Hi,
ist es möglich mit einer normalen IR-Pulslaser-Diode eine Entfernung von
etwa 600m oder MEHR zu messen?
Ich habe sowas hier gesehen:
http://www.fhbb.ch/02/03/5/vgi-publikationen/vector.htm
nun würde mich interessieren, ob es möglich ist einen Entfernungsmesser
zu bauen, der etwas simpler ist und nicht unbedingt 2km schafft???
Es sollte nämlich nicht ganz so groß sein wie ein Fernglas und
durschauen muss man auch nicht unbedingt können, weil die Daten an einen
PC gesendet werden sollen!
Grüße
---zyclop
In einem Bastelbuch aus den Sechzigern war einen Bauanleitung für einen
Schnittbild-Entfernungsmesser, das hat man auch in Fotoapparaten im
Sucher benutzt. Ist sehr preiswert, nicht besonders genau und
wahrscheinlich nicht einfach automatisierbar. Vielleicht könnte man
einen Fotoapparat ausschlachten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schnittbildentfernungsmesser
das wäre natürlich die günstigste Möglichkeit :) aber über welche
Distanzen funktioniert dieser Schnittbildentfernungsmesser?
Und lässt sich das nicht auch irgendwie ähnlich mit einem Laser
realisieren? Ich habe ein Versuch mit einem Laserpointer durchgeführt.
Man konnte den Laserpunkt ohne Probleme in einer Entferung von 200m
sehen! Ist es nicht möglich diesen Laserpunkt zu erfassen und die
Entfernung daraus zu errechnen?
Angaben zum LaserPointer:
> Laserdiode 680nm
> Ausgang < 5mW
Wass passiert, wenn ich das Licht büdel (Prisma/Spiegel/Linsen). kann
ich somit die Reichweite erhöhen? Und was passiert wenn ich als Ausgang
auf ca. 1W erhöhe?
Gruß
---zyclop
Ergänzung zur Schnittbildmethode. Wenn ich das Ding automatisieren
wollte müsste ich ja erst einmal einen Pointer auf das anzuvisierende
Objekt ausrichten. Also bräuchte ich ja auch wieder so einen Laser oder
was vergleichbares :) naja villeicht hat ja einer ne ganz andere Idee.
Genauigkeit spielt für meine Verhältnisse nicht die dominate Rolle! Eine
Abweichung von 2-8m auf "Größere" Entfernungen ist da kein Problem.
@ zyclop (Gast)
>Und lässt sich das nicht auch irgendwie ähnlich mit einem Laser>realisieren? Ich habe ein Versuch mit einem Laserpointer durchgeführt.
Warum Laser? Weils cool ist? Schau dich mal in Netz um, dort werden
diveres Verfahren zur Entfernungsmessung beschrieben. Und deren
Aufwand/Kosten.
>Man konnte den Laserpunkt ohne Probleme in einer Entferung von 200m>sehen! Ist es nicht möglich diesen Laserpunkt zu erfassen und die>Entfernung daraus zu errechnen?
Aber sicher geht das. Die Frage ist nur, mit welchem Aufwand.
>Angaben zum LaserPointer:> > Laserdiode 680nm> > Ausgang < 5mW
Das übliche Zeug.
>Wass passiert, wenn ich das Licht büdel (Prisma/Spiegel/Linsen). kann
Der Laser ist schon recht gut gebündelt, meinst du nicht?
>ich somit die Reichweite erhöhen? Und was passiert wenn ich als Ausgang>auf ca. 1W erhöhe?
Du machst dann deinem Namen wahrscheinlich schnell Ehre, weil der Laser
dir die Netzhaut wegbrutzelt wenn du mal aus Versehen reinschaust.
Ausserdem will ich sehen wie du aus ner 5mW Diode 1W rausholst. OK,
1mal, aber dann . . . ;-)
>Genauigkeit spielt für meine Verhältnisse nicht die dominate Rolle! Eine>Abweichung von 2-8m auf "Größere" Entfernungen ist da kein Problem.
Besorg die ein Scherenfernglas aus Wehrmachtsbeständen, damit kann man
vielleicht was anfangen. ;-)
MFG
Falk
P.S. Jaja, wir haben ja alle in jungen Jahren A-Team und McGyver
geliebt. Aber irgendwann wird man erwachsen und stellt fest, dass
Hollywood uns beschissen hat ;-)
zyclop wrote:
> Wass passiert, wenn ich das Licht büdel (Prisma/Spiegel/Linsen). kann> ich somit die Reichweite erhöhen?
Nein, dann wird die Reichweite geringer. Für hohe Entfernungen macht man
den Strahl größer.
>Und was passiert wenn ich als Ausgang auf ca. 1W erhöhe?
Dann brennt das Ziel ab...
ok vergesst die Idee mit der 1W Diode. Die kann ich eh nicht bezahlen
xD.
Ich würde das ganze gerne mit einer IR-Laser-Diode machen, weil man die
nicht sieht und die Messzeiten so sehr gering sind. Wenn ich eine
Puls-Laser-Diode mit 10-20mW nehmen würde könnte ich dann auf meine 600m
kommen?
Keine Sorge wegen den Augen! Ich richte das Ding ja nur auf Gegenstände
und außerdem nehm ich ja ne Puls-Diode... d.h. es findet keine
Dauerbelichtung statt ;)
Nein ist es nicht :) ich hab schon viele solcher Geräte gefunden. Aber
1. wo bleibt da der Basteltrieb und 2. wollte die Daten an einen PC
senden und nicht in einem Fernrohr sehn xD
ach wo wir gerade bei dem Fernrohr sind, wie haben die das realisiert?
Wie wird die Entfernung in dem Rohr angezeigt?
zyclop wrote:
> Ich würde das ganze gerne mit einer IR-Laser-Diode machen, weil man die> nicht sieht und die Messzeiten so sehr gering sind. Wenn ich eine> Puls-Laser-Diode mit 10-20mW nehmen würde könnte ich dann auf meine 600m> kommen?
Es gibt Leute, die mit 10mW ein Videosignal über 70km per Laser
übertragen...
Die Leistung ist das kleinste Problem. Je nachdem welches Prinzip du
verwendest, sind eher eine verdammt schnelle Elektronik, die dazu noch
sehr empfindlich sein muss, und oder eine gute Optik sehr viel
wichtiger.
>Keine Sorge wegen den Augen! Ich richte das Ding ja nur auf Gegenstände
Und was ist innerhalb der 600m Luftlinie ?
Während Du kurz nach unten schaust um den Bildschirm zu checken, werden
ein paar höhere Lebensformen zyklopisiert...
Da kannst Du auch gleich mit einem Morgenstern die Entfernung "ausloten"
(Du siehst wenn jemand getroffen wird, und mißt die Zeit, bis Du den
Schrei hörst).
