3 Phasen Trafo mit nur einem sec. Ausgang?

Gast #3668378
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Hallo,

mal eine Frage, ich benötige einen Trafo den ich an einem Drehstomnetz 
3ph 400VAC anschließe und der aber nur einen sec. Ausgang 24VAC hat. Die 
Ausgänge parallel schalten geht ja wegen der Phasenverschiebung nicht, 
aber kann ich die Spg. der Ausgänge nicht einfach in Reihe schalten also 
3x8V = 24VAC   Was kommt da für ein Gemisch raus?

Gruss Patrick
#3668547
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Wieviel kW Leistung brauchst Du?
Bei <1000W kannst Du einen 1 Phasen Trafo für primär 230V oder 400V 
nehmen.

Und willst Du am Ende wirklich 24V AC haben, oder wird das ganze eh noch 
gleichgerichtet? Dann kannst Du nämlich eine 3-PhasenGleichrichter (6 
Dioden) nehmen und hast eine schöne DC-Spannung mit wenig Rippel!
Gast #3668589
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Hallo,

ist eine kleine Leitung ~70W. Den Trafo auf 400VAC auszulegen und dann 
einfach zwischen zwei Phasen zu schalten ist eine Möglichkeit, aber die 
Kunden wollen das nicht. Ich glaub zwar nicht das man durch die geringe 
Leitung eine messbare Netzunsymmetrie erzeugt aber der Erklärungsaufwand 
ist hoch..

Optimal wäre ein Trafo mit pri. 3Anschlüssen für die Phasen und zwei für 
sec. 24VAC


Gruss Patrick
#3668639
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Schreiber schrieb:
> Ich glaube, dass 3 handelsübliche Trafos mit 230V -> 24V wesentlich
> günstiger sind wie so eine Sonderanfertigung (die sonst keiner
> braucht...)

... und dann kommen beim Zusammenschalten in reihe auf der 24-V-Ebene 0V 
heraus.

Es ist doch bei der Symmetrie eines 3-Phasen-System typisch, dass die 
Addition der drei Spannungen Null ergeben soll.

...parallel kann man die Wicklungen auch nicht schalten, da die 
Spannungen zwar vom Betrag her gleich sind (24V) aber phasenverschoben.
Wenn z.B. zwei Wicklungen einer Sternschaltung, eine an L1, die andre an 
L2 liegen, können sie am Ende nicht zusammen geschaltet werden. Denn 
zwischen den Enden stehn dann etwa 60V an.
#3668649
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Soll das AC bleiben, oder wird danach gleichgerichtet.

Dreiphasig nach einphasig, da muß ich an Elektrodenschweißgeräte denken. 
Das ist aber eine völlig andere Leistungsklasse.

Bei Gleichrichtung sollte drei Einphasige 230 V Trafos in Sternschaltung 
mit entsprechendem Gleichrichter gehen, wenn man keinen passend kleinen 
Trafo dreiphasig nach einphasig günstig und verfügbar findet.
Gast #3668677
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Es ist einfach so das aktuell ein 1ph.~ Trafo mit 230VAC/24VAC verbaut 
ist, der soll halt 1:1 ersetzt werden ohne an der Leiterplatte was zu 
ändern. Auf der Leiterplatte ist ein Gleichrichter mit Elko..

So wie ich euch verstehe wäre es wohl das beste die drei Trafos zu 
verschalten und dann deren Ausgänge mit einem Sechspulsgleichrichter B6 
umzuwandelt? Wäre halt blöd da ich dann nochmal eine extra Platine 
brauche.

Dieser Scott-Trafo ist auch interessant, aber der hat ja auch zwei sec. 
Ausgänge?



