Eingeschäumter Sensor in Siemens-Kühlschrank defekt

OP #8026207
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Vor 8 Jahren habe ich in neuer Küche den Siemens IQ700 KI39FP60 Kühlschrank einbauen lassen. Seit ein paar Wochen war das große Kühlfach warm, der Rest auch etwas zu warm. Ich ließ den Siemens-Techniker kommen, der für 229€ 3 Sensoren am Kabelbaum austauschte und sagte "ich hoffe, es wird jetzt besser" - keine Änderung.

Ich ließ ihn wiederkommen, Platine getauscht und ich war guter Hoffnung, weil der Kühlschrank direkt ansprang. Am nächsten Morgen waren 0°C und Gefrierfach OK, das obere Fach hatte aber 20°C. Etwas frustriert habe ich mich erstmal anderen Sachen gewidmet. Nach 4 Tagen war das obere Fach auf einmal kühl, das hielt aber nur einen knappen Tag an. Seitdem wieder 20°+.

Ich ließ nochmal den Techniker kommen, der sagte, es läge an einem eingeschäumten Sensor, der nicht getauscht werden könne und machte mir das Angebot, dass ich für 1.050€+199€ Montage einen Ersatzkühlschrank kaufen könne.

Es will mir nicht in den Kopf, dass es bei einem ansonsten fantastischen Gerät nicht eine alternative Reparaturlösung geben könnte. Vielleicht kennt sich hier jemand aus?

Herzlichen Dank, Rudy

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#8026226
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Rudy F. schrieb:

Es will mir nicht in den Kopf, dass es bei einem ansonsten fantastischen Gerät nicht eine alternative Reparaturlösung geben könnte.

Gewöhne dich dran. Wir sind eine Wegwerfgesellschaft geworden. Wenn ich etwas nicht selbst reparieren kann, versuche ich es gar nicht erst mit einem "Fachmann". Ich werfe weg. Unterm Strich habe damit bisher Geld gespart. Gegen Windmühlen zu kämpfen bringt nichts. Solche Dinge muss ggf. die Politik ändern.

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#8026229
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3 x Techniker und immer noch kaputt ?

Er hat nur 1 Reparaturversuch, denn du hast ihn ja geholt damit der Kühlschrank wieder funktionsfähig wird, und nicht 233€ für nichts ausgegeben werden.

Der darf mach Recht und Gesetzlage nun so lange kommen, bis der Kühlschrank wieder funktioniert, ohne dafür erneut Geld zu verlangen.

Ein kompetenter Techniker, der weiss wie der Kühlschrank intern aufgebaut ist, Vakuumisolation oder PU Schaum, kann neben den alten defekten Sensor einen neuen einstechen von hinten bis an den Platz das alten, und über die Rückseite ggf. mit einem neuen Kabel zur Elektronik verdrahten.

Ein kompetenter Techniker hätte aber auch die Sensoren gemessen um festzustellen ob sie wirklich kaputt sind, oder deren Auswertung.

Etwas merkwürdig finde ich, dass dein Gefrierfach kalt sein soll, das ist ein vom Magnetventil dort hin geschalteter Kältekreislauf, dein Gemüsefach 0 Grad hat wie vorgesehen, das ist ein zweiter vom Magnetventil umgeschalteter Kreislauf der eigentlich auch das obere Fach kühlt, dort hat es aber 20 GradC also Zimmertemperatur.

Klingt nicht logisch, es gibt keinen dritten Kühlkreislauf. Es gibt aber haufenweise Ventilatoren, 3 Stück habe ich schon gefunden, um die Luft irgendwo rum zu fächeln.

Denn deiner Beschreibung nach geht der Kompressor und das Magnetventil, aber im oberen Teil so krasse Wärmeunterschiede

Selbst wenn deren Lüfter nicht läuft, sollte es oben weniger als 20 Grad haben, denn das Gemüsefach wird ja gekühlt.

Läuft der Lüfter im Kompressorfach und bläst die Luft unten raus ?

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#8026282
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Rudy F. schrieb:

Ich ließ den Siemens-Techniker kommen, der für 229€ 3 Sensoren am Kabelbaum austauschte und sagte "ich hoffe, es wird jetzt besser" - keine Änderung.

