Mal ne theoretische Frage:
Was ist der maximale Wirkleistungsbezug an einer Steckdose (träge
Sicherung. Als bsp. 230V 10A)
also:
U(t) = 230*sqrt(2)*sin(2*pi*50*t)
gesucht:
i(t)
damit:
integrate(u(t)*i(t),t,0,2*pi) maximal wird bei der Bedingung das
integrate(i(t)^2,t,0,2*pi)=10
FPGA schrieb im Beitrag #7016029:
> Was ist der maximale Wirkleistungsbezug an einer Steckdose (träge> Sicherung. Als bsp. 230V 10A)
2300 Watt als Volt x Ampere ?
Meine Steckdosen schaffen aber 16A.
Und das Schweissgerät gönnt sich daran kurzzeitig sogar 25A ohne dass
dieser LSS fliegt.
FPGA schrieb im Beitrag #7016029:
> U(t) = 230*sqrt(2)*sin(2*pi*50*t)>> gesucht:> i(t)>> damit:> integrate(u(t)*i(t),t,0,2*pi) maximal wird bei der Bedingung das> integrate(i(t)^2,t,0,2*pi)=10
Du hast den Spannungsabfall über der Sicherung nicht berücksichtigt.
Guck ins Datenblatt des LS-Automaten, welcher Auslösestrom für 20 ms
erforderlich ist.
Kläre dann mit deinem Elektricker, ob die Querschnitte und
Übergangswiderstände in deinem Netz überhaupt so eine niedrige Impedanz
zulassen.
Meine Fresse, manche Leutchen haben echt Probleme!
FPGA schrieb im Beitrag #7016029:
> Bedingung das> integrate(i(t)^2,t,0,2*pi)=10
= 100 oder?
Ansonsten echt übel formulierte Frage. Und unnötig mathematisch.
My guess, was gemeint sein könnte:
I(t) = is sin(2 Pi 50Hz t)
Wobei is aus dem Datenblatt der Sicherung stammt und auch von der
Einschaltdauer abhängig ist. (Die nicht spezifiziert ist)
Ist das einer dieser Trollversuche?
Nautilus schrieb:> Unterscheidet ein LSS zwischen Wirk- und Blindstrom?
Ich denke nicht, denn er "sieht" nur den Strom, nicht die Spannung und
somit auch nicht die Phasenverschiebung.
FPGA schrieb im Beitrag #7016029:
> U(t) = 230*sqrt(2)*sin(2*pi*50*t)> gesucht: i(t)
Ich verstehe nicht, was diese komplizierte Formel mit der Frage zu tun
hat. Für den LSS spielt der Winkel und die Spannung oder der Strom zu
irgendeinem momentanen Zeitpunkt überhaupt keine Rolle. Es kommt nur auf
den Mittelwert an, das sind die angegebenen 230V und 10A, also 2300
Watt.
FPGA schrieb im Beitrag #7016029:
> Mal ne theoretische Frage:>> Was ist der maximale Wirkleistungsbezug an einer Steckdose (träge> Sicherung. Als bsp. 230V 10A)
Wie soll das jemand bei Deinen wenigen Randbedingungen wissen oder
beantworten?
Die Sicherung sieht ausschliesslich den Strom und kann nicht
entscheiden, ob reine Wirkleistung oder mit Blindleistungsanteil
übertragen wird.
Anscheinend ist meine Fragestellung noch etwas unklar. Ich formuliers
nochmal anders:
Ist es möglich an einer Steckdose mehr als die ohmische Maximalleistung
(U*I; in dem bsp 2300W) zu ziehen, dies unter der Annahme dass i(t) frei
wählbar ist?
(Zb. kein strom solange spannung unterhalb einer schwelle dafür mehr
wenn spannung hoch)
MaWin schrieb:> Meine Steckdosen schaffen aber 16A.
Garantiert durch die Industrie jedoch maximal 1h lang.
Das Märchen der 16A Steckdose hält sich hartnäckig. Braucht man
dauerhaft 16A nimmt man die blauen CEE ... Die können 16A auch wirklich
dauerhaft.
FPGA schrieb im Beitrag #7016164:
> Anscheinend ist meine Fragestellung noch etwas unklar. Ich> formuliers> nochmal anders:>> Ist es möglich an einer Steckdose mehr als die ohmische Maximalleistung> (U*I; in dem bsp 2300W) zu ziehen, dies unter der Annahme dass i(t) frei> wählbar ist?
Ohmsche Maximalleistung, ach du meine Güte...
Aber wenn ich mal versuche zu verstehen was du vielleicht gemeint haben
könntest: Nein, es ist nicht möglich. Das Produkt aus Netzspannung und
maximalem Sicherungsstrom ist die maximale Leistung, die du dauerhaft
aus deiner Steckdose rauslutschen kannst.
Egal wie du den Strom zur Spannung umherschiebst.
FPGA schrieb im Beitrag #7016164:
> Anscheinend ist meine Fragestellung noch etwas unklar.
Nein ist sie nicht. Aber du hast wohl meinen Kommentar nicht verstanden,
dass der LSS die Spannung überhaupt nicht zu sehen bekommt. Für die
Sicherung zählen nur die 10A.
Die Maximale Leistung hast du, wenn Strom und Spannung die gleiche
Phasenlage haben. Es kann durch Versatz also nur weniger als 2300 W
werden, aber niemals mehr.
Stefan ⛄ F. schrieb:> FPGA schrieb:>>> Anscheinend ist meine Fragestellung noch etwas unklar.>> Nein ist sie nicht. Aber du hast wohl meinen Kommentar nicht verstanden,> dass der LSS die Spannung überhaupt nicht zu sehen bekommt, ergo kann> sie auch keine Rolle spielen.
Ja klar, den LSS interessiert der RMS wert des Stromes.
Nun ist die Frage ob ich eine Stromform wählen kann, die bei gleichem
RMS Wert des Stromes mehr Leistung bezieht, als eine ohmische Last
Wühlhase schrieb:> Egal wie du den Strom zur Spannung umherschiebst.
Blindleistung (ob klassische Verschiebungs- oder aber Verzerrungs-)
wäre der Leistungsentnahme sogar abträglich...
(Und da man diese Informationen bei Recherche (und gar nicht sehr
schwierig) auch präzise so auffindet, fragt man sich, wie jemand
auf die gegenteilige Idee kommen mag...)
FPGA schrieb im Beitrag #7016185:
> Nun ist die Frage ob ich eine Stromform wählen kann, die bei gleichem> RMS Wert des Stromes mehr Leistung bezieht, als eine ohmische Last
Ich denke, das wird dir klar, wenn du den Begriff RMS klärst.
Stefan ⛄ F. schrieb:> FPGA schrieb:>>> Anscheinend ist meine Fragestellung noch etwas unklar.>> Nein ist sie nicht. Aber du hast wohl meinen Kommentar nicht verstanden,> dass der LSS die Spannung überhaupt nicht zu sehen bekommt. Für die> Sicherung zählen nur die 10A.> Die Maximale Leistung hast du, wenn Strom und Spannung die gleiche> Phasenlage haben. Es kann durch Versatz also nur weniger als 2300 W> werden, aber niemals mehr.
Dies unter der annahme das die Last linear ist.
Das ist der triviale spezialfall meiner fragestellung.
Meine Stromform kann beliebig sein. (als bsp 0A solange u unter 160V und
20A wenn darüber)
FPGA schrieb im Beitrag #7016164:
> Anscheinend ist meine Fragestellung noch etwas unklar. Ich formuliers> nochmal anders:>> Ist es möglich an einer Steckdose mehr als die ohmische Maximalleistung> (U*I; in dem bsp 2300W) zu ziehen, dies unter der Annahme dass i(t) frei> wählbar ist?> (Zb. kein strom solange spannung unterhalb einer schwelle dafür mehr> wenn spannung hoch)
Dir scheinen die elementarsten Grundlagen der Wechselstromtechnik zu
fehlen.
Rein theoretisch kannst Du maximal die 2,3kW Wirkleistung entnehmen,
wenn Du einen rein ohmschen Verbraucher hast.
Hast Du auch einen Blindleistungsanteil, wird es weniger, niemals mehr.
Real hält eine Sicherung natürlich je nach Auslösecharakteristik
temporär auch einiges mehr aus, bevor sie abschaltet oder durchbrennt.
Manuel X. schrieb:> Das Märchen der 16A Steckdose hält sich hartnäckig.
Beschriftung 10/16 A stimmt.
https://www.elektro.net/praxisprobleme/tatsaechliche-belastbarkeit-von-schutzkontakt-steckdosen/
Zweipolige Schuko-Steckdosen und Stecker mit Schutzkontakt können
belastet werden mit, 10 A, 250 V (Allstrom), 10 A, 250 V (Gleichstrom),
und 16 A, 250 V (Wechselstrom).
Die Prüfdauer mit den genannten Strömen beträgt eine Stunde.
Da nicht der Laie über diese Informationen wissen muss, gehe ich davon
aus, dass die Steckdose auch über einen längeren Zeitraum mit 16A
belastet werden kann, und dabei keinen gefährlichen Zustand annehmen
wird.
Weiterhin müsste vorausgesetzt werden, dass bei einer üblichen
Absicherung von Steckdosenstromkreisen mittels 16 A
Leitungsschutzschaltern der große Prüfstrom von 1,45 mal In bei der
Prüfung und Zulassung von Schuko-Steckdosen berücksichtigt ist.
Das würde bedeuten, dass bei einer Spannung von 230 V, die Steckdose mit
23,2 A gleich 5,336 kW über einen Zeitraum von min. einer Stunde
belastet werden kann und hierbei immer noch keinen gefährlichen Zustand
oder Schaden annimmt.
Das von einem solchen Nutzungsverhalten abgeraten werden muss, ist hier
selbstverständlich.
FPGA schrieb im Beitrag #7016191:
> Meine Stromform kann beliebig sein. (als bsp 0A solange u unter 160V und> 20A wenn darüber)
Was Dir nicht hilft, im Gegenteil. I_RMS ist bei Verzerrung höher,
die Schmelzsicherung wird so "weniger Wirkleistung durchlassen".
Irgendwas bringst Du grob durcheinander, entweder Leistungsabgabe
vs. Verlustleistung an sich oder I_RMS vs. I_AVG (= Durchschnitt).
