Hallo,
ich möchte mit einem ADC eines Dataloggers eine 50 Hz Wechselspannung
abtasten.
Es sind nur sps samplings per second angegeben.
Ich verstehe nicht was ein sample pro Sekunde bedeutet.
Man müsste diese Wechselspannung min. mit der doppelten frequenz
abtasten.
fabtast = 100 Hz
wenn ich 100 samplings / sekunde habe würde es dem dann entsprechen?
oder bedeutet sps etwas anderes ?
Vielleicht kennt sich jemand aus!
Leonia schrieb:> Man müsste diese Wechselspannung min. mit der doppelten frequenz> abtasten.
Nein, mit mehr als der doppelten Frequenz, also mindestens mit 101 Hz.
Mal wieder wie immer: Bloß keine Details, Randbedingungen usw.
rausrücken. Wofür ist die Messung denn gedacht bzw. was ist das Ziel?
Wenn nur die Frequenz aus den Meßwerten berechnet werden soll, ist
Nyquist Dein Freund. Bei so ziemlich allem anderen aber nicht...
Wenn die Wellenform über viele Perioden sich nicht ändert, dann kann mit
>100 samples per second schon brauchbar gemessen werden. Bei 101 bis 102
sps sollten es schon mindestens 10 bis 20 Perioden sein, um noch
aussagen zu können ob es ein sinus, dreieck oder rechteckiges Signal
war. Will man dies bereits anhand einer Periode (20ms) bestimmen, so
wären hier 1000 sps angebracht um Aussage über den Kurvenverlauf zu
bekommen.
Hi danke:
Wechselspannung soll gemessen werden.
Vom Hausnetz. Auf einen Wert von etwa 0...5 V heruntertransformiert.
Wenn eine Umsetzzeit von 60 ms gegeben ist, was bedeutet das?
1/60ms =16,6 Hz
(vielleicht sogar weniger, da nache einer umsetzung eine Pause
vorliegt?)
Das wäre doch zum Beispiel zu wenig oder?
http://www.meilhaus.de/fileadmin/upload/pdf/Datasheets_english/Pico/TechDaten_ADC20.pdf
Außerdem frage ich mich, was folgendes bedeutet:
(Eingänge 16)
12 bit, max. 10 Hz/Kanal; bis zu 500 Werte/s ermittelbar (PC und
Software abhängig)
10 Hz pro Kanal wären ja auch zu wenig...
http://www.meilhaus.de/usb-ad,i1.htm
Für eine etwas teurere Version erhält man :
14 bit, max. 20 kHz Summenabtastrate
was soll das denn wieder bedeuten..
Wichtig ist doch eigentlich wie schnell ich die werte Abtaste.
Die abgetasteten Werte sollen dann in irgendeiner form gespeichert
werden..
https://de.wikipedia.org/wiki/Abtastrate
Abtastrate, auch Samplingrate oder Samplerate, ist in der
Signalverarbeitung die Häufigkeit, mit der ein Analogsignal, auch
zeitkontinuierliches Signal genannt, in einer vorgegebenen Zeit,
meistens einer Sekunde, abgetastet, d.h. gemessen und in ein
zeitdiskretes Signal umgewandelt wird.
Also bedeutet das, wenn da steht 500 S/s dass 16 Bits * 500 pro Sekunde
aufgenommen werden können?
Das sind dann 8000 Bits = 8 KBit pro Sekunde... sind in 1000 Sekunden 8
MB!
(16 min)
Das hört sich logisch an..
Kann ich dann sagen ich taste mit 500 Hz ab?
D.h ich kann damit 50 Hz erfolgreich abtasten...
Das wäre ja zu einfach ...
Außerdem macht die Angabe doch gar keinen Sinn:
12 bit, max. 10 Hz/Kanal; bis zu 500 Werte/s ermittelbar (PC und
Software abhängig)
10 Hz pro Kanal (16 Kanäle)
16 Kanäle* 10 Werte /s = 160 Werte /s
1 Wert = 12 Bit
16*12*10 /s
=1920 Bit /s != 500 Werte/s
Das ist doch total verwirrend!
