Ich brauche ein Bild/Grafik für einen Encoder Eigenbau.
Wer könnte mir sowas machen, oder hat eine Idee womit man das machen kann?
Ich habe es schon mit Photoshop probiert, aber damit kann man minimal nur 1% schritte angeben. Des weiteren habe ich es mit CSS probiert, doch das ist auch nicht richtig (ungleichmässige Farbverläufe).
Eigentlich ist es nicht wirklich ein encoder, da keine codierung verwendet wird. Aber ich kann anhand der Helligkeit genau sagen wo ich bin (im jeweiligen Abschnitt).
das kannst du dir die Wertematrix doch selbst berechnen, dann kannst du die Auflösung und Abstufung selbst definieren.
F(x,y,n) = 0,5cos(2narctan(y/x))+0,5 mit x,y Achskoordinaten und n Anzahl Verläufe.
Du könntest ein kleines Programm schreiben, das das Muster als PNG mit 16-Bit-Graustufen ausgibt. Damit haben die Grauwerte eine sehr feine Abstufung von nur 15 ppm.
Aber wie geht es danach weiter? Falls du das Muster ausdrucken möchtest, wird der Druckertreiber und der Drucker selber die ganze Mühe wieder zunichte machen, da dieser keine echten Grautöne drucken kann.
Aber warum willst du überhaupt ein Graustufenmuster verwenden? Dadurch, dass das optische Abtastsystem nicht punktgenau, sondern flächig abtastet, bekommst du auch mit einem schwarzweißen Streifenmuster an den Flanken einen sich kontinuierlich ändernden Signalpegel, den du zur Ermittlung von Positionszwischenwerten nutzen kannst. Du musst dazu nur die Sender- und die Empfängerblende breit genug machen.
Wenn das ein nur Ring wäre, die Helligkeitsmodulation sinusförmig und zwei Abtaster eine viertel Periode versetzt, hätte man einen Drehencoder mit (analogem) sin/cos-Signal.
Preiswert, robust, absolute Werte mit 12bit, berührungslos. Wir kennen ja das Problem nicht genauer, aber eventuell passt es ja. Die mechanische Integration könnte halt je nach Aufbau schwierig werden, der Magnet muss zentrisch über dem IC sitzen.
Wenn das ein nur Ring wäre, die Helligkeitsmodulation sinusförmig und
zwei Abtaster eine viertel Periode versetzt, hätte man einen Drehencoder
mit (analogem) sin/cos-Signal.
Das war auch so der Plan. Aber ich überlege gerade, wie es mit dem Timing wird, wenn der ADC noch rödeln muss.
Preiswert, robust, absolute Werte mit 12bit, berührungslos. Wir kennen
ja das Problem nicht genauer, aber eventuell passt es ja. Die
mechanische Integration könnte halt je nach Aufbau schwierig werden, der
Magnet muss zentrisch über dem IC sitzen.
Das wär auch eine interessante Lösung. Leider kann ich diese nicht implementieren.
Wenn das ein nur Ring wäre, die Helligkeitsmodulation sinusförmig und
zwei Abtaster eine viertel Periode versetzt, hätte man einen Drehencoder
mit (analogem) sin/cos-Signal.
Wird so etwas in der Industrie verwendet?
Ich kann mir vorstellen, dass das etwas störanfällig ist.
Aber ich kann anhand der Helligkeit genau sagen wo ich
bin
Ahso, du brauchst tatsächlich die Graustufen. Das habe ich wohl am Anfang missverstanden.
Aber wenn du tatsächlich eine Grafik mit 32-Bit Graustufen ( so viel bietet GIMP an) hinbekommst zweifle ich wie Yalu stark daran dass du diese auch auf Papier bringst.
Und dann muss der Grauwert erst wieder über einen optischen Sensor und ADC eingelesen werden. Mein Gefühl saht mir dass da am Ende auch nur realistisch 100 Zwischenstufen rauskommen werden.
Aber ich kann anhand der Helligkeit genau sagen wo ich bin
Mir fallen bei optischen Bauteilen auf Anhieb einige Effekte ein, die das schöne, einfache Gedankenmodell der analogen stufenlosen Abtastung schnell unheimlich komplex werden lassen. Unterschiedlich schnelle Alterung der beiden Kanäle und Verschmutzung sind die naheliegendsten.