@benedikt
kannst du mir mal ein paar Daten sagen, worauf ich achten muss, um eine
EINFACHE Entfernungsmessung via Infrarot Laser möglich machen kann, ohne
irgendwelche Menschen zu verbrutzeln und ohne 10.000€ Sensorik? Oder ist
sowas vollkommen unmöglich?! ich weiß, dass wir bei uns an der Schule
schon einen Roboter gebaut haben, der eine Entfernung von 50m via
IR-Laser messen kann. Allerdings ist der zuständige Lehrer nicht mehr
da. Sonst hätt ich den schon längst mal gefragt. Ich brauch ja nur die
Daten, auf die ich achten muss und ein JA oder ein NEIN auf die Frage ob
eine Messung über 200m durch einen Privatperson möglich ist!!!
@ antworter
So ein Unsinn, das hat du doch gar nicht zu Ende gedacht.
Selbst wenn du die Einstiegsprobleme im Griff hast, ein
Morgensternkatapult das kleiner als ein Fernglas ist, was glaub
ernsthafte Probleme gibt von wegen hochbrisanter Sprengstoffe, das
bedeutet viel Behördenrennerei.
Aber sagen wir mal das haben wir, dann muss immer ein zur Sprachausgabe
fähiges Lebewesen (Schnecken fallen dann wohl aus) im Zielgebiet sein
und man will doch nicht nur in Zoos oder Messen messen. Dann gibt's da
noch Probleme mit den Fehlmessungen, nicht jedes Zielobjekt wird nach
dem Aufprall noch dazu in der Lage sein einen "spitzen Schrei"
auszustossen. Nenene, das ist mir zu unausgegoren.
Ich rege eher an einfach ein schweres Objekt (Wolframstecken >1t) aus
der Umlaufbahn ins Zielgebiet einzubringen und die Messung einem
Seismographen zu überlassen, mit etwas Glück kann man dann auch noch die
Daten der unzähligen weltweit verteilten Erdbebenfrühwarnstationen
erhalten. Dann bleibt natürlich die Frage ob das Zielgebiet noch im
gewünschten Zustand ist, aber irgendwas ist ja immer.
Sorry wenn das jetzt nicht unmittelbar weiterhilft, aber ... - Wiebel
Ich wusste garnicht, dass eine so leichte Frage so viel "unsinnige" aber
durchaus lustige Informationen und Vorschläge an den Tag legt xD
ich glaube ich werde es nichtmal hinbekommen ein Messgerät zu bauen, was
eine Distanz von 1m erreicht :P Ihr nehmt mir jede Form von Hoffnung -.-
Egal wo ich nachfrag, egal in welches Forum ich schau alle sagen es sei
unmöglich Ein solches Mesgerät zu bauen.
zyclop wrote:
> Ich wusste garnicht, dass eine so leichte Frage so viel "unsinnige" aber> durchaus lustige Informationen und Vorschläge an den Tag legt xD
Leicht ist das Problem keinesfalls.
zyclop wrote:
> kannst du mir mal ein paar Daten sagen, worauf ich achten muss, um eine> EINFACHE Entfernungsmessung via Infrarot Laser möglich machen kann, ohne> irgendwelche Menschen zu verbrutzeln und ohne 10.000€ Sensorik? Oder ist> sowas vollkommen unmöglich?!
Wenn ich in den letzten Jahren eines gelernt habe: Nahezu alles ist
möglich, die Frage ist nur wieviel Zeit und Geld man dafür investieren
will.
Das sich der Selbstbau nicht lohnt, dürfte wohl klar sein.
> ich weiß, dass wir bei uns an der Schule> schon einen Roboter gebaut haben, der eine Entfernung von 50m via> IR-Laser messen kann.
Bist du sicher, dass das 50m waren und keine 50cm ? Letzteres ist fertig
für wenige 10€ zu bekommen. Hersteller sind u.a. Sharp. Diese Sensoren
nutzen den Reflektionswinkel aus, wenn das Ziel schräg von der Seite
bestrahlt wird. Je nach Entfernung ist dann der Abstand zwischen Sender
und Empfänger unterschiedlich. Das kann man mit einem Diodenarray oder
speziellen Fotodioden messen.
Aufwendiger sind die auf Laufzeit basierenden Messmethoden. Da bei >100m
Entfernung kaum Licht vom Ziel ankommt, benötigt man sehr gute
Detektoren und Verstärker. Das wird nicht billig. Ebenso muss man Zeiten
im Bereich von <1ns messen. Ich schätze den Aufwand für einen normalen
Hobbybastler auf etliche Monate und vermutlich >1000€ Materialkosten
(inklusive der Fehlversuche) bis alles einigermaßen läuft (falls es
überhaupt mal funktioniert).
So, ohne alzuviel Ahnung zu haben versuch ich jetzt doch mal ernsthafter
zu werden.
1m sollte ja kein Problem sein mit Ultraschall, da du aber beschlossen
hast diesen Bereich eher deutlich zu verlassen (600m) wirds glaub schon
knifflig, ich weiss zwar nicht wie die Geräte das mit Laser Messen, aber
mir würde lediglich Laufzeit und Interferenz einfallen, Interferenz
scheidet eigentlich aus, wegen dem engen Messbereich, bleibt die
Laufzeit. bei 600m sind das ca. 2us das wird schon etwas haarig, zumal
der Nahbereich ja noch viel übler ist.
Wie gesagt ich weiss nicht wie das eigentlich gelöst wird, wenn das
völlig anders ist würde mich das sehr interessieren. Aber Zeiten von
<2us exakt zu messen erfordert, doch mehr als ein uC in der Lage ist zu
bringen. Wobei bei einer Timerfrequenz von 16MHz wäre theoretisch eine
Auflösung von 18,7m möglich, wenn ich mich nicht verrechnet hab. Wenn
dir das reicht, bleibt das Problem der Optik, was denke ich der
schwierigere Part ist. Aber aufgeben würde ich noch nicht, das hat doch
Potential.
Allerdings würde ich nicht allzuviel Energie in diverse
Alternativvorschläge stecke, was meines Errachtens auch die Sache mit
den Schnittbildern angeht, wenn Du das anständig machen willst bist du
bei so grossen Entfernungen nicht mehr in der nähe der von dir
angestrebten Grösse, auch wenn du den Vorteil hättest (im Gegesatz zum
Laser), dass die Genauigkeit mit der Nähe zunimmt, was ja ganz nützlich
sein kann.
Wie gesagt wenn ich mich in dem Grundprizip des Entfernungsmessens per
Laser völlig vertue gilt das alles natürlich nicht. - wiebel
Vor Jahren konnte ich mich mal eine Zeitlang mit einem
Leitz - Disto spielen.
Das dort verwendete Messprinzip:
Auf der einen Seite des Gerätes ging der Laser raus, auf
der anderen Seite war eine Optik mit einem Spiegel dahinter.
Die Elektonik hatte nun die Aufgabe den Spiegel solange zu drehen,
bis der Punkt exakt auf einen Seonsor fällt. Aus der Verdrehung
des Spiegels lässt sich dann mit Trigonometrie die Entfernung
bestimmen.