>Wenn die Wellenform über viele Perioden sich nicht ändert, dann kann mit>>100 samples per second schon brauchbar gemessen werden. Bei 101 bis 102>sps sollten es schon mindestens 10 bis 20 Perioden sein, um noch>aussagen zu können ob es ein sinus, dreieck oder rechteckiges Signal>war. Will man dies bereits anhand einer Periode (20ms) bestimmen, so>wären hier 1000 sps angebracht um Aussage über den Kurvenverlauf zu>bekommen.
Danke sehr :)
Wenn du die Netzspannung mit 100 Samples pro Sekunde abtastest, kannst
du nicht erkennen, welche Form der Spannungsverlauf hat. Also kannst du
damit letztendlich höchstens prüfen, ob die Frequenz wirklich 50Hz
beträgt und welche Spannung sie hat.
Andererseits kann man die Frequenz mit einem Timer und
Nulldurchgangsdetektor viel schneller und präziser erfassen und muss
dazu außerdem viel weniger temporäre Daten speichern.
Und die Spannung kann man hinter einem Gleichrichter und Integrator
leichter messen, vor allem wenn einzelne Ausrutscher nach oben oder
unten ohnehin weg gefiltert werden sollen. Auch hier reduziert sich die
Menge der Daten erheblich.
Die wichtige Frage, die hier noch nicht erörtert wurde ist: WAS willst
du messen? Welche Eigenschaft der Netzspannung ist bei diesem Projekt
von Inteesse?
Leonia schrieb:> Wechselspannung soll gemessen werden.> Vom Hausnetz. Auf einen Wert von etwa 0...5 V heruntertransformiert.Stefan U. schrieb:> Welche Eigenschaft der Netzspannung ist bei diesem Projekt> von Inteesse?
Wahrscheinlich nur die Amplitude, ein einfaches AC-Voltmeter.
MfG Klaus
Manfred schrieb:> Was will denn der Nyquist hier - dafür ist Shannon zuständig.
Eigentlich beide:
https://de.wikipedia.org/wiki/Nyquist-Frequenzhttps://de.wikipedia.org/wiki/Nyquist-Shannon-AbtasttheoremLeonia schrieb:> Wechselspannung soll gemessen werden.WAS soll da gemessen werden? Spitzenspannung? Effektivwert?
Signalverlauf? Frequenz? ...
Leonia schrieb:> Für eine etwas teurere Version erhält man :> 14 bit, max. 20 kHz Summenabtastrate>> was soll das denn wieder bedeuten..
Wenn du mehrere Kanäle gleichzeitig abtastest, teilt sich die Abtastrate
auf die Kanäle auf, weil sie gemultiplext sind. In Summe sind es dann
maximal 20.000 Samples, die pro Sekunde aufgenommen werden können. So
würde ich das deuten.
Leonia schrieb:> Also bedeutet das, wenn da steht 500 S/s dass 16 Bits * 500 pro Sekunde> aufgenommen werden können?
Ja.
> Kann ich dann sagen ich taste mit 500 Hz ab?
Ja.
Stefan U. schrieb:> Wenn du die Netzspannung mit 100 Samples pro Sekunde abtastest, kannst> du nicht erkennen, welche Form der Spannungsverlauf hat.
Im ungünstigsten Fall käme, wenn die Abtastrate exakt das doppelte der
Signalfrequenz ist, immer 0 raus, nämlich dann, wenn man zufällig immer
genau beim Nulldurchgang abtastet. Deshalb braucht man ja mehr als das
Doppelte.
> Die wichtige Frage, die hier noch nicht erörtert wurde ist: WAS willst> du messen? Welche Eigenschaft der Netzspannung ist bei diesem Projekt> von Inteesse?
Richtig. Das ist die wichtigste Frage, die bisher unbeantwortet
geblieben ist. Nach dieser richtet sich aber, wie man es misst.
Leonia schrieb:> Ich verstehe nicht was ein sample pro Sekunde bedeutet.