Rudy F. schrieb:

Ich ließ nochmal den Techniker kommen, der sagte, es läge an einem eingeschäumten Sensor, der nicht getauscht werden könne

Warum zur Hölle braucht ein popeliger Kühlschrank vier Sensoren? Oder hatte der "Techniker" beim ersten Versuch nur angegeben drei Sensoren getauscht zu haben? (und in Wirklichkeit gar nicht viel Ahnung vom Gerät???) In meiner Gefriertruhe, ist allerdings eine Liebherr, war die Steuerung defekt. Hab ich durch was anderes ersetzt. Den ebenfalls eingeschäumten Temperatursensor konnte konnte ich mit beherztem Einsatz aus dem Schaum rausreisen und anstelle dessen meinen neuen Sensor einschieben. Also wenn man will... Ist aber nicht jedermanns Sache.

Im Übrigen glaube ich nicht, dass dein Problem an einem Sensor liegt.

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OP #8026361
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Michael B. schrieb:

3 x Techniker und immer noch kaputt ?

Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort!!

Zahlen musste ich nur das erste Mal in der Tat und sonderlich kompetent schien mir keiner der beiden. Die können nur noch nach Anleitung Teile tauschen. Gemessen wurde da gar nichts.

Ich hatte auch gedacht, dass man einen neuen Sensor dranhängt und meinetwegen nicht komplett einsticht und dann mit Trial&Error die Temperatur so einstellt, dass es passt, aber der Kollege meinte, diesen Sensor gäbe es nicht zu kaufen.

Warme Luft kommt unten raus, es ist ja ein Sondermodell, das gegen die Physik die warme Luft nach unten rausbläst, würde ich jetzt auch nicht wieder kaufen und Siemens hat das auch aufgegeben.

Am sonderbarsten fand ich, dass es 3 Tage nach der letzten Reparatur für einen knappen Tag funktionierte. Ich denke, der starke Temperaturunterschied zwischen Haupt- und 0°C-Fach liegt daran, dass dazwischen ca. 3cm Dämmung eingebaut ist. Das 0°C Fach hat auch eher 2°C.

Könnte es sein, dass zwischen Haupt- und 0°C-Fach nochmal ein Magnetventil ist oder eine Verstopfung?

Vielen Dank und einen guten Start in die Woche Rudy

OP #8026369
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Armin X. schrieb:

Warum zur Hölle braucht ein popeliger Kühlschrank vier Sensoren? Oder hatte der "Techniker" beim ersten Versuch nur angegeben drei Sensoren getauscht zu haben? (und in Wirklichkeit gar nicht viel Ahnung vom Gerät???)

Bei 3 Kältezonen erschließen sich mir die 4 Sensoren auch nicht - das war damals wohl das Topmodell mit UVP 2.300 € (zum Glück deutlich weniger gezahlt) und sie haben alle möglichen Experimente eingebaut.

Da die Techniker sicher alles mögliche reparieren müssen, haben sie Anleitungen auf dem iPad dabei, was ja grundsätzlich auch sinnvoll ist. Tiefere Detailkenntnis ist da leider nicht mehr vorhanden.

#8026394
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Michael B. schrieb:

Er hat nur 1 Reparaturversuch, denn du hast ihn ja geholt damit der Kühlschrank wieder funktionsfähig wird, und nicht 233€ für nichts ausgegeben werden.

Der darf mach Recht und Gesetzlage nun so lange kommen, bis der Kühlschrank wieder funktioniert, ohne dafür erneut Geld zu verlangen.

Träume weiter, den Auftrag als Werkvertrag anstatt Dienstvertrag kannst Du belegen? Natürlich erwartet der Kunde eine erfolgreiche Reparatur, aber ob der Service das auch so in seinen AGBs hat und ein Richter der selben Ansicht wäre?

Rudy F. schrieb:

Die können nur noch nach Anleitung Teile tauschen. Gemessen wurde da gar nichts.

Rudy F. schrieb:

Da die Techniker sicher alles mögliche reparieren müssen, haben sie Anleitungen auf dem iPad dabei, was ja grundsätzlich auch sinnvoll ist. Tiefere Detailkenntnis ist da leider nicht mehr vorhanden.

Das haben sie von den Autoprucklern gelernt, die munter Teile tauschen, ohne deren Funktion verstanden zu haben.

