Hallo!
Ich suche ein Oszilloskop für einige weniger anspruchsvolle Anwendungen.
Die Messfrequenz sollte so um die 1 MHz liegen und ich brauche
eigentlich auch nur einen Kanal.
Ich bin noch Schüler, und will später einmal Elektrotechnik studieren,
und da ich in einigen Projekten jetzt auf einige Probleme gestoßen bin,
brauche ich unbedingt ein Oszilloskop. Mein Budget beläuft sich aber
gerademal auf 50€, deswegen muss es auch wirklich nicht viel können.
Will jemand sein altes Oszilloskop loswerden, oder kennt ein
Preisgünstiges?
Hallo
Schau mal bei Ebay-Kleinanzeigen
Dord ist ein Oszi 2X20 MHz mit Komponententester für 20€.
ist ev. noch zu haben.
Anzeigennummer:28785249
MfG
Joachim
DrLuke schrieb:> Ich bin noch Schüler, und will später einmal Elektrotechnik studieren,> und da ich in einigen Projekten jetzt auf einige Probleme gestoßen bin,> brauche ich unbedingt ein Oszilloskop. Mein Budget beläuft sich aber
Dann geh zu deinen Eltern und sag ihnen genau das.
Richt ihnen dabei noch einen schönen Gruß von mir mit der Nachricht aus,
dass man selbstständig lernende Elektronik-Interessierte wie dich
fördern muss und dass du in der Schulzeit so viel Zeit hast zu
experimentieren und lernen wie sonst nie wieder im Leben.
Kauf dir ein günstiges Rigol oder Owon oder wie sie heißen. Das reicht
für den Anfang leicht.
Wenn sie dir das nicht glauben, ruf ich sie jederzeit gern an und reich
sie durch unsre ganze Entwicklungsabteilung durch =)
Um 50€ bekommt man mit etwas Glück bereits ein 2 Kanal Oszi
Aber ein 1 Kanal Oszi mit 10 MHz geht sich mit 50€ sicherlich aus.
Um 200-300€ gibts schon wirklich brauchbare Oszis
Achtung Eigenwerbung :-) aber schau Dir mal dieses an:
http://www.dpscope.com
Ist natuerlich kein High-End-Tektronix aber passt zu Deinen
Anforderungen und liegt so ungefaehr im Budget. Klein und passt auf
jeden Schreibtisch. Wenn es Dir als Bausatz lieber ist, die Kits sind ab
naechster Woche wieder verfuegbar.
Wolfgang
mikrocontroller p_73 schrieb:> Um 200-300€ gibts schon wirklich brauchbare Oszis
Welch hilfreicher Kommentar. Er will ein 1 MHz Oszi für ein paar kleine
elementare Sachen zum Einstieg, hat eindeutig gesagt, dass er nicht mehr
Geld ausgeben will. Wenn er gesagt hätte, er will ein solides Auto für
20k um jeden Tag in die Arbeit zu kommen, hättest du dann gesagt, dass
es für 100k schon brauchbare Sportwagen gibt? Ich bin ja grundsätzlich
auch dafür, etwas vernünftiges zu kaufen, aber lieber nimmt er am Anfang
ein 50€ Teil, als dass er auf ein 250€ Teil spart um festzustellen, dass
er sich bei Erreichen der Summe ein anderes Hobby gesucht hat. Und wenn
er dabei bleit, bringt er es sicher leicht wieder los, so groß ist der
Wertverlust dann nicht mehr ;-)
@Topic: Ich würde es auch bei verschiedenen Kleinanzeigen versuchen,
Quoka wäre noch eine Adresse. Oder auch im Bekannten-/ Verwandtenkreis,
<100MHz, 2 Kanäle landen in größeren Firmen öfter mal auf dem Schrott.
Sni Ti schrieb:> Welch hilfreicher Kommentar.
War nur als Info gedacht.
Klar, ein einfaches oszi zum Einstieg reicht vollkommen.
Ich habe auch nur ein 20 MHz Oszi, reicht mir voll und ganz.
Ok, Kommando zurück...die 150 Euro waren Netto.
Ist zwar deutlich über dem anvisierten Preis, allerdings hat man dann
gleich alles was man für den Alltag braucht.
Grüße
mikrocontroller p_73 schrieb:> Bekomme ich als Privatperson (Schüler) das auch um 150€ (netto)? Oder> nur Studenten?
Nur Studenten, da man eine Imatrikulationsbescheinigung vorzeigen muss.
Ich habe vor einer Weile in der EBucht ein gebrauchtes Hameg für 50€
ersteigert. Solche Angebote gibt es immer wieder einmal, man muss da,
wie immer, ein wenig Geduld haben.