Die haben "einfach" viel technisches KnowHow und viele Ingenieursmannjahre Erfahrung und können dann solche feinmechanischen Wunderwerke bauen, wie sie dort beschrieben sind:
Und mit solchen Schlitzscheiben erreichen sie dann Auflösungen bis zu 20k Schritten pro Umdrehung, die entweder als Quadraturpulse ausgegeben oder in absolute sin/cos-Signale umgewandelt werden.
Wenn das ein nur Ring wäre, die Helligkeitsmodulation sinusförmig und
zwei Abtaster eine viertel Periode versetzt, hätte man einen Drehencoder
mit (analogem) sin/cos-Signal.
Wird so etwas in der Industrie verwendet?
Ich kann mir vorstellen, dass das etwas störanfällig ist.
Klar wird sowas in der Industrie verwendet!
Optische Inkrementalencoder der Etablierten Hersteller arbeiten meist genau so.
Das ist extrem störunanfällig und die Präzision ist so hoch, daß die Auflösung von z.B. 4000 sin/cos Verläufe pro Umdrehung so eines Encoders nach Abtastung mit ADCs noch in einem FPGA um einen Faktor von z.B 500. hochinterpolierbar ist. Der Interpolator liefert dann ein digitales Quadratursignal wie aus einem digitalen Quadratur-Encoder mit der 500-fachen Auflösung (im Beispiel hier 2 Mio Striche/Umdrehung).
Das FPGA wird wegen der hohen Geschwindigkeit benötigt, schon bei sehr gemächlicher Drehzahl kommen hohe Frequenzen heraus...
Bei sehr langsamen Drehzahlen (z.B im einstelligen U/min Bereich) oder geringerer Auflösung kann das auch ein μC in Software.
So ein Interpolator erfordert allerdings einigen Aufwand, z.B. eine (selbstlernende) positionsabhängige Offset- und Amplitudenkorrektur, damit die interpolierte Auflösung konsistent ist.
Ich würde daher bei geringerer Auflösung als etwa 1000 Striche pro Umdrehung immer einen rein digitalen Encoder bevorzugen.
Die Quadraturauswertung erfolgt im Encoder ab einer bestimmten Strichzahl wegen der dann nicht mehr sinnvoll realisierbaren geringen Abmessungen der Sensoren mit einem Hilfsgitter mit der (n-1)/n -fachen Strichweite der Codescheibe, woraus sich dann ein Aliasmuster mit der n-fachen Breite ergibt, welches leicht zu erfassen ist.
Encoder mit Sin/Cos-Ausgängen gibt es schon lange. Allerdings arbeiten
sie m.W. nicht mit Graustufen, sondern mit ganz normalen Strichscheiben,
wie sie auch bei Encodern mit digitalen Ausgängen verwendet werden. Für
die Generierung des Sin/Cos-Signals wird der "Weichzeichnereffekt"
genutzt, der dadurch entsteht, dass der abtastende Lichtstrahl nur
endlich stark fokussiert wird, so wie ich das schon oben versucht habe
zu erläutern:
Dadurch, dass das optische Abtastsystem nicht punktgenau, sondern
flächig abtastet, bekommst du auch mit einem schwarzweißen
Streifenmuster an den Flanken einen sich kontinuierlich ändernden
Signalpegel, den du zur Ermittlung von Positionszwischenwerten nutzen
kannst. Du musst dazu nur die Sender- und die Empfängerblende breit
genug machen.
Man muss sich natürlich darüber im Klaren sein, dass damit zwar die
Auflösung fast beliebig verbessert werden kann, der Erhöhung der
Genauigkeit sind aber durch Herstellungstoleranzen, Nichtlinearitäten
usw. Grenzen gesetzt.
Aber ich kann anhand der Helligkeit genau sagen wo ich bin
Mir fallen bei optischen Bauteilen auf Anhieb einige Effekte ein, die
das schöne, einfache Gedankenmodell der analogen stufenlosen Abtastung
schnell unheimlich komplex werden lassen. Unterschiedlich schnelle
Alterung der beiden Kanäle und Verschmutzung sind die naheliegendsten.
Beides lässt sich erfassen und kompensieren, während der Encoder bewegt
wird.
Aber wenn du tatsächlich eine Grafik mit 32-Bit Graustufen ( so viel
bietet GIMP an) hinbekommst zweifle ich wie Yalu stark daran dass du
diese auch auf Papier bringst.
Papier ist keine Option. Kann leicht verfärben, und saugt alles möglich an betriebsstoffen auf.
Mein Gefühl saht mir dass da am Ende auch nur
realistisch 100 Zwischenstufen rauskommen werden.
