Nimm Dir besser ein Tektronix 2430A.
Kostet weniger als Deine Hameg, und Du hast was vernünftiges. 150MHz BW
reichen auch für zukünftige Deiner Projekte.
Sehe gerade eines in www.quoka.de
hth,
Andrew
> und Du hast was vernünftiges.
Also, Andrew Taylor (marsufant), an deiner Kompetenz muss ich zweifeln,
denn, wie kannst du die Tek-Gurke mit 100 MS/s dem Hameg-Spitzengerät
mit 2Gs/s vorziehen?
Auf dem Hameg siehst du bei niedrieger Zeitablenkung vereinzelte
Nadelimpulse im ns-Bereich, die der Tek nie erkennen wird.
> 150MHz BW reichen auch für zukünftige Deiner Projekte.
Lustig, wie du andere in der Arbeit einschränken willst!
Nene Spoki, lass dich nicht falsch beraten, nimm den Hameg. Jeder
Tek-Vertriebsingenieur beneidet dich darum.
Hi!
such mal im Forum, da gibt es einige Threads zu den HMs; ich habe ein
HM2008 und bin sehr zufrieden, vor allem, wenn man mal mit einem der
kleinen Teks gearbeitet hat, die sind m.E. fürchterlich. Die TDS30xx
hingegen machen Spaß, kein Zweifel, sind aber eine andere Liga.
Man muss sich halt mit der monochromen Darstellung der HMs zufrieden
geben, aber man gewöhnt sich daran. Die Möglichkeit des Umschaltens auf
Analogbetrieb ist nicht zu unterschätzen; wer misst, misst Mist ...
Gruss, Ingo.
Entscheidungsfinder wrote:
>> und Du hast was vernünftiges.>> Also, Andrew Taylor (marsufant), an deiner Kompetenz muss ich zweifeln,> denn, wie kannst du die Tek-Gurke mit 100 MS/s dem Hameg-Spitzengerät> mit 2Gs/s vorziehen?
Das habe ich mich auch gerade gefragt:
100MS/s reicht gerade mal für 10MHz Sinus. Die 150MHz Analogbandbreite
helfen da auch nicht weiter.
Ich habe ein HM1508 und bin auch sehr zufrieden damit. Der 1M Samples
große Speicher erlaubt das nachträgliche rein und rauszoomen bis zu
extremen Werten, das ist sehr hilfreich.
Anfangs wollte ich auch irgend ein Oszi mit TFT wegen der
Farbdarstellung, aber der Analogmodus bei den Hameg Oszis ist echt eine
schöne Sache, denn da sieht man sofort ob das Signal wirklich so
aussieht, oder ob der Digitalmodus einem irgendwas vortäuscht, aufgrund
der falschen Samplerate. Weiterhin hat man im Analogmodus kein Rauschen
durch den ADC, was vor allem bei Signalen mit großer Dynamik sehr
hilfreich ist.
Hallo Spocki,
ich habe das HM2008 und bin damit sehr zufrieden.
Ist leicht zu bedienen und hat für den Preis richtig gute Daten.
Das angesprochene 2430A spielt digital in einer deutlich niedrigeren
Klasse. Schon der Speicher von nur 1K pro Kanal ist heutzutage eher ein
schlechter Witz. Von PC-Anbindung ganz zu schweigen ...
Das HM2008 ist für den Preis ein echtes Schnäppchen. Ich sehe da nichts
Vergleichbares mit ordentlichem Vertikalverstärker.
Und es ist immer fein, per Knopfdruck auf Analog umschalten zu können.
Gerade, wenn es um Spikes oder Rauschen geht, kann man rein digitale
Oszis schnell vergessen. Und da ich es nicht rumschleppen muss ... ;-)
Außerdem: hier hast Du horizontal 2000 Punkte Auflösung - man sieht auf
einen Blick deutlich mehr Informationen des Signals.
Noch ein Tipp: bei ELV gibt es das Ding für 2199 Euro .... wenn Du dann
noch die ELV-Card für ein Jahr nimmst (kann man ja direkt wieder
kündigen), sparst Du nochmal 60 Euro ;-)
Chris D.
Benedikt K. wrote:
> Entscheidungsfinder wrote:>>>> Also, Andrew Taylor (marsufant), an deiner Kompetenz muss ich zweifeln,>> denn, wie kannst du die Tek-Gurke mit 100 MS/s dem Hameg-Spitzengerät>> mit 2Gs/s vorziehen?>> Das habe ich mich auch gerade gefragt:> 100MS/s reicht gerade mal für 10MHz Sinus. Die 150MHz Analogbandbreite> helfen da auch nicht weiter.
