Ich habe hier eine tolle und teure Maschinenleuchte.
Schnell an 230V angeschlossen und dann eingeschaltet. Hat einmal kurz geblitzt.
Urghh. War leider eine 24V Version, darauf habe ich nicht geachtet.
Offenbar fehlt ein bissl Kupfer auf dem PCB und eins dieser kleinen runden, länglichen Dinger sieht komisch aus.
Kann mir jemand helfen das wieder in Ordnung zu bringen?
Wie seht ihr die Chancen dafür und wie geht
So ein LED Steuerbaustein idR. kaputt wenn er an so hohe Spannung angeschlossen wird?
Die LEDs funktionieren übrigens noch. Hab ich kurz mit 3V am Labornetzteil getestet…
Mit wieviel Watt war die Leuchte denn angegeben?
Daraus lässt sich bei Annahme von ca 3V pro 3 in Serie geschalteten LEDs der ungefähre Strom durch die LEDs ableiten.
Wenn das kleine IC auf ca. 5 Uhr (untere Kerbe) defekt ist, siehts schlecht aus. Sonst vielleicht noch machbar. Wofür ist das denn bei ner normalen LED-Lampe? Was ist dessen Beschriftuung?
7W oder 8W ist die Angabe für die drei LEDs die da arbeiten.
Ich schätze mal da ist einiges kaputt gegangen und habe den Hersteller mal angefragt.
Falls es zu teuer wird, werde ich versuchen mit einem 2,2A (?) Treiber direkt auf die LEDs zu gehen.
Ich glaube das ist das beste.
Waldmann ist ganz stolz auf eine flickerfreie und besonders toll arbeitende Dimmung usw…
Also genau diese Sachen werden bestimmt irgendwie kaputt sein.
Die Metallbedampfung von innen konnte ich jetzt schön sauber kriegen.
Welches Modell ist es denn. Sehe da keine Poti für Dimmung. Aber für irgendwas müssen die kleinen ICs ja drauf sein, die außer dem IC für die Stromregelung noch auf der Platine sind. Würde mich mal interessieren was das für ICs sein sollen.
Falls es zu teuer wird, werde ich versuchen mit einem 2,2A (?) Treiber
direkt auf die LEDs zu gehen.
Damit wirst Du diese mit ziemlicher Sicherheit endgültig schrotten. Eine nach der anderen.
Versuche mal die Leiterbahnen zu verfolgen. Bin fast überzeugt davon, dass die LEDs in Serie geschaltet sind um thermische Drift zu eliminieren. Daher dürfte ein Treiber mit 8 - 12V und 800 - 900mA das maximale der Gefühle sein.
Designer nutzen seit Jahrzehnten gerne Touchdimmer.
Bei Maschinenleuchten? Sicher? Wie dem auch sei, ich dachte auf der Rückseite der Platine ist wie bei den meisten LEDs-Leuchten nur ne Aluplatte als Kühlfläche und hab sonst keine Kabel mehr gesehen, die zu ner Touchfläche gehen könnten. Kann aber natürlich sein.
oh, guter Hinweis mit der Serienschaltung. Das muss ich unbedingt messen.
Ansonsten kann ich die Leiterbahnen auftrennen und verschalten wie ich will.
Wie betreibt man die 3 Dinger am besten? Seriell oder parallel?
Das PCB ist auf einer glatten Aluplatte die einfach ins Metallgehäuse geschraubt wird.
Touch hat das Teil nicht, aber einen kleinen gummierten Taster. Damit kann man Dimmen und an/aus schalten.
Wie hoch ist wohl die Strombelastbarkeit von dem kleinen Kerl? Am liebsten würde ich darüber schalten, dann natürlich ohne Dimmer.
Das Model heißt Rocia irgendwas in der 24V Version.
Bei ca. 430 Euro für das Ding, würde ich auch einiges versuchen.
Mehr als "Schrotten" geht nicht mehr.
Bei Deinen Versuchen bitte ein Netzteil mit Stromregelung verwenden
und dann sehr vorsichtig und nicht übertreiben.
An Hand der unterschiedlichen Helligkeit bei kleinen Strom und leichten
"Glimmen" kann man auch abschätzen ob die LED in Gruppen d.h. in Reihe
oder in Parallel verschaltet sind.
Offenbar fehlt ein bissl Kupfer auf dem PCB und eins dieser kleinen
runden, länglichen Dinger sieht komisch aus.
Würde versuchen die Leiterbahnen wieder zu reparieren und dann nochmal mit 24V zu testen.
Mit "kleinen, runden länglichen Dinger" sind vermutlich die MELF-Widerstände gemeint. Lassen sich ja auch noch einigermaßen gut ersetzen.