Stefan ⛄ F. schrieb:> Du kannst den RMS Wert nicht durch irgendeine andere Wellenform> erhöhen, weil die Sicherung aus der Aufgabe maximal RMS 10A zulässt.
Ja RMS wert ist gegeben mit max 10A.
Wie du aber bereits richtig bemerkt hast interessiert den LSS die
Spannung nicht. Nun die Frage ist es möglich die Stromform (beliebige
Form) so zu wählen, dass RMS 10A beträgt, (da aber der strom
haupsächlich bezogen wenn spannung hoch) mehr als 2300W Wirkleistung
bezogen werden
blind schrieb:> FPGA schrieb:>>> Meine Stromform kann beliebig sein. (als bsp 0A solange u unter 160V und>> 20A wenn darüber)>> Was Dir nicht hilft, im Gegenteil. I_RMS ist bei Verzerrung höher,> die Schmelzsicherung wird so "weniger Wirkleistung durchlassen".
Genau Irms wird mit der Verzerrung im quadrat höher. Nun hätte man einen
"gewinn" wenn diese Verzerrung einen grösseren leistungsbezugsgewinn
(wegen Strombezug bei höherem aktuellen spannungswert) ergibt als dieser
"Irms verlust"
Deine Idee funktioniert nicht, weil Strom quadratisch in die Leistung
der thermischen Auslösung im LS eingeht:
Stell dir vor, du läßt immer genau 10A fließen, die thermische Auslösung
des LS würde mit 1W beheizt.
Stell dir dann vor, du läßt die halbe Zeit 20A fließen und die halbe
Zeit nix. Das macht dann 4W x 50% = 2W und der LS löst aus.
FPGA schrieb im Beitrag #7016209:
> Nun die Frage ist es möglich
Wie oft denn noch???
NEIN, IST ES NICHT. Das Gegenteil ist der Fall.
Sag mal, liest Du denn überhaupt alle Posts? Und falls das so wäre:
Bemühst Du Dich schon auch wirklich, zu verstehen?
(Das geschriebene notfalls mehrfach durchlesen, und vorgeschlagene
Ansatzpunkte zum Recherchieren nutzen...?)
blind schrieb:> Irgendwas bringst Du grob durcheinander, entweder Leistungsabgabe> vs. Verlustleistung an sich oder I_RMS vs. I_AVG (= Durchschnitt).
Nochmal:
Die Frage ist längst beantwortet mit "Nein, im Gegenteil!".
Was daran Du nicht begreifst, dazu äußerten wir Verdachtsmomente...
Nun gehe diesen auch gefälligst nach. ;-)
blind schrieb:> FPGA schrieb:>>> Nun die Frage ist es möglich>> Wie oft denn noch???> NEIN, IST ES NICHT. Das Gegenteil ist der Fall.
Ist hier bisher noch in keinem post Wissenschaftlich
hergeleitet/bewiesen.
> Sag mal, liest Du denn überhaupt alle Posts? Und falls das so wäre:> Bemühst Du Dich schon auch wirklich, zu verstehen?
Ja lese ich. Viele posts kommen mit Wechselstromtheorie etc. und haben
überhaupt nicht verstanden dass ich keine lineare Last habe. Somit auch
kein cos(phi) etc... Das es mit linearer last (Wechselstromtheorie)
nicht geht ist mir auch klar.
Aber bitte zeige doch dass es mit einer nichtlinearen Last auch nicht
geht. Zum oft wiederholten mal: meine stromkurve i(t) isr beliebig - DH
kein sinus!
Helge schrieb:> Stell dir dann vor, du läßt die halbe Zeit 20A fließen und die halbe> Zeit nix. Das macht dann 4W x 50% = 2W und der LS löst aus.
einen viertel der zeit = 1W -> genau quadratisch
Das konnte ich bis jetzt matemaisch nachweisen, dass es mit der
Kurvenform: 0A bis zu einer beliebigen Schwelle und X A überhalb dieser
Schwelle nicht geht. (wobei X der wert ist der bei der jeweiligen dauer
den RMS wert erreicht).
Das ist aber alles was ich bis anhin erreicht habe. Leider zeigt, dass
es mit dieser Signalform nicht funktioniert nicht dass es mit anderen
Stromkurven nicht funktionieren kann.
FPGA schrieb im Beitrag #7016209:
> Nun die Frage ist es möglich die Stromform (beliebige> Form) so zu wählen, dass RMS 10A beträgt, (da aber der strom> haupsächlich bezogen wenn spannung hoch) mehr als 2300W Wirkleistung> bezogen werden
Um mehr Wirkleistung (oder mehr Scheinleistung) zu erhalten, müsstest du
entweder die Spannung oder den Strom in RMS erhöhen. Aber der ist ja
schon auf 10A begrenzt.
Wenn es möglich wäre,durch eine andere Wellenform mehr Leistung über die
Leitung zu bringen, dann würde man das auch tun. Immerhin gäbe es dann
erhebliches Einsparpotential in unserem Stromnetz. Aber was nutzt man
dort: Entweder Gleichstrom oder Sinus. Denkst du, unsere
Energieversorger sind alle dumm?
Stefan ⛄ F. schrieb:> Um mehr Wirkleistung (oder mehr Scheinleistung) zu erhalten, müsstest du> entweder die Spannung oder den Strom in RMS erhöhen. Aber der ist ja> schon auf 10A begrenzt
Na ja, wenn er Gleichstrom überträgt, sollte er bis 11.1A ziehen können,
und er könnte mit der Spannung auf 500V gehen weil die Isolation dafür
meist ausreicht, macht 5.5kW, allerdings trennt die Sicherung kein DC.
Nautilus schrieb:> Unterscheidet ein LSS zwischen Wirk- und Blindstrom?> Oder wirkt der durch den Draht fließende Gesamtstrom?
Der ist gut :-)
Stefan ⛄ F. schrieb:> Nautilus schrieb:>> Unterscheidet ein LSS zwischen Wirk- und Blindstrom?>> Ich denke nicht, denn er "sieht" nur den Strom, nicht die Spannung und> somit auch nicht die Phasenverschiebung.>
Kann er auch gar nicht, denn es fehlt ihm die magische Glaskugel.
Moin,
FPGA schrieb im Beitrag #7016230:
> Aber bitte zeige doch dass es mit einer nichtlinearen Last auch nicht> geht. Zum oft wiederholten mal: meine stromkurve i(t) isr beliebig - DH> kein sinus!
Ja, schoen und gut. Und um was fuer eine Leistung gehts dir jetzt genau?
Die maximale Momentanleistung p(t)=u(t)*i(t) oder eher den Mittelwert
dieser Momentanleistung ueber eine Periode?
Gruss
WK
FPGA schrieb im Beitrag #7016209:
> Nun die Frage ist es möglich die Stromform (beliebige> Form) so zu wählen, dass RMS 10A beträgt, (da aber der strom> haupsächlich bezogen wenn spannung hoch) mehr als 2300W Wirkleistung> bezogen werden
Sorge dafür dass die Leitungen für 13 oder 16A ausgelegt sind und
tausche den 10A LSS gegen einen 13 oder 16A LSS.
FPGA schrieb im Beitrag #7016230:
> Ist hier bisher noch in keinem post Wissenschaftlich> hergeleitet/bewiesen
Nach einem Beweis hast du ja auch nicht gefragt, insbesondere nicht nach
einem wissenschaftlichen :P .
Und der flockigen Fragestellungen im Eingangspost würde ich in Antworten
auch nicht all zu viel Energie stecken (pun not intended).
Ich bleibe bei meiner Antwort von oben: gleicher Verlauf wie die
Spannung bei Effektivwert = Maximalgrenze.
Dergute W. schrieb:> Ja, schoen und gut. Und um was fuer eine Leistung gehts dir jetzt genau?> Die maximale Momentanleistung p(t)=u(t)*i(t) oder eher den Mittelwert> dieser Momentanleistung ueber eine Periode?
Ja aufintegriert über die Periode. Also Ziel meines aufgeführten bsp:
230V AC mit 10A RMS -> >2300W
Wobei dieses bsp. der vereinfachteb Veranschaulichung dient. Es geht um
die theorie / akademischer aspekt (nichtlinear).
Eins N00B schrieb:> FPGA schrieb:>>> Ist hier bisher noch in keinem post Wissenschaftlich>> hergeleitet/bewiesen>> Nach einem Beweis hast du ja auch nicht gefragt, insbesondere nicht nach> einem wissenschaftlichen :P .> Und der flockigen Fragestellungen im Eingangspost würde ich in Antworten> auch nicht all zu viel Energie stecken (pun not intended).> Ich bleibe bei meiner Antwort von oben: gleicher Verlauf wie die> Spannung bei Effektivwert = Maximalgrenze.
Ja die Fragestellung hat zu einigen Missverständnissen geführt,
insbesondere bezüglich (gutgemeinten) Antworten begründet auf
Wechselstromtheorie/cos(phi) etc.
Anyway die Antworten sind von: GEHT NICHT! Wie oft willste noch fragen?
Auf: ich vermute geht nicht :P
Nun kompletter mathematischer beweis wäre evtl etwas viel verlangt. Aber
um eine erläuterung/ begründung weshalb es nicht möglich sein sollte
wäre schon schön.
das ganze wäre wohl eine gute uni prüfungsaufgabe gewesen.
FPGA schrieb im Beitrag #7017472:
> Nun kompletter mathematischer beweis wäre evtl etwas viel verlangt. Aber> um eine erläuterung/ begründung weshalb es nicht möglich sein sollte> wäre schon schön.>> das ganze wäre wohl eine gute uni prüfungsaufgabe gewesen.
Man-oh-man - 10 Fehler in 4 Zeilen - absoluter Rekord.
augebessert:
FPGA schrieb im Beitrag #7017472:
> Nun, kompletter mathematischer Beweis wäre evtl. etwas viel verlangt. Aber> um eine Erläuterung / Begründung weshalb es nicht möglich sein sollte,> wäre schon schön.>> das Ganze wäre wohl eine gute Uni Prüfungsaufgabe gewesen.
Geh nochmal in die Schule, und lerne Schreiben.
FPGA schrieb im Beitrag #7016164:
> Ist es möglich an einer Steckdose mehr als die ohmische Maximalleistung> (U*I; in dem bsp 2300W) zu ziehen, dies unter der Annahme dass i(t) frei> wählbar ist?
Die Sicherung misst den RMS-Strom, folglich kannst du nicht mehr als die
maximale RMS-Leistung entnehmen.