Das wären 0,6 Elektrische Rotation. Mehr als genug würde ich sagen.
Mir fallen bei optischen Bauteilen auf Anhieb einige Effekte ein, die
das schöne, einfache Gedankenmodell der analogen stufenlosen Abtastung
schnell unheimlich komplex werden lassen. Unterschiedlich schnelle
Alterung der beiden Kanäle und Verschmutzung sind die naheliegendsten.
wird der Druckertreiber und der Drucker selber die ganze Mühe wieder
zunichte machen, da dieser keine echten Grautöne drucken kann.
Ich brauch keine echten Grautöne.
Was dann? Geditherte Grautöne? Dann hängt der Erfolg des Ganzen aber
stark vom Dithering-Algorithmus im Druckertreiber bzw. Drucker und vom
Durchmesser eines einzelnen, ausgedruckten Pixels ab, der bei den
meisten Druckern größer ist als es dem Rastermaß entspricht.
Yalu X. schrieb:
bekommst du auch mit einem schwarzweißen Streifenmuster an den
Flanken einen sich kontinuierlich ändernden Signalpegel,
Aber mit meinem Kontinuierlichen Verlauf brauche ich keine Blende.
Irgendwie musst du ja den Erfassungsbereich des Sensors begrenzen.
Natürlich kannst du auf die Blende verzichten und den Bereich
stattdessen durch den Öffnungswinkel von Sender und Empfänger begrenzen
lassen. Diese Begrenzung ist dann aber nicht so sauber definiert wie mit
einer Blende und verringert damit die Genauigkeit der ermittelten
Winkelposition. Wenn dir die Genauigkeit nicht so wichtig ist, kannst du
die Blende auch bei der von mir vorgeschlagenen digitalen Strichscheibe
(mit analoger Abtastung) weglassen, solange die Strichbreite ungefähr
dem Erfassungsbereich entspricht.
Welche Genauigkeit und Auflösung strebst du überhaupt an? Das Muster in
einem Eröffnungsbeitrag hat 21 Perioden, und Graustufen von 1% waren dir
zu grob. Also erhoffst du dir wohl eine Auflösung von deutlich mehr als
21·100=2100 Winkelschritten pro Umdrehung, was schon recht sportlich
ist, vor allem dann, wenn auch die Genauigkeit in dieser Größenordnung
liegen soll.
Ich würde ein einfaches Strichmuster in der maximalen Auflösung, die der
Drucker hergibt, nehmen und dieses ganz klassisch rein digital abtasten.
Damit wird vermutlich nicht nur die Auflösung, sondern vor allem auch
die Genauigkeit deutlich besser sein als mit den Graustufen.
Trotzdem habe ich mal spaßeshalber meinen Vorschlag von oben umgesetzt
und ein Muster mit 21 Sinusperioden und 16-Bit-Graustufen generiert (s.
Anhang).
So über die einzelnen Pixel mache ich mir keine Gedanken, da diese für den Sensor uninteressant sind. Der ist ja eigentlich ziemlich farbenblind und sieht glaube auch nicht so gut ;-)
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich genau die Aufteilung mache. Es könnte auch weniger Teilung werden.
Ich habe auch einen Denkfehler gehabt, in dem nämlich eine Sinusfunktion nicht so ganz Linear ist...
Deine Grafik sieht viel besser aus als meine.
Kannst du mir die mal mit einem Dreieckverlauf generieren in 21, 14 und 7 Perioden? Und bitte bis zur Mitte?
Wär echt nett ;-)
Hast du das Video vom Linearservo gesehen? Der hat ganz gut funktioniert.
So über die einzelnen Pixel mache ich mir keine Gedanken, da diese für
den Sensor uninteressant sind. Der ist ja eigentlich ziemlich
farbenblind und sieht glaube auch nicht so gut ;-)
Ist die reale Pixelgröße größer als das Rastermaß, wird auch ein dunkles
Grau als schwarz dargestellt, so dass der Sensor nicht zwischen den
beiden unterscheiden kann. Auch für andere Grauwerte entstehen dadurch
Nichtlinearitäten, die zudem von dem verwendeten Dithering-Verfahren
abhängen.
Deine Grafik sieht viel besser aus als meine.