Von USB-A/D-Wandlern, die einen PC zur Anzeige benötigen, kann ich nur
abraten. Man kann nicht gut gleichzeitig die Messspitze ruhig halten und
mit der Maus hantieren.
<100MHz, 2 Kanäle landen in größeren Firmen öfter mal auf dem Schrott.
Wohl wahr. Aber da kommt man leider nicht dran. Die Firmen verschrotten
lieber, als jemanden etwas zu gönnen. Ich würde natürlich auch etwas
dafür zahlen.
DrLuke schrieb:> Hab mal dieses Gerät hier ins Auge gefasst, wäre es denn in Ordnung?
Ja!
Wenns in der Nähe ist, noch besser. Abholen ist immer eine sichere
Methode.
klaus schrieb:> <100MHz, 2 Kanäle landen in größeren Firmen öfter mal auf dem Schrott.
Ja, aaaaber meistens wird es heutzutage auch schon in ebay & co
verkauft!
Und ein Oszi auf einen Schrotthaufen zu finden, wird wohl höhchst selten
sein.
Die Geräte werden einfach in "Abstellräumen" in den Firmen
zwischengelagert und ev. nach 10,20 Jahren verschrottet.
klaus schrieb:> Wohl wahr. Aber da kommt man leider nicht dran. Die Firmen verschrotten> lieber, als jemanden etwas zu gönnen.
Das hat erfahrungsgemäss nichts mit "gönnen" zu tun. Der Aufwand
übersteigt den Preis, verschrotten ist billiger als verkaufen.
So ein wahrscheinlich defektes Gerät kauft man allenfalls, wenn man das
Geld ggf. in den Wind schiessen kann ohne ihm nachzutrauern. Also hier
sicherlich nicht angebracht.
DrLuke schrieb:> Ich hab nochmal ein tolles gefunden:> Ebay-Artikel Nr. 130525622641>> Von denen gibt es auf Ebay auf mehrere für wenig Geld. Es soll 20 Mhz> haben und 2 Kanäle!> Eure Meinung?
Im Prinzip auf den ersten Blick OK, aber keine Tastkoepfe dabei.
Allerdings gibt es auch keine belastbare Aussage zur
Funktionsfaehigkeit.
citb
DrLuke schrieb:> Nur wenige Oszis auf ebay haben Tastköpfe dabei, was mich sehr> überrascht hat!
Nicht selten werden Geräte egal welcher Art in der Bucht in Einzelteilen
verkauft, weil das mehr einbringt als komplett.
Ausserdem haben Tastköpfe oft eine geringere Lebensdauer als das Scope.
HamegBenutzer schrieb:> Ich würde das hier nehmen, das ist nicht gar so alt:> http://cgi.ebay.de/Hameg-303-4-Oszilloskop-Zubehor-Oscilloscope-/320705293923?pt=Mess_Pr%C3%BCftechnik&hash=item4aab866e63
Vom Modell her wäre das für einen Anfänger wirklich keine schlechte
Wahl.
Wobei man natürlich bedenken muss das es -wie alle Analogskopes- für µC
Anwendungen nicht so geeignet.
Aber ein wirklich brauchbares vollwertiges SpeicherSkope wird man für
50Euro wohl nur mit sehr viel Glück bekommen und ganz sicher nicht zu
diesem Kurs bei Ebay.
Worauf ich aber eigendlich hinaus wollte:
Die ganzen Ebayauktionen hier haben ein großes Problem: Es sind
auktionen mit noch einiger Restlaufzeit. Und Geräte wie das 303 laufen
in der Regel jenseit der 100Euro Marke aus. Da lohnt eine beobachtung
nur wenn der Endzeitpunkt wirklich sehr ungünstig liegt.
Die Hameg in dieser Bauform sind gerade bei Ebay unverhältnissmäßig
teuer gehandelt. (Im vergleich zu gleichwertigen Geräten von anderen
Markenherstellern aus derselben Zeit)
Bei den "Hochkantgeräten" sind die Chancen schon besser etwas zu
bekommen, die laufen meist zwischen 30 und 70 Euro aus.
Das Gerät was von Joachim oben für 20Euro angeboten wurde ist für den
Kurs-wenn es denn funktioniert- durchaus in Ordnung. Nur die Haltung die
da an den Tag gelegt wird, -wenn es wirklich stimmt das es sein Gerät
ist- also Schleichwerbung für das eigene Angebot getarnt als gut
gemeinter Tip ohne zu nennen das dieses Angebot von ihm ist, das finde
ich absolut unakzeptabel -
Was spricht dagegen einfach zu schreiben: ICh habe gerade eines bei
Ebay-Kleinanzeigen drin - Art: Nr xxxx" Schaue es dir mal an...