Ging damals so 60 bis 70 Meter weit (mitlerweile ist man weiter,
aber so bei 200 Meter ist aber anscheinend auch heute Schluss)
Darüber wurde es dann haarig
Zum Einen wird es immer schwieriger den Lichtpunkt wiederzufinden
Zum anderen wird es immer schwerer, den Winkel genau genug zu
bestimmen.
Du kannst dir ja mal ausrechnen, welche Genauigkeit in der
Winkelauflösung du auf 200 Meter Entfernung brauchst um noch
eine Genauigkeit von 5 Meter zu erzielen.
Wenn man den Laserpunkt nur auf helle/gut reflektierende Objekte richtet
sollte das mit der MEssung doch eigentlich kein Problem sein, oder? Denn
dann müssen die Sensoren/Fotodioden nicht so wahnsinnig feinfühlig sein.
Und dann gibt es da ja noch Filtermethoden, die das IR-Licht rausfiltern
und so das Messergebnis noch genauer machen. Und wenn ich den Messstrahl
als Code (ähnlich Morsecode) sende sollten sich noch alle Störsignale
aufheben und durch die vielen ankommenden Messstrahlen, kann ich dann
ein genaueres Ergebnis erzielen, oder seh ich das falsch?
Langer Rede, kurzer Sinn:
Welches Messprinzip willst du eigentlich verwenden?
Es reicht ja nicht einen Laser irgendwohin zu richten und
dann taucht magisch irgendwie die Entfernungsangabe auf.
http://de.wikipedia.org/wiki/Abstandsmessung_(optisch)
hi, zyklop,
gerade aus dem Regal ein Uralt-Buch geholt, erst mal gepustet: "Das
Opto-Kochbuch", Texas Instruments, 1975, S. 441. "optoelektronischer
Entfernungsmesser" mit Infrarot-Diode, Avalanche-Diode, moduliertes
Licht und Phasenvergleich.
Ciao
Wolfgang Horn
Ich will die dauer Messen, wie lange der Messimpuls vom Messgerät zum
Ziel und wieder zurück benötigt. Dann will ich das ganze via
Lichtgeschwindigkeits Formel zurückrechnen! Allerdings ist der
Controller der das berechnen kann sehr teuer.
Aber es gibt ja noch die 2 Punkte deckungsgleich zu Projezieren und
anhand des Winkels die Entfernung zu berechnen! (Prinzip:
Schnittbild-Entfernungsmesser)
Ok, dank des Beitrags von Benedikt, der sich mit meinem Schreiben
überschnitten hat, fühle ich mich in meiner Annahme bestätigt.
Die Trianguliertung via Spiegel und Winkelmesser (Schnittbilder), ist ob
mit oder ohne Laser kaum gangbar, entweder brauchst du einen riesigen
Balken ("Augenabstand") oder eine fürchterlich exakte
Winkelbestimmimung. Bei einem 10cm Balken bist du bei 600m bei 89.99045°
das sin nichtmal 35" weniger als 90° was unendlich bedeutet. Ein Poti
bringt dir das nichtmal mit betteln und was weiss ich nicht alles. Evtl.
könnte man das über den Versatz in einem Kamerabild ermitteln, dann
hätte man aber wieder keinen grossen Messbereich, und deine Optik müsste
präziser sein den je, das würde dann vermutlich dem von Benedikt
angesprochenen Sharp Modul nahekommen.
Ich würde bei der Laufzeit bleiben. Kannst ja mal mit Retroflektoren
(Katzenauge) anfangen, dann ist die Optik erstmal kein Problem. Aber
wehe dir wenn du ne schwarze Wand anfokussieren willst. - wiebel
P.S. Mir fällt grade ein: Doppelte Laufzeit, ergo du kannst meine Werte
von oben halbieren -> 16Mhz -> 9m Auflösung.
@Wolfgang Horn
Der Artikel interessiert mich ^^ ich würde die Seite(n) gerne mal sehn
und schauen wie die das realisieren.
@Michael Waiblinger
also dann bleib ich bei der Laufzeitmessung. Dann fang ich auch mal mit
Reflektoren an und versuch das ganze immer feinfühliger zu machen. Ich
hoffe mal, dass ich da wenigstens etwas über 100m ohne Reflektoren mal
schaffe :) hast du noch irgendwelche Empfehlungen, auf was ich achten
soll, z.B. beim Kauf der Laser-/Fotodiode? Und warum die Warnung vor der
schwarzen Wand? Weil schwaz nicht reflektiert?? oder Weil schwarz
anfängt zu kokeln bei großen Laserenergien?
zyclop wrote:
> Ich will die dauer Messen, wie lange der Messimpuls vom Messgerät zum> Ziel und wieder zurück benötigt. Dann will ich das ganze via> Lichtgeschwindigkeits Formel zurückrechnen!
Mal ein bischen rechnen.
Licht legt pro Sekunde 300000 km zurück.
D.h. Für 600 Meter ist ein Lichpuls (hin und zurück)
1200 / 3000000000 Sekunden oder 0.0000004 Sekunden
unterwegs. Das sind 0.4 µs
Ist noch machbar
Aber: Wenn du eine Genauigkeit von sagen wir mal 3 Meter
haben willst, dann musst du diese 0.4 µS mit einer
Genauigkeit von 3 / 3000000000 = 0.000000001 Sekunden
also auf 1 Nano Sekunde genau messen. D.h. du musst
Schwingungen von 1Ghz auf 1 Schwingung genau zählen.
> Allerdings ist der> Controller der das berechnen kann sehr teuer.
Das müsste doch auch mit einem dikreten Zähler gehen.
Du musst ihn nur auf 0 setzen. Starten und den Lichtpuls
abschicken. Wenn der Lichtpuls zurückkommt wird der Zähler
wieder gestoppt. Die Zeit vom Starten des Zählers bis der
Puls rausgeht ist konstant, ebenso die Zeit vom Empfang
des Pulses bis der Zähler tatsächlich auch steht. Diese
Zeiten können daher abgezogen werden.
Nur. So gut bin ich in HF Technik nicht, dass ich mich über
GHz drüberdraue.
Das Problem ist mit Laser und in klein etwas knifflig...
Entweder man wertet einen Winkel aus, dann ist ein breiteres Gerät von
Vorteil. Oder man misst die Lichtlaufzeit, dann ist diese Zeit bei 600m
etwas kurz und damit wird die Elektronik knifflig...
In diesem Entfernungsbereich wird sowas meißt mittels Messung der
Phasenverschiebung des Lichts (ev.moduliert) gemacht. Der Laserstrahl
wird geteilt und der eine Teil geht den Weg zum Ziel und zurück. Beide
Strahlen werden überlagert und die Phasenverschiebung einer Modulation
oder auch das Licht direkt wird gemessen. Die direkte Methode ist sehr
diffizil und erfordert präzise optische Komponenten wie Mischer u.ä. ...