Wie erkennst du das? In der PNG-Grafik sind zwar die Grauwerte um den
Faktor 256 höher aufgelöst, da aber ein gewöhnlicher Bildschirm aber nur
8 Bit Grauwertauflösung hat, kann er diese Verbesserung gar nicht
wiedergeben. Wenn man überhaupt einen Unterschied erkennt, liegt das an
der verlustbehafteten Komprimierung deines JPEG-Bilds.
Kannst du mir die mal mit einem Dreieckverlauf generieren in 21, 14 und
7 Perioden? Und bitte bis zur Mitte?
Wär echt nett ;-)
Weil du's bist :)
Den Python-Code zur Generierung habe ich ebenfalls angehängt.
Hast du das Video vom Linearservo gesehen? Der hat ganz gut
funktioniert.
Ja, darin kann aber nicht erkennen, wie genau die Positionserfassung
ist. Wenn du den Graustufenverlauf nach Gefühl mit einem Bleistift
aufgemalt hättest, hätte das bei flüchtigem Betrachtung sicher einen
ähnlich guten Eindruck gemacht.
Du solltest für verschiedene Positionen mit einer Schieblehre o.ä. den
realen Verfahrweg messen und das Ergebnis mit dem jeweils vorgegebenen
Sollwert vergleichen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Genauigkeit
nicht besser als 1mm ist. Für diese Genauigkeit braucht es auch keine
Grauwertauflösung von besser als 1%, geschweige denn von mehr als 8 Bit.
Interessant:
Ich sehe bei den generierten Verlauf (lolline.jpg), auf einem Bildschirm
eine "linie", aber auf den anderen nicht.
Fehler in Hardware, Software oder Bedienung. Dein erstes Bild am Anfang
des Threads hat auch schon solche komischen Linien. Ich dachte, das
seien Hilfslinien, die du bei der Erstellung mit Photoshop absichtlich
eingezeichnet hast.
Ich dachte, das
seien Hilfslinien, die du bei der Erstellung mit Photoshop absichtlich
eingezeichnet hast.
Ja das ist richtig. Die im ersten Beitrag zeigen Unsymetrische verteilungen auf. Weiter unten sieht man, dass es einen Sprung gibts im Verlauf.
Mein Text hätte lauten müssen:
"Ich sehe bei den generierten Verlauf (lolline.jpg), auf einem Bildschirm
einen Sprung im Verlauf (grüne Linie), aber auf den anderen Bildschirm nicht."
Lass dich nicht durch die englischen Symbolnamen und Kommentare verwirren. Das Englisch habe ich mir irgendwann mal angewöhnt, weil die von mir entwickelte Software oft von Leuten verwendet oder weiterentwickelt wird, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind.
Kannst du mir noch auf die Sprünge helfen, was die "2*" und 0.5 (Zeile 9
u. 16) für einen Hintergrund haben?
Die Waveform-Funktionen bekommen in mapping() Argumente von 0 (Anfang
der Periode) bis 1 (Ende der Periode) übergeben. Als Funktionswert ein
Wert von 0 bis 1 erwartet, der in mappings mit 0xffff multipliziert
wird, um damit den vollen Wertebereich der 16-Bit-Graustufen
auszuschöpfen.
Die Dreiecksfunktion ist somit durch die Punkte (0,0), (½,1) und (1,0)
definiert, dazwischen wird linear interpoliert:
1
(½,1)
2
⬤
3
/ \
4
/ \
5
/ \
6
/ \
7
/ \
8
/ \
9
⬤ ⬤
10
(0,0) (1,0)
Damit füllt sie sowohl in x- als auch in y-Richtung den Wertebereich von
0 bis 1 vollständig aus. Die verwendete Funktionsgleichung dafür lautet
Ich werde das dann mal auf einer ausgedienten Festplatte probieren.
Ich würde schätzen, dass ich auf eine Genauigkeit von knapp unter 1° komme, auf einem Durchmesser von 35mm. Was schätzt du? Gedruckt wird es mit einem Stylus D78. Und den Sensor werde ich mir irgendwie zusammenbasteln vorerst.
So... erste Tests beendet. Ich muss sagen ich habe mit ziemlich verschätzt mit der Auflösung.
Es gab einige Dinge und Erkenntnisse:
Mein Drucker ist kagge
Farben gemischt hat er gleichmäßiger gedrückt, aber der Verlauf ist dann nicht dreiecksförmig. Der dunkle Bereich ist breit aber hat kaum einen Verlauf (grüne Striche in "Bunt taugt *.jpg) im Vergleich zu schwarz (unten - rote Striche).