(Aber ein anderer rege verkaufender Forenuser hier kann genau diese
Schleichwerbung als TIP getarnt auch wunderbar)
Falls es kein GErät von Ihm ist, dann ist die Aufregung natürlich
Hinfällig.
Einfachste Tastköpfe bekommt man mittlerweile incl. Porto für 10-15 Euro
im zweier Set aus China. Für ein 20MHz oder 30MHz Skope reichen die
allemal. Nur in bereich oberhalb 50Mhz (trotz 100MHz auszeichnung) kann
man die getrost vergessen.
Gruß
Carsten
Helmut S. schrieb:> DrLuke schrieb:>> Ich hab nochmal ein tolles gefunden:>>> http://cgi.ebay.de/Oszilloskop-HM-312-8-HAMEG-/130525622641?pt=Wissenschaftliche_Ger%C3%A4te&hash=item1e63eef171>>>> Von denen gibt es auf Ebay auf mehrere für wenig Geld. Es soll 20 Mhz>> haben und 2 Kanäle!>> Eure Meinung?>>> Bestimmt Schrott.> Nur ein DAU betreibt ein Oszi im XY-Modus ohne Signal (oder Zeitbasis> defekt?) und lässt den Schirm einbrennen wie im Bild gezeigt. Hände weg> davon.>> Gruß> Helmut
Bei aller angebrachter Vorsicht wenn da etweas steht wie "Dachbodenfund"
oder "Keine Ahnung" und natürlich "kann es nicht testen":
Das Skope steht wohl Anhand des Vergleiches mit einem -6 Gerät geschätzt
-klar lesen kann man es nicht- auf einer X Ablenkung von 1ms/Div.
Es ist also überhaupt nicht zu beurteilen ob tatsächlich der Punkt auf
dem Schirm steht oder es nur so aussieht weil die Kamera mit kurzer
belichtungszeit keine merkliche Bewegung wahrnimmt. Das Problem hatte
ich bei der Aufnahme von Fotos für meine zwei Skopeverkäufe vor einigen
Wochen auch. Erst schnelle Testsignale mit hoher Ablenkung brachten die
Lösung...
Allerdings: Acuh wenn die 312 sehr einfach zu reparieren sind. Als
Anfänger würde ich auf ein GErät ohne zugesichterte Funktion nur bieten
wenn tatsächlich zumindest ein ordentlicher Sinus oder anderes
Testsignal zu sehen ist und auch die Schalterstellung dazu plausibel
ist. Ist imme rnoch keine Garantie, aber zumindest eine Grundfunktion
ist vorhanden und die Röhre ist in Ordnung. (Ok, kann immer noch
ausgelutscht sein, aber man sieht erst einmal etwas)
Gruß
Carsten
NopNop schrieb:> mikrocontroller p_73 schrieb:>> Bekomme ich als Privatperson (Schüler) das auch um 150€ (netto)? Oder>> nur Studenten?>> Nur Studenten, da man eine Imatrikulationsbescheinigung vorzeigen muss.
Ich bin Student, wo kann ich mich melden?
Hallo Carsten
Wie kommst Du darauf dass das Gerät von mir ist.
Ich habe es nur zufällig bei Ebay-Kleinanzeigen gesehen und wollte
behilflich sein.
Er soll doch den Verkäufer kontaktieren.
Bin mit Sicherheit nicht ich.
MfG
Joachim
Nicolai H. schrieb:> NopNop schrieb:>> mikrocontroller p_73 schrieb:>>> Bekomme ich als Privatperson (Schüler) das auch um 150€ (netto)? Oder>>> nur Studenten?>>>> Nur Studenten, da man eine Imatrikulationsbescheinigung vorzeigen muss.>> Ich bin Student, wo kann ich mich melden?
Seither hat es gereicht einfach eine Mail an den Professor zu schreiben.
Anstatt des Gehäuses wird ein Blechwinkel und ne Plexiglasplatte
mitgeliefert...da Studenten Version. Wenn Du ihn nett fragst wo das
original Gehäuse herkommt sagt er Dir das mit sicherheit auch noch. Weis
gerade den Hersteller nicht mehr.Kostet glaub ich um die 30 Euro beim
großen C. Dann ist es so gut wie das original Visascope.
Grüße
Joachim M. schrieb:> Hallo Carsten> Wie kommst Du darauf dass das Gerät von mir ist.> Ich habe es nur zufällig bei Ebay-Kleinanzeigen gesehen und wollte> behilflich sein.> Er soll doch den Verkäufer kontaktieren.> Bin mit Sicherheit nicht ich.> MfG> Joachim
Die Behauptung habe NICHT ich aufgestellt, das kam weiter oben mehrmals
zur Sprache. Deshalb habe ich es ja auch ausdrücklich unter Vorbehalt
gestellt.