Rudy F. schrieb:

war damals wohl das Topmodell mit UVP 2.300 € (zum Glück deutlich weniger gezahlt)

Wenn Du in Zukunft für den Bruchteil des Preises einen NoName von Marktkauf holst, wirft man Dir Geiz und mangelnden Patriotismus vor. Auf die Idee, dass Du als Kunde der "Edelmarke" verarscht wirst, kommen die arroganten Hersteller nicht.

OP #8026397
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Manfred P. schrieb:

Wenn Du in Zukunft für den Bruchteil des Preises einen NoName von Marktkauf holst, wirft man Dir Geiz und mangelnden Patriotismus vor. Auf die Idee, dass Du als Kunde der "Edelmarke" verarscht wirst, kommen die arroganten Hersteller nicht.

Naja, ganz so dramatisch finde ich das auch wieder nicht - der Küchenanbieter hat mir den für 1.300 verkauft, also 43% unter UVP und sie haben sich da wohl verkünstelt in dem Modell. Das hat bis dahin schon wirklich top funktioniert und komplett ohne Abtauen. Schlimm finde ich allerdings, dass man es jetzt bei einem wohl nicht so komplizierten Defekt wegwerfen muss, weil sich keiner überlegt hat, wie man das Teil tauschen kann. Das ist beim NoName sehr wahrscheinlich nicht besser. 8 Jahre sind ja eigentlich kein Alter für einen Kühlschrank.

#8026408
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Rudy F. schrieb:

Naja, ganz so dramatisch finde ich das auch wieder nicht - der Küchenanbieter hat mir den für 1.300 verkauft, also 43% unter UVP und

UVP = Unverschämter Phantasie Preis?

Das hat bis dahin schon wirklich top funktioniert und komplett ohne Abtauen. Schlimm finde ich allerdings, dass man es jetzt bei einem wohl nicht so komplizierten Defekt wegwerfen muss, weil sich keiner überlegt hat, wie man das Teil tauschen kann. Das ist beim NoName sehr wahrscheinlich nicht besser.

Service wird es beim NoName nicht geben, das kalkuliert man beim Kauf ein. Anstatt 230 € für eine nicht erfolgreiche Reparatur auszugeben, wirft man ihn gleich weg. Da der NoName erheblich billiger war, bleibt man am Ende sogar im positiven Bereich.

8 Jahre sind ja eigentlich kein Alter für einen Kühlschrank.

Genau das. Und diese paar Jahre liegen unter der Amortisationsgrenze, gemäß grüner Ideologie auf verbrauchsärmere Geräte umzurüsten.

(Firma: Hobbytheoretiker) #8026415
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Manfred P. schrieb:

Auf die Idee, dass Du als Kunde der "Edelmarke" verarscht wirst, kommen die arroganten Hersteller nicht.

Es sind die ManagerInnen bei den HerstellerInnen. Dazu kommen noch die VersicherInnen mit der Produkthaftung. Da gehen dann die obigen Nachbesserungsreparaturen nicht. Nur noch Platinen tauschen, aber nicht mehr das Löten vor Ort, wenn es noch so offensichtlich einfach wäre.

https://sfz-bw.de/forschen/gef/Loeten_GBU.pdf https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/817 https://www.uv-bund-bahn.de/fileadmin/user_upload/213-714.pdf

Die Gefährdungsbeurteilung für Lötarbeiten umfasst Schutzmaßnahmen gegen Lötrauch (Absaugung!), Verbrennungen (sichere Ablage) und elektrischen Schlag. Wesentlich sind eine effiziente Quellenabsaugung, die Nutzung bleifreier Lote, eine geeignete Arbeitsplatzgestaltung (feuerfest) sowie Unterweisungen der Mitarbeiter.

Was ist zu tun:

  • Unterweisung der Mitarbeiter vor Aufnahme der Tätigkeit.
  • Unterweisung des Kunden vor Aufnahme der Tätigkeit.
  • Unterweisung des Kunden dokumentieren und unterschreiben lassen. Sieht so ähnlich aus, wie das Beispiel aus der Schule, das der Lehrer jedesmal machen darf, wenn er mit den Schülern erstmalig lötet.
  • Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) einhalten.
  • D.h. außer lötfester Unterlage, Absaugung mit Filter zum Kunden schleppen.
  • Hygiene: Nach dem Löten Hände waschen, nicht essen/trinken am Arbeitsplatz.
  • Einsatz von bleifreien Loten (CAD-frei) bevorzugen.
  • Nicht die Hände beim Kunden waschen! Erfordert entsprechendes Equippment im Fahrzeug.