Dann schau doch mal in ein Englisch-Deutsch Wörterbuch. Das englische
Verb (to) sample hat u.A. die Bedeutung abtasten. Das Substantiv
sample bedeutet in diesem Zusammenhang dann Abtastwert.
Wenn es allerdings um die Messung des Effektivwerts geht, dann reichen 2
Abtastungen pro Periode bei weitem nicht aus.
Leonia schrieb:> 1/60ms =16,6 Hz> (vielleicht sogar weniger, da nache einer umsetzung eine Pause> vorliegt?)> Das wäre doch zum Beispiel zu wenig oder?>> http://www.meilhaus.de/fileadmin/upload/pdf/Datasheets_english/Pico/TechDaten_ADC20.pdf
deine Messkarte benutzt entweder einen Delta-Sigma ADC oder einen
Mehrrampen-ADC. Auf jeden Fall wird das Signal bei 50Hz um 120dB
unterdrückt (in deinem Datenblatt als Rauschunterdrückung bezeichnet,
weil viele Störungen 50Hz oder vielfache davon haben und weil der Autor
des Datenblatts alles bei 50Hz nur als Rauschen/Störung betrachtet und
nicht als Signal). Wenn du damit eine 50Hz-Schwingung zeitaufgelöst
messen wolltest, bleibt leider gar nichts von ihr übrig - deine
Messkarte ist nur für deutlich niedrigere Frequenzen geeignet.
Wenn du die Messkarte trotzdem einsetzen willst um den Effektivwert zu
bestimmen, musst du erst analog den Effektivwert deiner Wechselspannung
in eine Gleichspannung umwandeln. Dafür gibts spezielle ICs:
http://www.digikey.de/product-search/de/integrated-circuits-ics/pmic-rms-to-dc-converters/2556572?k=rms
Axel S. schrieb:> Wenn es allerdings um die Messung des Effektivwerts geht, dann reichen 2> Abtastungen pro Periode bei weitem nicht aus.
Es sei denn, man kann Annahmen über die Signalform machen.
>Wenn du die Messkarte trotzdem einsetzen willst um den Effektivwert zu>bestimmen, musst du erst analog den Effektivwert deiner Wechselspannung>in eine Gleichspannung umwandeln. Dafür gibts spezielle ICs:>http://www.digikey.de/product-search/de/integrated...
die messkarte muss ich nicht unbedingt einsetzen. Die war nur ein
Beispiel dafür, dass die Umsetzzeit zu niedrig ist.
Gibt es denn eine alternative dazu ?
Diese vielleicht:
http://www.meilhaus.org/downloadserver/redlab/redlab_specs/d/TD_RedLab_2408-2AO_de.pdf
Wo ist dabei der Unterschied zwischen Datenrate und maximaler
Durchsatzrate?
Da steht zum Beispiel:
A/D Datenrate = 3750 S/s und dabei Maximaler Datendurchsatz = 1102,94
Hz
Wie hängt das denn zusammen?!
Danke!
Da ist ne Formel gegeben:
Wahrscheinlich:
Echte verarbeitungsfrequenz= 1 / (dauer von 1 Samples + 640µs)
Das ist dann die Echte Durchsatzrate, also wie lange es dauert bis ein
Wert abgespeichert ist..Oder so ähnlich
Leonia schrieb:> Wo ist dabei der Unterschied zwischen Datenrate und maximaler> Durchsatzrate?
Auf S. 6 (27) des Dokuments findest du die Umrechnung zwischen beiden.
Datenrate betrifft alleine den ADC (wie lange braucht der für eine
Umsetzung). Dann kommen offensichtlich pro Umsetzung noch 640µs
"Wartezeit" dazu (wahrscheinlich wird erst das Ende der Umsetzung
abgewartet, dann werden die Daten innerhalb von 640µs verschickt, dann
erst startet die nächste Messung). Und wenn du nicht nur einen Kanal
umsetzen willst sondern mehrere, dann geht die Datenrate jedes einzelnen
Kanals nochmal entsprechend in die Knie.
