Vor der Halbleiterzeit wurden "Dimmer" häufig mit Transduktoren aufgebaut. Natürlich sind die groß und schwer aber dafür extrem robust. Ich erinnere noch einen Bauvorschlag für ein Labornetzgerät aus der Funkschau (?) bei dem die Primärspannung mit Transduktor so geregelt wurde daß die Verlustleistung im sekundären Längsregler möglichst gering blieb.
Und das Thema "Heizstab regeln" ist ja nun hundertmal durchgekaut; genau dafür wäre doch ein Transduktor gut zu gebrauchen.
Ist die Auslegung so kompliziert oder die Teile schlecht verfügbar? Meine Experimente mit entsprechend verschalteten Transformatoren waren nur mäßig erfolgreich aber nicht "unmöglich".
Ein Transduktor für Netzfrequenz und Heizstableistung im kW-Bereich wird ein echtes "Eisenschwein".
Ich kenne kleine Ferritkern-Transduktoren noch aus thyristorgesteuerten Zeilenendstufen, zur Amplitundenmodulation der Horizontalablenkung. (O-W Korrektur)
Bei einer Zeilenfrequenz von 15625 Hz war das ein Bauteil etwa vom Volumen von zwei Zündholzschachteln.
Ein Transduktor für Netzfrequenz und Heizstableistung im kW-Bereich wird
ein echtes "Eisenschwein".
Alles relativ. Bei einem meiner ersten AGs stand ein Transduktor zur Regelung/Steuerung des Elektrolyse-Gleichstroms in einer eigenen Halle. Gekühlt mit Wasser aus dem Mittellandkanal mittels 300kW Pumpen. Die Gleichstromwerte der Elektrolys waren max 500V bei 500kA. Vor über 50 Jahren ......
Es waren für "dimmer"
in Kino, Theater, etc. motorbetriebene Stelltrafos.
Ich habe vor vielen Jahren im Technikkeller eines Opernhauses viele Reihen mit Transduktoren und glimmenden Röhren als Dimmer gesehen, da waren keine Stelltrafos dabei.
Ich kenne Transduktoren auch aus dem Kino. Dort wurden sie in den Netzteilen für die XBO-Lampen in den Projektoren verwendet, um die Stromstärke fernbedient einstellen zu können. Der "Gleichrichter" (so wurde das Netzteil umgangssprachlich genannt) stand im Nebenraum und der Steuer-Strom wurde über einen dicken einstellbaren Drahtwiderstand am Projektor eingestellt.
Früher, als das Licht noch mit Kohlelichtbogen erzeugt wurde, gab es fette Drehstromnetzteile mit Selengleichrichter und Vorwiderstände (!) für die Strombegrenzung. Der Raum mit den Gleichrichtern befand sich in meinem Heimatort unter dem Vorführraum mit den Projektoren. Nach einer Vorstellung konnte man nicht mehr barfuß auf dem Fußboden gehen. Und die stählerne Außentreppe durch die man ausschließlich den Vorführraum betreten konnte, die war selbst im kältesten Winter immer komplett Eisfrei! Den Gleichrichter-Raum hätte man gut als Sauna nutzen können. -- Was für eine Energieverschwendung.
Später haben Netzteile mit variablem Streufluss (mechanischer Steller mit verschiebarem Trafokern) die Widerstände und Transduktoren abgelöst.
Heute macht man das mit kleinen, kompakten und leichten Schaltnetzteilen.
...dafür als Steuerelement gegenüber nuklearer Strahlung auch langzeitig recht umempfindlich und fast EMP-fest. Das Prinzip funktioniert ja auch weit jenseits von 50 Hz.
Ich erinnere noch einen Bauvorschlag für ein Labornetzgerät aus der
Funkschau (?) bei dem die Primärspannung mit Transduktor so geregelt
wurde daß die Verlustleistung im sekundären Längsregler möglichst gering
blieb.
und ich erinnere mich an ein Philips (~linear) Netzteil wo die
AC-Sekundärpannung aus dem Netztrafo per Thyristor vor der Gleichrichtung knapp über der benötigen DC Spannung vorgeregelt wurde.
Mal eine Frage.
Man kann den Transduktor mit Gleichspannung oder Wechselspannung ansteuern.