Nicolai H. schrieb:> Ich bin Student, wo kann ich mich melden?
Alle Angaben findest du unter dem zweiten veröffentlichen Link.
Dort wirst du neben dem Hinweis das es sich um eine (leicht abgespeckte
Verison - insbesondere beim Gehäuse- auch finden das es NUR für
Studenten SEINER HOCHSCHULE gilt.
Gruß
Carsten
A. K. schrieb:> Das hat erfahrungsgemäss nichts mit "gönnen" zu tun. Der Aufwand> übersteigt den Preis, verschrotten ist billiger als verkaufen.
Richtig. Aber je nach Firma kann man, entsprechenden bürokratischen
Aufwand vorausgesetzt, an welche drankommen. Wenn er jemanden kennt, der
eventuell Zugang hat, könnte er gut an ein ausgedientes Gerät kommen.
mikrocontroller p_73 schrieb:> klaus schrieb:>> <100MHz, 2 Kanäle landen in größeren Firmen öfter mal auf dem Schrott.>> Ja, aaaaber meistens wird es heutzutage auch schon in ebay & co> verkauft!
Meistens wage ich zu bezweifeln. Da man eben einen gewissen Aufwand an
Papierkram auf sich nehmen muss und sich die entsprechend involvierten
Personen sicher nicht freuen, wenn man jeden Tag ankommt. Alternativ
müsstest du deinen Job und eine Anzeige riskieren. Darum werden viele
(die meisten?) Altgeräte dann auch verschrottet.
> Und ein Oszi auf einen Schrotthaufen zu finden, wird wohl höhchst selten> sein.
Beim örtlichen Wertstoffhof sicherlich. Bei größeren Firmen erinnern die
Schrottcontainer häufig an eine elektronische Goldgrube. Und
funktionstüchtige Oszis sind da von geringstem Wert. Aber wie gesagt,
aus bürokratischen Gründen kann man in größeren Unternehmen kaum etwas
retten, wenn überhaupt. Bei kleineren Unternehmen mag das eher
funktionieren..
> Die Geräte werden einfach in "Abstellräumen" in den Firmen> zwischengelagert und ev. nach 10,20 Jahren verschrottet.
Öhm, ja. Ich weiß ja nicht in welchen Firmen du schon warst, aber ich
kenne keine, die Lagerraum für ausgediente Elektrogeräte bereitstellen.
I.d.R. müssen die Abteilungen den Platzbedarf nach "oben hin" auch
rechtfertigen, da wird keiner derartige Abstellräume bereitstellen ;-)
Lukas J. schrieb:> Neee, viel zu klein, wie soll man da was ablesen können?
Richtig erkannt,
so einen China Murks würde ich auch nicht nehmen-
dann lieber noch ein standhaftes 20 Jahre altes 10MHz Gerät.
mikrocontroller p_73 schrieb:> so einen China Murks würde ich auch nicht nehmen-> dann lieber noch ein standhaftes 20 Jahre altes 10MHz Gerät.
Ganz meine Meinung, deswegen schrieb ich vorhin:
citb schrieb:> Ebay-Artikel Nr. 190539246007>> Da ist alles dabei (inkl. kompletter Unterlagen).>> citb
Hab ich auch im Einsatz, reicht voellig fuer AVR&Co.
citb
Sni Ti schrieb:> Richtig. Aber je nach Firma kann man, entsprechenden bürokratischen> Aufwand vorausgesetzt, an welche drankommen. Wenn er jemanden kennt, der> eventuell Zugang hat, könnte er gut an ein ausgedientes Gerät kommen.
Unwahrscheinlich.
Sni Ti schrieb:> Bei größeren Firmen erinnern die> Schrottcontainer häufig an eine elektronische Goldgrube.
Gibt es, keine Frage.
Sni Ti schrieb:> Öhm, ja. Ich weiß ja nicht in welchen Firmen du schon warst, aber ich> kenne keine, die Lagerraum für ausgediente Elektrogeräte bereitstellen.> I.d.R. müssen die Abteilungen den Platzbedarf nach "oben hin" auch> rechtfertigen, da wird keiner derartige Abstellräume bereitstellen ;-)
Gibt es ebenfalls.