Wenn der kleine unbekannt IC (für Dimmung?) defekt ist, sollte man es dann lassen.
7W oder 8W ist die Angabe für die drei LEDs die da arbeiten.
Finde den Fehler.
Die "7W oder 8W" bezieht sich NICHT auf die Einzel-LEDs. Dafür würde die Kühlung nie und nimmer ausreichen. Wieso eigentlich "oder"?
Das Datenblatt bezieht sich auf die ganze Lampe "Leistungsaufnahme ca. 8 W", nicht auf die Einzel-LEDs ;-)
Wenn das Modul unter die Platine in das Gehäuse passen sollte, dann kannst Du daran irgendein altes Notebooknetzteil anschließen. Aber zum Einstellen wäre noch ein Poti und und Kabel nach außen zu führen.
Oder Du baust Dir sowas mit einem Stellpoti in ein Kästchen:
Der Aufwand für den Umbau und um da was reinzubekommen ist doch größer als die paar Leiterbahnen (provisorisch) zu reparieren und zu testen ob sie dann noch geht. Wenn man jetzt an den ICs keinen offensichtlichen Schaden sieht, kann man Glück haben.
Ok, Plan A alles verbinden und Ersatzteil einsetzen.
Plan B ist extern ein Netzteil und Regeler anzuschließen.
Gerade mal ein bisschen gemessen.
Wie könnte ich näherungsweise die Bauteile bestimmen bzw. abschätzen?
Das grüne Ding ist durchgebrannt. Sein Bruder zeigt 0,2 Ohm.
Das rote Bauteil zeigt ordentlich Brand und schnelzspuren aber zeigt 4,5kOhm Durchgang. Die anderen Widerstände sind zueinander gleich.
Hatte ursprünglich gedacht das sind Kondensatoren.
Dann ist mir aufgefallen dass das blaue Bauteil an einer Ecke etwas beschädigt ist. Ist da ein Gleichrichter? Es steht 098 drauf.
Ich stelle mir vor, dass eine halbwelle vom AC Sinus da irgendwo einmal durchgewütet hat.
Ob dieses MW oder das Recom ist egal, beides benötigt ein Stellpoti und ein Kleinspannungsnetzteil davor. Das würde ich als externe Vorschaltbox aufbauen, wobei sich von MW auch etwas finden lassen sollte, was direkt mit 230V gespeist werden kann.
Das rote Bauteil zeigt ordentlich Brand und schnelzspuren aber zeigt
4,5kOhm Durchgang. Die anderen Widerstände sind zueinander gleich.
Hatte ursprünglich gedacht das sind Kondensatoren.
Das eine eckige rote umkreiste schwarze Teil vielleicht ne Sicherung. Die anderen eckigen gleichartigen flacheren bräunlicheren sind bestimmt Kerkos.
Müsste man noch mehr im Detail sehen und sauber machen.
Im Hinblick auf die Anmerkung von Hinz, dass der TE überfordert wäre (jmd abholen, wo er vom Wissen steht), werden die Wärmeabfuhrmaßnahmen auf das Alugehäuse auch nicht so einfach werden.
Das würde ich als externe Vorschaltbox
aufbauen, wobei sich von MW auch etwas finden lassen sollte, was direkt
mit 230V gespeist werden kann.
Eben wegen der wenigen Erfahrungen, wollte ich vermeiden, dass der TO in der Box etwas haben muss, was direkt mit 230V gespeist würde. Er bräuchte noch ein Netzteil für die 0-10V analoge Dimmfunktion zu versorgen.
LED sin in Serie. Sobald die dritte dazukommt bricht aber das Netzteil zusammen. Da muss ich später mal forschen warum das passiert und wo ein Kurzschluss oder so auftritt.
Also sich ein PCB zu machen oder einfach Lochplatine rund schleifen und drei LED zu positionieren ist eine klasse Idee!
Dann kann ich die fertige dreifach TIR Linse weiter verwenden.
Was noch schön wäre ist eine Schaltmöglichkeit über den Taster. Vielleicht ein kleines Relais oder SSR das seinen „State“ behält?
Eine Frage habe ich noch zu den LED.
Wie ist das mit der Vorwärtsspannung eigentlich bei Serienschaltung?
Die LED hat eine Kennlinie und bekommt seinen Vorwärtstrom fest eingestellt über das einstellbare strombegrenzte Netzteil.
Wie ist das mit der Spannung? Muss man das auch einstellen oder ergibt es sich?
Wie ist das mit der Spannung? Muss man das auch einstellen oder ergibt
es sich?