Nö, das obige ist Schwachfug. Die 150MHz reichen beim Tek2430A für
150MHz Sinus.
Was Du ansprichst ist ein 10 Nanosekunden dauerndes Einzelereignis.
Das Durchfahren der Vetikal-Verstärker beim Hameg zeigt dagegen
interessante Artefakte und Peaks, da die HF-Eigenschaften der Hameg
Verstärker alles andere als gut sind. Es ist schlicht auf 200MHz
gequält.
Was da richtig gut sein soll?
Tektronix hat dagegen sehr konservativ. Die Verstärker haben einen
sauberen Roll-off zu höheren Frequenzen. Da werden keine Signalanteil
vorgegaukelt. Beim Hameg...
Schön das Ihr alle auf die PC-Anbindung der Scopes abhebt. Das ist
sicher dann schön, wenn man regelmäßig Dokumentationen machen will.
Macht Ihr das? Ok, dann mag das von Interesse sein. Für alle die einfach
"nur" messen müssen, ist das Thema eher nebensächlich. Und hier im Labor
messe ich zu 99.8% der Zeit nur mit dem Scope.
Aber das mag jeder selbst entscheiden was er benötigt.
hth,
Andrew
A. K. wrote:
> Andrew Taylor wrote:>>> Nö, das obige ist Schwachfug. Die 150MHz reichen beim Tek2430A für>> 150MHz Sinus.>> Auch wenn gesampelt statt analog?
Ja. Wenn Du Dir mal eine Beschreibung im web durcharbeitest siehst Du
das das Tek nur sampelt.
Denn Hameg Killefit mit Analog/Digital Zwitter-Modus hat sich Tek gleich
geschenkt.
Ok, also offenbar im EQT Sampling. Zu Realtime Sampling steht: "Max.
Single Shot bandwidth 40MHz". Das passt schon eher zusammen. Ist also
nicht wirklich die gleiche Klasse wie das HM2008, aber sicherlich in
vielen Fällen brauchbar.
PS: Falls jemandem der Unterschied nicht klar ist:
http://www2.tek.com/cmswpt/tidetails.lotr?ct=TI&cs=Application+Note&ci=14295&lc=EN
A. K. wrote:
> Ok, also offenbar im EQT Sampling. Zu Realtime Sampling steht: "Max.> Single Shot bandwidth 40MHz". Das passt schon eher zusammen. Ist also> nicht wirklich die gleiche Klasse wie das HM2008, aber sicherlich in> vielen Fällen brauchbar.>
Nun, ich habe es ja oben beschrieben: Wer gerne Farbdarstellung, lustige
HF Artefakte und Dokumentations-Features als unverzichtbar einstuft, der
mag ein Hameg als gut empfinden. Wer 200MHz single shot wirklich
benötigt, kauft eh was anderes. Ist also eher so die Angabe das der
Porsche 330 km/h fahren könnte - aber man eh nur einen Feldweg vorm Haus
hat und deshalb rein garnix davon hat. Außer halt ein gutes Gefühl.
Ich finde es angenehmer wenn das was ein Scope darstellt der Schaltung
entstammt und NICHT auf Scope-Y-Verstärker Mängel und -Artefakte
zurückzuführen ist. Ich finde es schon zeitraubend genug eine Schaltugn
zu debuggen und möchte nicht ständig überlegen wenn ich eine Darstellung
ansehe: Ist vom Scope ne Macke? Oder ist es in der Testschaltung?
Aber da sind die Ansprüche der Nutzer sicher verschieden, und jeder mag
das Gerät kaufen was er meint haben zu müssen.
Benedikt K. wrote:
> Ich habe mir mal das Datenblatt des Tek2430 angeschaut: Das Oszi kann> doch nur normal mit 100MS/s samplen, oder? Wie kann man damit 150MHz> messen?>
Tja Benedikt, das hat AK doch mit seinem Beitrag zu erklären versucht.
Ich denke wir wissen jetzt alle hier das das 2430A kann.
Denn es ist oft genug wiederholt worden.
Wird in dem Link oben erklärt. Man tastet im Equivalent Time Mode
wiederholt zu unterschiedlichen Zeiten ab. Technischer Hintergrund: Ein
schneller S&H ist billiger als ein schneller ADC und ein schneller
Speicher.