Manuel X. schrieb:> Das Märchen der 16A Steckdose hält sich hartnäckig.
und kaum einer hats eh je probiert!
Nachdem mir öfter Stecker und Steckdose abgebrannt sind wechselte ich
auch zur
Manuel X. schrieb:> Braucht man> dauerhaft 16A nimmt man die blauen CEE ... Die können 16A auch wirklich> dauerhaft.
unterschreib, nach dem Wechsel lief das zumindest länger.
FPGA schrieb im Beitrag #7017472:
> eine gute uni prüfungsaufgabe
...ist falsch. Bei einer solchen sollten zumindest alle nötigen
Randbedingungen klar formuliert sein, und der Prüfer (in dem Fall
Du) wüßt, wovon die Studenten (in dem Fall wir) reden - und falls
nicht, würde er den Teufel tun und seine Unwissenheit dermaßen
breittreten.
Du hast keinerlei Grundlagen, willst aber Dinge in Frage stellen,
die jemandem mit solchen völlig klar wären.
Du weißt ja nicht mal, was_genau_Du_erfahren_hast_wollen hier...
aber hältst Deinen Thread für eine "hochvergeistigte Diskussion".
Völlig lächerlich (sorry).
Komm wieder, wenn Du an elektrotechnischen Grundlagen wie auch
Rechtschreibung gearbeitet hast, und echte Fragen offen sind.
Eins N00B schrieb:> FPGA schrieb:>>> Ist hier bisher noch in keinem post Wissenschaftlich>> hergeleitet/bewiesen>> Nach einem Beweis hast du ja auch nicht gefragt, insbesondere nicht nach> einem wissenschaftlichen :P .> Und der flockigen Fragestellungen im Eingangspost würde ich in Antworten> auch nicht all zu viel Energie stecken (pun not intended).> Ich bleibe bei meiner Antwort von oben: gleicher Verlauf wie die> Spannung bei Effektivwert = Maximalgrenze.
Werden parasitäre Effekte auf den Leitungen (auch Widerstand)
berücksichtigt?
Neuer Einfall falls nein: sei d(t) die Dirac-Stoßfunktion und ie der
maximal mögliche Effektivstrom, den die Sicherung über die Zeit des
Versuchs aushältt.
I(t) = ie/2 * (d(t-5ms) - d(t-15ms))
Die Funktion müsste man noch periodisch fortsetzen. Aber jetzt wird es
wirklich akademisch :D .
Eins N00B schrieb:> Aber jetzt wird es wirklich akademisch
Na dann.
FPGA schrieb im Beitrag #7016191:
> Meine Stromform kann beliebig sein
Ich wähle I(0)=∞
Was danach kommt, ist egal.
Εrnst B. schrieb:> Ich wähle I(0)=∞> Was danach kommt, ist egal.
Sin(0) = 0 du überträgst also keine Leistung. Mal davon abgesehen, dass
die Bedingung für ieff nicht erfüllt ist. (Und =infty nicht all zu
sauber ist)
Eins N00B schrieb:> I(t) = ie/2 * (d(t-5ms) - d(t-15ms))
Eigentlich reicht für die Aufgabe und den o.g. Einschränkungen auch eine
Halbwelle: i(t) = ie • d(t-5ms)
Manuel X. schrieb:> Das Märchen der 16A Steckdose hält sich hartnäckig.
Typisch sind Geräte mit Schukostecker auf etwa 2kW begrenzt.
Ich hatte mal im Laden ne 3kW Waschmaschine gesehen, da stand extra
dran, daß sie fest angeschlossen werden muß, d.h. sie war ohne
Schukostecker.
Die Leistungsangabe von Staubsaugern war eh nur der Spitzenwert beim
Einschalten. Nachdem die Leistung von der EU auf 900W begrenzt wurde,
hat man einfach den Durchschnittswert angegeben und dem Thyristorsteller
einen Sanftanlauf spendiert. Schon konnte man den exakt gleichen Motor
mit vormals 2kW Angabe nun als 900W verkaufen.
FPGA schrieb im Beitrag #7017472:
> Aber um eine erläuterung/ begründung weshalb es nicht> möglich sein sollte wäre schon schön.
Die hast du schon mehrfach bekommen, bloss nicht verstanden.
Die Spannung ist 230 V RMS
Der Strom ist 10 A RMS
Ergo ist die Maximale Leistung 2300 W. Diese einfache Multiplikation
gilt nur Lasten, die keine Phasenverschiebung verursachen, was bereits
der Idealfall ist.
Wenn du mehr hin bekommst, hast du ein Perpetuum Mobile erschaffen.
> Typisch sind Geräte mit Schukostecker auf etwa 2kW begrenzt.
"Typisch" vielleicht, aber es gibt/gab auch z.B. Wasserkocher oder auch
Waschmaschinen mit 3 kW.
Oder, ganz früher schon, Elektroherde mit 3,3 kW (noch mit 220 V).
Jeweils mit Schukostecker.
Rein rechnerisch:
Ein 16 A Sichrunngsautomat löst direkt frühestens bei 48 A
aus.
'Effektiv' gerechnet, sind dann
√2 230V √2 *48 = 22 kW
als sog. 'Spitzen'leistung drin.
Mindestens so "seriös" ausgerechnet wie die
"WattPeak" bei Sonnenzellen,
"PMPO" bei in Blechkisten eingebaute Ghettoblaster u.v.a.
Genau SOO rechnen besonders Kaufleute/iNNen/iXXe,
VolkswirtschaftexpertiNNen u.a.,
die WIRKLICH Ahnung von Technik, wie z.B. Energiespeicherung im
EVU-Netz mittels Kobolden ("das ist alles ausgerechnet"),
Gigabytes als aktuelle SI-Leistungseinheit uvm.
haben ..
Stefan ⛄ F. schrieb:> Die hast du schon mehrfach bekommen, bloss nicht verstanden.
„ist nicht möglich“ ist auf die ursprüngliche Fragestellung auch einfach
keine Antwort. I(t) = 10/sqrt(2) • sin(2 • Pi • 50Hz• t) wäre die
gemeinte Antwort. Wiederholen macht eine Antwort nicht besser.
> Die Spannung ist 230 V RMS> Der Strom ist 10 A RMS> Ergo ist die Maximale Leistung 2300 W.
Das gilt nur unter der Bedingung, dass der Strom sinusförmig ist. Und ob
das der Idealfall unter bestimmten Bedingungen ist, ist ja gerade die
Frage.
Meine Lösung kommt zB auf ≈3250W.
> Diese einfache Multiplikation> gilt nur Lasten, die keine Phasenverschiebung verursachen, was bereits> der Idealfall ist.
Korrekt, unter der Annahme, dass U(t) und i(t) die gleiche Kurvenform zB
sinus hat, aber genau die macht die Frage nicht.
> Wenn du mehr hin bekommst, hast du ein Perpetuum Mobile erschaffen.
Peter D. schrieb:> Manuel X. schrieb:>> Das Märchen der 16A Steckdose hält sich hartnäckig.>> Typisch sind Geräte mit Schukostecker auf etwa 2kW begrenzt.> Ich hatte mal im Laden ne 3kW Waschmaschine gesehen, da stand extra> dran, daß sie fest angeschlossen werden muß, d.h. sie war ohne> Schukostecker.
Die gibts auch mit Schukostecker.
Bei einer alten Miele fließen 14A für ~10 Minuten bei '40°C
Pflegeleicht'.
Nautilus schrieb:> Unterscheidet ein LSS zwischen Wirk- und Blindstrom?> Oder wirkt der durch den Draht fließende Gesamtstrom?
Der winkt ihn eigentlich nur durch, sonst nix.
Elektrofan schrieb:> "Typisch" vielleicht, aber es gibt/gab auch z.B. Wasserkocher oder auch> Waschmaschinen mit 3 kW.> Oder, ganz früher schon, Elektroherde mit 3,3 kW (noch mit 220 V).
Hi,
kann garnicht aufzählen, wie viele verschmorte Stecker und Steckdosen
ich an Waschmaschinen austauschen musste, die seinerzeit sogar mit 4 kW
heizten statt mit den heute üblichen 2 kW.
Seit die nur 10A haben, ist diese "Geldquelle" für den Servicetechniker
weggefallen.
Aber: Selbst an nur 10A Heizofen wird der vergossene Stecker je nach
ausgeleiertem Zustand der Steckdose und damit erhöhtem
Übergangswiderstand nicht selten über 50 °C warm.
Fazit:
Die 10A sind für mich für Schuko (CEE7/4) das absolute Limit für 24/7
Belastung.
ciao
gustav
Ihr liegt wie üblich alle daneben. Die Frage war doch ganz klar
gestellt:
"Was ist der maximale Wirkleistungsbezug an einer Steckdose?"
Antwort: Je nach Zuleitungslänge und LS. Aber wenn man von insgesamt 1
Ohm ausgeht, wären das knapp 53 kW.
Ich weiss gar nicht, wie ihr hier auf 10A oder 16A kommt. Komische
Zahlen. Nach Dauerbelastung wurde ja nicht gefragt.
Karl B. schrieb:> Seit die nur 10A haben, ist diese "Geldquelle" für den Servicetechniker> weggefallen.> Aber: Selbst an nur 10A Heizofen wird der vergossene Stecker je nach> ausgeleiertem Zustand der Steckdose und damit erhöhtem> Übergangswiderstand nicht selten über 50 °C warm.
Hast du dir die Fälle mal genau angeschaut?
Ich habe bei 3 oder 4 Geräten angeschmorte Stecker gehabt. Jedes Mal war
die stärkste Zerstörung an der Crimpstelle im vergossenen Stecker.
Es war jedes Mal der Stecker und nicht die Steckdose bzw. zu schlechte
Kontakte die Ursache.
Das sind zumindest meine Erfahrungen.
Auch bei meinen beiden alten Staubsaugern mit 2000 bzw 2400W von Siemens
werden die Stecker am Griffstück innerhalb von einigen Minuten saugen
deutlich warm. Ich bin ziemlich sicher dass das auch nicht an der
jeweiligen Steckdose liegt.
Jan schrieb:> Ich weiss gar nicht, wie ihr hier auf 10A oder 16A kommt. Komische> Zahlen. Nach Dauerbelastung wurde ja nicht gefragt.