Die Kennlinie der LED gibt den Zusammenhang zwischen Strom und Spannung fest vor. Du kannst durch Einstellung des Stromes oder der Spannung auf der Kennlinie rumrutschen, aber nicht beides frei aussuchen. Die Kennlinie ist allerdings temperaturabhängig und wegen der Steilheit der Kennlinie arbeitet die LED wesentlich stabiler, wenn man den Strom vorgibt.
Die Kennlinie der LED gibt den Zusammenhang zwischen Strom und Spannung
fest vor. Du kannst durch Einstellung des Stromes oder der Spannung auf
der Kennlinie rumrutschen, aber nicht beides frei aussuchen.
Das finde ich etwas mißverständlich formuliert, auch wenn es sachlich vollkommen korrekt ist.
Die LED hat eine Kennlinie und bekommt IHREN Vorwärtstrom fest
eingestellt über das einstellbare strombegrenzte Netzteil.
Wie ist das mit der Spannung? Muss man DIE auch einstellen oder ergibt
SIE sich?
Du suchst eine Versorgung mit dem gewünschten Strom, z.B. die von Dieter genannte Recom-Platine oder das MeanWell-Modul. Die Spannung wird nicht eingestellt, die ergibt sich von selbst. Allerdings muß die Versorgung in der Lage sein, genügend Spannung bereitstellen zu können, deshalb deren Angabe "xx bis yy Volt".
Es gibt noch den Sonderfall, bei Netzteilen Spannung und Strom einstellen zu können, wie man es von Labornetzgeräten kennt. In dem Fall setzt man die Spannung größer als erwartet und den Strom auf den gewünschten Wert. Sobald der Sollstrom erreicht ist, geht die Spannung von selbst zurück.
In dem Fall setzt man die Spannung größer als erwartet und den Strom auf
den gewünschten Wert. Sobald der Sollstrom erreicht ist, geht die
Spannung von selbst zurück.
So würde man sie für CC-Betrieb einstellen, um damit reine LEDs ohne Zusatzbeschaltung zu betreiben.
Andersrum gilt bei denen natürlich genauso, dass man für CV-Betrieb den Strom größer als erwartet einstellt und die Spannung auf den gewünschten Wert. Sobald die Sollspannung erreicht ist, geht der Strom von selbst zurück ;-)
Bei Netzteilen, die die Einstellmöglichkeit nicht besitzen, ist man auf die fest vorgegebenen Werte festgelegt, wobei ein CV-Netzteil normalerweise nicht darauf ausgelegt ist, mit dem angegebenen Maximalstrom als CC-Netzteil zu arbeiten, andersrum entsprechend bei CC-Netzteilen.
Eine Kombination, die CC-Charakteristik mit CV-Charakteristik verbindet (und auch darauf ausgelegt ist), findet man bei z.B. bei Ladegeräten für Pb-Akkus.
In dem Fall setzt man die Spannung größer als erwartet und den Strom auf
den gewünschten Wert. Sobald der Sollstrom erreicht ist, geht die
Spannung von selbst zurück.
So würde man sie für CC-Betrieb einstellen, um damit reine LEDs ohne
Zusatzbeschaltung zu betreiben.
Davon gehe ich aus, weil er drei LEDs in den Lampenkopf basteln möchte. Hoffentlich geht das thermisch gut.
Andersrum gilt bei denen natürlich genauso, dass man für CV-Betrieb den
Strom größer als erwartet einstellt und die Spannung auf den gewünschten
Wert. Sobald die Sollspannung erreicht ist, geht der Strom von selbst
zurück ;-)
Jou.
Bei Netzteilen, die die Einstellmöglichkeit nicht besitzen, ist man auf
die fest vorgegebenen Werte festgelegt, wobei ein CV-Netzteil
normalerweise nicht darauf ausgelegt ist, mit dem angegebenen
Maximalstrom als CC-Netzteil zu arbeiten,
Eine gewaltig große Menge Schnurlostelefone macht genau das, nutzt Steckernetzteile im CC-Betrieb.
Bei meiner 2014 gebauten Küchenbeleuchtung mache ich das auch, drei 27 Volt-COB an je einem Steckernetzteil, seit kurz über 5000 Betriebsstunden. Das geht nicht mit jedem, manche können das nur in einem engen Bereich oder gehen direkt in den Schluckauf.
Eine Kombination, die CC-Charakteristik mit CV-Charakteristik verbindet
(und auch darauf ausgelegt ist), findet man bei z.B. bei Ladegeräten für
Pb-Akkus.
Bei MW finden sich auch Einbaunetzteile, die CC- mit CV-Charakteristik verbinden.