Die Gefährdungsbeurteilung ist dokumentationspflichtig, regelmäßig (mind. jährlich) auf Wirksamkeit zu prüfen und bei Änderungen anzupassen.

Und dann sich wundern, wenn nur noch Module getauscht werden.

#8026417
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Rudy F. schrieb:

der Küchenanbieter hat mir den für 1.300 verkauft, also 43% unter UVP

Da sieht man wieder dass diese Vertriebstricks leider wirken. Die Kunden merken sich diese angeblich so tollen Rabatt-Prozentpunkte und freuen sich.

Dabei ist das ein komplett abgekartetes Spiel. Der UVP wird einfach künstlich aufgebläht damit die Küchen-Heinis hohe Rabatte geben können.

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#8026425
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Gerd E. schrieb:

Rudy F. schrieb:

der Küchenanbieter hat mir den für 1.300 verkauft, also 43% unter UVP

Da sieht man wieder dass diese Vertriebstricks leider wirken. Die Kunden merken sich diese angeblich so tollen Rabatt-Prozentpunkte und freuen sich.

Da sieht man vor allen Dingen die unverschämten Preise, die in diesem Markt noch möglich sind. Schaue mal nach aktuellen Preisen für Gefrierschränke in Relation zu anderen Industriewaren.

Was an einem Gefrierschrank kann 1000 €uro rechtfertigen und warum steigen die Preise linear mit dessen Volumen?

Dabei ist das ein komplett abgekartetes Spiel. Der UVP wird einfach künstlich aufgebläht damit die Küchen-Heinis hohe Rabatte geben können.

Ich habe damals meine Einbauküche mit den billigst verfügbaren Geräten gekauft und diese später getauscht. Zum Beispiel wäre der Aufpreis für einen Umluftbackofen samt Glaskeramikkochfeld höher gewesen als einem später gekauften Neugerät.

#8026431
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Manfred P. schrieb:

Dabei ist das ein komplett abgekartetes Spiel. Der UVP wird einfach künstlich aufgebläht damit die Küchen-Heinis hohe Rabatte geben können.

Ich habe damals meine Einbauküche mit den billigst verfügbaren Geräten gekauft und diese später getauscht. Zum Beispiel wäre der Aufpreis für einen Umluftbackofen samt Glaskeramikkochfeld höher gewesen als einem später gekauften Neugerät.

Dann hast Du irgendwas falsch gemacht. Du hättest doch einfach die Küche ohne Backofen bei dem Küchenhändler kaufen können und dann selbst einen einbauen.

Das wollte der Küchenhändler nicht machen? Tja, da hast Du schlecht verhandelt.

OP #8026434
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Ist ja gut... mir ging es eher um Möglichkeiten, den Kühlschrank noch zu retten als Vorträge über Marketingtricks und Preise. Ich kann Euren Ärger verstehen, bin aber nicht unbedarft, Preistheorie ist sogar eine Art Hobby. Damals war der Preis beim Küchenanbieter wesentlich unter dem idealo- und sonstigen Preisvergleichspreis. Dass die UVP Mondpreise sind, ist mir schon klar.

Ich ärgere mich nur wirklich darüber, dass Siemens bei einem selbst als Top-Produkt angebotenen Kühlschrank eine Bauweise verfolgt, die ich eher bei einem NoName erwartet hätte. NoName würde ich trotzdem nicht kaufen, weil mir das Design und die Funktionen gefielen. Aber ich würde nicht mehr das Topgerät, sondern eher eins mit hohen Stückzahlen kaufen.

Ähnlich bei Miele-Waschmaschinen, da könnte man in der Theorie 300€ mehr zahlen, nur damit man statt ein paar LED-Zahlen ein LCD-Display bekommt. Das erschließt sich mir nicht.

#8026453
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Rudy F. schrieb:

Aber ich würde nicht mehr das Topgerät, sondern eher eins mit hohen Stückzahlen kaufen.