Die 10A stehen in der ursprünglichen Frage, wenn auch in einem Integral
versteckt ;) .
Deine Antwort beantwortet die Frage nicht, da sie die Einschränkungen
nicht beachtet.
Zumal ist ungeklärt, ob Leitungsverluste überhaupt zu berücksichtigen
sind, bei einer „theoretische[n] Frage“ gehe ich erstmal von „nein“ aus.
Die 16A kommen gar nicht vom Fragesteller, sondern aus der ersten
Antwort. Insofern sind alle 16A-Diskussionen (auch wenn sie interessant
sind) am eigentlich Thema vorbei.
Eins N00B schrieb:>> Die Spannung ist 230 V RMS>> Der Strom ist 10 A RMS>> Ergo ist die Maximale Leistung 2300 W.>> Das gilt nur unter der Bedingung, dass der Strom sinusförmig ist. Und ob> das der Idealfall unter bestimmten Bedingungen ist, ist ja gerade die> Frage.
Ist bei RMS (TRMS) die Kurvenform nicht egal? Ob nun der Strom
sinusförmig, rechteckig oder dreieckig ist: 10A RMS sind 10A RMS...
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ergo ist die Maximale Leistung 2300 W. Diese einfache Multiplikation> gilt nur Lasten, die keine Phasenverschiebung verursachen, was bereits> der Idealfall ist.
...und eben nicht der "Trivialfall", wie er so salopp meinte.
Jedoch auch nicht nur "keine Phasenverschiebung", sondern auch
"keine Verzerrung" (was aber seine Idee als eine vermeintliche
Möglichkeit zum "tricksen" bewirken würde = kontraproduktiv).
Sonst sagt er sicher wieder "jetzt redet der wieder (nur) von
Phasenverschiebung", weil er bisher meint, die resultierenden
Folgerungen widersprächen sich (was aber falsch ist).
Nochmal ein Versuch, es unmißverständlich zusammenzufassen:
Weil Wirkleistung einzig dann entnommen sowie umgesetzt werden
kann, während sich Strom und Spannung überlagern, ist folglich
der Idealfall der Leistungsentnahme (zwangsläufig):
Kontinuierlich DIREKTE PROPORTIONALITÄT von Strom zu Spannung,
= Sinusstrom [natürlich auch phasengleich], aka "ohmsche Last".
[Evtl. noch deren idealestmögliche Nachbildung an einem Eingang
eines modernen Schaltnetzteils, "aktive PFC" ... allerdings ist
diese niemals völlig ideal, und auch selbst nicht verlustfrei.
Mitsamt schön dickem Netzfilter als Gesamtlast betrachtet darf
man aber schon sagen: "Die gesamte mögliche Leistungsentnahme
(gemessen ab Steckdose) ist zumindest nahezu gleich einer Last
bestehend aus rein ohmschem Widerstand (für 2300W @ 230VAC =
23 Ohm, so daß 10A flössen).]
Dazu braucht es nicht mal eine mathematische Formel, weil das
so auch für alle denkbaren Netz-Nennspannungen und Absicherungs-
varianten (Art (Schmelzsicherung oder LSS) oder spezifizierter
Dauerstrom ist dabei völlig egal) gilt.
Und so lange man nicht diskutieren will, ob es nun um Dauer-
oder nur Kurzzeitentnahme geht (was vom Endwert her natürlich
schon einen Unterschied macht), gilt das so formuliert auch für
beide Fälle.
Und nebenbei:
Bei glatter Gleichspannung wäre es genau so glatter Gleichstrom.
Und bei gepulster Gleichspannung genau so gepulster Gleichstrom.
(Direkte Proportionalität halt.)
Keine Ahnung, ob die Aussagen - ohne Verwendung mathematischer
Formeln - nun "wissenschaftlich genug sind", aber sie stimmen.
Pansen schrieb:> Ist bei RMS (TRMS) die Kurvenform nicht egal? Ob nun der Strom> sinusförmig, rechteckig oder dreieckig ist: 10A RMS sind 10A RMS...
Ja, sicher... der Sicherung schon.
Dem TO ging es allerdings um die maximal entnehmbare Leistung.
Und die ist maximal, wenn der Strom der Speisespannung direkt
proportional ist. (Und damit ein spannungs-zeitgleicher Sinus.)
Das ist ja gerade die Crux bei "I_RMS". Verzerrung des Stroms
sorgt für verminderten Leistungsdurchsatz, der thermische
Grenzwert von Bauteilen (auch Leitungen...) wird somit früher
erreicht.
Was glaubst Du wohl, welche Stromform z.B. einer Schaltnetzteil
Glättungsdrossel (Speicherdrossel) theoeretisch am liebsten
wäre, um möglichst hohe Ausgangsleistung entnehmen zu können?
Aber der thermische Grenzwert ist I_RMS, nicht I_DC / I_AVG.
Lichtleinaus schrieb:> Oh Gott, was für Ausflüsse...
Dein Ein- oder Ausfluß (egal was das nun sein soll) zeugt
von sehr viel Selbstüberschätzung und Unhöflichkeit.
Irgendwelche von Deiner Sachkompetenz zeugenden Flüsse habe
ich hier noch nie lesen dürfen.
Halt am besten die Finger still, und solltest Du das nicht
können angesichts meiner Flüsse oder der von anderen, dann
suche Dir bitte woanders Lektüre, die Dich etwas weniger
überfordert - sei bitte so nett.
Eins N00B schrieb:> Werden parasitäre Effekte auf den Leitungen (auch Widerstand)> berücksichtigt?
Wozu sonst überhaupt "Sicherung"/"LSS" (Leitungsschutz) als
Vorgabe? :-)
Peter D. schrieb:> Hier noch ein schönes Foto.> Was die Ursache war, kann ich nicht sagen. Vielleicht hat ein Marder> reingepieselt.
Wo wohnst Du, under the bridge?
Eins N00B schrieb:>> Die Spannung ist 230 V RMS>> Der Strom ist 10 A RMS>> Ergo ist die Maximale Leistung 2300 W.> Das gilt nur unter der Bedingung, dass der Strom sinusförmig ist.
Nein. Bei der Einheit RMS geht es ja gerade darum, den Wert unabhängig
von der Signalform zu ermitteln. Dass heisst: 10A RMS sind immer 10A
RMS, egal welche Kurvenform.
blind schrieb:> Eins N00B schrieb:>> Werden parasitäre Effekte auf den Leitungen (auch Widerstand)>> berücksichtigt?>> Wozu sonst überhaupt "Sicherung"/"LSS" (Leitungsschutz) als> Vorgabe? :-)
Für das Stromlimit? Ich glaube, dass er sagen möchte, dass die Sicherung
nicht sofert fliegt.
blind schrieb:> Kontinuierlich DIREKTE PROPORTIONALITÄT von Strom zu Spannung,> = Sinusstrom [natürlich auch phasengleich], aka "ohmsche Last".
OMG, also gut:
Gegeben:
Gesucht:
Gegeben:
Gesucht:
, sodass
unter der Bedingung
maximal wird.
Anmerkung: Die Bedingung habe ich etwas angepasst, weil in Ursprungspost
vermutlich eine Wurzel vergessen wurde. Macht im Ergebnis für die
Kurvenform keinen Unterschied, ist aber angenehmer zu rechnen. Außerdem
sind die Integralgrenzen geändert, weil sie vorher keinen Sinn gemacht
haben.
Vorschlag 1, ohmsche Last:
Die Bedingung führt zu
(trivial).
Also ergibt sich für das erste Integral:
Also das gleiche Ergebnis, wie die Effektivwerte.
Vorschlag 2: Dirac
(d(t) ist die Stoßfunktion)
Die Bedingung ist erfüllt:
Und für die Bewertungsfunktion ergibt sich:
3253mJ sind mehr als 2300mJ und somit wird mehr Leistung beim gleichen
Effektivstrom übertragen. Noch Fragen?
Oder wo habe ich mich geirrt?
In die Wirklichkeit überträgt sich das so nicht ohne weiteres (und die
Stromversorger mögen sinusförmige Lasten bestimmt auch lieber), aber das
interessiert einen bei einer theoretischen Frage nicht.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Eins N00B schrieb:>>> Die Spannung ist 230 V RMS>>> Der Strom ist 10 A RMS>>> Ergo ist die Maximale Leistung 2300 W.>>> Das gilt nur unter der Bedingung, dass der Strom sinusförmig ist.>> Nein. Bei der Einheit RMS geht es ja gerade darum, den Wert unabhängig> von der Signalform zu ermitteln. Dass heisst: 10A RMS sind immer 10A> RMS, egal welche Kurvenform.
Ja. Aber die Multiplikation der RMS-Werte funktioniert nur bei gleicher
Signalform. Beispiele dafür findest du selbst, oder?
Eins N00B schrieb:> Stefan ⛄ F. schrieb:>> Eins N00B schrieb:>>>> Die Spannung ist 230 V RMS>>>> Der Strom ist 10 A RMS>>>> Ergo ist die Maximale Leistung 2300 W.>>>>> Das gilt nur unter der Bedingung, dass der Strom sinusförmig ist.>>>> Nein. Bei der Einheit RMS geht es ja gerade darum, den Wert unabhängig>> von der Signalform zu ermitteln. Dass heisst: 10A RMS sind immer 10A>> RMS, egal welche Kurvenform.>> Ja. Aber die Multiplikation der RMS-Werte funktioniert nur bei gleicher> Signalform. Beispiele dafür findest du selbst, oder?
Nachdem die Dose durchgebrannt ist spielt das keinerlei Rolle!
Eins N00B schrieb:> Oder wo habe ich mich geirrt?
Typische LSS haben zwei Auslösemechanismen, einmal thermisch und einmal
elektromagnetisch, für letzteres bräuchtest du noch eine Nebenbedingung
der Art
für alle t
(Bzw:
für alle x, um den magnetischen Auslöser etwas gutmütiger zu simulieren.
)
Für einen 10A LSS mit B-Charakteristik wären 50A z.B. ein passender
Grenzwert.
Und für die thermische Auslösung solltest du berücksichtigen, dass der
LSS da eigentlich nicht auf den Strom reagiert, sondern auf die
Verlustleistung, die der Strom im Widerstand eines Bi-Metal-Streifens
verursacht.
die ist
P=I²*R
R unbekannt, kann aber gut als konstant angenommen werden.
Insofern: das noch in dein Integral einarbeiten.
