Heizschwert - Phasenschnittsteuerung oder einfach ganze (Halb-)Wellen auslassen

OP #7962562
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Hallo,

ich möchte für mein Heizschwert eine Steuerung mit Arduino Schnittstelle bauen. Soweit ich informiert bin, ist das Heizschwert eine ohmische Last mit nur geringem kapazitiven/induktiven Anteil. Also kommt eine einfache Phasenschnittsteuerung mit Thyristor und Moc3021 (o.ä.) und Schaltung im Nulldurchgang in Frage.

Könnte man nicht -bei einem trägen Verbraucher (Heizschwert)- ganze (Halb-)Wellen auslassen und so die Energie über die Zeit regeln? Bsp: jede zweite Halbwelle auslassen = 50% etc....

Gruß Wolfgam

(Firma: matzetronics) #7962578
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Wolfgang M. schrieb:

Könnte man nicht -bei einem trägen Verbraucher (Heizschwert)- ganze (Halb-)Wellen auslassen und so die Energie über die Zeit regeln?

Nennt sich Wellenpaketsteuerung und ist gebräuchlich für deine Anwendung. Lass ruhig immer ganze Wellenpakete durch, also positive und negative Halbwelle. MOC3021 ist nicht ausreichend für 230V~ Mit eingebauten Nulldurchgangsdetektor gibts den MOC3081/3083. Wenn du den Nulldurchgang selber machen willst - MOC3071/3073

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#7962789
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Matthias S. schrieb:

Immerhin fragt der TE nur, wie man am besten ein Heizschwert steuert. Daraus einen Rattenschwanz an Vermutungen zu generieren

Man könnte also mal fragen, was seiner Meinung nach ein Heizschwert denn überhaupt sein soll.

https://www.gastro-meurer.de/blu---box-Heizschwert.html

und hier eine Totgeburt vor 12 Jahren https://www.energie-experten.org/news/intelligentes-heizschwert-koennte-200-euro-heizkosten-sparen

Matthias S. schrieb:

gebräuchlich für deine Anwendung

Woher kennst du seine Anwendung ? Die hat er bisher tunlichst verschwiegen zu nennen.

#7963939
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H.Joachim S. schrieb:

Ehrlich gesagt: manchmal ist verschenken einfach die beste Alternative.

der verschenkte Strom geht dann ins Ausland und die wollen dann noch Geld für die Abnahme, muss also auch wieder bezahlt werden und das wir auf dann auf alle umgelegt. Deswegen verbrät man den Strom lieber selber wenn man ihn nicht speichern kann als ihn "teuer" zu verschenken.

Wenn du dir einen 3 phasigen Heizstab holst hast du auch ein paar Möglichkeiten der Leistungsanpassung z.B. jede Phase einzeln schalten = 33,33... 66,66... 100%. Oder einzelne Heizwendeln in Reihe schalten = 33,3... 16,6.. 11,1...% und dann noch so Kombinationen wie 2 in Reihe plus eine parallel = 50%.

#7963988
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Thomas schrieb:

Wenn du dir einen 3 phasigen Heizstab holst hast du auch ein paar Möglichkeiten der Leistungsanpassung z.B. jede Phase einzeln schalten = 33,33... 66,66... 100%. Oder einzelne Heizwendeln in Reihe schalten = 33,3... 16,6.. 11,1...% und dann noch so Kombinationen wie 2 in Reihe plus eine parallel = 50%.

so habe ich auch gedacht, mir einen 3phasigen Heizstab eingebaut, 2 Stäbe in Reihe, somit kann er 1 ; 2 oder 3 kW

Ich miss aus der bisherigen Beobachtung sagen: einfach einer mit nur 1kW hätte auch gereicht

#7964007
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H. H. schrieb:

Warum? Wurzel(2)*230V ist doch nur 325V, selbst bei +10% sind das 360V. Das ist doch kleiner als 400V.

Netztransienten!

Vom Preis her ist es ziemlich egal, mitunter ist der MOC3083 billiger als ein MOC3043 zu bekommen. Auch bei anderen Bauteilen haben die Preise keinen Bezug zur Spannungsfestigkeit, bei der mehr niemals schadet.

Wer nach " Wolfgang M. (wolfgam)" sucht, stellt fest, dass der sich nicht mehr meldet. Also mal wieder erfolgreich vertrollt !

#7964097
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Ralf X. schrieb:

Denk nochmal über den Unsinn nach.

Hier wird weder vom TO noch von den Antwortenden überhaupt nachgedacht.

Die siehst die Ahnungslosigkeit:

Hardy F. schrieb:

Warum

Hardy F. schrieb:

Und da helfen jetzt die 200V mehr?

Netztransienten dürfen auch mal auf 2500V oder gar 4500V gehen. Daher baut man bei empfindlicher Elektronik VDR Überspannungsschutz ein. Und so ein 300V~ VDR begrenzt auf 775V. Daher überlebt hinter ihm ein 800V OptoTriac und ein 600V OptoTriac stirbt vielleicht, ein 400V stirbt bestimmt.

https://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.25

Wenn du natürlich eine gefilterte saubere 230V~ Sinusspannung im Laborbetrieb hast ohne Verbindung zum echten Stromnetz und ohne jede Chance einer induzierten Uberspannung reicht auch der 3021.

: Bearbeitet durch User
#7964340
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Hardy F. schrieb:

Und da helfen jetzt die 200V mehr?

Ja definitiv.

In den 90er Jahren war ich als Servicetechniker für einen Hersteller von Fotokopierer tätig. Ich musste in diesen Geräten jede Woche MOC302x und 400 Volt Thyristoren in den Dimmer-Schaltungen austauschen. Wenn möglich, habe ich 800V Typen verwendet, und notfalls 600V. Soweit ich mich erinnere, musste ich keine Platine ein zweites mal reparieren.

Also: 400V ist definitiv zu wenig. 600V genügt offenbar meistens.

: Bearbeitet durch User

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