Michael Waiblinger wrote:
> P.S. Mir fällt grade ein: Doppelte Laufzeit, ergo du kannst meine Werte> von oben halbieren -> 16Mhz -> 9m Auflösung.
Irgendeiner von uns beiden hat sich da grauslich verrechnet.
@ zyclop (Gast)
>ich glaube ich werde es nichtmal hinbekommen ein Messgerät zu bauen, was>eine Distanz von 1m erreicht :P Ihr nehmt mir jede Form von Hoffnung -.-
Wir bringen dich in Kontakt mit der Realität. Das ist oft der Sprung ins
kalte Wasser.
>Egal wo ich nachfrag, egal in welches Forum ich schau alle sagen es sei>unmöglich Ein solches Mesgerät zu bauen.
DAS hat wohl niemand gesagt. Aber so wie du hier den meisten dich
präsentierst, hast du viele Flausen im Kopf aber kein nennenswertes
Fachwissen. Und das ist nun mal nötig, um die Entfernungsmessung mit den
dir vorschwebenden Eigenschaften (Laser, 600m, automatisch) zu machen.
>Ich will die dauer Messen, wie lange der Messimpuls vom Messgerät zum>Ziel und wieder zurück benötigt. Dann will ich das ganze via>Lichtgeschwindigkeits Formel zurückrechnen! Allerdings ist der
Das machen viele Geräte so.
>Controller der das berechnen kann sehr teuer.
Kaum. Das kann ein uC für 1,5 Euro mit 100 kHz. ;-)
Das Problem ist die Hardware, welche
- Den Laserpuls generiert
- den reflektierten Puls misst
- die Zeitdifferenz misst.
MfG
Falk
@ zyclops:
Der Controller der (t/2)*c rechnen kann ist ziemlich teuer????
Wieviel bist du denn bereit zu zahlen, dann mach ich das für dich. ;)
selbst bei einer 2,35m Auflösung (ca. 64MHz) erledigt das eine simple
8Bit Operation. Wie heisst den dieser ziemlich teure Controller?
Es könnte allenfalls ein Problem mit der Anschaltzeit der Laserdiode
geben, das allerdings steht sicher im DB, und kann ja als Konstante mit
abgezogen werden.
Ich würde auch erstmal mit einem sichtbaren Laser anfangen, sonst seh
ich dich schon wild im Dunkeln tappen. Einen roten Leitlaser würde ich
mir von wegen Justierung nicht zumuten.
P.S. Es wird ja auch eine Grund haben warum Vermessungen immer mit
diesen Retroflektoren gemacht werden. Also erstmal klein mit sichtbarem
Laser und Retroflektor anfangen, ausbauen kannst du das ja immer noch.
naja das mit dem teuren Controller hab ich gemeint weil alle(=> anderes
Forum) so miniatur Ergebnisse nach ihren Rechnungen raushatten. solange
die Zeiten im µs Bereich bleiben weiß ich ja das es auch ein Popliger
Controller schafft. Allerdings weiß ich nicht wie das mit ns aussieht?!
Ich kenne mich mit den Preisen von µC'S nicht so aus ^^
@ zyclop (Gast)
>bei dieser Methode darf doch das Messinstrument dann nicht einen µm>verrutschen, sonst überlagern sich ja die Strahlen nicht mehr, oder>doch?!
Du hast noch massiven Nachholebedarf. Ist aber nicht schlimm, den
hatten/haben wir alle.
>naja das mit dem teuren Controller hab ich gemeint weil alle(=> anderes>Forum) so miniatur Ergebnisse nach ihren Rechnungen raushatten. solange>die Zeiten im µs Bereich bleiben weiß ich ja das es auch ein Popliger>Controller schafft. Allerdings weiß ich nicht wie das mit ns aussieht?!>Ich kenne mich mit den Preisen von µC'S nicht so aus ^^
Du kennst dich mit Elektronik und Physik wenig aus. Ist keine Schande,
aber dann sollte man nicht mal so auf die Schnelle nen
Laserentfernungsmesser bauen wollen . . .
MFG
Falk
<Spoiler>
McGyver ist nicht echt!
</Spoiler>
;-)
Michael Waiblinger wrote:
> selbst bei einer 2,35m Auflösung (ca. 64MHz)
Wo nimmst du die Zahlen her?
Wenn ich das nachrechne brauchst du für 3 Meter Genauigkeit
in der Lichtlaufzeit (1.5 Meter in der Distanz) eine 1Ghz
Schwingung, die du zählen musst.
Ich hab was Elektronik und Physik angeht eben nur die Schulkenntnisse.
Da haben wir leider keine Laser behandelt ^^ aber naja was ich nicht
weiß kann ich ja noch lernen :)
Also ist das was ich vorhab doch nicht unmöglich so wie ich das
rausgehört habe?! Darum ging es mir ja eigentlich ursprünglich. Einfach
nur um die Tatsache ob es geht oder nicht, weil ich will nich für etwas
Geld ausgeben, was unmöglich funktionieren kann ;)
Naja ich hab mir den Artikel nochmal durchgelesen:
http://www.fhbb.ch/02/03/5/vgi-publikationen/vector.htm
Was hat es denn mit diesem Azimut- und Neigungsmesser auf sich? Ich hab
irgendwo mal gelesen, das sich dann alles über Vektoren berechnen lässt.
@ Karl heinz Buchegger (kbuchegg)
>>Michael Waiblinger wrote:>> selbst bei einer 2,35m Auflösung (ca. 64MHz)>Wo nimmst du die Zahlen her?>Wenn ich das nachrechne brauchst du für 3 Meter Genauigkeit>in der Lichtlaufzeit (1.5 Meter in der Distanz) eine 1Ghz>Schwingung, die du zählen musst.
???
Lichtgeschwindigeit in Luft ~300.000 km/s
Macht ~30cm/ns
-> 2,35m ~ 7,8ns ~ 128 MHz
Und da bei der Reflexionsmehode der Weg und damit die Zeit doppelt
gemessen werden sind die 64 MHz gar nicht mal so schlecht.
MFG
Falk
@ Karl heinz Buchegger (kbuchegg)
Du hast dich bei deiner Rechung um den Faktor 10 verhauen.
3m ~ 10ns NICHT 1ns!
Genau dafür wurden Einheiten erfunden, wer sowas schreibt und rechnet
ist selber schuld. ;-)
>Genauigkeit von 3 / 3000000000 = 0.000000001 Sekunden
MfG
Falk
Falk wrote:
> @ Karl heinz Buchegger (kbuchegg)>>>>Michael Waiblinger wrote:>>> selbst bei einer 2,35m Auflösung (ca. 64MHz)>>>Wo nimmst du die Zahlen her?>>Wenn ich das nachrechne brauchst du für 3 Meter Genauigkeit>>in der Lichtlaufzeit (1.5 Meter in der Distanz) eine 1Ghz>>Schwingung, die du zählen musst.>> ???>> Lichtgeschwindigeit in Luft ~300.000 km/s> Macht ~30cm/ns>> -> 2,35m ~ 7,8ns ~ 128 MHz>
Ich rechne für 3m so
300000 km/s sind 300000000 m/s
300000000 .... 1
3 .... x
x = 3 / 300000000 = 0.000000001 Sekunden
Kehrwert davon = 1 Ghz
Kann mir mal einer sagen, welchen µC ich jetzt am besten verwenden
soll?!