Εrnst B. schrieb:> Eins N00B schrieb:>> Oder wo habe ich mich geirrt?>> Typische LSS haben zwei Auslösemechanismen, einmal thermisch und einmal> elektromagnetisch, für letzteres bräuchtest du noch eine Nebenbedingung> der Art> |i(t)|<xxA> |i(t)| < xxA> für alle t
Okay, dann müsste man den Dirac zu einem Rechteck verbreitern, sodass
die Bedingung erfüllt ist; sollte immer noch mehr als sinusförmig sein.
> (Bzw:∫x+5msx|i(t)|dt<xxA> \int_{x}^{x+5ms}|i(t)|dt < xxA> für alle x, um den magnetischen Auslöser etwas gutmütiger zu simulieren.> )
In dem Integral fehlt noch etwas, oder? Wenn der Auslöser magnetisch
ist, sollte wiederum nur die Energie, die in dem Feld des
Elektromagneten gespeichert wird, eine Rolle spielen, oder? Dessen
Induktivität macht mir meine Lösung schon kaputt. Wenn sich daraus dann
wieder ein maximaler Mittelwert über einen definierten Zeitraum ergibt,
weitet man den Dirac halt so lange, bis das erfüllt ist. Bin ich nicht
scharf drauf, das zu rechnen ^^ .
>> Für einen 10A LSS mit B-Charakteristik wären 50A z.B. ein passender> Grenzwert.>> Und für die thermische Auslösung solltest du berücksichtigen, dass der> LSS da eigentlich nicht auf den Strom reagiert, sondern auf die> Verlustleistung, die der Strom im Widerstand eines Bi-Metal-Streifens> verursacht.>> die ist>> P=I²*R>> R unbekannt, kann aber gut als konstant angenommen werden.>> Insofern: das noch in dein Integral einarbeiten.
Lösen die wirklich thermisch aus? Dann wäre ja wieder der Effektivwert,
der ja schon Bedingung war, die relevante Größe, sofern die
Wärmekapazität des LSS ausreichend groß ist.
Elektrofan schrieb:> Mindestens so "seriös" ausgerechnet wie die> "WattPeak" bei Sonnenzellen,
Wenn dir die Definition der Leistungsangabe von Solarzellen zu hoch ist,
behalt's einfach für dich. Die Angaben beziehen sich auf eine
standardisierte Bestrahlungsstärke, die bei klarem Himmel auch
überschritten werden kann.
Anyway, je länger ich drüber nachdenke, je mehr komme ich zu dem
Schluss, dass die Frage nicht gut gestellt ist, weil der Text-Teil dem
Formelteil widerspricht (LSS vs Effektivstromlimit, Integralgrenzen,
falsche Effektivwertformel) und der Text-Teil recht viel Spielraum zur
Interpretation lässt.
Insofern werde ich mich jetzt nicht weiter damit auseinandersetzen :) .
H. H. schrieb:> Eins N00B schrieb:>> Lösen die wirklich thermisch aus?>> https://de.wikipedia.org/wiki/Leitungsschutzschalter#Abschaltmechanismus
Danke :)
Ein Bimetall sollte genug thermische Masse haben, dass wir den
Effektivstrom als Limit annehmen können, wenn ich mich nicht täusche.
Eine Periode dauert ja nur 20ms.
Der Elektromagnet hat ja auch eine Masse (wenn wir die modellieren),
bräuchte man also mehr Daten. Aber auch das könnte passen.
Ralf D. schrieb:> Eins N00B schrieb:>> Oder wo habe ich mich geirrt?>> Bei 50 Hertz hast du 20ms Periodendauer, nicht 50ms.
Ups, das ist mir jetzt leicht peinlich. ^^
Naja, das Ergebnis beeinflusst es zum Glück nicht.
my2ct schrieb:
> Wenn dir die Definition der Leistungsangabe von Solarzellen zu hoch> ist, behalt's einfach für dich.
Die ist vielen Leuten sicher ähnlich "zu hoch", wie die Angabe der
(angeblichen) Spieldauer/pro Akkuladung von Handies u.a.
Wie lange am Tag wird eine Solarzelle bei uns in D senkrecht
angestrahlt,
und behält dann eine Oberflächentemperatur von nur 25°C?
Wie "klar" das alles ist, s.u.: =>
https://photovoltaikbuero.de/pv-know-how-blog/die-verwirrung-um-das-watt-peak/
Danke für die Berechnungen Eins N00B
RMS ist jedoch i(t)^2
Dirac, Rechteck, sowie ein vorzeichenberichtigtes sin^x (x 0.1-100
numerisch getestet) ergeben allesammt einen geringeren Leistungsbezug
als sin.
Also mir ist es bis anhin nicht gelungen ein i(t) zu finden, welches
besser funktioniert als sin. 2 Leute haben eine Erklärung abgegeben
bezüglich der Oberwellen, welche zwangsläufig einen verschlechternden
Beitrag leisten. Obwohl kein Beweis, ist diese Argumentation
nachvollziehbar (besten Dank).
Peter D. schrieb:> Hier noch ein schönes Foto.> Was die Ursache war, kann ich nicht sagen. Vielleicht hat ein Marder> reingepieselt.
Danke für den Beitrag. Thema verfehlt?
Auch wenn meine Fragestellung etwas unklar war. Mein zweiter post war
ergänzend das das Grenzlastintegral der Sicherung bezogen auf eine
Periode als ausreichend gross betrachtet werden kann.
Es geht um den (Dauerbetriebsstrom) als numerisches bsp gegeben mit 10A.
Wenn ich die Historie anschaue muss ich schon sagen, einige Beiträge
gehen am Thema vorbei, sind gut gemeint (aber missverstanden), manche
weniger gut gemeint (trollig?) etc.
FPGA schrieb im Beitrag #7016164:
> Ist es möglich an einer Steckdose mehr als die ohmische Maximalleistung> (U*I; in dem bsp 2300W) zu ziehen, dies unter der Annahme dass i(t) frei> wählbar ist?FPGA schrieb im Beitrag #7018171:
> Auch wenn meine Fragestellung etwas unklar war. Mein zweiter post war> ergänzend das das Grenzlastintegral der Sicherung bezogen auf eine> Periode als ausreichend gross betrachtet werden kann.
So lange bis der Draht abschmilzt.
I gegen Unendlich. Was hindert Dich daran? In gesicherter Umgebung.
FDISK, FORMAT, Feuerlöscher, Sand.
Das Schaltvermögen eines vorgeschalteten Leitungsschutzschalters liegt
nicht umsonst im Bereich um 10000 A, je nach Selektivität der
Vorsicherung noch höher.
Fazit:
Theoretische Überlegungen gehen bisweilen von mathematischen Konstrukten
aus, die zwar in sich stimmig sein können, aber in der Praxis kaum von
Relevanz sind. Denken ist ja noch nicht verboten.
Wenn das Ganze aber dazu dienen soll, wieder an den Haaren
herbeigezogene Prüfungsfragen für die armen Elektrotechnik-Studenten
auszukaspern, dann hast Du genau den richtigen Nerv getroffen.
ciao
gustav
Karl B. schrieb:
mehr als die ohmische Maximalleistung
>> (U*I; in dem bsp 2300W) zu ziehen, dies unter der Annahme dass i(t) frei>> wählbar ist?>> So lange bis der Draht abschmilzt.> I gegen Unendlich. Was hindert Dich daran? In gesicherter Umgebung.
Draht abschmilzt ist ohmisch, die fragestellung war mehr als ohmische
Maximalleistung (daher beantworten bereits alle: frage unklar da
spitzenlast bla bla die frage nicht und haben das thema verfehlt.
> Wenn das Ganze aber dazu dienen soll, wieder an den Haaren> herbeigezogene Prüfungsfragen für die armen Elektrotechnik-Studenten> auszukaspern, dann hast Du genau den richtigen Nerv getroffen.
Nun ist nicht an den haaren herbeigezogen. Einfache Frage: wie viel
(dauer) Leistung kann ich maximal an einer 10A RMS, 230V Steckdose
ziehen?
FPGA schrieb im Beitrag #7018827:
> Nun ist nicht an den haaren herbeigezogen. Einfache Frage: wie viel> (dauer) Leistung kann ich maximal an einer 10A RMS, 230V Steckdose> ziehen?
SO uneinsichtig wie du bist empfehle ich dir einen Versuch. Dann siehst
du selber, was geht.
FPGA schrieb im Beitrag #7018156:
> Danke für die Berechnungen Eins N00B> RMS ist jedoch i(t)^2
Da Stand ich wohl ein bisschen neben mir ^^
Dann ist das, was ich oben geschrieben habe, wohl hinfällig.
Stefan ⛄ F. schrieb:> FPGA schrieb im Beitrag #7018827:>> Nun ist nicht an den haaren herbeigezogen. Einfache Frage: wie viel>> (dauer) Leistung kann ich maximal an einer 10A RMS, 230V Steckdose>> ziehen?>> SO uneinsichtig wie du bist empfehle ich dir einen Versuch. Dann siehst> du selber, was geht.
Ich habe hier ehrlich gesagt noch nichts gelesen, was eine wirklich
nachvollziehbare Begründung darstellt, außer „das ist so“.
Die Aussage, dass ein ohmscher Verbraucher die maximale
Leistungsentnahme bei Wechselspannung ermöglicht, enthält die Annahme,
dass die ursprüngliche Frage einen Sinus ergibt.
So arrogant wie der TO rüberkommt,
hat er seine Hintergedanken gut verpackt:
Und, ich kann mir schon denken, worauf der TO eigentlich abzielte:
Die Ladegeräte für E-Autos. Mit Schuko Verbindungen.
Für die Superschlauen, die meinen, aus Schuko mehr rauskitzeln zu
können.
Aber braucht sich darüber keine Gedanken zu machen.
Der Ladevorgang startet erst garnicht, wenn Test am Anfang fehlschlägt.
Völlig verlorene Liebesmüh.
Da kann er mit Hamilton Operator, Riccatische Differenzialgleichung und
Laplace-Transformation nur so rumprotzen wie er will.
Die millionenfach erprobte Praxis hat hier Bedeutung. Sonst nichts.
Toller Trollversuch.
OT
BTW:
https://www.youtube.com/watch?v=_nlnh32pZbQ
wie heißt die dreipolige 110V Steckdose da?
Verträgt die auch 15 kV?
