Gast
#7275747
Hallo Ihr Netzteil-Spezialisten, Hintergrund meines Beitrages, mittels Mikrokontroller wird die Einspeise- oder Bezugsleistung des digitalen Hausanschluss-Stromzählers abgelesen. Liegt eine Einspeisung durch die Photovoltaik-Ablage vor, wird eine Netz-Phase mittels Phasenanschnitt-Steuerung gezielt belastet und eine Heizwendel dazu genutzt, die Einspeise-Leistung auf Null zu bringen. Das funktioniert soweit sehr gut. Die Energie aus dem Phasenanschnitt-Steller soll zukünftig in einem Akkumulator gespeichert werden. Kernfrage, wie kann man die Phasenanschnitts-Energiemenge (Fläche unter der Sinuskurve) in einen Gleich-Konstantstrom zur Akkuladung umwandeln ??? Bei voller Sinuswelle sollen beispielsweise ca. 50 Volt mit maximal 20A generiert werden. Bei auf dem Scheitelpunkt angeschnittener Sinuswelle wären noch 50V bei 10 denkbar. Bei 3/4 abgeschnittener Wellen wären es ungefähr 50V bei noch 5A. Und bei "Dimmer fast aus" sind es vielleiht noch 1A. Anders gefragt: Gibt es Netzteile, die die gesamte Fläche unter der Sinuskurve nutzen, wie bezeichnet man derartige Netzteile? Ein Fernsehtechniker hat mir mal erzählt, dass alte Fernseher Ihre Leistung aus der gesamten Sinuswelle beziehen, leider kann ich ihn nicht mehr fragen wie das gemacht wird. Typische getacktete Netzteile richten die Spannung erst mal gleich. Dabei wird immer nur im Scheitelpunkt der Sinuskurve Leistung aus der Netzspannung gezogen, zum Aufladen der Eingangskondensatoren. An einer Phasenanschnittsteuerung mit z.B. nur 20%-Einstellung können diese Netzteile u.a. auch mit Weitspannungseingangsbereich logischer Weise nicht mehr richtig funktionieren. Nun habe ich schon länger nach "nicht-Gleichrichter-Netzteilen" gesucht und zur Verwunderung nichts derartiges gefunden. Vielen Dank für jeden Hinweis, Dankeschön von Emartin