>Ich habe hier keinen speziellen OPAMP oder Anwendung. Es interessiert
>mich, wie die Hersteller zu ihrer Angabe im Datenblatt kommen.
Das ist sehr sehr unterschiedlich. Manchmal wird im Datenblatt eine
Testschaltung dafür angegeben. Bei CMOS-OPamps wird der Eingang auch
gerne zusätzlich übersteuert, z.B. bis 100mV zwischen den Eingängen
anliegt, sich das Teil also nicht mehr im linearen, gegenkoppelten
Arbeistbereich befindet. Und natürlich beziehen sich die Angaben immer
auf ganz konkrete Lasten.
Oft verschlechtern sich die dynmischen Eigenschaften bei Annäherung der
Ausgangsspannung an die Rails dramatisch, selbst wenn man noch deutlich
im "erlaubten" Bereich liegt. Auch ein Herangehen an die "common mode
input voltage range limits" kann drastische Folgen haben. Gerade bei
IORR-OPamps kann man da herbe Überraschungen erleben. Die Physik ist
eben einfach stärker und läßt sich nicht überlisten...