Leonia schrieb:> Da steht zum Beispiel:> A/D Datenrate = 3750 S/s und dabei Maximaler Datendurchsatz = 1102,94> Hz>> Wie hängt das denn zusammen?!
schaust du eine Zeile weiter oben, da steht die zugehörige Formel.
Mit 1102,94Samples pro Sekunde kannst du den 50Hz-Sinus schon
einigermaßen sinnvoll ausmessen. Außer der Sinus wäre gar kein Sinus
sondern hätte viele Oberwellen, die du mitmessen musst. Dann wäre 1kS/s
schon wieder etwas wenig.
Leonia schrieb:> Echte verarbeitungsfrequenz= 1 / (dauer von 1 Samples + 640µs)> Das ist dann die Echte Durchsatzrate, also wie lange es dauert bis ein> Wert abgespeichert ist..Oder so ähnlich
abgespeichert oder übers Interface verschickt - so würde ich das auch
intepretieren.
Übrigens:
"Diese geringere Durchsatzrate beruht auf der Rauschfilterungsfunktion
des RedLab 2408-2AO. Die Größe der
Rauschfilterung lässt sich über eine entsprechende Anpassung der
Einstellungen der Datenrate verändern. Wird
die Datenrate verringert, nimmt die Mittelwertbildung der Abtastungen zu
und das Rauschen geht entsprechend
zurück. "
Rolf M. schrieb:> Axel S. schrieb:>> Wenn es allerdings um die Messung des Effektivwerts geht, dann reichen 2>> Abtastungen pro Periode bei weitem nicht aus.>> Es sei denn, man kann Annahmen über die Signalform machen.
Auch dann nur in der Theorie - indem man die Funktion an die Meßpunkte
fitted. Praktisch wird man zur Messung des Effektivwerts aber die
Quadrate von Samples über passende Zeitintervalle mitteln (evtl.
gleitend). Und dann braucht man entweder eine wesentlich höhere
Abtastrate, oder - unter der Annahme daß das Signal periodisch ist -
zumindest eine große Anzahl Meßwerte (lies: ein langes Meßintervall).
du meinst Hersteller von Messkarten, die schnell genug abtasten? Da gibt
es wohl noch diverse. Direkt in den Sinn kommen mir AllDAQ, Messcomp und
natürlich die ganze Hardwarepalette von National Instruments, aber es
gibt sicher noch andere.
Was Ashoka vorgeschlagen hat wäre natürlich auch eine Lösung. Nicht das
zeitabhängige Signal abtasten sondern "irgendein" Multimeter mit
Schnittstelle den Effektivwert bestimmen lassen und dann den Wert über
die Schnittstelle abfragen. Damit bekommst du sogar eine spezifizierte
Genauigkeit, was bei der Selbsbastellösung erstmal nicht gegeben ist.
Achim S. schrieb:> Was Ashoka vorgeschlagen hat wäre natürlich auch eine Lösung. Nicht das> zeitabhängige Signal abtasten sondern "irgendein" Multimeter mit> Schnittstelle den Effektivwert bestimmen lassen und dann den Wert über> die Schnittstelle abfragen. Damit bekommst du sogar eine spezifizierte> Genauigkeit, was bei der Selbsbastellösung erstmal nicht gegeben ist.
War auch meine erste Idee, z.B.
www.reichelt.de/Multimeter-digital/UT-61D/3/index.html?ARTICLE=97150
(Hand-Multimeter) oder
www.reichelt.de/Tischmultimeter-digital/UT-803/3/index.html?ARTICLE=8199
6 (Tischgerät)
Ok .. danke das mit dem DMM ist wohl eine gute option!
Ein Berater bei Meilhaus.de sagte mir im Chat, ich könne nur 1 Mio Werte
auf einem Kanal am PC aufnehmen. Danach stoppt die Software das
Aufnehmen.
Das ist doch total schlecht oder?
Obwohl der PC sicherlich viel Speicherplatz besitzt:
angenommen : 200 sps => 1 Wert = 2 Byte (so sagte der Berater)
=> 400 Byte pro sekunde
1000.000 Werte sind 2000.000 Byte
2000.000 Byte /400 Byte/s = 5000 s = 5000 s => etwa 1 h und 20 minuten
für 2 MB stoppt die Aufnahmesoftware...
das macht doch gar keinen Sinn oder?
