sind nackte TFTs verschiedener Größen für Bastler und Maker interessant? Ich denke an 7", 9", 10", 12" und teilweise 15". In der heutigen Zeit sind fertige Displays mit VGA/DVI/HDMI-Eingang und RasPis verbreitet und fertig einsetzbar, so dass sich der Aufwand kaum lohnt, oder?
sind nackte TFTs verschiedener Größen für Bastler und Maker interessant?
Ich denke an 7", 9", 10", 12" und teilweise 15". In der heutigen Zeit
sind fertige Displays mit VGA/DVI/HDMI-Eingang und RasPis verbreitet und
fertig einsetzbar, so dass sich der Aufwand kaum lohnt, oder?
Sind selbstgemachte Pizzen verschiedener Geschmäcker für Hobbyköche interessant? Ich denke da an 15, 20, 28 und 32cm. In der heutigen Zeit sind fertige Pizzen mit diversen Belägen verbreitet und backfertig, so dass sich der Aufwand kaum lohnt, oder?
Ich selber habe keine Verwendung dafür aber überlege ob es Sinn macht einige vor dem Schrott zu bewahren. Selber sammeln und einlagern will ich sie allerdings nicht.
Spaß beiseite, es kommt echt drauf an, was man machen will und woran man Spaß hat. Mir z.B. macht es Freude, Schaltungen möglichst klein (sehr klein) und verlustarm zu konstruieren, obwohl ich es nicht immer müsste. Und so kann es auch eine spannende Herausforderung sein, ein Display mit seiner nativen Schnittstelle RGB, MIPI etc. zu bedienen. Man lernt sehr viel dabei.
Auf der anderen Seite möchte man nicht immer einer Rechenboliden einsetzen, der eben z.B. HDMI bedient. Da bieten sich dann z.B. Displays mit SPI-Schnittstelle an, die sind schön schlank auch an kleinere Prozessoren anschließbar.
Ich selber habe keine Verwendung dafür aber überlege ob es Sinn macht
einige vor dem Schrott zu bewahren. Selber sammeln und einlagern will
ich sie allerdings nicht.
Wenn Du keine genaue Dokumentation über die Schnittstelle hast macht es wenig Sinn, sich damit zu beschäftigen. Besser genau das Passende kaufen wenn man es benötigt.
Vielleicht solltest Du im Verkaufsthread noch mal auf die (common sense) Forenregeln hinweisen: Der Markplatz ist kein Diskussionsforum, es dürfen ausschließlich Interessenten mit Kaufabsicht posten. Muss nicht jeder zu jedem Artikel seinen Senf dazu geben.
Ich befürchte es beginnt dann wieder das Gepöbel.
Von wegen Bilder, Preis
Ja, es erscheint mir sehr sinnvoll, dass du das bei einem Angebot mit dazugibst. Wenn du es nicht tust, erscheint mir eine berechtigte Frage danach nicht als Gepöbel.
Wenn du das alles aber nicht willst, dann kannst du Kleinanzeigen und Ebay nehmen. Da hält sich das "Gepöbel" in Grenzen.
Ich hab mir einen mobilen HDMI Bildschirm mit einem passenden recycelten TFT gebaut. Hat zwar Flecken, für DEX, Installation eines Betriebssystem oder Diagnosezwecke reicht das Teil aber aus.
10.1 Zoll, 1920x1080 Auflösung, 5V LVDS Board. Betrieben mit einer Powerbank.
Kostenpunkt 16€.
Ein sauberes 10/10.1 Zoll TFT zum guten Preis mit 40 Pins bei gleicher Auflösungwäre da durchaus interessant.
Die hintere Beleuchtung (wie nennt sich das richtig?)
HiGruB
Backlite.
Aber nur in Deinem Schwurbeldenglich.
Ansonsten Backlight.
In deinem Schwurbeloxforddenglisch vllt.
Ich habe hier div. Servicemanuals mit einem Backlite.
In einem deutschen oder vielleicht noch chinesischen Servicemanual kann ich mir das durchaus noch vorstellen. Trotzdem ist es Murks. Wenn überhaupt, dann backlit, also hintergrundbeleuchtet.
Und da kommt das denglische "Backlite" auch her, nämlich aus der Werbeindustrie, insbesondere der Leuchtkastenreklame, so wie z.B. an Bushaltestellen. So ein Leuchtkasten hat nämlich ein "Backlight" und eine damit hinterleuchtete und bedruckte "Backlit"-Folie. Und irgendwer, der nicht wußte, wie das denn nu richtig heißt, hat dann wohl den denglischen Mittelweg genutzt und "Backlite" kreiert. Und wie das dann so ist, wenn einer vom anderen abschreibt...