Gruss Patrick
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3668700
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Patrick schrieb:
> Es ist einfach so das aktuell ein 1ph.~ Trafo mit 230VAC/24VAC verbaut
> ist, der soll halt 1:1 ersetzt werden ohne an der Leiterplatte was zu
> ändern. Auf der Leiterplatte ist ein Gleichrichter mit Elko..
Warum fällt mir hier und jetzt wieder das Wort "Salamitaktik" ein?

> So wie ich euch verstehe wäre es wohl das beste die drei Trafos zu
> verschalten und dann deren Ausgänge mit einem Sechspulsgleichrichter B6
> umzuwandelt?
Dann kannst du für die speziellen Kunden auch gleich einen 
Drehstromtrafo mit aufmontiertem Gleichrichter nehmen. Dass hinterher 
auf der Platine nochmal ein Gleichrichter kommt, vermindert nur ein 
wenig den Wirkungsgrad. Und dass die gesamte Leistung lächerlich klein 
ist und geradezu nach einem kleinen 400V-Steuertrafo zwischen den Phasen 
schreit, setzt dem ganzen Konzept nur noch den Punkt aufs i...
Gast #3668774
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Um eine kleine Leiterplatte würde ich wohl nicht umher kommen, aktuell 
sind Ringkerntrafos wegen dem Platz verbaut, d.h der neuen könnte zwar 
höher sein aber auf keinen Fall dicker...

Kann mir mal noch jemand erklären ob man das Problem auch mit der Scott 
Beschaltung lösen könnte? da der sowieso neu gemacht wird ist die 
Beschaltung ja offen..
Gast #3668880
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Drehstromtrafos in dieser Leistungsklasse zu bekommen dürfte recht 
sportlich sein.

In einem "normalen" Betrieb sind Steckdosen üblicherweise auf 
verschiedene Phasen verteilt. Jeder normale Kleinverbraucher erzeugt 
genauso viel Asymmetrie wie Dein Dingsbums.

Für fast nix einen Drehstromanschluss belegen?

24VA sind Null Komma Ampere.
Gast #3668884
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Patrick schrieb:
> Kann mir mal noch jemand erklären ob man das Problem auch mit der Scott
> Beschaltung lösen könnte?

wenn das Drehstromnetz symmetrisch belastet werden soll und am Ausgang 
eine Einphasenwechselspannung rauskommen soll, dann ist das mit einem 
oder mehreren Transformatoren physikalisch unmöglich.

Bei einem symmetrisch belasteten Drehstromnetz wird eine konstante 
Leistung entnommen, bei einem Einphasennetz muss eine pulsierende 
Leistung abgegeben werden. Das ist nur mit einem System möglich, das 
einen Energiespeicher enthält.
Also z.B. ein Wechselrichter mit Drehstromeingang, der Energie im 
Zwischenkreis speichern kann, oder einem rotierenden Umformer, der 
Bewegungsenergie speichern kann.
Gast #3668928
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1.Wenn ein Kunde den Wunsch hat und gut zahlt, dann sollte man seine 
Wünsche achten.

2.Wahrscheinlich liegt sein Augenmerk eher auf der 
Ausfallwahrscheinlichkeit, weil zufällig die eine Phase, wo der 
bisherige Trafo angeschlossen war, öfter weg ist? Symptome behandeln 
geht auch mit schnell käuflicher USV! Ursachen suchen wäre Aufgabe eines 
guten Elektrikers!

3.Je exotischer Deine Lösung jetzt wird, desto mühsamer ist später die 
Ersatzteilbeschaffung. Eine USV kann notfalls auch die Putzfrau tauschen 
oder umstecken wenn Deine Phase fehlt. z.B. 
http://www.apc-home.de/usv.html
#3668934
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Patrick schrieb:
> Es ist einfach so das aktuell ein 1ph.~ Trafo mit 230VAC/24VAC verbaut
> ist, der soll halt 1:1 ersetzt werden ohne an der Leiterplatte was zu
> ändern. Auf der Leiterplatte ist ein Gleichrichter mit Elko..