Die Magnetischen Felder heben sich dann auf?
Also bekommt man bei AC Steuerspannung auch reines Sinus raus?
Hi
Ich hab mal mit zwei Ringkerntransformatoren als Transduktor experimentiert. Hintergrund ist folgender. Ich möchte eine Capbank, bestehend aus 2x 180000uF in Serie mittels einer Delonschaltung auf ca 700VDC laden. Bislang benutze ich dazu einen 2,5kVA Trennstelltrafo welchen ich, an der Kotzgrenze betrieben, langsam bis auf ca 240V AC hochdrehe. Das tut dem Graphiträdchen mit Sicherheit nicht gut weswegen ich etwas verschleißarmes anstrebe.
Um eine Phasenanschittsteuerung, welche das Ganze im Rahmen der im Haushalt üblichen 16A Absicherung hochfährt zu konstruieren bin ich leider zu blöd.
Daher der Gedanke an einen strombegrenzenden Transduktor den ich mittels einem Netzteil hochfahren kann. Die beiden 2kVA Ringkerntrafos haben haben dummerweise eine 60V Ausgangswicklung welche ihrerseits einen recht hohen Strom erfordert um den Kern in Sättigung zu treiben. Daher bin ich am Schauen was es für Alternativen gibt und für Vorschläge offen.
Ein transduktorgesteuertes Schweißgerät möchte ich für mein Vorhaben nur ungern schlachten, zumal es die auch nicht (mehr)wie Sand am Meer gibt.
Ich kenne kleine Ferritkern-Transduktoren noch aus thyristorgesteuerten
Zeilenendstufen, zur Amplitundenmodulation der Horizontalablenkung. (O-W
Korrektur)
Bei einer Zeilenfrequenz von 15625 Hz war das ein Bauteil etwa vom
Volumen von zwei Zündholzschachteln.
Es gibt auch große Zündscholzschacheln, bzw. für Zigarren.
Als so klein waren die Transduktoren bei Grundig und Körting nun auch nicht.
HolgerR
Ich hab mal mit zwei Ringkerntransformatoren als Transduktor
experimentiert.
Du brauchst einen doppelten Kern.
Dann kannst Du die Primär- und Sekundärseite mittls einer Steuerspannung beeinflußen. Zwei Rinkerne würde technisch auch gehen, ist aber kein Transduktor in dem Sinne und ein völlig andere Steuerung.
HolgerR
"Die Pungs-Drossel ist eine Transduktor-Drossel zur Steuerung hochfrequenter Wechselströme. Dieses neue Bauteil (es arbeitet nach dem Transduktor-Prinzip) bewerkstelligte mit Hilfe von drei Wicklungen auf einem dreischenkligen Eisenkern mit nur 1 % der Antennenleistung die Modulation und Tastung des Hochfrequenzstromes."
Und das Thema "Heizstab regeln" ist ja nun hundertmal durchgekaut; genau
dafür wäre doch ein Transduktor gut zu gebrauchen.
Zu gebrauchen ja, aber in punkto Verlusten und EMV sind halt moderne Schaltnetzteile besser, und dabei kleiner und leichter.
Robustheit ist halt Auslegungssache.
Ist die Auslegung so kompliziert oder die Teile schlecht verfügbar?
Meine Experimente mit entsprechend verschalteten Transformatoren waren
nur mäßig erfolgreich aber nicht "unmöglich".
Vermutlich brauchst Du dafür idealerweise Elektrobleche im Kern mit dafür optimierten Kennlinien.
Gibt es hier Fachwissen dazu?
Ich habe zuletzt Schweisstrafos mit Transduktor Fernregelung vor 40 Jahren repariert. Die Teile waren in der Größenordnung vierrädriger Karren im 1,5 Tonnen Format. Dazu gab es dann einen zweiten Wagen mit den Leitungen. Damit wurde in einem Stahlwerk an der Konstruktion und Maschinerie herumgeschweist. Geregelt wurde per Gleichstromvormagnetisierung eines Streujochs. Das konnte umschaltbar direkt am Trafo geschehen oder per Kabelvernbedienung. Eingestellt wurde der Magnetisierungsstrom (ca. 2A max) über ein Drahtpotentiometer. Der Schweisser hatte dann als Fernsteuerung einen zusätzlichen Kasten. Abgesehen vom Gewicht waren die Geräte bei den Schweissern sehr beliebt, gut regelbarer Strom und immer hohe Leerlaufspannung.
