Matthias S. schrieb:
EMS war ein krampfiges Einblenden von Speicherkacheln in den
unteren 1MB Adressraum des PC/XT.
"Unterer" ist gut, der hatte keinen anderen. Mit nur 20 Adressleitungen war bei 1 MiB das Ende der Fahnenstange erreicht.
EMS war /Hardware/ in Form von Speichererweiterungskarten, die jeweils vier 16-kiB-Schnipselchen in einem Bereich innerhalb der oberen 384 kiB des Adressraumes einblenden konnten, dort, wo sich auch das BIOS und Erweiterungs-ROMs von Steckkarten wie z.B. Festplattencontrollern tummelten.
Siehe auch https://en.wikipedia.org/wiki/Expanded_memory
Schon mit 286ern (IBM AT, ab 1984) war EMS überflüssig, denn 286er konnten 16 MiB Speicher adressieren, nur nicht im "Real Mode".
Dafür aber wurde XMS eingeführt, siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Extended_memory#eXtended_Memory_Specification_(XMS)
PCs wurden letztlich erst mit dem linearen 32-Bit-Adressmodell benutzbar, das ab i386 möglich war. Davor waren PCs ekliges Zeug.