Hallo,
ich habe ein paar allgemeine Fragen bzgl. einem Problem das ich beim Einstrahlen in eine Leiterkarte sehe.
Jedes mal bei ca. 230MHz fällt das Gerät aus. Die eingestrahlte Feldstärke liegt dabei bei ca. 10V/m bis 15V/m. Der Fehler deutet darauf hin, dass eine Leitung dafür verantwortlich ist, die eine Länge von etwa 22,5cm hat.
Nun frage ich mich, wie das zu der obigen Frequenz passt. Rechne ich mit der Lichtgeschwindigkeit in Luft, dann gehört die Frequenz von 230MHz zu einer Wellenlänge von ca. 1,30m und Lambda-Viertel wären 32cm was schonmal nach Lehrbuch nicht passen würde, um einen Resonanzfall zu vermuten.
Wenn ich aber davon ausgehe, dass die Signale auf den Leitungen nur mit 2/3 Lichtgeschwindigkeit unterwegs sind (200.000km/s), dann lande ich bei einer Wellenlänge von 0,86m und hätte bei ungefähr 21cm tatsächlich einen perfekten Lambda-Viertel-Empfänger. Jetzt frage ich mich aber, ob das tatsächlich zulässig ist, diese Antennenverkürzung rein zu rechnen um dieses Phänomen zu verstehen...
Bevor ich weitere Fragen stelle, darf man das so vereinfacht betrachten?