Mit der LED auf dem Board funktioniert es sehr schlecht. Ich vermute hier starke Reflektionen von der Papieroberfläche.
Wenn man die Scheibe auch nur leicht gedrückt hat, ohne diese zu drehen, dann gab es starke schwankungen im Signal.
Ein Licht von nahezu 90° hat erstaunlich signifikant bessere Ergebnisse erziehlt. Im Bild "Licht ist alles.jpg" sieht man am Anfang das Signal von der LED auf der Platine, und danach mit dem Licht von der Seite.
Die Auflösung ist EPIC: ca. 90 Schritte pro Grad. Das aber bisher nur in begrenzten Bereichen (siehe "epic resolution.jpg"). Hier brauche ich nur einen Drucker,
der das auf die Reihe bekommt. Bzw. muss man evtl. noch was an den Verlaufsmuster anpassen. Auch ein guter Druck von einem anderen Drucker hat im schwarzen und weißen Bereich eher einen Sinusfärmigen Verlauf.
Ich frage mich nun, wie ich am besten vorgehe, um das ganze Minutengenau zu drehen, damit ich die Genauigkeit testen bzw. verbessern kann.
Ich frage mich nun, wie ich am besten vorgehe, um das ganze Minutengenau
zu drehen, damit ich die Genauigkeit testen bzw. verbessern kann.
Du musst es nicht minutengenau drehen, sondern wie gesagt lediglich die eingestellte Drehung minutengenau auswerten können.
Also brauchst du zum Ausmessen einfach nur einen Drehgeber bzw. Resolver, der die eingestellte Position hinreichend genau und reproduzierbar erfassen kann. die gibts an jeder Ecke. Die kosten halt ihr Geld.
Ein Licht von nahezu 90° hat erstaunlich signifikant bessere Ergebnisse
erziehlt. Im Bild "Licht ist alles.jpg" sieht man am Anfang das Signal
von der LED auf der Platine, und danach mit dem Licht von der Seite.
Dann probiers doch mal mit Licht durch das Papier. Nicht ganz zufällig machen das die handelsüblichen Encoder ja ebenfalls auf diese Art. Nur eben mit mechnisch bearbeiteten Geberscheiben. Ätzen ist halt vermutlich einfach zuverlässiger und langzeitstabiler als Drucken.
Du musst es nicht minutengenau drehen, sondern wie gesagt lediglich die
eingestellte Drehung minutengenau auswerten können.
Ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich meinte eigentich, dass ich es nur um ein paar Minuten pro Sekunde drehen lassen will. Dann sehe ich wie die Flanken aussehen und kann auch Messungen vornehmen.
Durch das Papier leuchten habe ich schonmal gemacht (siehe oben das Video vom "Linearservo"). Nur hier ist das keine Option. Ich kann weder durchleuchten, noch einen Drehgeber auf die Achse stecken.
o ein Interpolator erfordert allerdings einigen Aufwand, z.B. eine
(selbstlernende) positionsabhängige Offset- und Amplitudenkorrektur,
damit die interpolierte Auflösung konsistent ist.
Auf so etwas wollte ich hinaus. Die analogen Printstufen sind ja kaum sinnvoll zu reproduzieren, kann ich mir denken. Ja ist jeder Dekoder in der Produktion anders. Bzw es braucht einen aufwändigen Prozess.
Encoder mit Sin/Cos-Ausgängen gibt es schon lange. Allerdings arbeiten
sie m.W. nicht mit Graustufen, sondern mit ganz normalen Strichscheiben,
Ja klar, die benutzen wir auch. Ich habe nur keine Erfahrung mit den o.g. gedruckten Sinusfunktionen.
Für die Generierung des Sin/Cos-Signals wird der "Weichzeichnereffekt"
genutzt, der dadurch entsteht, dass der abtastende Lichtstrahl nur
endlich stark fokussiert wird,
Wir benutzen klassische Encoder-Scheiben, bestimmen die Position mit allerlei Fehlerkorrekturen aufs Mü genau und geben dann einen Sin-Cos aus, wo benötigt. Die meisten Anwendungen brauchen aber einen digitalen Ausgang, weil der am Ende in die Regelung geht.
Die digitalen Encoderscheiben sind einfach besser interpretierbar und lassen sich nicht von Alterung der Laser-LEDs oder der Scheibe beeindrucken.
Ich meinte eigentich, dass ich es nur um ein paar Minuten pro Sekunde
drehen lassen will.
Dann sehe ich wie die Flanken aussehen und kann auch Messungen vornehmen.
