Problem mit PORTB am Atmega8

Gast #2684922
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Erstmal Hallo, das ist mein erster Beitrag :)

Ich habe vor ca. 3 wochen mit MikroControllern etc angefangen. Jetzt 
habe ich ein Projekt angefangen,ich benutze einen Atmega8, an welchem 
ich eine Sieben-Segment anzeige an der Rechten seite hängt, also an PC 
und PB.An der anderen Seite hängen Taster (0-9)(An PD und an 2 PB 
Pins.)Den Source Code hänge ich mal an. Wenn ich ihn ausprobiere geht es 
wenn ich die PB pins weglasse (sind 8 und 9)
also 0-7 geht komplett ohen Probleme.Wenn ich nun 8 und 9 dazu machen 
will drücke ich zb 2 und es blinkt extrem kurz 2 auf und dann wird 8 
angezeigt.

Kann mir das jmd erklären/ mir sagen wie es funktioniert?

Vielen Dank,

Renxior
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#2684935
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Renixor schrieb:

> Kann mir das jmd erklären/ mir sagen wie es funktioniert?

Ich schätze mal dein Problem wird zum Beispiel hier liegen.
1
zwei:    sbic PIND, 1
2
                       
3
         rjmp drei          ;ZAHL : 2
4
 
5
         ldi r16, 0b00001111
6
         out PORTC, r16
7
     ldi r16, 0b00010000
8
         out PORTB, r16

In dem Moment, in dem du hier an PORTB was ausgibst um die entsprechende 
LED deiner 7-Segment Anzeige einzuschalten, schaltest du dir die Pullup 
Widerstände deiner Tasten weg, wodurch unvorhersehbar geworden ist, was 
die nächste Abfrage auf diese Tasten liefern wird.


Es ist meistens keine sehr gute Idee, wenn man die Dinge verstreut 
anschliesst. Am Port D hättest du genug Ausgänge, um dort die komplette 
7-Segment Anzeige als Ganzes anzuschliessen. Tust du das, dann brauchst 
du bei anderen Dingen nicht darauf achten, dass du dir die 7-Segment 
umstellst, bzw. umgekehrt kannst du auch einfach die 7-Segment Anzeige 
auf einen anderen Zustand stellen und hast die Gewissheit, dass du dir 
nicht irgendwas anderes (so wie hier die Pullup Widerstände) verstellst. 
Es lohnt sich also, hier nicht den Weg des geringsten Widerstands zu 
gehen, sondern ein wenig Aufwand zu betreiben um logisch 
zusammengehörende Dinge auch layouttechnisch an einem Port beisammen zu 
halten. Klar, man kann vieles in Software wieder hinbügeln. Aber damit 
steigt auch die Gefahr, dass man Fehler macht.

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