Ein Baustellencontainer (bei uns, einer Elektronikfirma vor Ort) lagern
ausgediente Messgeräte im Container. Kistenweise BNC Kabel, Tastköpfe,
Regale voller Anzeigen, Skopes, Multimeter, Netzwerkanalysatoren,....,
uA auch uralte Steuerungs PC und Röhrenmonitore)
citb schrieb:> mikrocontroller p_73 schrieb:>> so einen China Murks würde ich auch nicht nehmen->> dann lieber noch ein standhaftes 20 Jahre altes 10MHz Gerät.>> Ganz meine Meinung, deswegen schrieb ich vorhin:>> citb schrieb:>> Ebay-Artikel Nr. 190539246007>>>> Da ist alles dabei (inkl. kompletter Unterlagen).>>>> citb>> Hab ich auch im Einsatz, reicht voellig fuer AVR&Co.>> citb
Ganz meiner Meinung.
1000x lieber als ein MP3-Player Oszi (Darf man das so nennen?) oder
sonst was.
Ich habe auch vor, mir ein 2. Skope zuzulegen. (15MHz 2 Strahl) für
einfache Sachen einfach ausreichend.
Potis reinigen, Gehäuse putzen, Nach alten Elkos ausschau halten und
ggfs tauschen ;-) Macht obendrein noch Spaß.
(Das 15MHz 2 Strahl Gerät vom Namenhaften Hersteller gibts bei mir um
die Ecke um 40€)
mikrocontroller p_73 schrieb:> Gibt es ebenfalls.> Ein Baustellencontainer (bei uns, einer Elektronikfirma vor Ort) lagern> ausgediente Messgeräte im Container. Kistenweise BNC Kabel, Tastköpfe,> Regale voller Anzeigen, Skopes, Multimeter, Netzwerkanalysatoren,....,> uA auch uralte Steuerungs PC und Röhrenmonitore)
Kannst du da nicht ein ausgedientes Oszi für mich besorgen?
Sni Ti schrieb:> Aufwand vorausgesetzt, an welche drankommen. Wenn er jemanden kennt, der> eventuell Zugang hat, könnte er gut an ein ausgedientes Gerät kommen.
Yep, allenfalls so funktioniert das, jenseits von Kleinunternehmen. Per
Vitamin B und wenn man bei allen Göttern schwört, dass man denen nie mit
Gebrauchtgarantie, fehlenden CDs oder Kabeln, Support usw. kommt. Dann
landen ein paar Scheine in der Kaffeekasse, das Gerät wird als "defekt"
oder "ausgemustert" verbucht und es entsteht nirgends nennenswert
Aufwand.
Aber sobald das den offiziellen Weg durch die Betriebswirtschaft gehen
muss ist Ende Gelände. Das kriegen nur Firmen gebacken, die
routinemässig Einzelhandel betreiben. Andere Firmen kippen das entweder
in den Müll, oder wenn genug Krempel zusammenkommt holts für fast Lau
ein Verwerter, weil sonst Aufwand zu gross.
Lukas J. schrieb:> Kannst du da nicht ein ausgedientes Oszi für mich besorgen?
Meinst du, wie gerne ich dort einiges hätte ;-)
Mal schauen.
Meine Eltern haben mir zu meinen Messsachen auch (fast) nicht gegeben.
Alles selber gespart und dann gekauft ;-)
Demnächst kaufe ich mir ein Metex Comi Messsystem.
Mit 15 Jahren ist das mit dem Geld noch ein bisschen schwer... Leider
H.joachim Seifert schrieb:> Ich hätte noch ein PM3264, steht schon seit >2 Jahren in der Ecke.> Bei Interesse schau ich mal, ob noch alles funktioniert.
Hast ne PM :)
Evtl in den naechsten zwei Stunden ein Auge auf ebay 320704446482 halten
(nicht meins). Die Dinger gehen mit Glueck mitunter doch sehr guenstig
weg; von der Modellnummer nicht verwirren lassen, das ist effektiv ein
5440. Wobei dem Bild nach ein gewisses Risiko besteht dass der
Vorbesitzer entweder sehr rücksichtslos mit der Helligkeit umgegangen
ist, oder mit der Strahlaustastung etwas nicht ganz stimmt. Das kann
aber auch ein Fotoartefakt sein.
Naja für einen Neuling vielleicht etwas schwer bedienbar.
Ich würde ihm tatsächlich am ehesten zu einen Hameg, oder ähnliches
raten, welches in seinen Funktionen überschaubarer ist.
Ralph Berres
Ralph Berres schrieb:> Naja für einen Neuling vielleicht etwas schwer bedienbar.
Also soweit ich das auf den Bildern sehen kann, läuft das ding entweder
mit einem Kanal (linker Einschub) oder mit 2 Kanälen (mittlerer
Einschub), und der rechte wird wohl auch für irgendwas gut sein
(Zeitverzögerung?)
Lukas J. schrieb:> und der rechte wird wohl auch für irgendwas gut sein>> (Zeitverzögerung?)