Und was für ein Empfangsbauteil soll ich benutzen (kann ja schlecht eine
x-beliebige Fotodiode nehmen!)?
Und noch eine Frage, wie schaff ich es, dass ich auch bei nicht ganz
ebenen Objekten noch möglichst viel Laserlicht einfangen kann
(Stichwort: Reflexion)?!
@Falk, @Michael
Habs gefunden. Ich hab hartnäckig immer eine 0 zuviel eingetippt.
100 Mhz für 1.5 Meter. Das ist ja gar nicht so schlimm.
Bleibt nur noch das Problem, den Lichtpuls im Empfangsteil
wiederzufinden.
Das mein ich ja... Dazu gibt es doch sicher einen Filter!
Ich hab dashier gefunden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bandpass
der geht auch bei optischen Signalen... Dieser Filter ist in so einem
LaserMessgerät, wie es oben schon mal gepostet wurde meist eingebaut.
Hi Leute,
gibt es programmierbare Delay Lines die im Picosekunden Bereich
einstellbar sind ? Wenn ja und relativ kostengünstig dann könnte man
doch eine Art PLL aufbauen. Ein Rechtecksignal moduliert den Laser, das
empfangene Signal der Photodiode wird abhängig von der Entfernung immer
par Nanosekunden zeitversetzt zu unserem Rechtecksignal ankommen. Wenn
man nun dazwischen eine Delayline schaltet und diese so programmiert das
beide Signale -> empfangenes und Referenz, synchron sind, dann habe ich
doch über den Verzörgerungswert der Delayline meine Entfernung bestimmt,
bzw. genauergesagt die Phasenverschiebung beider Signale. Nur die
Delayline ist das Zeitkritische Element alle anderen Teile sind
zeitunkritisch.
Gruß Hagen
Und nochwas, wenn man nun den durch die Delayline verzögerten
Referenztakt zur Steuerung eines Synchronen Gleichrichters benutzt
hinter dem ein Integrator sitz, so hat man auch eine digital
einstellbare Verstärkung mit hohem SNR. Denn jetzt hängt es nur noch
davon ab wie lange man eine Messung dauern lässt und die geringen
Differenzen integrieren sich. Wenn die Spannung nach einem
Integrationsprozess exakt 0 ergibt hat man die Delayline so eingestellt
das beide Signale synchron sind. Da wir einen synchronen Grleichrichter
nehmen und über zb. 100ms integrieren haben wir defakto eine Verstärkung
mit sehr hohem SNR. Wenn nun noch das Rechtecksignal per Zufallsbitstrom
kodiert wurde, zb. Manchester, haben wir eine hohe Störsicherheit, d.h.
wir messen wirklich nur unseren modulierten Laserstrahl aus.
Im Grunde sowas hier http://cappels.org/dproj/dlmom/dlmom.html
Lockin Amplifier = synchroner Gleichrichter
Gruß Hagen
So wie ich das sehe ist das die professionellste Möglichkeit :) jetzt
braucht man nurnoch die Geeignete Hardware für die Delayline und eine
geeignete Empfängerdiode, um das ganze Signal auch wieder aufzufangen!
Wünscheswert wäre jetzt noch die Möglichkeit das Signal auch von
unebenen Flächen und ohne Reflektor zu fangen.
1.) OpAmp zur Verstärkung der Diode -> OPA380
javascript:openreq('http://www.ortodoxism.ro/datasheets2/f/0x9iaxjjj2wqxxrextjx6kgfgw7y.pdf';)
2.) sollte man danach noch einen Bandpass setzen.
3.) danach der Synchrone Gleichrichter und Integrator
der Integrator muß durch die CPU zurücksetzbar sein, normalerweise ein
Kondesator im einfachsten Falle, ich würde aber wieder einen OpAmp
nehmen mit manuelem Reset (der Kondensator im Feadbackpfad wird
kurzgeschlossen).
Der Rest wird per Software in der CPU gemacht. Zb. Meßdauer beträgt
100ms und der Laser wird mit einen Rechtecksignal moduliert das um die
100Khz hat. Diese Signal ist aber ein Manchaster der durch einen
Pseudozufälligen Bitstrom codiert wurde. Als PRNG bieten sich MLS an ->
Maximum Length Sequencies. Das sind Linear Feedback Shift Register mit
maximaler Länge. Diese besitzen eine sehr hohe Autokorrelation und
geringe Kreuzkorrelation zu anderen Bitsequenzen. Sollte nun nach 100ms
oder auch schon früher die Spannung im Integrator eine Schwelle
überschritten haben so bricht man die Messung ab und startet neu aber
mit einer anderen Verzögerung in der Delayline. Das macht man so lange
bis der Intergrator nach 100ms eine Spannung von 0 liefert. Dann sind
beide Signal über die Delayline synchronisiert und der Wert der
Delayline in zb. Picosekunden gibt unseren Phasenversatz an. Bei 100ms
und 100Khz messen wir also ~10000 mal eine Verzögerung von zb. 1ns und
das wird integriert, ergo Verstärkungsfaktor von 10000.
Gruß Hagen
Dürfte ich nochmal das Wort Katzenauge reinbringen.
Teste das erstmal mit so Einem, oder nochbesser einem einzelnen
Retroflektor (vom Vermessungswesen, die runden Dinger die immer schwarz
sind, weil man exakt seine eigene Pupille sieht)
Wenn du deinen Laser auf sowas richtest bekommst du auf einen
Phototransistor der einfach nur neben deinem Laser ist einen
superauswertbaren hellen Fleck, wenn du sichtbares Licht nimmst. Dann
kannst du die Optik immer noch später nachrüsten, wenn's denn überhaupt
funktioniert.
Im Ernst der wirft dir das als Strahl zurück, nahezu keine
Streuung/Verlust.
Mal ne andere Idee, man könnte dem Laser doch ein Sinus aufmodulieren,
und anschliessend einfach exakt diese Frequenz rausfiltern und den
Phasenversatz messen, oder was haltet ihr davon? Wegen mir auch direkt
ein Rechteck, das erschwert aber das filtern.
@kbuchegg: Ich bin ja froh das wir uns auf meine Werte einigen konnten.
grins mit 1GHz hätte das wahrlich kein spass mehr gemacht.
@ hagen
Das klingt gut, aber ne Delay-line im picosekunden Bereich schießt etwas
über das Ziel hinaus, das wäre eine Auflösung von 3mm da misst man ganz
schön lange für 600m. Oder hab ich was falsch verstanden.