Nur kann man so natürlich nur Signale erfassen, die sich weitgehend
identisch wiederholen. Ungefähr wie bei einem Analog-Scope.
Für Einzelerfassung verwendet man den Realtime Mode und dann ist eben
schon bei 40MHz Sinus(!) Schluss. Will man so die Signalform
einigermassen erfassen, dann wird üblicherweise mit Samplerate/10
gerechnet, also ist das Teil im RT Modus bis ca. 10MHz Rechtecksignal
brauchbar.
A. K. wrote:
>> Nur kann man so natürlich nur Signale erfassen, die sich weitgehend> identisch wiederholen. Ungefähr wie bei einem Analog-Scope. Für> Einzelerfassung verwendet man den Realtime Mode und dann ist eben schon> bei 40MHz Sinus(!) Schluss.
Nö. Wenn ich bei so einem Gerät 100MHz anlege, einmalig messen lassen
sehe ic hein recht sauber aufgelöstes 100MHz Signal.
Die aufbereitung ist also deutlic hkomplexer als Du es hier vereinfacht
darstellst.
> Will man so die Signalform einigermassen> erfassen, dann wird üblicherweise mit Samplerate/10 gerechnet, also ist> das Teil im RT Modus bis ca. 10MHz Rechtecksignal brauchbar.
Auch das ist Nonsens. Denn, obwohl nicht in der Doku drin, hatten die A
Versionen schon die 2ns Glitch erfassung. D.h. auch ein Rechteck
deutlich über 10MHz wird sauber dargestelt.
Ich schlage Du solltest bevor Du hier weitere Mutmassungen abläßt dich
mal in Ruhe vor genauso ein Gerät setzen und damit arbeiten.
Andrew Taylor wrote:
> Das Durchfahren der Vetikal-Verstärker beim Hameg zeigt dagegen> interessante Artefakte und Peaks, da die HF-Eigenschaften der Hameg> Verstärker alles andere als gut sind. Es ist schlicht auf 200MHz> gequält.
Komisch. Ich habe hier mit dem Hameg deutlich bessere Ergebnisse als mit
den älteren Teks. Was meinst Du mit Artefakte bei einem analogen
Verstärker?
Der Frequenzgang des HM2008 unterscheidet sich nicht wirklich von denen
wesentlich teurerer Geräte anderer Hersteller.
> Tektronix hat dagegen sehr konservativ. Die Verstärker haben einen> sauberen Roll-off zu höheren Frequenzen. Da werden keine Signalanteil> vorgegaukelt. Beim Hameg...
... ist man schlauer und drückt für wirklich Wichtiges sowieso datt
Analog-Knöppken. Genau deswegen habe ich diese Kombination gewählt. Ich
war es Leid, ständig zwei Scopes auf dem Tisch stehen zu haben und in
Grenzfällen
sowieso analog messen zu müssen. Das war ganz unabhängig von Hameg,
Agilent, Tek.
Digital ist natürlich eine feine Sache - um aber eine analoge Schaltung
wirklich zu optimieren, taugen zumindest die heutigen Geräte noch nicht.
> Schön das Ihr alle auf die PC-Anbindung der Scopes abhebt. Das ist> sicher dann schön, wenn man regelmäßig Dokumentationen machen will.> Macht Ihr das? Ok, dann mag das von Interesse sein. Für alle die einfach> "nur" messen müssen, ist das Thema eher nebensächlich. Und hier im Labor> messe ich zu 99.8% der Zeit nur mit dem Scope.
Jo. Es ist auf jeden Fall ein nettes Goodie, an das ich mich schnell
gewöhnt habe - insbesondere für die Qualitätssicherung.
Wichtiger ist mir die Samplerate und vor allem der Speicherplatz.
> Aber das mag jeder selbst entscheiden was er benötigt.
Natürlich :-)
Für mich ist das Hameg tatsächlich eine prima Wahl gewesen - das weiss
man aber leider auch erst immer nach ein paar Monaten.
Chris D.
Chris D. wrote:
> Andrew Taylor wrote:>>> Das Durchfahren der Vetikal-Verstärker beim Hameg zeigt dagegen>> interessante Artefakte und Peaks, da die HF-Eigenschaften der Hameg>> Verstärker alles andere als gut sind. Es ist schlicht auf 200MHz>> gequält.>> Komisch. Ich habe hier mit dem Hameg deutlich bessere Ergebnisse als mit> den älteren Teks. Was meinst Du mit Artefakte bei einem analogen> Verstärker?