Genau die selbe Feststellung wird der TE auch machen. Ob ihm das
wirklich so richtug weiter hilft?
Ich persöhnlich finde die kleinen Frontplatten der 5000der und 7000der
Einschübe sind ein wenig mit Bedienelementen überfrachtet, und somit
unübersichtlich.
Jemand der schon langjährige Erfahrung mit der Bedienung eines Skopes
hat, vermag sich problemlos da hinein denken zu können. Aber für einen
Neuling wie der TE es offensichtlich ist, wäre weniger eher mehr.
Da sind die klar strukturierten ( zugegeben etwas spartanischer
ausgestatteten ) einfachen Scopes z.B. von Hameg einfach besser
geeignet, weil es weniger gibt, was man fehlbedienen kann. OK es gibt
auch geeignete Scopes in der Einsteigerklasse von anderen Herstellern.
Einen reinen Digitalscope mit all seinen Pferdefüßen würde ich einen
Einsteiger zunächst erst mal nicht empfehlen. Das würde ich auf einen
späteren Zeitpunkt verschieben, wenn er mit einen rein analogen Scope
mal sattelfest ist.
Ralph Berres
@drluke
Nicht ganz, mit der Bestueckung kannst Du Dreikanalbetrieb fahren (Bei
diesen Einschueben bekommst du 60MHz pro Kanal raus).
Aber so schwer ist das Pluginrouting in der Praxis nicht auszubaldowern.
Gut, bei einem Vierschacht-7000er wirds ein wenig frickelig, aber dafuer
kann man zB die beruehmte Youscope-Demo damit anzeigen UND gleichzeitig
auf dem selben Schirm die Signale darstellen ;)
faustian schrieb:> Nicht ganz, mit der Bestueckung kannst Du Dreikanalbetrieb fahren (Bei> diesen Einschueben bekommst du 60MHz pro Kanal raus).
Das ist ja genial! Hoffentlich geht das zu meinem Budget weg!
Ralph Berres schrieb:> Genau die selbe Feststellung wird der TE auch machen. Ob ihm das> wirklich so richtug weiter hilft?
Ich bin der TE ;)
Lukas J. schrieb:> Das ist ja genial! Hoffentlich geht das zu meinem Budget weg!
So schwer ist das mit dem Pluginrouting bei diesem Exemplar auch nicht.
Es ist ja kein 4-Einschub Zweistrahlgerät mit Readout. Das Pluginrouting
ist bei den 5000ern mit den Knöpfen an den Einschüben recht einfach,
die 7000er haben noch nen Haufen Knöpfe an der Acquisition Unit dazu,
aber nach einigen Minuten scharfen Nachdenkens ist es begreifbar.
Ansonsten gibt es immer noch das Exzellente Handbuch.
Vor allem haben die 54xx einen Beamfinder, so findet man schnell grob
raus WAS man denn hoffnungslos verstellt hat.
Um wirklich einen Einsteiger-Challenge aus dem Ding zu machen muesste
man schon eine 5B31 als einzige Zeitbasis mitliefern.
Wenn Du jetzt nicht 10 mittelteure Bier geopfert und draufgelegt hast:
Es gibt oefters:
-Die Tektronix 51xx Serie, die gehen aber WIRKLICH nur bis 1MHz
(Spezialsystem fuer Biologen, Mechaniker usw...)
-Die Tektronix T9xx Serie (wenn man mit dem Design leben kann ;)
-Evtl ebay 290573388248 (diesmal ein 7000er, und wirklich etwas
komplexer in der Bedienung. Da nur 25MHz wahrscheinlich fuer die meisten
7000er Fans nicht interessant. PS glaub mir bitte, das ist so KEIN 75MHz
Geraet.)
-Evtl Tektronix 453/454 (uralter als einiges vor dem ich unten warne,
aber oefters guenstig angeboten und Laborqualität von der Verarbeitung
her).
Vorsicht bei:
-GANZ alten Hameg Geraeten. Bis auf eine Serie (die mit den
dunkelgrauen, kantigen Rahmen um den Schirm) sind alle Hochkant-Hamegs
ein wenig zu uralt, die Verarbeitung ist da eher ...
Fernsehwerkstattniveau. Und irgendwie bekomm ich Angst bei
Konstruktionen ala EHT und Netzspannung in einem Kabelbaum.
-Altem Philips wenn Du es nicht testen kannst - die Bedienungselemente
tendieren sehr zu Verschleiss. Und: ein PM3230 (sonst eigentlich ganz
cool) ist entweder mit beiden Strahlen abgebildet, oder eigentlich immer
endgueltig hin, kaputt, pizdec.