Nackte TFT-Panels sind nur dann interessant, wenn a) ein Datenblatt dafür existiert und b) die Ansteuerung der Hintergrundbeleuchtung* geklärt ist.
Alte Displays verwenden meist CCFL-Röhren und benötigen dafür einen passenden sogenannten "Inverter**" (d.h. eine Hochspannungsquelle). Selbst wenn der "Inverter" zusammen mit dem Display aus dem Spendergerät ausgebaut wurde, sind Informationen über die Ansteuerung des "Inverters" erforderlich.
Auch verschleißen CCFL-Röhren und sind dadurch ein Grund, ältere Displays nicht unbedingt weiterbetreiben zu wollen.
Neuere Displays mit LED-Hintergrundbeleuchtung sind da deutlich im Vorteil.
*) Ja, so einfach kann das Leben sein.
**) typische US-amerikanische Marotte, die relevante Information wegzulassen und nur ein irrelevantes Detail zur Beschreibung zu verwenden, siehe auch NAND und NOR oder CMOS, die gerne zur "Beschreibung" von Speicherbausteinen verwendet werden. US-Amerikaner neigen auch dazu, Wörter eher pseudophonetisch zu schreiben, wie das von unserem Analsondengeplagten so sehr verteidigte "lite" oder "nite".
Alte LCDs in der Größe unter ca. 12" mit CCFL sind auch sehr selten
Womit wurden denn alte TFT-Displays Deiner Ansicht nach sonst beleuchtet?
Glühlampen?
Ich hab' hier noch ein 10"-TFT-Panel mit Standard-VGA-Auflösung, ein Sharp LQ10D011 - bei dem sind die CCFL-Röhren noch mittig hinter dem Panel angebracht, weswegen es auch 2.5 cm dick ist. Das stammt aus den frühen 90er Jahren ...
Aber so richtig viele davon gibt es erst seit LED-Beleuchtung
In Deiner Wahrnehmung vielleicht. Was soll es denn davor gegeben haben?
TFT-Panels gibt es seit über 30 Jahren; als Desktopmonitore haben die sich vor über 25 Jahren breitgemacht. Ich hab' grad die Tage erst zwei ehemals sündhaft teure Monitore verschrottet (https://en.wikipedia.org/wiki/SGI_1600SW) ... natürlich hatten die eine CCFL-Hintergrundbeleuchtung.
LED-Hintergrundbeleuchtungen fingen vor vielleicht fünfzehn Jahren an, üblich zu werden.
Ich denke an 7", 9", 10", 12" und teilweise 15". In der heutigen Zeit
sind fertige Displays mit VGA/DVI/HDMI-Eingang und RasPis verbreitet und
fertig einsetzbar, so dass sich der Aufwand kaum lohnt, oder?
Für alte Maschinen könnnnte Ersatz interessant sein, aber ohne Schnittstelle wird der Kreis der Interessenten wohl recht klein werden.
In Deiner Wahrnehmung vielleicht. Was soll es denn davor gegeben haben?
nichts hat es davor gegeben - aber Du solltest mal richtig lesen
Ich sagte es gab keine kleinen TFT mit CCFL-Backlight in der Masse, weil sie niemand gebraucht hat, sie zu teuer waren
Ich erinnere mich das wir Ende der 90er auf einem Messestand ein einziges ca. 5" TFT in ein Auto eingebaut haben - fast so dick wie breit - das Highlight des Standes
In einem deutschen oder vielleicht noch chinesischen Servicemanual kann
ich mir das durchaus noch vorstellen.
Och, die Einwohner einer nicht so ganz kleinen und nicht ganz so bevölkerungsarmen britischen Ex-Kolonie hantieren auch gerne mal mit *lite anstatt *light.
In Datenblättern oder Manuals allerdings eher nicht, insofern muss ich dir zustimmen.
Ich sagte es gab keine kleinen TFT mit CCFL-Backlight in der Masse, weil
sie niemand gebraucht hat, sie zu teuer waren
Welche Masse auch immer das gewesen sein mag. So gut wie jedes TFT-Display, das vor ca. 2010 hergestellt wurde, hatte eine CCFL-Hintergrundbeleuchtung.
Keine Ahnung, wieso Du so etwas als "hat niemand gebraucht" abtust - so etwas war auch in Consumergeräten zu finden, z.B. als Display in "Navis", oder eben in praktisch jedem Notebook. Da gab es CCFL-Hintergrundbeleuchtungen sogar hinter passiven CSTN- und einigen Monochrom-Displays, in der ersten Hälfte der 90er war das noch anzutreffen.