Dein Problem: Du musst eines "mit hohen Stückzahlen und guten Erfahrungen seit Jahren" kaufen. Das gibt es aber nicht, weil die Modelle schneller neu erfunden werden, als die Erfahrungsportale aktualisiert werden können.

Also bleibt nur der gefühlsmässige Kompromiss zwischen billig und "Marke".

#8026498
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Ich wäre mir gar nicht so sicher, dass es wirklich der Sensor ist.

Ein kaputtes Umschaltventil oder fehlendes Kältemittel würde es auch erklären. Und das wäre dann ein faktischer Totalschaden, wenn man nicht ganz viel Lust auf steile Lernkurve, das ein oder andere Equipment und einen Kühlschrank mit R290/R600a hat. Und einen guten Lieferanten in China, denn viele der Komponenten im Kältekreislauf, wenn nicht alle, stammen von dort.

#8026646
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Dieter D. schrieb:

Die Gefährdungsbeurteilung für Lötarbeiten

You crashed my day! Ich krieg grad nen Flashback wegen dem Sch... 🫨

Die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung schreibt man in die Betriebsanweisungen die vor Ort auch keine Sau interessiert. Außer natürlich die in der Industrie beschäftigten Auditoren und QM-Kapazitäten für die Zertifizierungen nach EN Blablabla

Ruhig Brauner. Du musst dich nicht mehr mit dem Scheiß rumschlagen! 😮‍💨

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#8026886
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Hans W. schrieb:

Rudy F. schrieb:

Das ist beim NoName sehr wahrscheinlich nicht besser.

aber 1000€ billiger

Immerhin haben die es, anders als die Billigheimer bei den Kühlgefrierkombinationen, hingekriegt unterschiedliche Bereiche mit einem Kompressor unterschiedlich zu kühlen. Wenn auch nicht so langlebig wie gewünscht. Die Billigheimer schalteten im Kühlschrank die Beleuchtung ein wenn es, aufgrund großen Kühlbedarfs im Gefrierfach, im Kühlfach zu kalt wurde...

OP #8027002
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Neue Entwicklung: Interessehalber habe ich den Deckel vom Sensor im Kühlraum geöffnet, um mir den Sensor anzusehen. Dabei fiel auf, das eins von zwei Kabeln nur drangelegt war, statt fest im Kabelschuh stecken, das fiel mir dann entgegen. Das erklärt m.E. auch, warum für einen knappen Tag zwischendurch der Kühlschrank wieder funktionierte, da war der Kontakt wohl stark genug. Mit der Isolationshülse war der Kabelschuh schwer zu stecken, weswegen der minderbegabte Monteur das dann wohl nur so ungefähr drangemacht hat...

Ich habe den Sensor fest eingesteckt und mit einem Schrumpfschlauch isoliert (nur drübergesteckt, nicht heiß angeschrumpft, aber in dem Minikasten ist ja keine Bewegung). Leider keine Änderung. Könnte es sein, dass der Sensor durch über 1 Woche Wackelkontakt "durch" ist?

Wisst Ihr, wie man den Selbsttest startet und die Piepser interpretiert? Der Kollege meinte, 5 Piepser heißen Sensor kaputt, ich bekomme es aber nicht gestartet. Habe schon beide Super-Tasten beim Einschalten gehalten...

(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #8027015
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Guck, wir hab vor 5 Jahren einen gebrauchten Kühlschrank für 70EUR gekauft. Man kann auch in Krisen-Bevorratungs-Betrommelungszeiten so haushalten, dass man nichts einfrieren muss.

Hans W. schrieb:

Gewöhne dich dran. Wir sind eine Wegwerfgesellschaft geworden. Wenn ich etwas nicht selbst reparieren kann, versuche ich es gar nicht erst mit einem "Fachmann". Ich werfe weg. Unterm Strich habe damit bisher Geld gespart. Gegen Windmühlen zu kämpfen bringt nichts. Solche Dinge muss ggf. die Politik ändern.

-die bekanntlich mit der Wirtschaft im Bestechungs- äh.. Lobby-Dialog steht.

Zum def. Gerät: Ausmustern und noch funktionierende Teile (Netzteil/Invertersteuerung?) ausbauen. Entweder selbst damit "rumspielen" oder, falls es lohnend scheint, diese Teile verkaufen.

