Schaltdraht 0,2mm für Experimentierbretter bei Reichelt?

Gast #7934297
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Ich nutze immer von Conrad Electronic die 100m Rollen Schaltdraht YV mit 0,2mm, leider finde ich vergleichbares nicht bei Reichelt, unter was finde ich das dort? Und warum verlinkt Reichelt das nicht gleich bei seinen Boards? Dort geht es immer nur zu diesem gekrimpten Müll, den keiner braucht,außer wenn man mit Pins arbeitet Die Kabel mit Stecker vorne dran, verbiegen im Alltag viel zu schnell bzw brechen dann ab, da ist einfach Litze zu verwenden deutlich parktischer und sauberer

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Beitrag #7934313 wurde vom Autor gelöscht.
#7934357
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also ich habe hier von Bürklin dafür YV Draht 0.5/1.1 verschiedenste Farben Artikelnummer rot 20112407 Sachnummer 92F452 22185

Kann Fehlerhaft sein der Druck ist schwer lesbar, aber man findet es in 16 Farben unter https://www.buerklin.com/de/p/by-b/isolierte-litzen/byb-5-92f455/92F455/ für gelb

1 Leiter innen 0,5mm² aussen 1,1mm⌀ https://www.buerklin.com/de/c/kabel-und-leitungen/litzen/isolierte-litzen/50111200/

#7934360
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Mairian schrieb:

Welchen Draht verwendet ihr denn

Fertige Drahtbrücken.

und wo kauft ihr den?

China.

Ich habe mir mal überschlägig ausgerechnet wie viel Meter Schaltdraht in den typischen Sortimentkästen mit Breadboard-Jumpern sind. Schön gerade und die Enden bereits abisoliert und abgewinkelt.

Nun, in einem großen Sortimentkasten mit 840 Jumpern (60 x 14 Längen) (Beispiel https://www.amazon.de/Breadboard-Jumper-Wire-MehrfarbiglJumper-Schaltungsl%C3%B6ten/dp/B0D5M9MT78/) sind um die 36 Meter Draht.

D.h. mit drei Kästen ist man bei über 100m. 100 Meter die man nicht mehr von Hand konfektionieren muss. Da bleibe ich für meine paar Breadboardsachen bei fertigen Drahtbrücken. Auch wenn der Draht den man da bekommt eventuell kein Kupfer ist.

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Gast #7934405
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Mit den china kabeln habe ich durchweg schlechte Erfahrungen. Wenn ich die praktisch einsetze, um z.B. Funkmodule im Testfahrzeug einzusetzen etc, haben die häufig nach kurzer Zeit, Wackelkontakte, daher werde ich die zukünftig wieder versuchen zu meiden oder alle wegwerfen und irgendwo eine Quelle für hochwertige, die mir vermutlich zu teuer sein werden, zu finden

Nemopuk schrieb:

Ich nutze fertige Dupont Kabel aus China. Und wenn mir diese ausgehen (oder zu schlecht leiten) zerlege ich ein Telefonkabel.

Gast #7934409
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Frank O. schrieb:

Mairian schrieb:

Welchen Draht verwendet ihr denn und wo kauft ihr den?

https://www.amazon.de/ELEGOO-Jumper-Steckbr%C3%BCcken-Drahtbr%C3%BCcken-Arduino/dp/B01EV70C78/ref=pd_bxgy_thbs_d_sccl_1/260-9?033344-4458533?

Die Kabel haben den großen Nachteil, dass man die nicht ordentlich verlegen kann, und viel zu lang sind, da finde ich, sind individuelle Drahtlängen um Welten besser und übersichtlicher. Um mal ein Funkmodul oder mal fliegend was zu testen, sind die natürlich on, wenn die was taugen, leider ist da nicht selten Ausschuss bei, bedeutet, die sind nicht sehr zuverlässig, haben gerne mal Wackelkontakte usw

#7934432
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Frank O. schrieb:

Auf dem steckbrett macht man mal eben Versuche und zumindest bei mir muss das nicht wie ein Schaltplan aussehen.

Hallo Frank,

Da muß ich Dir "vehement" widersprechen. Der besseren Übersicht und Zuverlässlichkeit ist der extra Aufwand wert. Ich habe früher auch "wild" verdrahtet, aber es war dann meist ein "Dog's breakfast".

Seitdem fertig-konfektionierte Brücken Sortiments billig erhältlich sind, tue ich mir wilde Steckbrettverdrahtung nicht mehr an.