Auf diesem Bild hier kann man recht deutlich den Übertrager (neben dem netten Bestückungsaufdruck "El Jefe") und den Steckverbinder für die CCFL-Hintergrundbeleuchtung sehen:
Da gab es
CCFL-Hintergrundbeleuchtungen sogar hinter passiven CSTN- und einigen
Monochrom-Displays, in der ersten Hälfte der 90er war das noch
anzutreffen.
So ein Display kann man sogar heute noch kaufen. Pollin hat die seit vielen Jahren konstant im Angebot. Inzwischen ist der Preis dort auf 29 Cent gefallen. Hat sich wohl über all die Jahre nicht so gut verkauft...
Genau. Das gab's meiner Erinnerung nach auch vor ca. 20 Jahren schon. War mir schon damals keinen Kauf wert. Naja, war damals sicher auch noch deutlich teuerer als heute.
Andere Displays aus dem Pollin-Fundus haben auch viele Jahre im Angebot durchgehalten und wurden zum Schluss für Cent-Beträge verramscht. Z.B. das MC28G03G. Das ist zwar auch eine eher historische Technologie, aber war für bestimmte Anwendungen durchaus hinreichend. Deswegen ist es dann wohl auch tatsächlich abverkauft worden. Nunja: immerhin ist das Backlight von dem Teil auch schon LED, nicht CCFL. Das senkt die Hemmschwelle schon deutlich.
Das gab's meiner Erinnerung nach auch vor ca. 20 Jahren schon.
Und auch da war es genau eines: Vollkommen uninteressant.
Ich hab' noch einen Stapel reflektiver DSTN-Panels mit Standard-VGA-Auflösung irgendwo rumliegen, an einem verregneten Wochenende könnte ich damit eigentlich irgenwas sinnloses anstellen. Strom verbrauchts immerhin nicht viel, braucht nur eine negative Spannung um die -18 Volt.
Acht Datenleitungen, je vier für die obere und untere Hälfte, und drei Taktsignale, das isses dann schon. Der "Pixeltakt", mit dem jeweils vier Pixel auf einmal übertragen werden, liegt irgendwo bei knapp 6 MHz, also nichts, was ein simpler µC nicht schaffen sollte.
Aber das wäre auch nur ... Spielerei, nichts produktives.
Das ist ein Monitor im nur zum Videoglotzen geeigneten 16:9-Seitenverhältnis (oder etwas noch schlimmeren). Arbeiten kann man damit nicht, weil die Vertikalauflösung zu klein ist.
Ich hab' noch einen Stapel reflektiver DSTN-Panels mit
Standard-VGA-Auflösung irgendwo rumliegen
Die wären gar nicht so uninteressant, zumindest für Outdoor mit Batteriebetrieb. Bei direkter Sonneneinstrahlung kann es sehr gut passieren, dass so ein reflexives DSTN deutlich besser ablesbar ist als ein hochmodernes TFT.
Aber das wäre auch nur ... Spielerei, nichts produktives.
Bei direkter Sonneneinstrahlung kann es sehr gut
passieren, dass so ein reflexives DSTN deutlich besser ablesbar ist als
ein hochmodernes TFT.
Nicht bei diesen Displays, glaub' mir. Die haben dazu eine viel zu hohe Auflösung, was bedeutet, daß es quasi zwanghaft Artefakte durch die Ansteuerung gibt, der Kontrast ist sowieso eher am unteren Ende des erträglichen angeordnet, und grauer Matsch auf hellgrauem Matsch macht keinen Spaß.
Da hätte das Pollin-Display mit seiner geringeren Auflösung bessere Chancen, wäre es reflektiv.
Das ist ein Monitor im nur zum Videoglotzen geeigneten
16:9-Seitenverhältnis (oder etwas noch schlimmeren). Arbeiten kann man
damit nicht, weil die Vertikalauflösung zu klein ist.
Geheimtipp: Es gibt Monitore mit "Pivot"-Funktion. Diese kleine Feature sorgt dafür, dass der "Schlitz" viel günstiger ausgerichtet ist, um die digitalen Replicas von Ausdrucken auf totem Holz zu betrachten...
Das schlägt dann jeden 5:4 oder 4:3-Monitor um Längen...
Bei mir fallen auch desöfteren LCDs aus defekten Notebooks an.
Ich würde gerne mal etwas damit basteln, aber leider haben diese Dinger immer unmögliche Anschlüsse, die ich nicht kontaktieren kann. :(
Beim leider immer noch nicht ausgestorbenen "Full-HD"-Format hat man dann zu kurze Zeilen, denn dann beträgt die Horizontalauflösung nur noch 1080 Pixel. Schon kurz nach der Jahrtausendwende, als man noch Monitore im 5:4-Seitenverhältnis (mit 17" bzw. 19" Diagonale) verwendete, waren 1280 Pixel Horizontalauflösung etablierter Standard.