/OT
ciao
gustav
Wer aus ner 0815 Steckdose dauerhaft mehr als 10A rauszuzeln möchte wird
irgendwann mit einem Schmorbraten oder gar Feuerchen bedacht. Man sollte
betrachten wie viele Klemmverbindungen und Abzweige sich hinter der
Steckdose verstecken können. Einfach mal testen und sich dann überlegen
ob man gern warme Steckdosen und Wände im Haus haben möchte.
Eins N00B schrieb:> Die Aussage, dass ein ohmscher Verbraucher die maximale> Leistungsentnahme bei Wechselspannung ermöglicht, enthält die Annahme,> dass die ursprüngliche Frage einen Sinus ergibt.
Die Form der Spannung ist wurscht. Wenn du eine andere Form nimmst
welche die Leistung erhöht (z.B. Rechteck) dann hast du mehr als 230V
RMS. Bedingung war aber, dass es bei 230V RMS bleibt.
Das Einzige was du beeinflussen kannst ist die Stromaufnahme durch die
Last. Aber: Dadurch wird es nicht besser, sondern schlechter.
Jede Last, die dazu führt dass Strom und Spannung nicht deckungsgleich
sind, erhöhen die Verluste in der Quelle und den Leitungswiderständen.
Beim Empfänger kommt dadurch also weniger an, nicht mehr.
Die Maximale Leistung hast du nur, wenn Spannung und Strom
deckungsgleich sind, denn Leistung ist Spannung * Strom. Sobald da
irgendeine Verzerrung oder zeitlicher Versatz rein kommt, ergibt die
Multiplikation weniger gute Ergebnisse. Die Deckungsgleichheit die eine
rein Ohmsche Last Produziert ist bereits das Optimum. Mehr als Optimal
geht nicht.
Wie gesagt: Es gibt kein Perpetuum Mobile
Stefan ⛄ F. schrieb im Beitrag
> Die Form der Spannung ist wurscht.
Nein ist sie nicht, wie du weiter unten selbst ausführst ;)
> Wenn du eine andere Form nimmst> welche die Leistung erhöht (z.B. Rechteck) dann hast du mehr als 230V> RMS. Bedingung war aber, dass es bei 230V RMS bleibt.
Kurvenform Spannung ist gegeben. Strom ist wählbar.
> Das Einzige was du beeinflussen kannst ist die Stromaufnahme durch die> Last. Aber: Dadurch wird es nicht besser, sondern schlechter.> Jede Last, die dazu führt dass Strom und Spannung nicht deckungsgleich> sind, erhöhen die Verluste in der Quelle und den Leitungswiderständen.
Ich habe verstanden, dass du das sagst. Aber warum ist das so?
> Beim Empfänger kommt dadurch also weniger an, nicht mehr.> Die Maximale Leistung hast du nur, wenn Spannung und Strom> deckungsgleich sind, denn Leistung ist Spannung * Strom. Sobald da> irgendeine Verzerrung oder zeitlicher Versatz rein kommt, ergibt die> Multiplikation weniger gute Ergebnisse. Die Deckungsgleichheit die eine> rein Ohmsche Last Produziert ist bereits das Optimum. Mehr als Optimal> geht nicht.
Warum?
> Wie gesagt: Es gibt kein Perpetuum Mobile
Bin mir nicht so sicher, ob es zwangsläufig was damit zu tun hat.
Eins N00B schrieb:> Stefan ⛄ F. schrieb im Beitrag>> Die Form der Spannung ist wurscht.>> Nein ist sie nicht, wie du weiter unten selbst ausführst ;)>>> Wenn du eine andere Form nimmst>> welche die Leistung erhöht (z.B. Rechteck) dann hast du mehr als 230V>> RMS. Bedingung war aber, dass es bei 230V RMS bleibt.>> Kurvenform Spannung ist gegeben. Strom ist wählbar.
Dir fehlt hier das physikalische und mathematische Grundverständnis.
Bei rein ohmscher Last ist der Strom jederzeit I=U/R und die Leistung
P=U*I oder P=U²/R.
Bei RMS, egal ob Spannung, Strom oder Leistung zählt das Integral über
eine volle Periode, egal welche Kurvenform.
Für gleiche RMS über z.B. Dreieck müssen die Spitzenwerte höher sein,
als bei Sinus, bei Rechteck niedriger.
Da man sich bei jeder elektrischen Anwendung ausserhalb der Sinuskurve
vermehrt induktive und/oder kapazititive Einflüsse einfängt, stellt
bei AC-Leistungsübertragung der Sinus das absolute Optimum dar.
Ralf X. schrieb:> Eins N00B schrieb:>>> Stefan ⛄ F. schrieb im Beitrag>>> Die Form der Spannung ist wurscht.>>>> Nein ist sie nicht, wie du weiter unten selbst ausführst ;)>>> Wenn du eine andere Form nimmst>>> welche die Leistung erhöht (z.B. Rechteck) dann hast du mehr als 230V>>> RMS. Bedingung war aber, dass es bei 230V RMS bleibt.>>>> Kurvenform Spannung ist gegeben. Strom ist wählbar.>> Dir fehlt hier das physikalische und mathematische Grundverständnis.
Mag sein, aber danke für das Bestätigung.
> Bei rein ohmscher Last ist der Strom jederzeit I=U/R und die Leistung> P=U*I oder P=U²/R.
Klar.
> Bei RMS, egal ob Spannung, Strom oder Leistung zählt das Integral über> eine volle Periode, egal welche Kurvenform.> Für gleiche RMS über z.B. Dreieck müssen die Spitzenwerte höher sein,> als bei Sinus, bei Rechteck niedriger.
Auch klar.
> Da man sich bei jeder elektrischen Anwendung ausserhalb der Sinuskurve> vermehrt induktive und/oder kapazititive Einflüsse einfängt, stellt bei> AC-Leistungsübertragung der Sinus das absolute Optimum dar.
Meinst du mit „induktive und kapazitive Einflüsse“ die Effekte von
Kapazitäten und Induktivitäten im Strompfad? Die haben wir hier ja
nicht. Und wieso stellt der Sinus dann das Optimum dar?
Die Wirkleistung sinkt ja auch durch Kapazitäten parallel zum
Verbraucher.
Eins N00B schrieb:> Die Wirkleistung sinkt ja auch durch Kapazitäten parallel zum> Verbraucher.
Und die Blindleistung steigt. Also fliegt die Sicherung eher raus.
Ich bin kein Mathematiker, kann es dir daher nicht mathematisch
nachweisen. Ich weiss aber absolut sicher dass es so ist, weil ich
diesen Lehrstoff experimentiell bestätigt habe.
Der Sinus ist die optimale Form. Mehr ist mit anderen Signalformen nicht
heraus zu holen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Eins N00B schrieb:>>> Die Wirkleistung sinkt ja auch durch Kapazitäten parallel zum>> Verbraucher.>> Und die Blindleistung steigt. Also fliegt die Sicherung eher raus.
Klar.
> Ich bin kein Mathematiker, kann es dir daher nicht mathematisch> nachweisen. Ich weiss aber absolut sicher dass es so ist, weil ich> diesen Lehrstoff experimentiell bestätigt habe.
Du hast also jede theoretisch mögliche Stromsignalform an einem
Spannungssinus ausprobiert? Klingt nach ziemlich viel Aufwand.
> Der Sinus ist die optimale Form. Mehr ist mit anderen Signalformen nicht> heraus zu holen.
Aber warum?
Mir unterstellen hier Leute mangelnde Grundkenntnisse, können mir das
„warum?“ nicht beantworten. Dies sollte bei einem so grundlegendem Fakt
sollte das doch eigentlich möglich sein, oder?
Hi,
wenn es um die vorgeschriebene Maximalbelastung einer Schuko-Steckdose
geht, sollten folgende Faktoren mit in die Betrachtung eingehen:
Kontaktmaterial
Isolationsmaterial Temperaturbeständigkeit desselben.
Keramikeinsätze oder Kunststoff? Ersteres fand man früher öfter.
Form der Kontaktgabeflächen
Kontaktdruck
wirksame Kontaktfläche
usw. usf.
Dann:
Und das wurde hier, so wie ich das verfolgt habe, noch nicht erwähnt:
Zum Schalten von Verbrauchern zugelassen.
Das heißt, durch Ziehen des Steckers darf es zu keiner Zeit zu einer
Gefährdung des Betätigers kommen durch Lichbogen etc.
Es darf kein Lichtbogen bestehenbleiben.
[Es gibt natürlich auch nicht unter Last zu trennenden
Steckverbindungen: Davon zeugen genug Presseberichte, wie sich im rauhen
Bühnenbetrieb beim Ziehen von "Starkstromsteckverbindungen" so mancher
Roadie die Hand verbrannt hat.]
Man darf nicht vergessen, dass es sich bei "Schuko" um eine historische
Kompromisslösung handelt. Und einerseits so materialsparend wie möglich,
andererseits so praktikabel für den Haushaltsbereich wie nötig.
Aus den damaligen (afaik im Jahr 1956) VDE-Feldversuchen ergeben sich
die Werte für Maximalauslegung von Strom und Spannung unter
Berücksichtigung der Lasttrennung. Da es viele Geräte damals gab, die -
man höre und staune - keinen Netzschalter hatten. (Waffeleisen zum
Beispiel) und nur durch Stecken und Ziehen des Netzsteckers ein bzw.
ausgeschaltet werden konnten.
Und das findet dann dauerhaften Niederschlag im betreffenden Regelwerk.
Da beißt keine Maus den Faden ab.
Und, da Schuko nicht mehr den gestiegenen Anforderungen, gerade im
Baustellenbereich genügte, hat es andere Entwicklungen gegeben mit ihren
angepassten Specs.
Wenn jemand mehr "Strom" braucht, dann die für den Verwendungszweck
passende und zugelassene Steckverbindung auswählen.
Niemand ist auf Gedeih und Verderb gezwungen, "Schuko" zu nehmen.
Insofern ist diese Diskussion hier ein Streit darüber, ob die Erde eine
Scheibe sei.
ciao
gustav
Eins N00B schrieb:> Aber warum?>> Mir unterstellen hier Leute mangelnde Grundkenntnisse, können mir das> „warum?“ nicht beantworten. Dies sollte bei einem so grundlegendem Fakt> sollte das doch eigentlich möglich sein, oder?