#8027025
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Rudy F. schrieb:

Dabei fiel auf, das eins von zwei Kabeln nur drangelegt war, statt fest im Kabelschuh stecken, das fiel mir dann entgegen.

So ein Murkser. Wer weis was der noch an Pfusch hinterlassen hat... ICH würde jetzt erst mal alles prüfen. Auch den Anschluss der Sensoren an die Steuerung.

Irgendwie erinnert mich das an unseren Backofen der noch während der Garantiezeit immer mal wieder die Temperatur nicht erreichte. Da kam der Monteur tauschte zunächst Sensor, lies mir das Altteil da, kam dann nochmal, wieder ohne eigenes Temperaturmessgerät, tauschte die zentrale Steuerplatine und lies mir das Altteil ebenfalls da. Dann kam er noch eindrittes mal, dieses Mal mit eigenem Temperaturmessgerät und sogar Kenntnis darüber WO die zu erwarteten Temperaturen, in welcher Einstellung und mit welcher Hysterese zu messen sind. Dann passten plötzlich auch meine Messergebnisse die sich nach dem Tausch des Sensors eingestellt hatten dazu. Mal sehen ob ich die Platine je mal brauche...

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#8027186
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Rudy F. schrieb:

Foto…

Das zerspante Plastikgehäuse spricht für eine fachgerechte Öffnung. :)

Ich habe gerade eine Siemens Kühlgefrierkombi von 1997 repariert. Vor etwas über 10 Jahren war das schonmal nötig.

Die hat 3 Sensoren, von denen einer unnötig ist und unerreichbar irgendwo im Inneren neben dem Abtauventil eingeschäumt versteckt wurde. Durch Korrosion fällt der Sensor aus, und die "kluge" Abtauautomatik wartet dann auf St. Nimmerlein.

Zur Behebung des Problems muß man den Sensor abklemmen und auf der Platine einen Festwiderstand anlöten.

Das hat dann 10 Jahre gehoben. Der jetzige Ausfall war ein tauber Elko am Wannungsspandler. Nach 29 Jahren war da die Hebamme nicht mehr schuld.

(Bei der heutigen Qualität könnten auch nach 2 Jahren schon taube Elkos drin sein.)

Und so läuft dieser Kühlschrank nun seit fast 30(!) Jahren.

Es gibt (eine) ganz hervorragende Seite(n) zu Fehlern dieser Kühlschränke. Inklusive Platinenfotos und Auflistungen der typischen Fehler der Modelle. Keine Ahnung ob da dieses Modell auch dabei ist.

Es gab auch mal gute Foren zu Haustechnik, aber wie ich sehe labert man nebenan auch nur Quark, von wegen Kühlschrank nach 5 Jahren wegwerfen etc.

Ich finde es übrigens merkwürdig, daß man zu Siemens IQ700 auch Treffer für Herde, Waschmaschinen und anderen Quark bekommt. Kein Wunder nimmt Rußland die für Raketensteuerung.

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OP #8027236
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Wollvieh W. schrieb:

Rudy F. schrieb:

Foto…

Das zerspante Plastikgehäuse spricht für eine fachgerechte Öffnung. :)

Das war auch der Kollege…

Zur Behebung des Problems muß man den Sensor abklemmen und auf der Platine einen Festwiderstand anlöten.

Habe ich auch gelesen, aber wo bekomme ich die Seite mit der Anleitung? Ich kann zwar löten, könnte aber nicht die Elkos messen.

Vielen Dank!

(Firma: Hobbytheoretiker) #8027258
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Rudy F. schrieb:

Ich kann zwar löten, könnte aber nicht die Elkos messen.

Manche sehen auch am Foto, ob dieser aufgebläht aussieht oder am Typ/Hersteller des Kondensators, ob diese unter den häufigen Ausfallkandidaten sind.

Ansonsten:

Es gibt Digitalvoltmeter, die auch einen Kapatitätsmessbereicht haben.

https://www.pollin.de/p/peaktech-smart-multimeter-p-1072-600-v-ac-dc-ncv-true-rms-831216 https://www.pollin.de/p/va-labs-ms0115-truerms-digital-multimeter-6-000-counts-830942

Ansonsten sei auf dem Forumstester hingewiesen.

Der sieht dem ähnlich: https://www.pollin.de/p/joy-it-messgeraet-lcr-t7-transistortester-830961

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