230N55 gesucht

OP #8049899
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Hab mal wieder einen Wechselrichter auf dem Tisch. Niederspannungsseitig kurz geschlossen. Festgestellt habe ich, das von 8 230N55 drei offensichtlich defekt sind. Ich möchte alle erneuern. Kennt jemand eine verlässliche Bezugsquelle für Jedermann?

https://de.scribd.com/document/834572085/787862

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#8049973
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H. H. schrieb:

Ein Datenblatt ist natürlich nicht aufzutreiben.

Man könnte MCP200N06Y versuchen, aber billig sind solche natürlich nicht.

Ich würde erst mal mit IRF3205 probieren... braucht man wirklich 220A an dieser Stelle?

55V, 110A, 200W im TO220AB, Ciss und Qg sind auch vertretbar, den Treiber wirds freuen.

Onkel Max hat die im Angebot, angeblich original IRF: https://www.pollin.de/p/international-rectifier-leistungs-mosfet-irf3205pbf-131239

Gruß... Bert

OP #8053110
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Rainer D. schrieb:

Bert 0. schrieb:

Ich würde erst mal mit IRF3205 probieren... Onkel Max hat die im Angebot, angeblich original IRF:

Danke, hab mal ein Zehnerpack bestellt

Das bestellte Zehnerpack ist angekommen und eingelötet. Nach Einschalten blinkt die LED des Wandlers einige Male, danach kommt eine Fehler LED. Und danach magischer Rauch :-( Das Teil geht zurück an den Eigner.

#8054691
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Rob R. schrieb:

Bert 0. schrieb:

[X] Du hast die Gate Ansteuerung der MOSFETs nicht vorher geprüft.

Wie würde man die Gate Ansteuerung denn vorab prüfen können (ohne den neuen MOSFET vorab einzubauen) ?

Warum sollte man dazu den Mosfet einbauen? Solange der Leistungsteil nicht selbst Teil des Oszillators ist, geht das auch erstmal vollkommen ohne ...

Gast #8054715
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Jens G. schrieb:

Warum sollte man dazu den Mosfet einbauen? Solange der Leistungsteil nicht selbst Teil des Oszillators ist, geht das auch erstmal vollkommen ohne ...

Die Frage war ja, WIE man die Funktionstüchtigkeit der Gate-Ansteuerung/Gatetreiber prüfen kann (ohne den MOSFET einzubauen). Das Problem ist, wie schon erwähnt, dass der MOSEFT oft nicht allein kaputt geht sondern auch der Treiber. Aber wie lässt sich der Treiber überprüfen; ist ja meistens ein IC - wie macht ihr das, wenn ihr wie oben mehrfach erwähnt die Funktionstüchtigkeit des Treibers vorab prüft? Baut man die MOSFETS ein und der Treiber ist kaputt, geht die Leistungsstufe mit den MOSFETs oft wieder kaputt, baut man die MOSFETs nicht ein, ist die Frage, wie prüft man die Treiberstufe?

#8054746
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Rob R. schrieb:

H. H. schrieb:

Bert 0. schrieb:

[X] Du hast die Gate Ansteuerung der MOSFETs nicht vorher geprüft.

Außerhalb seiner Möglichkeiten.

Wie sähen denn die Möglichkeiten aus, die Treiberstufe(n) vor dem MOSFET Einbau zu checken? (rein technisch gesehen)

Habe kürzlich einen 40A MPPT Solarregler erfolgreich repariert. 2 MOSFETs von 4 schlüssig, habe ich erstmal alle ausgebaut.

Dann an den freien Gate-Pads mit dem Oszilloskop geschaut während als Solarpanelersatz das Labornetzteil den Regler versorgte.

Da zeigten sich an 2 Gates PWM-Bursts im kHz-Bereich, an den anderen stat. (High?)-Pegel. Diese Gateleitungen zurückverfolgt endeten in einem üblichen NPN/PNP Gatetreiber mit Standardtransistoren, der PNP war schlüssig. Beide getauscht, dann war auch an den Gatepads der zuvor defekten MOSFETs wieder der Burst zu sehen, MOSFETs eingebaut, Panel dran, läuft heute noch.

Ob das Verfahren 1:1 auf den vorliegenden Wechselrichter zu übertragen ist, k.A., aber ich hoffe das Prinzip der Fehlersuche erläutert zu haben.

Gruß... Bert

Gast #8055296
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Bert 0. schrieb:

Ob das Verfahren 1:1 auf den vorliegenden Wechselrichter zu übertragen ist

Danke Bert, leider funktioniert das Verfahren bei Wechselrichtern (zumindest bei Typen von Hoymiles, Growatt, Fronius) nicht derart, wie du das beschrieben hast, da diese die Treiber offenbar gar nicht erst (kontinuierlich) ansteuern, wenn ein Fehler im 4-Quadrantensteller (z.B. fehlender/defekter MOSFET) erkannt wird. Schließt man diese ohne MOSFET an, so kommt direkt nach dem Versuch der Netzsynchronsiation schon eine Fehlermeldung (Treiberanschluss hat dann kein Signal). Mag sicherlich sein, dass der Treiber kurz bei den ganzen Tests vor der Synchronsiation und Netzaufschaltung angesteuert wird (muss ja so sein), aber diesen Zeitpunkt zu erwischen, ist mir per Oszi bislang nicht gelungen.

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