Und da "Webdesigner" ein sehr derbes Schimpfwort ist, gibt es genügend Webseiten, die man mit einem Browser, der nur 1080 Pixel Horizontalauflösung hat, nicht brauchbar ansehen kann, ganz zu schweigen von Toolbars und "Ribbons" üblicher Anwendungssoftware, die da dann auch schon beschnitten werden.
16:9-Schlitzdisplays sind daher erst ab einer Auflösung von 2560x1440 erträglich; nur sind die dann meistens verwendeten 27" Diagonale im Vertikalbetrieb für die meisten Leute ein bisschen zu hoch.
Glücklicherweise hat die Monitorindustrie mittlerweile auch sinnvollere Seitenverhältnisse im Programm als dieses reine Videoglotzformat.
Beim leider immer noch nicht ausgestorbenen "Full-HD"-Format hat man
dann zu kurze Zeilen, denn dann beträgt die Horizontalauflösung nur noch
1080 Pixel.
Huch? Natürlich hat man dann horizontal nur 1080 Pixel zur Verfügung, insofern stimmt das. Aber wieso sollten deshalb die Zeilen zu kurz sein? Skalierbare Fonts wurden vor geraumer Zeit schon erfunden.
Wenn man mal von einer typischen A4-"Schreibmaschinenseite" ausgeht, mit 80 Zeichen/Zeile hat man dann 13,5 Pixel pro Zeichen. Das ist mehr als ausreichend für eine gut lesbare Darstellung.
80 Zeichen/Zeile hat man dann 13,5 Pixel pro Zeichen. Das ist mehr als
ausreichend für eine gut lesbare Darstellung.
Was nur stimmen würde, wenn nichts anderes als Text dargestellt würde. Üblich sind aber irgendwelche Ränder (damit man sich dran festhalten kann?), Scrollbalken, vertikale Toolbars, Symbolpaletten etc.
Sofern man nicht gerade seinen eigenen, ultraminimalistischen Linux-Fenstermanager oder den reinen "Textmodus" nutzt, ist das ein untaugliches Krüppelformat.
Ich jedenfalls bin froh, daß man seit einiger Zeit auch vernünftige Monitore bekommen kann, und nicht mit diesem untauglichen Tinnef zurechtkommen muss.
Weil übliche Programme, Webseiten und anderes Geraffel sich oft einen
feuchten Kehricht darum kümmern, brauchbar zu skalieren.
Gerade bei Webseiten ist doch heutzutage die horizontale Auflösung fast egal.
Webseiten wachsen in die Länge, nicht in die Breite. Der Content konzentriert sich auf einen Spalt in der Mitte, zusätzliche horizontale Auflösung wird mit Hintergrund aufgefüllt.
Bestes Beispiel: dieses Forum.
Dafür eignet sich ein Full-HD-Monitor im Portrait-Modus schon recht gut.
Der Content
konzentriert sich auf einen Spalt in der Mitte, zusätzliche horizontale
Auflösung wird mit Hintergrund aufgefüllt.
Solche Webseiten gibt es auch, aber es gibt eben auch welche, deren "Designer" nicht daran gedacht haben, daß es möglich sein könnte, daß jemand mit einem niedrigauflösenden Monitor vorbeikommt. Webdesigner ist nicht ohne Grund ein sehr, sehr derbes Schimpfwort.
Für Webseiten sollte die Anzahl der Pixel keine Rolle spielen, weil alles relativ zum Font gemessen wird. So bekommt man auf allen Geräten sinnvoll skalierte Oberflächen.
Für Webseiten sollte die Anzahl der Pixel keine Rolle spielen, weil
alles relativ zum Font gemessen wird. So bekommt man auf allen Geräten
sinnvoll skalierte Oberflächen.
Ja, so ist es sinnvoll und so war HTML sicher auch mal gedacht. Die bitterböse Realität zeigt aber: Auf fast keiner Website wird das tatsächlich so umgesetzt. Muß ja immer genug Platz für die viele Werbung um das bissel Content herum bleiben...
Wer sich diese Werbung mittels uBlock/NoScript erspart, dem fällt das halt nur umso deutlicher auf. "Vergrößern" hilft leider auch nur begrenzt. Dass dadurch die "Umfeld-Werbung" nicht verschwindet, damit beschäftigen sich schon Generationen von Webdesignern und versuchen eben das trickreich zu verhindern. Da wird dann lieber in Kauf genommen, dass der Kram im "Content-Bereich" völlig erratisch dargestellt wird. Obwohl auch der noch zur Hälfte aus Werbung besteht...