Hallo,
ja, eigentlich ist es immer richtig, den Lautsprecher gleichstromfrei
anzukoppeln, egal, ob bereits aus der Schaltung oder eben über einen
Kondensator. Weglassen kann man den, wenn es nur geringe Strome sind,
die sich aus der Gelichspannung ergeben (I=U/R, wobei R hierbei
genaugenommen der Gleichstromwiderstand der Schwingspuöe wäre und nicht
die aufgedruckte Impedanz). Bei den "Quäken" für irgendwelche Signale
gibt es aber durchaus auch mechanisch unsyymetrisch vorgespannte, die
wollen den Gleichstrom und machen auch nur richtig Krach, wenn die
Gleichstrom-Polarität stimmt.
Wenn es um Klang (Musik sozusagen oder tatsächlich) geht, kommt die
Grenzfrequenz ins Spiel, allerdings wird dann auch meist Leistung
gebraucht, die ein AVR nicht direkt liefern kann.
Ohne zu rechnen: ab 100µF sind sinnvoll für 32 Ohm Kopfhörer, ab 220µ
für Kleinlautsprecher 8 Ohm, die sowieso keine Tiefen können, ab 1000µ
aufwärts dann für 4 Ohm.
40mA Spitzenstrom am Port bei ca. 2V Spitzenspannung sind 50 Ohm als
minimale Last. Sind dann rund 1,4Veff * 0,028Aeff = 0,039W, also ein
gutes altes Mini-Taschenradio.
Gruß aus Berlin
Michael