Ja, siehst du, das meinte ich: wie willst du garantieren, dass der "DRehmechnismus" nicht unrund läuft? Fazit: du musst gleichjzeitig und parallel dazu den Rundlauf messen.
Dann sehe ich wie die Flanken aussehen und kann auch Messungen vornehmen.
Mir kommt da in den Sinn, dass der, der nur (s)einen Hammer kennt, damit letztlich auch die Schraube ins Holz drischt.
Wenn du einen entsprechend genauen fertigen Drehgeber nimmst, der bei jeder Winkelsekunde (oder noch feiner) einen Impuls ausgibt, mit dem du dann deinen ADC triggerst und dessen Wandlungswert in eine Datei schreibst, dann kannst du hinterher eine Kurve darstellen, die völlig unabhängig von jeder Geschwindigkeitsschwankung ist. Du darfst die Scheibe nur nicht so schnell drehen, dass der ADC nicht mehr hinterher kommt.
wie willst du garantieren, dass der
"DRehmechnismus" nicht unrund läuft?
Mir kam die Idee, dass ich das mit einem Luftstrom machen könnte. Kann man fein einstellen, und selbst ein pulsierender Luftstrom - oder wenn es ein Übergang zwischen luftschaufeln gibt - würde die Trägheit der Scheibe glätten.
Wer könnte mir sowas machen, oder hat eine Idee womit man das machen
kann?
Mit Photoshop im HDR-Modus, einem guten Drucker eines Printservices einer Druckerei mit Übergabe als 16 Bit TIFF.
Die Vorlage ist eher weniger anspruchsvoll. Dein Problem ist der Ausdruck. Mit eigenem Drucker hast du ein Offset-Problem mit doppelten Sinn. Der Sinus wird nicht perfekt um die Nullinie liegen und das Schwarzweiss wird für manche Graustufen gedithert. Das sollte also perfekt gedruckt werden und gezielt genutzt werden, also ein Schwarz-Weissmuster verwenden, welches durch die optische Unschärfe als Graustufe abgebildet wird.
Da muss man sich aber fragen, wie hoch die Auflösung werden kann und wieviele LEDs denn beteiligt sein sollen. Durch die Ungenauigkeiten wird man keine absoluten Werte verarbeiten können, sondern einen Sinus hinein modulieren. Das erfordert aber einige Punkte. Wenn man die LEDs so anordnet, dass mit 4 Punkten ein kompletter Sinus mit je 90° eingeschlossen wird, lässt sich der DC Anteil weginterpretieren. Nach Abzug des Offsets, einen Sinus-Fit anlegen.
Mittels Polynomischer Regression habe ich nun das signal mehr oder weniger gut in ein dreiecksignal umgewandelt, das direkt proportional zum Drehwinkel ist. Das Problem ist, dass der Druck zwar Linear in Graustufen umgewandelt ist, aber der Drucker das nicht linear hinbekommt bzw. die Diode am Ende das nicht linear weiter gibt. Auch das Papier ist keine perfekt gleichmäßig weiße Fläche. So dass es Abweichungen zwischen den Einzelnen Verläufen gibt (Punkt C).
Die Kurven zeigen einen Sensor, wobei die Werte bei den Extremwerten (Punkt B) nicht verwendet werden können. Hier muss noch ein zweiter Sensor verwendet werden, der 180° phasenversetzt ist.
Es wurde ja vorgeschlagen, den Sensor mit Balken zu machen. Da es aber auf reflektion beruht, und sehr wenig platz ist, ist das ganze nur mit erheblichen Resource zu bewerkstelligen.
Der Druck ist nach großes Problem (siehe den Druckbogen, der im Video darunter liegt). Ein weiteres Problem ist auch, den Druck auf der Achse konzentrisch zu befestigen, ebenso wie die Streifenblende. Hier geht es um Zehntel. Das Muster sollte im Video so aussehen wie im Ursprungspost.
Es wird wohl darauf hinauslaufen, die Auflösung zu verringern, oder meine ursprünglich angedachte Methode weiter zu entwickeln.
Ja, das ist aber auch genau das Problem was ich versucht habe zu erklären.
Ich habe jetzt etwas herausgefunden!
Wenn man die Balken auf einem Spiegelnden untergrund druckt, braucht man keine Strichblende. Die Auflösung ist das zwar noch nicht so wie ich es gern hätte, aber das ist wieder ein Schritt in die richtige Richtung.