Weil du, sobald dein Strom von der Sinusform abweicht,
Verzerrungsblindleistung erzeugst. Anders gesagt: Es wird Leistung dafür
verbraten, dem Strom eine Nichtsinusform zu geben. Der Sinus ist, bei
sinusförmiger Spannung, sowas wie die "natürliche" Stromform. Von dieser
kannst du deshalb auch mit rein passiven Schaltungen (beliebige
RLC-Schaltung) nicht abweichen.
Und wenn dein Strom zwar sinusförmig ist, aber gegenüber der Spannung
eine Phasenverschiebung aufweist, erzeugst du ebenfalls Blindleistung.
Ein sinusförmiger Strom, der zur Spannung in Phase liegt, ist damit das
theoretische Maximum, daß du erreichen kannst. Mehr geht einfach nicht.
Wühlhase schrieb:> Weil du, sobald dein Strom von der Sinusform abweicht,> Verzerrungsblindleistung erzeugst.
Und darüber kann sogar Wikipedia nähere Auskunft erteilen.
Wühlhase schrieb:> Weil du, sobald dein Strom von der Sinusform abweicht,> Verzerrungsblindleistung erzeugst.
Dies stimmt sicherlich bei den geraden Oberwellen. Was ist aber wenn
i(t) nur ungerade Oberwellen aufweist?
FPGA schrieb im Beitrag #7019875:
> Wühlhase schrieb:>>> Weil du, sobald dein Strom von der Sinusform abweicht,>> Verzerrungsblindleistung erzeugst.>> Dies stimmt sicherlich bei den geraden Oberwellen. Was ist aber wenn> i(t) nur ungerade Oberwellen aufweist?
Denkfehler von mir. Ja stimmt alle Oberwellen sind orthogonal und
erzeugen somit keinen Wirkleistungsbezug, tragen aber zum RMS Wert bei.
Somit kann begründet werden:
1. sofern i(t) periodisch und fourierzerlegbar ist zum
Wirkleistungsbezug nur die Grundfrequenz beiträgt.
2. Zum RMS wert tragen alle Oberwellen bei
3. Somit ist verhältniss Wirkleistung/RMS ist maximal ohne Oberwellen
Phasenverschiebung in der Grundwelle sind trivialerweise kontraproduktiv
(maximale wirkleistung erreicht man nicht wenn man Leistung
zurückschickt)
Ich selbst habe Dirac, alle Rechteckbreiten (analytisch), sowie einige
sin^x gerechnet wivei x lediglich stickproben. Alles logischerweise
vorzeichenberichtigt.
Keiner der Kandidaten hat sin übertroffen.
Die Frage die sich stellt ist wies ausschaut wenn u(t) bereits
oberwellen hätte...
Eins N00B schrieb:> Mir unterstellen hier Leute mangelnde Grundkenntnisse, können mir das> „warum?“ nicht beantworten.
Sinus = AC-Optimum. (Bis vor kurzem hatte ich noch angenommen
zumindest das sei klar...) Enthält nur Energie einer Frequenz,
die der sog. Grundwelle.
Leistungsbezug ist nur whd. Überlagerung von Strom und Spannung
(und gleichen Vorzeichen beider, damit das Produkt positiv ist)
möglich.
(Und vielleicht noch die Definition von RMS.)
Daraus ergibt sich das alles.
Ehrlich, ich weiß nicht, wie ich Euch beiden helfen soll. :-(
blind schrieb:> FPGA schrieb im Beitrag #7019900:>> Die Frage die sich stellt ist wies ausschaut wenn u(t) bereits>> oberwellen hätte...>> Ach, komm.
Die Auswahl an mathematischenn Modellen wurde noch nicht völlig
ausgeschöpft.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schnelle_Fourier-Transformation
Die Frage nach der Amplitude jeder (hinzutretenden) Oberwelle.
Das ist auch nicht pauschaliert.
Ein Stichwort: "Crest Faktor"
ciao
gustav
Eins N00B schrieb:> Du hast also jede theoretisch mögliche Stromsignalform an einem> Spannungssinus ausprobiert? Klingt nach ziemlich viel Aufwand.
Wenn schon Klugscheißen, dann richtig. Jede mögliche Form kann man gar
nicht ausprobieren, weil das unendlich lange dauern würde. Derartige
beweise überlasse ich daher wie gesagt den Mathematikern.
Ich bin Praktiker. Wenn man mir in der Ausbildung sagt, dass die
Verlustleistung beim Sinus die geringste ist, dann probiere ich das mit
5 anderen Formen aus und komme zu der Erkenntnis "stimmt". Mir reicht
das so. Ich muss nicht die ganze Forschung der letzten 200 Jahre nochmal
persönlich wiederholen, um solche Fakten zu akzeptieren..
Karl B. schrieb:> blind schrieb:>>> FPGA schrieb:>>>>> Die Frage die sich stellt ist wies ausschaut wenn u(t) bereits>>> oberwellen hätte...>>>> Ach, komm.>> Die Auswahl an mathematischenn Modellen wurde noch nicht völlig> ausgeschöpft.
Ja mit funktionen die kein integral haben etc...
> https://de.wikipedia.org/wiki/Schnelle_Fourier-Transformation> Die Frage nach der Amplitude jeder (hinzutretenden) Oberwelle.
Dies spielt keine rolle, sofern gezeigt ist, dass die Oberwelle keinen
wirkleistungsbeitrag macht
> Das ist auch nicht pauschaliert.> Ein Stichwort: "Crest Faktor"
der ist mit sqrt(2)^-1 bereitd ideal
> ciao> gustav
Stefan ⛄ F. schrieb:> Wenn schon Klugscheißen, dann richtig.
Lustig von dem zu hören der zuerst das Maul zu weit aufmacht und dann
failure to deliver...
FPGA schrieb im Beitrag #7020022:
> Lustig von dem zu hören der zuerst das Maul zu weit aufmacht und dann> failure to deliver...
Ich habe hier kein einziges mal behauptet, die komplexe Mathematik
dahinter zu beherrschen.
Wo habe ich denn das Maul zu weit aufgemacht?
Stefan ⛄ F. schrieb:> FPGA schrieb:>>> Lustig von dem zu hören der zuerst das Maul zu weit aufmacht und dann>> failure to deliver...>> Ich habe hier kein einziges mal behauptet, die komplexe Mathematik> dahinter zu beherrschen.> Wo habe ich denn das Maul zu weit aufgemacht?>Ich bin kein Mathematiker, kann es dir daher nicht mathematisch nachweisen. Ich
weiss aber absolut sicher dass es so ist, weil ich diesen Lehrstoff experimentiell
bestätigt habe
Naja zu weit in dem Sinne nicht dass es nun tatsächlich so zu sein
scheint. Anyway absolut sicher auf basis einer vermutung/annahme ist
schon das Maul etwas weit aufgemacht...
FPGA schrieb im Beitrag #7020084:
> Naja zu weit in dem Sinne nicht dass es nun tatsächlich so zu sein> scheint. Anyway absolut sicher auf basis einer vermutung/annahme ist> schon das Maul etwas weit aufgemacht...
Ich frage mich ernsthaft, warum du diesen Thread hier gestartet hast.
Offenbar ist Mathe die einzige Sprache, die du akzeptierst. Die Formel
hast du, also wende sie an!
FPGA schrieb im Beitrag #7019900:
> Die Frage die sich stellt ist wies ausschaut wenn u(t) bereits> oberwellen hätte...
Da ist das dasselbe. Nehme einfach mal als Modell eine Spannungsquelle,
die z.B. ein Dreieck oder Rechteck liefert.
Du darfst den Spaß mit dem Sinus dann für jede vorkommene Frequenz
einzeln berechnen.
H. H. schrieb:> Einfach den Troll nicht weiter füttern.
Eigentlich hast du ja Recht, aber er hat es immerhin geschafft das Forum
ziemlich lange zu beschäftigen.
Und die Fragestellung kann man sich trotzdem mal durchs Hirn ziehen...zu
irgendwas muß das Studium ja mal gutgewesen sein. Immerhin keine lahmen
Alltagsgeschichten aus der TUM, keine Yussufs, und für mein FH-Niveau
macht mir dir Frage schon etwas Spaß. ;)
Und ich will nicht komplett ausschließen, daß die Diskussion evt.
anderen ein Licht aufgehen läßt, die sich mit dem Zeug auch
beschäftigen.
Wühlhase schrieb:> FPGA schrieb:>>> Die Frage die sich stellt ist wies ausschaut wenn u(t) bereits>> oberwellen hätte...>> Da ist das dasselbe. Nehme einfach mal als Modell eine Spannungsquelle,> die z.B. ein Dreieck oder Rechteck liefert.> Du darfst den Spaß mit dem Sinus dann für jede vorkommene Frequenz> einzeln berechnen.
Da ist das selbe = Also der idealfall ist dee Strom die gleichen
oberwellen hat wie die spannung? i(t)= u(t)
oder: i(t) nur die Grundfrequenz von u(t)?
FPGA schrieb im Beitrag #7020157:
> Also der idealfall ist dee Strom die gleichen> oberwellen hat wie die spannung? i(t)= u(t)
Ja doch. Und damit sind wir wieder bei der rein Ohmschen Last, welche
die Form des Signals nicht verändert.
Das ist logisch betrachtet total simpel, ausgehend von der Annahme das
Leistung = Spannung x Strom ist.
Die Maximale Nutzleistung Leistung hast du, wenn Spannung und Strom
gleichzeitig ihr Maximum erreichen.
Die geringste Blindleistung hast du, wenn Spannung und Strom
gleichzeitig Null sind, also Phasengleich.
Alles Andere im Verlauf dazwischen erfordert eine rein ohmsche Last, die
den Verlauf des Signals nicht verändert. Ansonsten erhöhst du die
Blindleistung und damit die Verluste in der Quelle und den Leitungen.
Für mich gibt es da gar nichts großartig zu berechnen. Aber wenn du
willst: mach' nur. Mathematische Beweise sind ja nichts schlechtes.
H. H. schrieb:> Einfach den Troll nicht weiter füttern.
Sehr konstruktiver Beitrag... Danke.
Nicht nur mein Fehler dass die einigermassen ordentliche Beantwortung
der TO frage fast 100posts benötigt.
Ind die frage an sich ist auch nicht trollig, aber wurde, da unüblich
missverstanden. Anyway die hälfte der beiträge war gut/gut gemeint und
weitere 25% informativ.
