Verstärkungsregelung bei Meissner-, Colpitts- und Hartley-Oscillator

Gast #7871669
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Damit ein Verstärker als Oscillator arbeitet, muss neben der Phasenbedingung das Produkt aus Verstärkung mal Rückkopplungsfaktor für das Anschwingen größer Eins sein und danach sich auf Eins einstellen. Wien-Robinson Generatoren brauchen, damit ein Sinus mit geringem Klirrfaktor entsteht eine Verstärkungsregelung (oft mit einer kleinen Glühbirne als PTC oder mit einer FET Schaltung realisiert). Wo steckt bei den oben aufgeführten, üblicherweise mit nur einem Transistor realisierten Oscillatoren die Verstärkungsregelung? Oder kommt es darauf nicht so genau an, da ein Schwingkreis gar nicht anders kann, als auf Sinus zu schwingen?

Herzlichen Dank Michael

(Firma: Privat) #7871681
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von Michael schrieb:

Oder kommt es darauf nicht so genau an, da ein Schwingkreis gar nicht anders kann, als auf Sinus zu schwingen?

Ja, so ist es. Der Verstärker geht irgend wann in die Begrenzung, und die Amplitude kann dann nicht weiter steigen. Wenn du an ein Rechteckgenerator ein Schwingkreis anschließt, hast du danach ein Sinus. Der Sinus ist um so besser, je höher die Schwingkreisgüte ist. Der Schwingkreis sollte nicht zu fest an den Generator gekoppelt werden, sonst verschlechtert sich die Betriebsgüte. Der Resonanzwiderstand des Schwingkreises sollte nicht größer als die Impedanz des Verstärkers sein. Wenn doch, dann eine Anzapfung am Schwingkreis machen um zu Transformieren. Bei Röhrenoszillatoren gibt es den Efekt, daß bei großer Amplitude eine Gittergleichrichtung ensteht und den Gitterkondensator negativ aufläd und sich dadurch die Verstärkung verringert. Dadurch entsteht eine leichte Amplitudenreglung. Auch bei FET-Oszillatoren gibt es diesen Efekt.

Gast #7873441
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https://dc4ku.darc.de/NF-Doppelton-Generator_mit_Wien-Robinson-Bruecke.pdf

Wastl schrieb:

Es gibt "Oscillators" und "Oszillatoren", aber keine Oscillatoren.

Dann sind die irgendwann nach 1898 augestorben, aber wann genau?

https://www.deutschestextarchiv.de/search/ddc/search?q=oscillatoren&book=nn_maehrisches271_1898

Tesla erklärt nun, daß jeder seiner Oscillatoren zu seinem Empfänger sich so verhält, wie zwei völlig gleichgestimmte Saiten.

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