Siehe oben. Peaks und Resonanzeffekte.
Und ja, die Zuleitung war HF-sauber, und korrekt terminiert, etc. Also
schon eindeutig im Scope lokalisierbar.
> Der Frequenzgang des HM2008 unterscheidet sich nicht wirklich von denen> wesentlich teurerer Geräte anderer Hersteller.
Kann ich nicht bestätigen. Eher das Gegenteil erlebt.
YMMV.
Andrew
Andrew Taylor wrote:
> Die aufbereitung ist also deutlic hkomplexer als Du es hier vereinfacht> darstellst.
Klär mich mal auf. Interessiert mich wirklich. Reingucken ist eine
Sache, ich will's aber gerne verstehen.
Ich meine mich übrigens erinnern zu können, dass Tektronix in einem
Vergleich mit Agilent und anderen Konkurrenten ziemlich auf dem EQT
Modus rumgehackt hat, weil die aktuellen Teks der Einstiegsklasse
zufällig grad im RT Modus besser waren als die entsprechende Konkurrenz,
und auch keinen EQT hatten. ;-)
> Auch das ist Nonsens. Denn, obwohl nicht in der Doku drin, hatten die A> Versionen schon die 2ns Glitch erfassung. D.h. auch ein Rechteck> deutlich über 10MHz wird sauber dargestelt.
Wird der Glitch auch entsprechend dargestellt, oder ist das Teil in der
Lage, auf einen 2ns Glitch zu triggern? Ist ja nicht ganz das gleiche.
Rein technisch würde mich sehr interessieren, wie man mit 100MSps im RT
Modus ein 40MHz Rechteck so darstellt, dass die Flanken erstens danach
aussehen, zweitens ungefährt dort dargestellt werden, wo sie im Signal
sind.
> Ich schlage Du solltest bevor Du hier weitere Mutmassungen abläßt dich> mal in Ruhe vor genauso ein Gerät setzen und damit arbeiten.
Sorry, aber dafür ist es mir dann doch zu teuer. Und mir geht es um das
Verständnis der Arbeitsweise, so ist nun mal meine Denkweise. Da bringt
mich ein Vor-Ort Exemplar nicht weiter.
A. K. wrote:
>> Ich schlage Du solltest bevor Du hier weitere Mutmassungen abläßt dich>> mal in Ruhe vor genauso ein Gerät setzen und damit arbeiten.>> Sorry, aber dafür ist es mir dann doch zu teuer. Und mir geht es um das> Verständnis der Arbeitsweise, so ist nun mal meine Denkweise. Da bringt> mich ein Vor-Ort Exemplar nicht weiter.
Man muß so was nicht kaufen um es zu probieren. Es wird wohl im Lauf der
Zeit Dir mal jemand über den Weg laufen der sowas hat und der Dich
probieren läßt.
Danke aber für Deine Bestätigung das Deine obigen Auführungen sicher in
sich stimmig sind, aber Du leider nie in der Praxis vor so einem Gerät
die Erfahrung gemacht hast.
Das ist sicher auch für Andere beim Durchlesen des Threads hilfreich.
Du redest von theoretischer Betrachtung. Ich habe mit sowas (2430A)
gearbeitet. Und würde mir immer wieder, sofern bezahlbar so ein Gerät
kaufen.
Dank Cris hier im Forum habe ich das etwas stärkere Gerät 2440 erwerben
können. Gleiche Begeisterung bei mir, Daten halt um den Faktor 2 nach
oben verschoben.
Andrew Taylor wrote:
> Benedikt K. wrote:>> Ich habe mir mal das Datenblatt des Tek2430 angeschaut: Das Oszi kann>> doch nur normal mit 100MS/s samplen, oder? Wie kann man damit 150MHz>> messen?>>>> Tja Benedikt, das hat AK doch mit seinem Beitrag zu erklären versucht.
Aber wie ich schon bemerkte: Im Datenblatt von der 2400 Serie steht
nichts von EQT Sampling (oder habe ich das nur übersehen?), sondern nur
die normalen 100MS/s werden erwähnt.
> Wenn ich bei so einem Gerät 100MHz anlege, einmalig messen lassen> sehe ic hein recht sauber aufgelöstes 100MHz Signal.
Wie geht das bei 100MS/s? Rein von der Theorie her müsste das nämlich
0Hz ergeben...