-Tektronix 54x/53x - nicht mit 453/454 verwechseln. Cool aber nicht
besonders kuehl, RIESIG, und in den Details wirklich nicht leicht zu
bedienen (Zweiregler-Triggerung auf das kombinierte Signal bei
Mehrkanalbetrieb, ausser beim 547 und verwandten...), und auch in
einigen Aspekten recht gefaehrlich (Frontplattenausgaenge die mal gut
100 Volt bringen, und um die Zeitbasis nachzujustieren stochert man mit
einem Schraubendreher durch einen Elektrozaun erster Guete). Ausserdem
gibt es bei einigen Typen (547,545B...) ein verbreitetes Problem in der
EHT dass man nur mit einem stundenlangen Dauertest ausschliessen kann).
Waehrend zB ein 547 fuer die zweieinhalb Kubikfuss netto Platzverbrauch
wenigstens einiges kann ist das bei den 53x eher stark im
Missverhaeltnis.
-Alten DSOs aus dem CRT-Zeitalter, ausser diese koennen auch als reines
Analoggeraet betrieben werden.
-Ganz ganz alten HP-Geraeten, da gibt es einige die extrem schmalbandig
sind.
faustian schrieb:> Da nur 25MHz wahrscheinlich fuer die meisten> 7000er Fans nicht interessant.
Immerhin hat das 7313 Seltenheitswert, ich habe fast nichts drüber im
Internet gefunden, auch bama hat das Handbuch nicht. - Kein Wunder es
wurde auch nur 4 Jahre lang produziert. Immerhin hat es eine geteilte
Speicherröhre. Man kann also auch nur einen Teil des Bildschirms
speichern. Das einzige mir bekannte Gerät, was dies auch kann ist das
564.
faustian schrieb:> -Tektronix 54x/53x>[...]
und Schwer ;) Nicht umsonst hat das 556 gleich zwei Tragegriffe. Auch
wage ich zu bezweifeln ob jeder IKEA-Tisch so einen Dino aushält
Ich habe hier noch mehrere RFT EO 211 im Schrank.
http://cgi.ebay.de/RFT-EO-211-Oszilloskop-Oszeolograph-EO211-/190530713632?pt=Mess_Pr%C3%BCftechnik&hash=item2c5c83f820(Ist
nicht meins nur als Ansicht)
Ich würde mal schauen welches noch funktioniert und das könntest du für
die Versandkosten haben. Tastkopf ist nicht dabei.
Kurze Angaben:
Hersteller: RFT
Typ: EO211
Betriebsart / Volt:Wechselstromspeisung / 220 Volt
Material:Metallausführung
Form:Tischmodell
Abmessungen (BHT)255 x 130 x 250 mm
-1-Kanal Oszilloskop
-X-Y-Betrieb möglich
-X-Ablenkung von 0,3 µs/T bis 30 ms/T.
-Raster 10 MHz , 10 mV/ cm
Hallo John-eric,
falls du auch noch ein zweites funktionierendes Oszi haben solltest und
bereit wärst es an mich zu verkaufen, hätte ich auch Interesse eines
gegen einen Obulus zu erwerben.
Falls nur noch ein einziges funktionieren sollte, soll dies
selbstverständlich Lukas bekommen.
@Luk4s zwei IVAR hinter den Tisch stellen und das Geraet halb in einem
IVAR versenken.
Wenn es um ein Tek 7k ASO mit Seltenheits- und Gebrauchswert geht wuerde
ich ein 7514 bevorzugen. Auch ein Split-Bi (die Angabe VP in dem ebay
Angebot scheint ein Irrtum zu sein), aber 90MHz und kann mit einem
nichtspeichernden Strahl in einem gespeicherten Bild herumleuchten -
wunderbarer optischer Komparator :)
Und ja, es gibt noch andere Tek Split-Bi Maschinen, u.a. 549, 434, 5111,
5113. Da ich selber nur VP/Multis habe muss ich denen glauben die sagen
dass die Darstellung weit besser ist als BISTABLE auf den Multimodes
(nochknallergruen auf knallgruen)....
---
Hinweis zum Originalthema: Wenn Dir irgendeine Art von
Analogspeichergeraet in die Finger faellt, gewoehn Dir insbesondere als
Einsteiger an vor dem Einschalten die Intensitaet erstmal immer auf
Linksannschlag zu drehen, oder vor dem Ausschalten alles in einen
vernunftorientierten Zustand zu bringen (nur wenn wirklich niemand
anders in die Naehe des Geraetes kommt. Dann aber besser, weil man dann
nicht auf Suche nach dem Strahl den Regler versehentlich ueberdrehen
kann).