@andreas:
Jup das wäre simpel, wie ich aber schon vorhin gesagt habe, ware der
Messbereich sehr eingeschränkt und man bräuchte für 600m eine sehr
ordendliche Teleoptik. Wenn man ein Motorzoom einsetzt könnte man
natürlich den Messbereich deutlich erweitern, aber dann wirds auch
wieder ordendlich komplex. - wiebel
@zyclop:
Nein, webcams und die meisten anderen CCD chips haben eine erfreulich
hohe Empfindlichkeit für IR. Halte mal dein Kamerahandy auf eine IR
Fernbedienung.
Cool das hab ich noch garnicht gewusst :) hab n neues Spielzeug xD
Und wenn das so ist dann ist diese Methode garnicht so abwägig...
allerdings ist man in der Entfernung etwas begrenzt... es sei dennn man
koppelt das ganze mit einem Fernglas (siehe Vector von Leica) ;)
@Michael:
>>Das klingt gut, aber ne Delay-line im picosekunden Bereich schießt etwas>>über das Ziel hinaus, das wäre eine Auflösung von 3mm da misst man ganz>>schön lange für 600m.
Ja das kann schon sein, es war auch nur ein Richtwert. Ich weis nicht so
genau was es für Delaylines alles gibt und in welchen Bereichen sie ein
Signal verzögern können, geschweige denn ob sie überhaupt digital
einstellbar sind.
Einen Sinus zu modulieren ist unnötig und verkomplizert die Sache. Als
synchronen Gleichrichter müsste man einen analogen Multiplizierer nehmen
statt einfachen digitalen Schalter wie bei einem binärem Signal. Zudem
bringt die kodierung dieses Signal mit einer MLS noch eine stärkeren
SNR, dh. der Empfänger ist weitaus weniger empfindlich gegen Störungen,
Streulicht usw.
Die Delayline dient nun ausschließlich dafür im 10ns Bereich noch
genauer auflösen zu können. Denn die CPU kann für größere Abstände
einfach das kodierte Rechtecksignal selber zweifach erzeugen. Also
einmal zur Modulation des Lasers und einmal als Referenztakt für den
synchronen Gleichrichter. Die Delayline ist dabei erstmal deaktiviert,
sprich 0ps Verzögerung. Die CPU erzeugt beide Signale mit einer
Phaseverschiebung > zb. 50ns. Die verbleibenden 50 ns Auflösungsfehler
müsste dann die Delayline kompensieren.
Als MLS benutzt man nun eine die über die maximale Meßperiode gesehen
Bits liefert. Zb. eine 16KBit MLS in Manchaster kodiert bei 128Khz
ergäbe ca. 125 ms Meßzyklus ohne das sich die MLS Kodierung im Signal
wiederholt. Nur wenn das gesendete und empfangen MLS kodierte Signal
synchron sind ergibt sich im Integrator die höchste bzw. nierdrigste
Spannnung.
Vorteil wäre auch das man mit mehreren solcher Geräten zum gleichen
Zeitpunkt das selbe Objekt anvisieren könnte ohne das Fehlmessungen
entstehen. Dazu müssen alle Geräte mit jeweils anderen MLS arbeiten.
Gruß Hagen
Ja, wie gesagt, Teleoptik, oder gar Zoom.
Arbeiten die Vector'en nicht mit Laufzeitmessung?
Ich halte es für etwas verfrüht, dein "Produkt" mit >9k€ Geräten von
Leica zu vergleichen. :P
@hagen
Ok, so macht das Sinn, uC fürs grobe und dann Delayline (ich mag das
Wort) zur feineren Auflösung. Könnte man auch schick ins Display
bringen, wenn sich die Werte im bereich der Nachkommastellen erst
langsam rauskristalisieren, Hollywood lässt grüssen. ;)
Ich weiss ich werf selbst mit viel zu vielen Abbkürzungen um mich aber
was ist ein MLS?
oO das mach ich doch garnicht ^^ ich habe nur gesagt, dass die Kamera
dann an ein Fernglas gekoppelt werden muss, dann hab ich im "Prinzip" so
etwas wie das Leica...
@Zyclops:
war ja nur ein Scherz ;)
aber im Prinzip hast du Recht du kannst ja die Kamera an einem
Feldstecher anbringen, dann kannst du das auch noch direkt anschauen,
ach ne soll ja unbedingt IR werden. kannst ja mal schauen ob du nicht ne
billige schrott digicam mit 4-fach optischem zoom ergattern kannst.
Ich finde einen IR-Laser nicht so toll. Wegen der Augensicherheit muss
man hierbei viel geringere Leistungen verwenden als im sichtbaren
Bereich. Und wie soll man privat überprüfen, ob der Laser nun
augensicher ist oder nicht?
Das Katzenauge ist eine gute Idee, aber je nach Strahlbreite muss man
das auch erstmal treffen.
Markus
Klar treffen ist Pflicht, aber ich hoffe ja mal das Ding wird erstmal
auf ein Stativ gepflanzt. Und wenn die Notwendigkeit eines IR-Lasers
auch grade Fällt hilft das auch noch ungemein beim zielen.
Ich mag den Parallaxen ansatz irgendwie trotzdem nicht, Laufzeit
erscheint mir sauberer und eine gleichmässige Auflösung über den
gesamten Bereich, dank hagen ja soger mit 0,75m, ist auch was feines.
Ich weiss vorhin hab ich's andersherum gesagt, aber egal.
@hagen, danke wieder was gelernt. Das kommt doch sicher aus der
Radartechnik, Autokorrelation ist da ja eines der Zentralen Elemente.
Radar braucht erstmal richtig Rechenpower, DSP-Cluster lassen grüssen.
Da bin ich doch froh, dass wir's hier nur mit einem Punkt zu tun haben.
Wenn wir jetzt mal hagen's Vorschlag nehmen, würde ich dann auf meine
600m ohne Hilfs-Reflektor kommen, oder schaff ich die trotzdem nicht?
Weil dann müsste ich ja um große Distanzen ohne Reflektor messen zu
können die Methode mit der Kamera(+Fernglas/Zoom) anwenden.
Ich bin ja grundsätzlich auch für die Laufzeitmessung (war schließlich
mein erster Gedanke), da diese genauer ist und Kostengünstiger, da man
sich die Kamera spart :) außerdem ist der ganze Aufbau dann kompakter ;)
Warum meinst du das ? Was macht eine Kamera anders als eine IR-Diode ?
Du benötigst für die IR-Diode eine Optik mit unendlichem Fokus und
bekommst eine "Kamera" mit 1 Pixel Auflösung, das reicht aus um einen
Laserpunkt zu messen. Dafür hast du aber dann eine
Ultra-High-Speed-Kamera denn die IR Diode schaffts im Nanosekunden
Bereich.
Gruß Hagen
Also mit den Vorkenntnissen würde ich die Laufzeitmessung erst mal
vergessen. Alleine einen Laser mit Pulsen im ns-Bereich anzusteuern ist
schon ein größeres Unterfangen. Und kostengünstiger als die Billiglösung
mit Kamera (die natürlich einige Nachteile hat) wird das schon gar
nicht.
