Hallo zusammen!
Thomas B. schrieb:
David P. schrieb:
Soll für ein Eigennbau-NAS
System sein.
Was ist das?
Ein selbstgebastelter Festplattenhaufen, der über Netzwerk ansprechbar ist.
David P. schrieb:
Last wird schwanken zwischen 10W und 45W - je nachdem wieviel
Festplatten gerade aktiv sind ;-)
12V,5A, 89% Wirkungsgrad:
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/tischnetzteil_60_w_12_v_5_a-293285
Vorab solltest Du prüfen, ob Dein Mainboard beim Einschalten die Festplatten verzögert hochfährt, oder alle gleichzeitig. Dann könnte das genannte Netzteil wegen der Anlaufströme unterdimensioniert sein.
Für die fehlenden 3%-Punkte wirst Du Dich dumm und dämmlich bezahlen müssen. Ob die Kostenersparnis für den Effizienzgewinn bei Maximallast im Dauerbetrieb von 3% * 60W = 1,8W Dich für den Anschaffungsmehraufwand kompensieren, ist sehr zweifelhaft.
Was Du wahrscheinlich bei Deinen Sparbemühungen noch nicht beachtet hast, ist die Festplattenkonfiguration. Wenn da ein festplattenübergreifendes Verbunddateisystem wie BTRFS oder ZFS drauf laufen soll und/oder ein Spiegelungstechnik wie RAID, wird der Stromverbrauch in die Höhe gehen.
Konfigurierst Du die Festplatten als Einzelgeräte, besteht auch die Chance, dass diese sich schlafen legen.
Benutzt Du jedoch ältere Festplatten, die sich nach ganz kurzer Zeit schlafenlegen, werden die explosionsartig ansteigenden Load/Unload-Cycles Deine Platte massakrieren, wenn sich nicht mit einem entsprechenden Lastprofil davon abgehalten werden.
Wenn also - aus welchen unergründlichen Gründen auch immer - Schmalhans Küchenmeister ist, dann ist viel Nachdenken angesagt.