Gibt es Systeme wo das nicht so ist?
Ich möchte gerne einige Stunden oder einfach mal nen ganzen Tag
aufnehmen.
Ich meine bei einer Audioaufnahme wäre das ja auch irgendwie möglich...
Der Berater meinte ich kann mein eigenes Programm schreiben.
In LabView.. das geht sicherlich . Aber muss das sein?
Danke :D
Rolf M. schrieb:> Wenn du mehrere Kanäle gleichzeitig abtastest, teilt sich die Abtastrate> auf die Kanäle auf, weil sie gemultiplext sind.
"Gleichzeitig" und "Multiplex" schließt sich meist gegenseitig aus, weil
die Abtastung dort nur selten synchron erfolgt, sondern ein gemeinsamer
Sample&Hold hinter dem Multiplexer sitzt.
Leonia schrieb:> Das ist doch total schlecht oder?
Nein, das ist nicht "total schlecht". Das ist wahrscheinlich nur ein
Beispielprogramm von Meilhaus das Kunden erlauben soll, typische
Messaufgaben mal auf die Schnelle laufen zu lassen. Und den
Momentantwert der Netzspannung abzutasten und über Tage aufzuzeichnen
ist dann halt wohl keine typische Messaufgabe, die bei anderen Kunden
häufig vorkommt. Da du die Karte auch mit eigener Software ansteuern
kannst stellt das auch keine signifikante Einschränkung der
Messmöglichkeiten dar.
Aber warum solltest du überhaupt den Zeitverlauf über einen ganzen Tag
aufzeichnen. Wenn dich der Verlauf des Effektivwerts interessiert, dann
miss den Zeitverlauf doch über einen vernünftigen Zeitraum (z.B. im
Sekundenbereich), berechne daraus den Effektivwert und speichere nur den
Effektivwert ab. Und dann startet gleich die nächste Messung. Dann
kannst du auch mit der Abtastrate nach oben gehen, ohne dass du unsinnig
große Datenmengen generierst.
Axel S. schrieb:> Rolf M. schrieb:>> Axel S. schrieb:>>> Wenn es allerdings um die Messung des Effektivwerts geht, dann reichen 2>>> Abtastungen pro Periode bei weitem nicht aus.>> Es sei denn, man kann Annahmen über die Signalform machen.>> Auch dann nur in der Theorie
Nicht nur in der Theorie. Wenn man das Abtasttheorem erfüllt, so dass
die höchste Frequenz kleiner als die doppelte Abtastfrequenz ist, dann
braucht man keine Annahmen über die Signalform. Dann ist das Signal
vollständig rekonstruierbar. Man braucht nur einen entsprechenden Filter
am Eingang. Effektivwert bekommt man z.b. über die
Fouriertransformation.
Wolfgang schrieb:> Rolf M. schrieb:>> Wenn du mehrere Kanäle gleichzeitig abtastest, teilt sich die Abtastrate>> auf die Kanäle auf, weil sie gemultiplext sind.>> "Gleichzeitig" und "Multiplex" schließt sich meist gegenseitig aus, weil> die Abtastung dort nur selten synchron erfolgt, sondern ein gemeinsamer> Sample&Hold hinter dem Multiplexer sitzt.
Ich hab eigentlich als selbstverständlich betrachtet, dass
"gleichzeitig" hier nicht als "das einzelne Sample wird auf allen
Kanälen exakt zum selben Zeitpunkt aufgenommen" betrachtet wird, sondern
als "es werden über einen bestimmten Zeitraum mehrere Kanäle im stetigen
Wechsel aufgenommen" - so wie Multiplexing eben funktioniert.
"Gleichzeitig" also in dem Sinne, dss ich nicht erstmal eine Minute lang
nur Kanal 1 sample, dann später mal irgenwann eine Minute lang nur Kanal
2 und so weiter.