Ob das geht, kannst nur du uns beantworten, wenn du das aufbaust. Daher
ja die Tipps, von wegen erstmal mit eflektor und rotem Licht, und
später, wenn das läuft, mal den Retroflektor weglassen und die optik
justieren, dann gaaanz vielleicht, wenns immernoch funktioniert, das
ganze mit IR umsetzen.
Wenn du sofort auf eine beliebige Fläche mit IR gehst, würden meine
prophetischen Fähigkeiten (die von Natur aus eher schlecht ausgeprägt
sind) dir mit sehr hoher Sicherheit, die derbsten Niederlagen und harte
Proben deiner Motiviationsfähigkeit, vorhersagen. Auf jeden Fall wüsch
ich dir viel Spass dabei. ;)
Ok, ich war zu langsam mit posten :)
aber noch ne Frage an Hagen, kannst du deinen Beitrag nochmal etwas
editieren? Der ist etwas verwirrend geschrieben :)
Vielen Dank an alle Beteiligten hier im Forum... wenn ihr noch Ideen und
Vorschläge habt dann meldet euch, ich werd mich dann die Tage mal
ransetzten und versuchen das Messgerät zu basteln :) ich kenn ja zum
Glück noch n paar Leute, die mir helfen könnten, wenn ich nicht weiter
komm. Jetzt mach ich morgen meine letzte Prüfung fertig und dann hab ich
ja Zeit :)
>@hagen, danke wieder was gelernt. Das kommt doch sicher aus der>Radartechnik, Autokorrelation ist da ja eines der Zentralen Elemente.>Radar braucht erstmal richtig Rechenpower, DSP-Cluster lassen grüssen.>Da bin ich doch froh, dass wir's hier nur mit einem Punkt zu tun haben.
Der Rechenpower ist relativ unwichtig, man benötigt keine DSPs. Es
handelt sich zwar um die gleiche Theoretische Grundlage aber mit andere
Anwendung. Beim Radar, oder wie bei meinen Experimenten Ultraschall,
wird die komplette MLS gesendet und oversampled wieder auf
Empfängerseite umgewandelt. Erst danach wird per DSP und einer FFT oder
FHT (fast Hadamad Transformation) eine Kreuzkorrelation durchgeführt.
In unserem Falle brauchen wir das garnicht, da wir quasi Live und
sequeintiell sofort das empfangene Signale "korrelieren" mit dem
ausgesendeten Signal.
So gesehen wird eine Entfernunsmessung quasi aus vielen Einzelmessungen
bestehen die sich in ihrem eingestellten Phasenversatz bei jeder
Einzelmessung immer stärker an die vollkommene Synchronisation annähern.
Wenn also bei der 1. Messung die Spanung am Integrator zu hoch ist, dann
reduzeiren wir den Phasenversatz unseres Referenzsignales so lange bis
Synchronität herrscht. Erst dann ist die komplette Messung fertig. Und
das könnte zum Problem werden. Denn der "Reflexionsgrad" sollte während
der gesamten Meßdauer konstant bleiben. Würde man zb. ein Fenster
anvisieren dann entstehen Störungen weil zb. ein Mensch im Raum spricht
und die Fensterscheibe sich bewegt also anders reflektiert. Das spricht
gegen eine Meßmethode die sich quasi "herantastet" und mehrer
Teilmessungen benötigt.
Gruß Hagen
Die erzielbare Reichweite hängt ab von
a) Ausgangsleistung des Lasers
b) Strahldivergez
c) Reflektanz des Zielobjektes
d) Eingangsverstärkung optisch (Linse) und elektronisch bzw.
Rauschabstand
e) Signalverarbeitung (weißt Du was Oversampling ist usw.)
Die 600m sind sicher auch ohne Reflektor zu schaffen, aber ob Du das
schaffst und ob das mit weniger als 10 Jahren arbeit zu machen ist kann
man so einfach nicht sagen.
Markus
@Andreas:
>Also mit den Vorkenntnissen würde ich die Laufzeitmessung erst mal>vergessen. Alleine einen Laser mit Pulsen im ns-Bereich anzusteuern ist>schon ein größeres Unterfangen.
Das stimmt aber wir benötigen ja keine Impulse im Bereich von
Nanosekunden. Das einzisgte was in diesem Bereich liegt ist der
Signalversatz=Laufzeitunterschied des ausgesendeten zum referenzierten
Signal.
Das eigentliche Signal könnte im KHz Bereich liegen. Es sollten nur die
Flanken super sauber sein.
>aber noch ne Frage an Hagen, kannst du deinen Beitrag nochmal etwas>editieren? Der ist etwas verwirrend geschrieben :)
Welchen Beitrag meinst du jetzt ?
Gruß Hagen
Ich meine aber auch das dies kein einfaches Projekt sein wird. Immerhin
benötigt man auch die richtige Meßtechnik und die hat wohl kein Amateur.
Dabei ist es egal ob man die Laufzeit/Phasenmethode oder die
Triangulierung benutzt. Alle obigen Verfahren arbeiten mit
Triangulierung, egal ob mit Spiegel oder Kamera.
Ich würde mir ein preiswertes Gerät ersteigern und umbauen.
Gruß Hagen
Ich meinte den Beitrag:
"Warum meinst du das ? Was macht eine Kamera anders als eine IR-Diode ?
Du benötigst für die IR-Diode eine Optik mit unendlichem Fokus und
bekommst eine "Kamera" mit 1 Pixel Auflösung, das reicht aus um einen
Laserpunkt zu messen. Dafür hast du aber dann eine
Ultra-High-Speed-Kamera denn die IR Diode schaffts im Nanosekunden
Bereich.
Gruß Hagen"
Noch was (hat nichts mit Hagen's Beitrag zu tun): eine Genauigkeit von
+-5m oder mehr würde mich nicht unbedingt stören :)
Wenn du die Funktionalität brauchst, gebe ich hagen auf ganzer Linie
recht, 250,- klingt auch nicht unfreundlich für die Technik.
Wenn du aber nur basteln möchtest würde ich schon mit der Laufzeit
rumspielen, ein 2-Kanal-Oszilloskop (>20MHz) wäre aber schon eher das
unterste Minimum was du an Equipment brauchst, und eine lange
Teststrecke da das wohl einfacher wird im >100m Bereich die
Phasenverschiebung zu erkennen. Solltest du lediglich ein Multimeter und
einen Lötkolben besitzen kauf dir entweder das Equipment, gleich das
Messgerät oder leg's als nette Idee für die Zukunft (wenn alles besser
ist) zu den Akten. Oder bau das mit der Kamera für <10m auf, das fände
ich auch schon witzig und es erfordert nicht soviel high tech.
Wenn mich jetzt der Hafer stechen würde, würde ich einfach einen AVR mit
16MHz nehmen und einfach mal einen Puls (unkodiert einfach einmal an)
auf den Retroflektor scheuchen, das ranze mit nem Photoransistor (in
einem tiefen Rohr) wieder Auffangen vertärken, Schmitt-Triggern und
einfach mal schauen ob ich über blosses Rauschen rauskomm, und mich
falls das klappt dann über besagte 9m Auflösung freuen, und das Ganze
wieder in die Ecke legen.