Andrew Taylor wrote:
> Man muß so was nicht kaufen um es zu probieren. Es wird wohl im Lauf der> Zeit Dir mal jemand über den Weg laufen der sowas hat und der Dich> probieren läßt.
In meiner Umgebung ist das eher unwahrscheinlich.
> Danke aber für Deine Bestätigung das Deine obigen Auführungen sicher in> sich stimmig sind, aber Du leider nie in der Praxis vor so einem Gerät> die Erfahrung gemacht hast.
Yep. Recht ordentlichen Analogscopes bin ich schon begegenet, aber
solchen wie dem 2430A nicht.
> Du redest von theoretischer Betrachtung.
Weil ich bislang der Ansicht war, dass man einen 2ns Glitch mit einer
Abtastung im Abstand von 10ns nicht adäquat ins Bild kriegt. Und wenn
Tek das geschafft haben sollte, dann wüsste ich gerne wie. Und das
kannst du von mir aus gerne einen theoretischen Ansatz nennen.
> Ich habe mit sowas (2430A) gearbeitet. Und würde mir immer wieder,> sofern bezahlbar so ein Gerät kaufen.
Sachte, ich will dir das Teil doch weder ausreden noch wegnehmen.
Benedikt K. wrote:
>> Wenn ich bei so einem Gerät 100MHz anlege, einmalig messen lassen>> sehe ic hein recht sauber aufgelöstes 100MHz Signal.>> Wie geht das bei 100MS/s? Rein von der Theorie her müsste das nämlich> 0Hz ergeben...
Wobei die Angabe von einer Bandbreite 40MHz bei One Shot nicht von mir
stammt. Und auch von Tektronix selbst als Samplerate/2,5 errechnet wird.
Ich frage mich allerdings, was Andrew unter einer "einmaligen Messung"
versteht. Ein sich wiederholendes Signal ein paar Zyklen lang sampeln
und dann das Bild einfrieren ist nicht das gleiche, wie den Zustand
eines sich nicht wiederholenden Signals in einem Rutsch sampeln.
A. K. wrote:
> Andrew Taylor wrote:>> Danke aber für Deine Bestätigung das Deine obigen Auführungen sicher in>> sich stimmig sind, aber Du leider nie in der Praxis vor so einem Gerät>> die Erfahrung gemacht hast.>> Yep. Recht ordentlichen Analogscopes bin ich schon begegenet, aber> solchen wie dem 2430A nicht.
Tja, wie sicher so durchschimmert: Es gibt da schon Unterscheide beiden
Herstellern.
Ich habe inzwischen so die gesamte Bandbreite von Tek, HP/Agilent,
LeCroy, Philips,... in dne Händen bzw. in den Händen gehabt.
>>> Du redest von theoretischer Betrachtung.>> Weil ich bislang der Ansicht war, dass man einen 2ns Glitch mit einer> Abtastung im Abstand von 10ns nicht adäquat ins Bild kriegt. Und wenn> Tek das geschafft haben sollte, dann wüsste ich gerne wie. Und das> kannst du von mir aus gerne einen theoretischen Ansatz nennen.
Da mußt Du Dich dann wohl selber durchwurschteln. IMHO git es da ein
paar gute primer auf den Tek webseiten und Foren. Ich kann Dir nur
bestätigen das es in der Praxis geht (was ja Tek auch schon in seine
Unterlagen richtig darstellt).
>>> Ich habe mit sowas (2430A) gearbeitet. Und würde mir immer wieder,>> sofern bezahlbar so ein Gerät kaufen.>> Sachte, ich will dir das Teil doch weder ausreden noch wegnehmen.
Das war mir klar. Ich sage obiges auch nur so deutlich weil ich mit dem
Gerätetyp äußerst zufrieden bin. Nach meine Erfahrungen ein tolles
Gerät. Andere mögen halt das kaufen, was sie meinen haben zu wollen.
Und der TE schrieb ja das es an Meinungen über h2008 und Alternativen
dazu interessiert war/ist.
Ich denke wir haben es jetzt durchgesprochen, ich laß Euch weiter
oszillokopieren ;-)
hth,
Andrew
Nachtrag:
> Ich frage mich allerdings, was Andrew unter einer "einmaligen Messung"> versteht. Ein sich wiederholendes Signal ein paar Zyklen lang sampeln> und dann das Bild einfrieren ist nicht das gleiche, wie den Zustand> eines sich nicht wiederholenden Signals in einem Rutsch sampeln.