FPGA schrieb im Beitrag #7020157:
> Wühlhase schrieb:>> FPGA schrieb:>>>>> Die Frage die sich stellt ist wies ausschaut wenn u(t) bereits>>> oberwellen hätte...>>>> Da ist das dasselbe. Nehme einfach mal als Modell eine Spannungsquelle,>> die z.B. ein Dreieck oder Rechteck liefert.>> Du darfst den Spaß mit dem Sinus dann für jede vorkommene Frequenz>> einzeln berechnen.>> Da ist das selbe = Also der idealfall ist dee Strom die gleichen> oberwellen hat wie die spannung? i(t)= u(t)>> oder: i(t) nur die Grundfrequenz von u(t)?
Nimm einfach mal ein dreieckförmiges u(t), und leg ein sinusförmiges
i(t) darüber das in Phase zur Grundwelle von u(t) liegt.
Die Berechnung wird interessant. Man kann aber auch ohne Rechnung
schonmal den Effektivwert eines Dreiecksignals mit dem Effektivwert
seiner Grundwelle vergleichen, um zu sehen wieviel Wirkleistung so
weniger übertragen wird.
Wühlhase schrieb:> FPGA schrieb:>>> Wühlhase schrieb:> Nimm einfach mal ein dreieckförmiges u(t), und leg ein sinusförmiges> i(t) darüber das in Phase zur Grundwelle von u(t) liegt.> Die Berechnung wird interessant. Man kann aber auch ohne Rechnung> schonmal den Effektivwert eines Dreiecksignals mit dem Effektivwert> seiner Grundwelle vergleichen, um zu sehen wieviel Wirkleistung so> weniger übertragen wird.
Gem meiner Berechnung mit u(t)= GF +der 1. Oberwelle machts keinen
unterschied bezüglich der Leistung ob mein 10A RMS Strom i(t)= u(t) oder
i(t) nur die Grundfrequenz hat.
Beides ergiebt 2300W bei 10A RMS
FPGA schrieb im Beitrag #7020204:
> Gem meiner Berechnung mit u(t)= GF +der 1. Oberwelle machts keinen> unterschied bezüglich der Leistung ob mein 10A RMS Strom i(t)= u(t) oder> i(t) nur die Grundfrequenz hat.
Ganz genau. Und du kannst jetzt ganz bestimmt erklären, warum das so
ist. ;)
Ich bin durch diesen Thread tatsächlich zu etwas Erkenntnis gelangt.
(Auch durch die zahlreichen Fehlermeldungen zu meinem
Schnellschussbeweis ^^ )
Wühlhase schrieb:> Weil du, sobald dein Strom von der Sinusform abweicht,> Verzerrungsblindleistung erzeugst. Anders gesagt: Es wird Leistung dafür> verbraten, dem Strom eine Nichtsinusform zu geben.
Das hat dazu einen Beitrag geleistet.
FPGA schrieb im Beitrag #7019900:
> Die Frage die sich stellt ist wies ausschaut wenn u(t) bereits> oberwellen hätte...
Und hat die Frage (in abgewandelter Form) ergeben.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ich bin Praktiker. Wenn man mir in der Ausbildung sagt, dass die> Verlustleistung beim Sinus die geringste ist, dann probiere ich das mit> 5 anderen Formen aus und komme zu der Erkenntnis "stimmt". Mir reicht> das so. Ich muss nicht die ganze Forschung der letzten 200 Jahre nochmal> persönlich wiederholen, um solche Fakten zu akzeptieren..
Das ist ja auch fine. Aber es gibt halt auch Leute, für die das keine
zufriedenstellende Antwort ist. Und mich nervt die Arroganz, die einem
hier dafür entgegenströmt, schon etwas.
Wühlhase schrieb:> Und ich will nicht komplett ausschließen, daß die Diskussion evt.> anderen ein Licht aufgehen läßt, die sich mit dem Zeug auch> beschäftigen.
Mir zum Beispiel :)
Ich bin inzwischen bei einer halbgaren Begründung, dass gleiche
Verhältnisse und Phasenlage der Oberwellen zwischen u(t) und i(t)
optimal sind. So richtig glücklich bin ich damit noch nicht, aber
nachvollziehbarer bekommt man das hier wohl nicht beantwortet.
Eins N00B schrieb:> Ich bin inzwischen bei einer halbgaren Begründung, dass gleiche> Verhältnisse und Phasenlage der Oberwellen zwischen u(t) und i(t)> optimal sind. So richtig glücklich bin ich damit noch nicht, aber> nachvollziehbarer bekommt man das hier wohl nicht beantwortet.
Vielleicht noch Folgendes:
Wenn du ein Modell aus Spannungsquelle mit beliebiger Signalform und
einem einfachem Widerstand als Last annimmst, dann kannst du Folgendes
sehen:
-Der Strom verläuft nach dem Ohmschem Gesetz proportional zur Spannung,
d.h. der Stromverlauf hat diesselbe Form wie der Spannungsverlauf.
-Weist u(t) Oberwellen auf, z.B. weil es ein Dreiecksignal ist, so gibt
es zu jeder n-ten Spannungsoberwelle eine n-te Stromoberwelle, die mit
dieser in Phase liegt. Und die Spannungs-Strom-Oberwellenpaare damit
ebenfalls Wirkleistung transportieren.
Den theoretisch abgefahrenen Teil mit komischer, oberwellenhaltiger
Spannungsform ignoriere man mal, nimm was praktischeres: eine rein
sinusförmige Spannung und ein komischer, oberwellenhaltiger
Stromverlauf. Kennt man z.B. von Energiesparlampen.
Da hast du den schönen Sinus in der Spannung, und eine dazu passende
Grundwelle im Strom gleicher Frequenz. Evt. gegeneinander
verschoben...die übliche Wirk- und Blindleistung aus der klassischen
Wechselstromtechnik.
Alle Oberwellen über der Grundwelle im Strom haben aber kein Pendant für
sich im Spannungsverlauf. Deren übertragene Wirkleistung ist daher
schonmal genau Null, denn ein beliebiger Strom mal gar keiner Spannung
ist null.
Wem das mit Fourier zu abstrakt ist: Im Anhang sind drei verschiedene
Sinuskurven abgebildet.
Die 1. Funktion (grün, größte Amplitude) sei die Spannung.
Die 2. Funktion (rot, mittlere Amplitude) sei die zweite Oberwelle des
Stroms.
Die 3. Funktion (lilarot, kleinste Amplitude) sei die dritte Oberwelle
des Stroms.
Die Grundwelle und alle anderen Stromoberwellen bleiben mal weg.
Wenn man sich Sinus 1 und Sinus 2 mal gegeneiander anschaut, erkennt man
klar: Eine ganze Periode des Stroms liegt in einer Halbperiode der
Spannung. Ganz am Anfang (genauer: die erste Viertelperiode der großen
grünen Sinusfunktion) wird etwas Leistung abgegeben, da Strom und
Spannung entgegengesetzte Vorzeichen haben. Aber schon in der nächsten
Viertelperiode wird genauso viel Leistung wieder aufgenommen, da der
Stromsinus mit geändertem Vorzeichen seine erste Periode beendet.
Das Leistungsintegral liefert für die erste Spannungshalbperiode also
null (und wird auch für die zweite Halbperiode Null liefern).
Eine Phasenverschiebung würde daran nichts ändern, in jedem Fall wird
das, was in der ersten Viertelperiode der Spannung hinzu- oder wegkommt
in der zweiten (und dritten/vierten) Viertelperiode wieder kompensiert
werden.
Mit der Spannung und der dritten Oberwelle (kleine Sinusfunktion) ist es
genau dasselbe Spiel. Der Unterschied bei den ungeraden Oberwellen ist
nur, daß innerhalb einer Halbperiode der Spannung eine Leistung ungleich
Null geliefert wird. Die nächste Halbperiode liefert jedoch den
passenden Gegenbetrag, sodaß über eine volle Spannungsperiode die
aufgenommene/abgegebene Leistung Null bleibt.
Wie mein Oertzen NR90-3 nicht lesen kann und sich einfach seine 3250
Watt aus jeder Schukodose über Stunden holt. Auch meine beiden Kangoo ZE
schaffen das 5 Stunden lang volle 16A aus einer Schukosteckdose zu
zerren und haben dabei erste zwei Dosen und zwei Stecker verformt.
Die Letzte Steckdose mit dreifach vergrößerten Loch habe ich nach einer
Stunde 4 A getauscht, beim angeschlossenen 30 Jahre alten Gummikabel
waren die Adern verzinnt.
Wer das gern mal richtig sehen will kann sich gern 20Stunden neben
meinen E-Expert setzten und lade ihn dabei mit 19A aus einer Schuko
Industriesteckdose ohne nennenswerte Erwärmung. Wer gern Jahrzehntealte
Dosen grillt wird das hin bekommen aber etwas besseres Material
vernünftig verbaut hat wenig Probleme.
MfG
Michael
Michael_O schrieb:> Wie mein Oertzen NR90-3 nicht lesen kann und sich einfach seine 3250> Watt aus jeder Schukodose über Stunden holt.
Darum geht es doch nicht. In diesem Thread geht es um eine theoretische
Steckdose, die mit 10A abgesichert ist. Deine ist mit 16A abgesichert.
Dass einige Minuten lang weitaus mehr gezogen werden kann, und dass das
Absicht ist, wurde auch bereits gesagt.
> 19A aus einer Schuko Industriesteckdose ohne nennenswerte Erwärmung.
Auch dies wurde schon lange vor dir geklärt.
Wühlhase (Gast) schrieb:>
Finde ich gut gemacht, eine potentiell einleuchtende Darlegung.
(Auf Verwendung graphischer Hilfsmittel kam ich leider nicht.)-:
Hi,
die Sache mit der Neutralleiterbelastung bei Dreiphasenstromnetzen mit
der dritten Harmonischen drängt sich mir hier förmlich auf.
Aber wir reden hier ja von Einphasenstrom/-spannung.
Zitat:
"...Der Gesamtoberschwingungsgehalt THD (Total Harmonic Distortion) der
Versorgungsspannung, gebildet aus allen Oberschwingungen bis zur
Ordnungszahl 40, darf einen Wert von 8 % nicht überschreiten..."
/Zitat
Quelle:
https://vds-lauth-faehmel.de/sachverstaendigen-pruefung/netzanalyse-pruefung
ciao
gustav