ich möchte für mein Heizschwert eine Steuerung mit Arduino Schnittstelle bauen. Soweit ich informiert bin, ist das Heizschwert eine ohmische Last mit nur geringem kapazitiven/induktiven Anteil. Also kommt eine einfache Phasenschnittsteuerung mit Thyristor und Moc3021 (o.ä.) und Schaltung im Nulldurchgang in Frage.
Könnte man nicht -bei einem trägen Verbraucher (Heizschwert)- ganze (Halb-)Wellen auslassen und so die Energie über die Zeit regeln?
Bsp: jede zweite Halbwelle auslassen = 50% etc....
Könnte man nicht -bei einem trägen Verbraucher (Heizschwert)- ganze
(Halb-)Wellen auslassen und so die Energie über die Zeit regeln?
Nennt sich Wellenpaketsteuerung und ist gebräuchlich für deine Anwendung. Lass ruhig immer ganze Wellenpakete durch, also positive und negative Halbwelle.
MOC3021 ist nicht ausreichend für 230V~
Mit eingebauten Nulldurchgangsdetektor gibts den MOC3081/3083. Wenn du den Nulldurchgang selber machen willst - MOC3071/3073
Heizschwert? Neudeutsch für Heizstab?
Ja, wird wohl um "verschenkte" Einspeisevergütung gehen. Ehrlich gesagt: manchmal ist verschenken einfach die beste Alternative.
Heizschwert? Neudeutsch für Heizstab?
Ja, wird wohl um "verschenkte" Einspeisevergütung gehen. Ehrlich gesagt:
manchmal ist verschenken einfach die beste Alternative.
Vorstufe vom Heiz-Säbelzahn.
Letzterer zeichnet sich durch eine höhere Feinfühligkeit und Regelvermögen aus.
Ne, aber sinnlos. Ob Paket, Phasenanschnitt oder -abschnitt. Funktioniert nur mit Zwischenspeicherung (Akku, ausreichend C)
Statt sich das anzutun sollte man gleich über eine Brauchwasserwärmepumpe nachdenken.
Oder eben schmerzlos verschenken :-)
Das können wir gar nicht wissen. Immerhin fragt der TE nur, wie man am besten ein Heizschwert steuert. Daraus einen Rattenschwanz an Vermutungen zu generieren, ist hier zwar üblich, aber führt zu nichts.
Also die übliche Problemstellung: Heizwiderstand steuern.
Das geht seit Jahrzehnten durch wechselndes Ein- und Ausschalten. Sogar ohne Elektronik, z.B. per Synchronmotor im Taktschalter des Mikrowellenofens oder per Bimetall hinter dem Drehknopf am Küchenherd.
Nein, steht nirgends, denn das ein Heizdings wohl heizt ist verständlich, aber es kommt nicht nur auf technische Möglichkeiten und Leistung und Spannungsquelle an sondern auch gesetzliche Vorgaben und die kann man daraus nicht ableiten.
Ehrlich gesagt: manchmal ist verschenken einfach die beste Alternative.
der verschenkte Strom geht dann ins Ausland und die wollen dann noch Geld für die Abnahme, muss also auch wieder bezahlt werden und das wir auf dann auf alle umgelegt. Deswegen verbrät man den Strom lieber selber wenn man ihn nicht speichern kann als ihn "teuer" zu verschenken.
Wenn du dir einen 3 phasigen Heizstab holst hast du auch ein paar Möglichkeiten der Leistungsanpassung z.B. jede Phase einzeln schalten = 33,33... 66,66... 100%.
Oder einzelne Heizwendeln in Reihe schalten = 33,3... 16,6.. 11,1...%
und dann noch so Kombinationen wie 2 in Reihe plus eine parallel = 50%.
Moc3021 ist nur für 400V Spitze vorgesehen. Das ist für hiesige 230VAC
Netzspannung zu knapp. Die sind für 120V-Netze gedacht.
Damit ist auch klar, warum im Datenblatt des MOC3021 steht: "Interfacing Microprocessors to 115 Vac Peripherals", aber beim MOC3071 "Interfacing Microprocessors to 240 VAC Peripherals" ;-)
Wenn du dir einen 3 phasigen Heizstab holst hast du auch ein paar
Möglichkeiten der Leistungsanpassung z.B. jede Phase einzeln schalten =
33,33... 66,66... 100%.
Oder einzelne Heizwendeln in Reihe schalten = 33,3... 16,6.. 11,1...%
und dann noch so Kombinationen wie 2 in Reihe plus eine parallel = 50%.
so habe ich auch gedacht, mir einen 3phasigen Heizstab eingebaut, 2 Stäbe in Reihe, somit kann er 1 ; 2 oder 3 kW
Ich miss aus der bisherigen Beobachtung sagen: einfach einer mit nur 1kW hätte auch gereicht
Warum?
Wurzel(2)*230V ist doch nur 325V, selbst bei +10% sind das 360V. Das ist
doch kleiner als 400V.
Netztransienten!
Vom Preis her ist es ziemlich egal, mitunter ist der MOC3083 billiger als ein MOC3043 zu bekommen. Auch bei anderen Bauteilen haben die Preise keinen Bezug zur Spannungsfestigkeit, bei der mehr niemals schadet.
Wer nach " Wolfgang M. (wolfgam)" sucht, stellt fest, dass der sich nicht mehr meldet. Also mal wieder erfolgreich vertrollt !
Netztransienten dürfen auch mal auf 2500V oder gar 4500V gehen. Daher baut man bei empfindlicher Elektronik VDR Überspannungsschutz ein. Und so ein 300V~ VDR begrenzt auf 775V. Daher überlebt hinter ihm ein 800V OptoTriac und ein 600V OptoTriac stirbt vielleicht, ein 400V stirbt bestimmt.
Wenn du natürlich eine gefilterte saubere 230V~ Sinusspannung im Laborbetrieb hast ohne Verbindung zum echten Stromnetz und ohne jede Chance einer induzierten Uberspannung reicht auch der 3021.
In den 90er Jahren war ich als Servicetechniker für einen Hersteller von Fotokopierer tätig. Ich musste in diesen Geräten jede Woche MOC302x und 400 Volt Thyristoren in den Dimmer-Schaltungen austauschen. Wenn möglich, habe ich 800V Typen verwendet, und notfalls 600V. Soweit ich mich erinnere, musste ich keine Platine ein zweites mal reparieren.
Also: 400V ist definitiv zu wenig. 600V genügt offenbar meistens.