Ich versteh unter einmaliger Messung genau das was der Wortsinn sagt.
Benedikt K. wrote:
> Ich habe mir mal das Datenblatt des Tek2430 angeschaut: Das Oszi kann> doch nur Realtime samplen, also nur mit 100MS/s, oder? Wie kann man> damit 150MHz messen?
Schau dir es nochmal an. Seite 222 oben. Bis 500ns hast du RT, bei
weniger EQT
Auch wenn das mal ein schönes Oszi war:
~ Tek hat den Support doch längs eingestellt
~ es gibt bessere Gebrauchtscopes wie das da
Jungs, kommt mal zurück zum Thema ...
was mir zum Hameg noch eingefallen ist: die Logicprobes sind natürlich
im Vergleich zu einem Intronix Spielzeug, eignen sich aber gut, die
analogen Signale zeitlich besser einschätzen zu können.
Außerdem ist die Hameg-PC-Software leider ein Graus, falls sich in den
letzten Monaten da nichts erhebliches getan hat.
Bin trotzdem mit dem HM2008 sehr zufrieden; zur Diskussion oben: ich
weiß ja nicht, was Ihr so macht, aber ich halte eine Möglichkeit der
Dokumentation eines Signalverlaufs für wesentlich.
Gruss, ingo.
Michael X. wrote:
> Schau dir es nochmal an. Seite 222 oben. Bis 500ns hast du RT, bei> weniger EQT
Stimmt, da stehts wirklich als Überschrift. Ich hatte nur nach
irgendeiner Samplerate im EQT Modus gesucht, aber dazu gibt es keine
Angabe. Die Angabe in Zeit/div halte ich nämlich für sehr fraglich, denn
es kann 1 Sample/div sein, oder auch 100 Samples/div. Ersteres
entspricht 200MS/s, letzteres 20GS/s.
Und damit klärt sich auch, wie Andrew zu seinem 100MHz Signal bei
100MSps kam. Wie schon vermutet war er im EQT-Modus.
Was die 2n Glitches angeht nehme ich entsprechend dem Datasheet an, das
- die Triggerung das hergibt,
- und der analog peak detector die Pegel leidlich wiedergibt.
Womit die wichtigste Information im Kasten ist. Für eine realistische
Darstellung der Kurvenform reicht das nicht, aber die ist weniger
wichtig.
PS: Wo gibt es davon ein Datasheet/Manual mit mindestens 222 Seiten?
Hallo
Ich kann vergleichen zwischen Tek2430A , HP65602B , Hameg205/2 Hameg 407
Agilent DSO6012 und noch verschiedene Andere digitale Scopes wie Tek210
aber den wollen wir mal ausen vor lassen.
Zu dem TEK2430 kann ich nur folgendes sagen. Nicht empfehlenswert!!.
Das Gerät hat einen CCD Speicher der mit 100mSamples einließt, und dann
mit nur!! 2 Megasamples ausgelesen wird. Der ADC in dem Tek4230 kann
nämlich nur 2 Megasamples. Der Erfolg ist das ein 1MHz Signal schon
recht ulkig herumeiert. Der ach so schlechte ! HP54602 der nur 20
Megasamples hat bildet dagegen ein 150MHz Signal fast in Echtzeit dar,
und eiert nicht, und rauscht auch nicht.
Der Hameg 205 kann zugegebenermaßen nur 20 KHz im digitalen Modus
darstellen, weil er noch kein Randomsampling kennt, aber rauschen tut er
im Digitalmodus viel weniger als der tek2430 und auch der Tek210.
Den Hameg 2008 kenne ich jetzt speziell nicht, meines Wissens hat er
Randomsampling wie der Hameg 407 auch. Was die Übertragungsgüte der
Analogverstärker bei Hameg betrifft, trixen die viel weniger als
Tektronix.
Der HM1005 zum Beispiel hat einen ganz sauberen Rollover bei 100MHz und
bis zur Grenzfrequenz keine Gruppenlaufzeitprobleme, und auch kein
Überschwingen bei Rechtecksignale. Anders die Tektronix Oszillografen.
Der HM2008 wird im Ablenkverstärker ähnlich aufgebaut sein.
Ich denke , da ich diese Oszillografen alle zur regelmäßigen Überprüfung
auf den Tisch bekomme , werde ich es wohl beurteilen können, wie sich
welcher Oszillograf benimmt.
Ralph Berres