Die Speicher-CRTs haben zwar weniger Beschleunigungsspannung als
normale*, aber dafuer IIRC keine Aluminisierung weil diese die
Speicherfunktion stoeren wuerde. Will sagen: Die Bildschirme von den
Dingern sind empfindlich!
Das selbe gilt uebrigens fuer blaue (Leuchtstoff P11) oder stark
nachleuchtende (Leuchtstoff P7) Bildschirme, fuer Geraete mit 24kV
Beschleunigungsspannung, und fuer die Tek Modelle 2467B und 7104 (die
aber beide ohne sehr viel Glueck weit ausserhalb deines Preisrahmens
sind).
Zum Einfangen wirklich schneller Einzelvorgaenge sind die "kleineren"
Analogspeicher uebrigens recht wertlos. Das sind eher
YT-Schreiber/Bildverstaerker. Die Mesh-Transfer-Typen wie
466,7633,7834... machen dagegen einem 100Msps Digitalscope sehr lange
Beine wenn man die Einstellungen beherrscht.
PS eine Diskussion ueber ASOs endet immer bei Tektronix weil sonst
keiner wirklich viele davon gebaut zu haben scheint (bekannt sind mir
noch Siemens, HP, Hughes, Philips und russische Hersteller. Iwatsu bauen
aktuell etwas was sie als ASO vermarkten, aber eigentlich ist das wohl
eher ein CRT-basierter Transientendigitizer plus Display. Und sehr
teuer, davon abgesehen dass Iwatsu momentan wohl mit
Erdbebennachwirkungen kaempfen und Lieferschwierigkeiten haben laut
Homepage).
*ist relativ. Ein 7834 im Reduced Scan hat 12kV, also in etwa wie ein
545. Letzteres erreicht brutale Strahlhelligkeiten.
faustian schrieb:> BISTABLE auf den Multimodes
Ich hab' mich schon immer gefragt wozu der eigentlich gut sein soll,
denn der Kontrast ist in der Tat miserabel - da hilft auch die grüne
Kontrastfilterscheibe nicht wirklich viel. Das Einzige was ich dem
Handbuch entnehmen kann, ist die sehr lange Speicherzeit. In der Praxis
hat sich allerdings gezeigt, dass der Speicher auch im Var Persist Modus
bei gedrückter 'save' Taste ziemlich lange hält.
OT: Mit aktiviertem Reduced Scan kann man im 'Fast Var persist' Modus
einen einzigen 1ns/div (10ns/div 10x gedehnt) Sweep aufzeichnen,
beeindruckend.
"Ich hab' mich schon immer gefragt wozu der eigentlich gut sein soll,"
Mitunter hoert man die Aussage "Um sicherzustellen dass jemand der mit
dem Geraet nicht vertraut ist sein Monogramm ins Target gebrannt hat
bevor er kapiert dass es nicht kontrastreicher geht" ;)
faustian schrieb:> "Um sicherzustellen dass jemand der mit> dem Geraet nicht vertraut ist sein Monogramm ins Target gebrannt hat> bevor er kapiert dass es nicht kontrastreicher geht"
Achja, gut dass du es ansprichst. Wie kann ich verhindern, dass ich ein
Bild in den Schirm einbrenne? Soll der Strahl einfach nicht auf einem
Punkt bleiben?
Lukas J. schrieb:> faustian schrieb:>> "Um sicherzustellen dass jemand der mit>> dem Geraet nicht vertraut ist sein Monogramm ins Target gebrannt hat>> bevor er kapiert dass es nicht kontrastreicher geht">> Achja, gut dass du es ansprichst. Wie kann ich verhindern, dass ich ein> Bild in den Schirm einbrenne? Soll der Strahl einfach nicht auf einem> Punkt bleiben?
Genau. Der Strahl soll keine 'Aura' haben. D.h. du musst bei schnellen
Zeitbasen die Helligkeit aufdrehen und bei langsamer Ablenkung die
Helligkeit runter drehen. Wenn der Strahl bei kleiner Helligkeit auf
einem Punkt stehen bleibt, dann macht das nicht allzuviel aus. Bei
nichtspeichernden Skops ist das aber nicht so problematisch wie bei
Speicher- oder MCP(Sekundärelektronenvervielfacher)-Röhren.
Zur Entwirrung: MCP-Scopes sind recht selten (die erwaehnten 2467 und
7104 sind die einzigen gebrauchthandelsgaengigen die mir bekannt sind)
und in guten Zustand auch gebraucht noch recht teuer (so 600-1200 Euro).
Und AFAIK gibt es bei denen gar keine "harmlose" Helligkeit, die MCP
verschleisst halt weniger bei dunklerem Strahl, aber sie verschleisst.