Aha EIN Trafo (mit einer Phase???), EIN Gleichrichter
>
> So wie ich euch verstehe wäre es wohl das beste die drei Trafos zu
> verschalten und dann deren Ausgänge mit einem Sechspulsgleichrichter B6
> umzuwandelt? Wäre halt blöd da ich dann nochmal eine extra Platine
> brauche.

So Jetzt auf einmal DREI Trafos und wieviele Leiterplatten bzw. 
Gleichrichter ????
Etwa auch DREI ????

Mach doch mal eine Schaltskizze
Gast #3668939
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Das Problem ließe sich recht einfach lösen!

Sag' dem Kunden:
1. Ein 08/15-Trafo kostet...
2. Ein Drehstromtrafo kostet (falls überhaupt zu besorgen)...
3. Drei kleine Trafos kosten...
4. Ein 08/15-Trafo hat ein Volumen von...
5. Besorgbarer Drehstromtrafo hat ein Volumen von...
6. Drei kleine Trafos haben ein Volumen von...
7. Eine Steckdose kostet...
8. Ein Drehstromanschluss kostet...
9. Jede 50W Arbeitsplatzleuchte erzeugt eine Asymmetrie von...
10. Ein System von 25-70VA erzeugt eine Asymmetrie von...
11. Das EVO diskutiert solch geringe Asymmetrien überhaupt nicht.
Gast #3668968
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Solcherlei Trafos mit Primär drei Wicklungen für 400 V Drehstromnetz und 
einer einzigen sekundären Wicklung -allerdings meist 230 V- kenne ich 
aus Schaltschränken.

 Solche Trafos wird es auch für 24 V sekundär geben, nur halt kaum für 
winzige Leistungsbereiche.
Ich komme jetzt nicht mehr so einfach an Schaltpläne heran, kann auch 
nicht mehr einfach so nachsehen was hie und da verbaut ist.
Glaube aber, solche relativ kleinen Trafos des gewünschten Typs lassen 
sich in Frequenzumrichtern finden.

Folglich gibt es schon solcherlei am Markt. Hersteller von 
frequenzumrichtern verbauen sowas sicherlich in ihren Geräten.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3669017
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Bastler schrieb:
> Glaube aber, solche relativ kleinen Trafos des gewünschten Typs lassen
> sich in Frequenzumrichtern finden.
Das ist eigentlich keine Glaubensfrage.
> Hersteller von frequenzumrichtern verbauen sowas sicherlich in ihren
> Geräten.
Wofür?

In einem solchen FU findet sich ein Dreiphasengleichrichter und am 
Zwischenkreis hängt dann ein Schaltnetzteil. Oder es befindet sich darin 
zur Versorgung der Steuerelektronik ein Schaltnetzteil, das zwischen 
zwei Phasen klemmt...
#3669647
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> Den Trafo auf 400VAC auszulegen und dann einfach zwischen zwei Phasen
> zu schalten ist eine Möglichkeit, aber die Kunden wollen das nicht.
Achso? Im CNC-Bearbeitungszentrum eines Kumpels ist ein 400/230V Trafo 
mit 2kVA drin, über den die Steuerung und einige Hilfsantriebe/Schütze 
laufen. Dagegen find ich Deine 70W lächerlich wenig.
Gast #3671097
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Hi
geht ea nicht einfach wenn man 3 einzelne traffos hat 2 von den 
sekundärseiten umgekehrt anzuschließen? die sind ja galvanisch 
getrennt...
die phasen sind dann doch nicht mehr 0 +120 -120 grad sondern 0 -60 +60 
grad das einfach in reihe.
mit 3x12V traffos kommen da dann die gewünschten 24VAC raus
oder übersehe ich grad irgendwas?
#3671248
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littleHelper schrieb:
> Hi
> geht ea nicht einfach wenn man 3 einzelne traffos hat 2 von den
> sekundärseiten umgekehrt anzuschließen? die sind ja galvanisch
> getrennt...
> die phasen sind dann doch nicht mehr 0 +120 -120 grad sondern 0 -60 +60
> grad das einfach in reihe.
> mit 3x12V traffos kommen da dann die gewünschten 24VAC raus
> oder übersehe ich grad irgendwas?