Aber auch das geht heute als Schaltnetzteil.
Die Geräte die ich reparierte hatten vor allem mechanische Schäden: Kranhaken in den Anschlusskasten gependelt, etwas grob mit dem Radlader angefasst usw.
Ich kenne Transduktoren auch aus dem Kino. Dort wurden sie in den
Netzteilen für die XBO-Lampen in den Projektoren verwendet, um die
Stromstärke fernbedient einstellen zu können.
Mit Xenon Bogenlampen in der Größenordnung hatte ich mal in einer Leiterplattenfabrik vor gut 15 Jahren zu tun. Damit wurden die Leiterplatten (1225mm x 1070mm Uni-Format) belichtet. Die Lampe leuchtete konstant durch, und wurde über eine schwenkbare Blende geschaltet.
Geregelt wurden die mit einer Drossel und variabler Frequenz, irgendentwas um 100-150 Hz. Eingestellt wurde der Konstantwechselstrom (10-20A), indem auf eine fixe Spannung über der Drossel eingestellt wurde.
Heute macht man das mit kleinen, kompakten und leichten
Schaltnetzteilen.
Richtig. War aber in der Größenordnung vor 20 Jahren, als die Anlage gebaut wurde, immer noch ein 19 Zoll Einschub.
aber in punkto Verlusten und EMV sind halt moderne
Schaltnetzteile besser, und dabei kleiner und leichter.
Bis auf EMV gebe ich Dir da ja recht. Bei EMV ist das so eine Sache, da kommt es drauf wie sorgfältig die erforderlichen Schutzmaßnahmen dimensioniert und umgesetzt sind. Gerade bei Letzterem wird aus Kostengründen und/oder Gier nach Maximalgewinn gespart. Das Ergebnis dieser Sparmaßnahmen kann jeder selbst nachprüfen, indem man einfach mal versucht in den AM-Bereichen was zu empfangen. Bei mir ist da seit 4 1/2 Jahren komplett Schluß. Ich hatte da mal einen Dedektor gebaut und auch damit 2-3 Sender empfangen können und auch der gute alte Salut brachte noch einige Sender herein. Heute ist bei beiden Schweigen im Walde, obwohl es zumindeste ein paar der gehörten Sender noch gibt. Heute kann man sich da am Rauschen und Prasseln erfreuen.
Bis auf EMV gebe ich Dir da ja recht. Bei EMV ist das so eine Sache, da
kommt es drauf wie sorgfältig die erforderlichen Schutzmaßnahmen
dimensioniert und umgesetzt sind. Gerade bei Letzterem wird aus
Kostengründen und/oder Gier nach Maximalgewinn gespart.
Das ist mir bekannt, aber mir ist auch bekannt, das es technisch machbar ist, hervorragend entstörte Schaltnetzteile zu bauen, auch wenn das zu oft Sparmaßnahmen zum Opfer fällt.
Das Ergebnis
dieser Sparmaßnahmen kann jeder selbst nachprüfen, indem man einfach mal
versucht in den AM-Bereichen was zu empfangen. Bei mir ist da seit 4 1/2
Jahren komplett Schluß.
Was meinst Du, warum ich seit gut 20 Jahren als Funkamateur vornehmlich portabel Betrieb aus dem Wald mache?
Auf der anderen Seite: Transduktoren leben davon, das magnetische Kerne in die Sättigung getrieben werden. Das passiert aber nicht stetig, sondern indem einzelne "weissche Bezirke" in einem Ferroblech kippen. Das erzeugt Rauschen und gegebenenfalls Geknacke und Prasseln. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Weiss-Bezirk#Beschreibung ) Das ist zwar etwas niederfrequenter, kann im KW-Bereich aber troztdem gut stören. Dazu waren zur Transduktorzeit EMV Maßnahmen deutlich weniger verbreitet.
