Gast
#978402
Hallo! Ich habe ein Problem beim Verständnis einer FFT Analyse, die ich am Rechner gemacht habe. Ich habe mit einem Oszillogramm eines Oszilloskops (Eingangssignal: 400mVpp Sinus, 10Hz, +1V offset) in Excel eine Fouriertransformation gemacht. Sicher wäre Matlab oä besser geeignet - aber das hatte ich leider nicht zur Hand. Wende ich auf meine Eingangsdaten (es sind 4096 Werte mit 1MS abgetastet) die Fouriertransformation an, bekomme ich genau so viele komplexe (fourier)Werte wieder raus. Von diesen habe ich den Betrag ausgerechnet und ihn durch die Anzahl der Werte geteilt (den letzten Schritt mache ich nur, weil ich ihn in einem fertigen Excel Script gesehen habe). Lasse ich mir das Ergebnis grafisch darstellen, sieht auf den ersten Blick alles richtig aus. Die "Amplitude" bei 0Hz sollte ja dem arithmetischen Mittelwert meiner Eingangswerte entsprechen - genau das macht er auch, bis auf die letzte Kommastelle. Rechne ich aber von Hand aus, wie hoch die Amplitude des Sinuspeaks in der Fourierdarstellung sein müsste (Effektivwert des 400mVpp Sinus etwa bei 142mV), stimmt sie nicht mit der angezeigten von 105mV überein. Irgendwo habe ich einen Denkfehler, da ich davon ausgehe, dass die Transformation richtig ist ;) Ich wäre jedem sehr dankbar, der mir weiter helfen würde! Viele Grüße, Electribe