Ja, das geht in Richtung Z-Schaltung eines Drehstromtrafo, die eine 
unsymmetrische Belastung wieder symmetriert.
Nur die Spannungen ergeben dann nicht 24V. Die Teilwicklungen  müsssen 
ca.20V haben.
Gast #3671335
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Lothar Miller schrieb:
> Peter R. schrieb:
>> Ja, das geht in Richtung Z-Schaltung eines Drehstromtrafo, die eine
>> unsymmetrische Belastung wieder symmetriert. Nur die Spannungen ergeben
>> dann nicht 24V. Die Teilwicklungen  müsssen ca. 20V haben.
> Sie müssen 12V haben (für eine Summe von 24V)...

das scheint etwas nicht zu stimmen. die 3 Grund-Sinuse (Blau, Rot, Grün) 
sind nicht gleichmäßig verteilt. Sie müsste alle den gleichen Abstand 
haben, das sieht mir hier aber nicht so aus.
#3671382
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Hier mal ein Zeigerdiagramm + Rechnung:
1
           ^ ----
2
          /     ^
3
         / -L3  |
4
        /       |      ___
5
       ^       12V * \/ 3  = 20,78V
6
        \       |
7
         \  L2  |
8
      L1  \     v
9
  o--------> ----
10

11
  |<--12V-->|
12
                    _______________________
13
                   /                 __
14
Gesamtspannung = \/ 12V^2 + (12V * \/ 3 )^2 
15
                   ____________________
16
               = \/ 12V^2 + (12V^2 * 3)
17
                   __________
18
               = \/ 4 * 12^2
19

20
               = 2 * 12V = 24V

Gruß Dietrich
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3671434
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Peter II schrieb:
> das scheint etwas nicht zu stimmen. die 3 Grund-Sinuse (Blau, Rot, Grün)
> sind nicht gleichmäßig verteilt. Sie müsste alle den gleichen Abstand
> haben, das sieht mir hier aber nicht so aus.
Der Schein trügt. Die Idee war ja, eine der Spannungen umzupolen. Das 
ist bei mir die "rote" Spannung V3. Stell dir einfach mal vor, die wäre 
invertiert...
Gast #3671444
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Amateur schrieb:
> Das Problem ließe sich recht einfach lösen!Sag' dem Kunden: 1. Ein
> 08/15-Trafo kostet... 2. Ein Drehstromtrafo kostet (falls überhaupt zu
> besorgen)... 3. Drei kleine Trafos kosten... 4. Ein 08/15-Trafo hat ein
> Volumen von... 5. Besorgbarer Drehstromtrafo hat ein Volumen von... 6.
> Drei kleine Trafos haben ein Volumen von... 7. Eine Steckdose kostet...
> 8. Ein Drehstromanschluss kostet... 9. Jede 50W Arbeitsplatzleuchte
> erzeugt eine Asymmetrie von... 10. Ein System von 25-70VA erzeugt eine
> Asymmetrie von... 11. Das EVO diskutiert solch geringe Asymmetrien
> überhaupt nicht.

hälst du den Kunden für einen Idioten?
oder andersrum was würde denn für einen 3-phasen Trafo sprechen?:
1. geringer Einschaltstrom
2. funktioniert noch nach Ausfall einer Phase
3. geringe Brummspannung. Es kann auf Glättungskondensatoren verzichtet 
werde. Hifi Freaks verbauen solche Netzteile in ihre PA Anlagen- dann 
aber mit Glätungskondensatoren.
4. das wurde im Schaltanlagenbau immer so gemacht;)) Erst mit Aufkommen 
der Schaltregler wuren die Drehstromtrafos immer mehr verdrängt.

