm bei den meisten TO-92 noch unkritisch ...
Der Transistor ist an höchsten belastet, wenn an ihm die Hälfte der
Spannung abfällt. Also 1,6 Volt.
1,6V / 8Ω = 200mA
200mA * 1,6V = 0,32W
Das wird nur kurzzeitig gehen, halte ich daher für keine gute Idee.
Die 3,3V habe ich sopwieso hier nur einfach reingeworfen, um dem TO anzudeuten, daß es sehr auf die Speisespannung und auch Schaltung ankommt, und ob die "Endstufe" in A- oder C-Betrieb läuft.
Ansonsten bist Du sehr pessimistisch, denn TO92 hat üblicherweise Ptot-Zahlen um ein halbes Watt herum (und TO92L noch ein Stückchen mehr), insofern sind die 0,32W noch nicht sehr tödlich.
Die meisten Klingeling Dinger machen doch eh nur PWM. Schalten den Transistor hart Aus/Ein.
Ich würd da jetzt einfach nen 22 Ohm Widerstand in Reihe legen und fertich ist der Lack.
Das Problem mit dem Widerstand ist nur das an dem dann im Verhältnis die meiste Leistung abfällt. Es klingelt er dann sehr leise…
Der 45 Ohm Lautsprecher hat in der Schaltung seine Bewandtnis. Da mit 8 Ohm zu viel Strom fließt. Der Transistor wird den LS sicher auch nur schalten. Schau mal bei Pollin oder so, diese LS sind häufig in Gegensprechanlagen. Da der LS auch als Mikrofon verwendet wird…
Hmm.. Es wird heutzutage viel zu viel Rumdiskutiert. Einfach AUSPROBIEREN ist offenbar Ih-Bäh oder so. Wenn dann der Transistor stirbt, dann hat man was gelernt. Aber so irgendwie nicht.
Macht mal..
Es ist nicht meine Technik, darum ist durchbrennen eher nicht das richtige.
Und ja, der Lautsprecher ist halt da, klingt besser, und jeder muß sparen. Ein anderer mit Versand sind nochmal 12 Euro weg.
Es ist nicht meine Technik, darum ist durchbrennen eher nicht das
richtige.
Und ja, der Lautsprecher ist halt da, klingt besser, und jeder muß
sparen. Ein anderer mit Versand sind nochmal 12 Euro weg.
8 Ohm geht nicht und mit Vorwiderstand wird es zu leise.
Deine Glaskugel wurde gerade repariert?
Mein BimBamBom mit SAB0600 (Elektor) ist so laut, dass ich ein 100 Ohm Drehpoti vor den Lautsprecher gesetzt habe und das irgendwo um die Hälfte steht.
Mein BimBamBom mit SAB0600 (Elektor) ist so laut, dass ich ein 100 Ohm
Drehpoti vor den Lautsprecher gesetzt habe und das irgendwo um die
Hälfte steht.
Bei der Schaltung vom Dezember 1981 ist sogar werkseitig schon ein 100 Ohm Poti vor dem 8 Ohm Lautsprecher vorgesehen. Der Dreifachgong läuft allerdings mit 8V.
Bei dieser Luxusvariante mit zwei hintereinander geschalteten SAB0600 entsteht sogar noch ein wohlklingender Schwebungseffekt.
Die eine 5 steht für die Spannung und die andere 5 für den Strom.
Die 33 Ohm sind aber dazu da, dass der Strom durch die Reihenschaltung unverändert ist gegenüber dem 45Ohm LS. Ok, ist bei 33+8 Ohm etwas höher.
Also nix mit 1/5 Strom ...
Ach ja, stimmt. Die Spannung der Signalquelle und der Gesamtwiderstand bleiben ja unverändert. Da habe ich nicht richtig aufgepasst. Mein Fehler, Sorry. 😬
Ohje... Also es kann aber auch noch laut genug sein, der Grund ist jener das durch das Rechtecksignal so viele Oberwellen erzeugt werden das es durchaus sein könnte das es noch laut genug klingelt.
Sachlichkeit scheint hier immer weniger eine Rolle zu spielen.
Manfred P. schrieb im Beitrag #7447559:
Bei der Schaltung vom Dezember 1981 ist sogar werkseitig schon ein 100
Ohm Poti vor dem 8 Ohm Lautsprecher vorgesehen. Der Dreifachgong läuft
allerdings mit 8V.
Der hatte aber eine Gegentakt Endstufe und eine minimale Last von 7 OHM.
Bei der Schaltung vom Dezember 1981 ist sogar werkseitig schon ein 100
Ohm Poti vor dem 8 Ohm Lautsprecher vorgesehen. Der Dreifachgong läuft
allerdings mit 8V.
Der hatte aber eine Gegentakt Endstufe und eine minimale Last von 7 OHM.
Egal, das Poti zeigt, dass man recht viele Ohm braucht, um die Laustärke hörbar zu verändern.