Mit anderen Worten: Sie stören zwar weniger, aber keinesfalls überhaupt nicht, und Gegenmaßnahmen waren noch weit weniger verbreitet. Dazu erzeugen Transduktoren Blindlast, und gute Schaltnetzteile verhalten sich über ihren Betriebsbereich dagegen gut kompensiert mit und mit sinusförmiger Stromaufnahme in Phase mit der Spannung.
Mit Transduktoren wurde in den frühen 1960er Jahren die Heizleistung der Diffusionsöfen für die Halbleiterei geregelt. Um die notwendigen >>1000°C zu erreichen, waren um ein ca. 2m langes 150mm-Quarzrohr (dort wurden die Si-Scheiben senkrecht stehend durchgezogen) dicker Kanthaldraht gewickelt - und das in mehreren Abschnitten, weil sonst die Temperatur-Konstanz von +/-1°C nicht eingehalten werden konnte. Die dazu eingesetzten Transduktoren konnten Lastströme von mehrenen 100A mittels einer geringen Gleichspannung und entsprechnden Meßverstärkern (bereits transistorisiert) gesteuert von einem Thermoelement so genau regeln.
Woher ich das weiß? -> http://www.ps-blnkd.de/Lehrling.pdf -> "Der Diffusionsofen für die AMD".
Nach den heutigen Fortschritten in der Halbleitertechnik sind solche voluminösen und vor allem Material-intensiven Transduktoren nicht mehr notwendig, wo es doch Thyristoren bis in den kA-Bereich gibt. Dort sind dann allerdings ebenfalls voluminöse Kühlvorrichtungen notwendig, die bei Transduktoren nicht gebraucht werden.
Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
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Gegen KI und die Ausgrenzung von Unwissenden und
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PSblnkd
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dem Sinne und ein völlig andere Steuerung.
HolgerR
So ungefähr funktioniert schon. Es wird eben für jede Halbwelle ein Trafo benutzt. Um einen dreischenkligen Trafo zu bauen habe ich das Material nicht da. Die zugegebenermaßen, auch schon exotischen, 230V/60V Rinkerntransformatoren sind halt da. Brauchen aber enorm viel Ansteuerleistung.
Mir geht es auch nicht darum etwas sauber regeln zu können sondern um die Capbank am Trenntrafo mit einfach einschalten und mit einem begrenten Strom aus dem Netz binnen ca 20s laden zu können.
Als Dimmer in einem Theater habe ich auch schon mal einen Schaltschrank mit mehreren Wasserstoff Thyratrons gesehen. Die Dimmer hatten ansteuerseitig schon die auch bei Halbleiterdimmern noch lange verbreitete 0-10 V Analogschnittstelle.
Ist die Auslegung so kompliziert oder die Teile schlecht verfügbar?
Versuche, die Teile zu kaufen. Dann merkst du es.
Oder anders gesagt: Seit ich lebe war es für Verbraucher schon immer schwierig, Trafo-Kerne zu kaufen. In der Praxis hat man eher Geräte ausgeschlachtet. Aber die spezielle Form für Transduktoren gibt es weder im Baumarkt noch bei Saturn.
Der Unterschied zwischen 3-schenkeligem Drehstrom-Kern zum Transduktor ist der Querschnitt des Mittelstegs:
Beim Drehstrom-Kern sind alle 3 gleich stark, beim Transduktor ist der Mittelkern doppelt so stark wie die beiden Außenschenkel.
Dennoch funktionieren Drehstrom-Kerne auch für Transduktor-Anwendungen, die Außenschenkel sind halt unnötig schwer.
Kerne kann man bei den Selbstbau-Röhren-Gurus kaufen.
Evtl. bei Wickeltechnik Langer nachfragen.
Das habe ich ja nicht angezweifelt. Aber das alleine genügt eben nicht, es muß auch gemacht/umgesetzt werden. Weshalb die Umsetzung scheitert ist dabei nebensächlich und die Situation wird durch die mittlerweile hauptsächlich verwendeten LED-Leuchtmittel nicht besser - im Gegenteil.
Mit anderen Worten: Sie stören zwar weniger, aber keinesfalls überhaupt
nicht, und Gegenmaßnahmen waren noch weit weniger verbreitet. Dazu
erzeugen Transduktoren Blindlast, und gute Schaltnetzteile verhalten
sich über ihren Betriebsbereich dagegen gut kompensiert mit und mit
sinusförmiger Stromaufnahme in Phase mit der Spannung.