@zyclop:
Eine Kamera besteht im Grunde aus nichts anderem als viele solcher
Dioden nebeneinander als 2D Fläche. Da du aber nur 1 Punkt ausmessen
möchtest, per Laufzeitmessung, würde eine Kamera mit 1 Pixel auflösung
auch ausreichend sein. Wichtig ist nur das die Sichtachse der Optik
immer exakt zum Laserstrahl ausgerichtet ist und unendlichen Fokus
besitzt. Dh. die Optik sieht exakt entlang dem Laserstrahl mit
unendlicher Tiefenschärfe.
Vielleicht wäre es auch gut wenn du mal ein bischen über Optik anliest.
Zumindestens Fokus, unendlicher Fokus und Tiefenschärfe.
Gruß Hagen
Joa, ich schließ mich mal mit unseren Elektrotechnik und Physiklehrern
kurz ;) Also ich sehe jetzt die Laufzeitmethode als Herausforderung...
Ich sprech das mal mit den Leuten durch und schau mal wie vil Equipment
ich über die schule zu Billigpreisen bekommen kann :)
Wie? was? hab ich was verpasst? Wann wollte den jemand die Kamera zur
Laufzeitmessung verwenden? Mit 25fps wäre das ja auch zu drollig.
Die Photodiode zur Laufzeitmessung sollte man, im Gegensatz zu allen
Parallaxenmethoden, so nahe wie möglich an den Laser bringen, was
natürlich wieder die Baugrösse begünstigt.
> Laufzeitmethode als Herausforderung...
sehr große Herausforderung, ich selber würde es mir nicht so einfach
zutrauen. Timingkritisch sind
Delayline und Signalaufbereitung der IR Diode mit OpAmp Verstärker,
Bandpass und synchroner Gleichrichter. Integrator und Signalmodulation
sind unkritsich. Die Signalmodulation kann erstmal vereinfacht werden,
also reines Rechteck. Später kann zur Verbesserung das Signal kodiert
werden um den SNR um par db anzuheben.
Schau dir dochmal den Link an
http://cappels.org/dproj/dlmom/dlmom.htmlhttp://www.cappels.org/dproj/selflocksyncdet/Synchronous_Detector.html
Da gehts esentiell um die gleiche Technik. Nur statt Widerstände in
Milliohm wollen wir eine Zeitverzögerung messen. Im zweiten Link geht um
die Synchronisierung eines IR Senders mit einem IR Empfänger, dh. beide
CPUs synchronisieren ihren CPU-Takt ganz exakt. Zur Synchronisierung
wurde der 7 Bit Barker Code benutzt, das ist defakto eine sehr sehr
kurze MLS. Statt nun zwei getrennte Geräte zu synchronisieren wollen wir
zwei Signale synchronisieren das die selbe CPU erzeugt und daraus
digital eine Zahl für den Phasenversatz ermitteln, was der Entfernung
entspräche.
Gruß Hagen
Ich hätte zur Laufzeitmessung das Signal auf einen A/D-Wandler (50MSPS)
geführt und in einem RAM gespeichert. Damit kann man dann Oversampling
zur Verbesserung des SNR machen und man kann die Pulsform in Software
interpolieren und damit höhere Genauigkeit erzielen.
Markus
>Wie? was? hab ich was verpasst? Wann wollte den jemand die Kamera zur>Laufzeitmessung verwenden?
Keiner ;) Es geht nur darum das eine IR Diode mit Optik defakto eine
Kamera mit 1 Pixel Auflösung darstellt und ergo: ausreichend für eine
Laufzeitmessun ist, und ergo: keinen Reflektor benötigt da es die Kamera
ja auch nicht mit Reflektoren arbeitet um Bilder machen zu können.
Die IR Diode wird
1.) viel genauer sein, da sie empfinlicher ist als die Sensoren der
Kamera
2.) wesentlich schneller Signale aufnehmen könne da eine Kamera mit
maximal 100 Bilder/sec arbeiten muß
3.) in einem ganz anderen Lichtspektrum arbeiten kann
4.) eine um vieles größere Lichempfindliche Fläche besitzt als 1 Pixel
einer Kamera
Für die Laufzeitmethode benötigt man meiner Menung nach also nur eine
Diode, Optik und keinen Reflektor. Letzeres ist höchtesns ein Hilfmittel
zu Testen falls die Verstärkerhardware+Diode es nicht schafft.
Gruß Hagen
Hab gerade in einem anderen Thread das hier gefunden:
http://www.acam.de/index.php?id=18
Keinen Ahnung was das kann/kostet. Sieht aber eigentlich genau nach dem
aus was du hier haben möchtest.
Das Stichwort "Kerr-Zelle" ist noch nicht gefallen, ein "Lichtschalter",
mit Schaltzeiten, dass man quasi ein paar Zentimeter lange Lichtstücke
aussenden kann. Wikipedia liefert wenig, Google findet einige
Literaturstellen. Damit könnte man den Laser Lichtimpulse senden lassen.
>kann mir einer sagen, wie die von Leica die ganzen Messdaten in dem>Okular vom Fernglas anzeigen?>Würde mich jetzt mal so nebenbei interessieren :)
LCD in der Bildebene des Okulares. Wie bei den meisten modernen
Spiegelreflexkameras.
Kerrzelle ? Pockelszelle ? Benoetigen Hochspannung in den kV. Dafuer
gibt's fuer gutes Geld schnelle Schalter. Allerdings ist man dann beim
Laboraufbau, dh weder portabel, noch guenstig.
Hat schon jemand an Lauzeitmessung gedacht? 600 Meter sind 4
Mikrosekunden, das geht sehr gut zu messen. Durch schnelles Schalten der
Laserdiode müsste man Pulsdauern im zig-Nanosek.-Bereich schaffen.
Sorry wenn das schon diskutiert wurde, so ein langer Thread und so wenig
Zeit ...
Du hast recht der Thread ist lang genug, und abgesehen von den
Favoriten, Parallaxe und vor allem eben Laufzeit, auch schon ganz andere
Möglichkeiten zu besprechen (Morgenstern). Lies es lohnt sich. ;)
-wiebel
Ich glaub meine Frage is mal wieder untergegangen ^^ GG hat geschrieben,
dass in dem Leica Fernglas mini LCD's drin sind... Jetzt die Frage:
woher bekommt man so kleine Displays und wenn die da drin sind muss doch
die Anzeige verzerrt werden, oder? Weil im "Gehirn" überlagern sich ja
beide Bilder... Oder braucht man sich derüber keine Gedanken zu machen?
ok, ich dachte da steckt noch mehr dahinter :) aber wenn das so ist ;)
Wenn das so ist, dann kann ja theoretisch auch ganz einfach ein
Restlichtverstärker mit eingebaut werden?!