Also schäm Dich:-)

Gruß, Gerhard

#7934442
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Gerhard O. schrieb:

Also schäm Dich:-)

Hallo mein lieber Gerhard! Bei dir liegt es daran, dass du gar nicht anders kannst. Ich weiß noch dein Provisorium. Was war das noch? War das nicht ein Schlüssel für irgendwelche Überwurfmutter? Das sah alles andere als provisorisch aus. Ich könnte mich jetzt auf die mangelnde Zeit rausreden und dass es mir nicht immer so gut geht, aber das wäre der kleinste Teil. Ich bin einfach nie zufrieden und ich habe die berühmte Wasserwaage im Auge und da ist es schwer zufrieden zu sein. Mein Messzeughalter, der war perfekt und sogar poliert. Leider hatte ich den nicht gegen Rost geschützt. Das war das letzte Mal, dass ich nach Perfektion gestrebt hatte. Nicht, dass jetzt alles rumpelig aussah, was ich gebaut hatte. Den meisten wäre nichts aufgefallen, aber mir halt. Bei der Prüfung zum Fluggerätemechaniker waren wir nur zu zweit, die ihre Werkstücke fertig hatten. Radien waren rund und das letzte Passloch wurde dann nochmal mit dem Bohrer, außerhalb der Augen der Prüfer /nachgearbeitet/. Werkstück funktionierte und nur einen kleiner Fehler beim Nieten. Dafür gab es eine 2+. Ich war sogar als erster fertig. Und als Monteur muss es eigentlich immer schnell gehen und funktionieren.

Moderator #7934454
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Mairian schrieb:

Ich nutze immer von Conrad Electronic die 100m Rollen Schaltdraht YV mit 0,2mm, leider finde ich vergleichbares nicht bei Reichelt, […]

Dann bestell doch einfach bei Conrad :)

Ich habe vor vielen Jahren ebenfalls so eine 100m-Rolle von Conrad gekauft. Damit kann man 25 Breadboards der von dir oben gezeigten Größe komplett zupflastern, so dass sämtliche Löcher entweder belegt oder verdeckt sind (und somit kein Platz mehr für Bauteile verbleibt ;-)). Da ich die aus dem Draht angefertigten Brücken mehrfach verwende, werde ich wohl nie eine zweite dieser Rollen kaufen müssen.

[…] unter was finde ich das dort?

https://www.reichelt.de/de/de/shop/kategorie/schaltschrank_einzeladern-5374?filter=5%23~%23%2A%23~%230%2C5%20mm%23~%230%2C5%23~%230

Die sind aber vermutlich nicht verzinnt, zumindest kann ich keine entsprechenden Angaben finden.

Die von Conrad sind es jedenfalls, die von Pollin und Bürklin ebenso.

#7935123
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Fädeldraht

Ich hatte mir vor 3+ Jahrzehnten mal ein Fädelset gekauft und auch erfolgreich ausprobiert. Seit damals lag es in der Schublade. Als ich neulich mal den Draht benutzen wollte, ließ er sich nicht löten: Der Lack schmolz einfach nicht.

Altert dieser Lack? Erfahrungen?

#7935163
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Gerhard O. schrieb:

Hallo Frank,

Da muß ich Dir "vehement" widersprechen. Der besseren Übersicht und Zuverlässlichkeit ist der extra Aufwand wert. Ich habe früher auch "wild" verdrahtet, aber es war dann meist ein "Dog's breakfast".

Ich nehm den Mittelweg. Alles was routine und quasi fix ist, wird sauber mit den Brücken verlegt. Für den Rest nehem ich diese billigen China-Jumper. https://www.ebay.de/itm/154409866322 6 Wochen ausgelüftet und den Grad an den Spitzen entfernt, bricht da auch (so gut wie nie) nix ab. OK, so ab 4A, fangen sie glaube ich an zu rauchen...

#7935186
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Nemopuk schrieb:

Teo D. schrieb:

den Grad an den Spitzen entfernt,

Der Grat stört. (mit t)

Wir haben 20 Grad Celsius.

Lieb von dir. Aber glaubst du wirklich, das du einem ü60er mit schwerster Legasthenie, noch was beibringen kannst?! :DDD

Außerdem bin ich ein Bayer. Da fällt es grundsätzlich schwer, sich zu merken, wie man "Ha?" richtig schreibt.

#7935210
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H. H. schrieb:

Der Lack schmolz einfach nicht.

Kann er nicht, der zersetzt sich bei ausreichend hoher Temperatur.

Wikipedia wartet auf deine Korrektur.

Löttemperatur seither verringert?

Ich habe das mit meinem Lötkolben von damals probiert: ein Ersa Tip 16 aus den 1960ern. Der ist heute theoretisch heißer, weil wir inzwischen 230 statt 220 V haben. Und ja, man kann heute normale Drähte damit gut verlöten, also ist die Spitze heiß genug. (Damals kaufte man als Bastler ja keine teure Weller-Station. Für das viele Geld konnte man sich Wichtigeres kaufen.)

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