Alles richtig, dennoch haben wir unsere Umgebung mit Schaltnetzteilen EMV-mäßig derartig zugeschissen, daß (klassischer) Rundfunkempfang in städtischer Umgebung quasi nicht mehr möglich ist. Bei der überwiegenden Zahl der Schaltnetzteile ist der EMV Schutz, wenn überhaupt, nur auf das absolut notwendige reduziert.
Und ja zu Zeiten der Transduktoren waren die Gegenmaßnahmen weniger verbreitet, allerdings gab es auch deutlich weniger Transduktoren als heutzutage Schaltwandler.
Die von Dir erwähnte Blindlast war auch schon damals kein unlösbares Problem. In allen größeren Anlagen mit viel induktiver Last wurden diesbezüglich schon immer Gegenmaßnahmen getroffen.
Die AMD wurde doch später zum ZFTM/ZMD Dresden. Die waren ja auf der Flugzeugwerft angesiedelt - ich meine es war die Grenzstraße. Mitte der Achtziger wurde ja dann eine neue "moderne" Fertigung außerhalb der Flugzeugwerft aufgebaut. Im alten ZFTM auf der Flugzeugwerft bin ich oft dienstlich gewesen.
Die AMD wurde doch später zum ZFTM/ZMD Dresden. Die waren ja auf der
Flugzeugwerft angesiedelt - ich meine es war die Grenzstraße. Mitte der
Achtziger wurde ja dann eine neue "moderne" Fertigung außerhalb der
Flugzeugwerft aufgebaut. Im alten ZFTM auf der Flugzeugwerft bin ich oft
dienstlich gewesen.
Ohne die AMD/ZMD hätte es die heutige Entwickung zum größten Cluster der Chip-Hersteller, dem "Silicon Saxony", in Europa nicht gegeben.
Das Wissen der Menschheit gehört allen Menschen! -
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Amplitundenmodulation der Horizontalablenkung.
(O-W Korrektur)
Bei einer Zeilenfrequenz von 15625 Hz war das ein
Bauteil etwa vom Volumen von zwei Zündholzschachteln.
In einem Fernseher habe ich sowas nie gesehen, aber in meinem damaligen PC-Röhrenbildschirm, den ich aufgrund seiner Größe mehrfach repariert habe, war sowas drin... allerdings durch die höheren Zeilenfrequenzen deutlich kleiner, vielleicht etwa 'ne 3/4tel Zündholzschachtel.
Die AMD wurde doch später zum ZFTM/ZMD Dresden. Die waren ja auf der
Flugzeugwerft angesiedelt - ich meine es war die Grenzstraße. Mitte der
Achtziger wurde ja dann eine neue "moderne" Fertigung außerhalb der
Flugzeugwerft aufgebaut. Im alten ZFTM auf der Flugzeugwerft bin ich oft
dienstlich gewesen.
Zu meinem Post vom 17.11.2025 17:51 muss ich noch etwas ergänzen.
Richtig - die AMD/ZMD befand / befindet sich immer noch an der Grenzstrasse im Industriegebiet II Dresden-Klotsche auf der Liegenschaft des ehemaligen "Flugzeugwerke Dresden" (FWD). FWD wurde gleich Anfang der 1950er Jahre von Prof. Baade gegründet, um dort das erste Düsenpassagierflugzeug - die "152" zu bauen -> https://oiger.de/2023/12/05/flugzeugwerke-ehren-dresdner-duesenjet-pionier-baade/189237. Auch dieser Artikel ist kritisch zu betrachten, über die Absturzursache u.a. gibt es verschiedene Versionen!
Nach der Absturz-Katastrophe der "152" wurde das ganze Vorhaben "DDR-Luftfahrtindustrie" eingestellt und auf dem großflächigem Gelände mit den riesigen Hallen neue Betriebe etabliert: Elektromat, IfL, dann auch AMD und einen Rest Flugzeugbranche: Die "Flugzeugwerft" für die Wartung des Maschinenparks der "Deutschen Lufthansa" -> "Interflug" und NVA.
Zu meiner Lehrzeit (~1965) konnte man noch den Beruf eines "Flugzeugbauers" erlernen ...
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