Elektrikergeselle
#3671460
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Bitte drauf achten: diese Schaltung (in Wikipedia Zick-Zack-Schaltung) 
verteilt die Belastung von einer Phase auf zwei Phasen. Ganz symmetrisch 
kriegt man die Belastung damit noch nicht.
Richtig auf drei Phasen wirds mit Doppel-Zick-Zack, siehe Wikipedia.

Aber das wird der TE wohl nicht erreichen müssen. Sein Ziel wäre ja die 
Sicherheit gegen Ausfall einer Phase. Das wird mit der 
Zick-Zack-Schaltung auch nicht erreicht.

Übrigens: da ich nur kurz auf die Simulation geschaut habe, ist mir 
wegen des Maßstabs die Phasenverschiebung garnicht aufgefallen. tut mir 
leid.
#3671461
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Peter R. schrieb:
> Ja, das geht in Richtung Z-Schaltung eines Drehstromtrafo, die eine
> unsymmetrische Belastung wieder symmetriert.

Ein Trafo mit Z-Schaltung, der einphasig belastet wird, stellt imho 
trotzdem keine symmetrische Last dar. Außerdem ist die 
Spezialanfertigung von einem 70VA Drehstromtrafo mit einer Z-Wicklung 
wohl aufwändiger als drei normale Ringkerntrafos und ein Gleichrichter.

Edit: zu langsam...
#3671475
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Bitte drauf achten: diese Schaltung (in Wikipedia Zick-Zack-Schaltung) 
verteilt die Belastung von einer Phase auf zwei Phasen. Ganz symmetrisch 
kriegt man die Belastung damit noch nicht.
Richtig auf drei Phasen wirds mit Doppel-Zick-Zack, siehe Wikipedia.

Aber das wird der TE wohl nicht erreichen müssen. Sein Ziel wäre ja die 
Sicherheit gegen Ausfall einer Phase. Das wird mit der 
Zick-Zack-Schaltung auch nicht erreicht.

Übrigens: da ich nur kurz auf die Simulation geschaut habe, ist mir 
wegen des Maßstabs die Phasenverschiebung dort garnicht aufgefallen. tut 
mir leid.

Gerhard W. schrieb:
> Ein Trafo mit Z-Schaltung, der einphasig belastet wird, stellt imho
> trotzdem keine symmetrische Last dar. Außerdem ist die
> Spezialanfertigung von einem 70VA Drehstromtrafo mit einer Z-Wicklung
> wohl aufwändiger als drei normale Ringkerntrafos und ein Gleichrichter.

Na klar, sobald gleichgerichtet werden kann, erübrigt sich da ganze 
Gezappel.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3671483
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Gerhard W. schrieb:
> Ein Trafo mit Z-Schaltung, der einphasig belastet wird, stellt imho
> trotzdem keine symmetrische Last dar.
Man kann die Unsymmetrie ja richtig sehen, denn eine der Spulen ist 
gedreht, und durch alle Spulen fließt der selbe Strom. Oder andersrum: 
genau diese Konstellation "gleicher Strom" und "einer umgepolt" muss 
eine Asymmetrie mit sich bringen.

Also bleibt es dabei: Drehstromtrafo mit aufmontiertem Gleichrichter. 
Dann hinein in die bestehende Schaltung und dort halt noch zusätzlich 
über den Brückengleichrichter...
#3671487
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Du kannst ja einen mehr oder weniger handelsüblichen 400V-Drehstrom => 
230V AC Trafo nehmen, und dahinter einen ebenfalls handelsüblichen 230V 
AC => 24V AC Trafo schalten.

Oder, wo wir schon in Absurdistan sind: Drehstrommotor mit 
24V-LKW-Lichtmaschine koppeln. Gibts beides am Schrottplatz.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3671546
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Εrnst B✶ schrieb:
> einen ... handelsüblichen 400V-Drehstrom => 230V AC Trafo nehmen,
> und dahinter einen ... 230V AC => 24V AC Trafo schalten.
Und dabei die beiden anderen Phasen einfach mal unter den Tisch kehren.

> einen ... handelsüblichen 400V-Drehstrom => 230V AC Trafo nehmen
> und dahinter einen ... 230V AC => 24V AC Trafo schalten.
Da würde sich gleich ein Trafo von 400V Drehstrom nach 24V AC anbieten.

Aber ich glaube, das hat sich erstmal erledigt hier, seit 2 Tagen ist 
Ruhe im Busch. Patrick grübelt offenbar noch drüber...  ;-)
Persönliche Seite #3671588
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Hallo,
Ich hoffe ich habe jetzt nichts wichtiges überlesen:

Patrick schrieb:
> Es ist einfach so das aktuell ein 1ph.~ Trafo mit 230VAC/24VAC verbaut
> ist, der soll halt 1:1 ersetzt werden ohne an der Leiterplatte was zu
> ändern. Auf der Leiterplatte ist ein Gleichrichter mit Elko..

Also ich denke mal mit 1:1 ersetzen und symmetrischer Belastung wird es 
sowieso nichts bzw. kann es nichts werden.

Und ob 3 Trafos in den Platz des vorherigen einzelnen passen ist auch 
fragwürdig.

Wenn tatsächlich danach nur eine Gleichspannung benötigt wird würde ich 
einfach ein 1- oder 3-Phasiges Schaltnetzteil empfehlen. Das ist am 
günstigsten und ein Ersatzteil ist auch schnell vefügbar.

Gruß
#3671723
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Lothar Miller schrieb:
> Εrnst B✶ schrieb:
>> einen ... handelsüblichen 400V-Drehstrom => 230V AC Trafo nehmen,
>> und dahinter einen ... 230V AC => 24V AC Trafo schalten.
> Und dabei die beiden anderen Phasen einfach mal unter den Tisch kehren.

Dem Satzbau nach vermute ich Ernst meinte einen Trafo von 400V-Drehstrom 
=> 230V AC Wechselstrom (einphasig).

Es ist aber auch nicht 100% eindeutig formuliert. Unsere Sprache und 
Sprachgebrauch ist nunmal nicht für technische Fragen optimiert. Da 
müßte man zur Eindeutigkit oftmals Romane schreiben, was man aus 
Sparsamkeit gerne mal unterläßt.
#3671825
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Harald Wilhelms schrieb:
> Dann kann man auch gleich einen handelsüblichen 400V/24V-Trafo nehmen.

Der ist aber nur in der einphasigen Variante handelsüblich (meint 
google), und die ist ja nicht gewollt.

Primär-Dreiphasig auf Sekundär-Einphasig 230V in Scottschaltung findet 
man schon eher, war zumindest meine Hoffnung.
Aber scheinbar sind solche Trafos erst bei >> 10 kVA interressant....
#3671836
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Εrnst B✶ schrieb:

> Der ist aber nur in der einphasigen Variante handelsüblich

Ja, aber damit verteilt man die Last immerhin schon auf zwei Phasen.
Da es beim Threadstart noch nicht klar war, das DC benötigt wird
(jetzt aber ja) ist die einzig sinnvolle Lösung ein Drehstromtrafo
bzw. drei Einphasentrafos mit folgendem Drehstromgleichrichter.

> Primär-Dreiphasig auf Sekundär-Einphasig 230V in Scottschaltung findet
> man schon eher, war zumindest meine Hoffnung.

Die bringt aber anscheinend auch nur eine Verteilung auf zwei Phasen.

> Aber scheinbar sind solche Trafos erst bei >> 10 kVA interressant....

Was weitere Diskussionen in dieser Richtung wohl überflüssig macht.
Gruss
Harald

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