Suche variablen Quarzoszillator.

Gast #776516
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Servus Leute,

ich bräufte für ne Anwendung nen variabel einstellbaren sin- Oszillator.

Blos ich weis nicht wie ich sowas aufbaun soll.

Festen mit OP ein paar R`s und einem Quarz. Dann ein High Low Signal am 
Eingang und ich habs, aber wie ich das Variabel gestalten soll?

Am liebsten würd ichs per Poti irgendwie Steuern...aber steh momentan 
aufn Schlauch wie ichs anfangen soll.

Ich will rein die Fequenz änderbar machen.
Bereich braucht auch nicht krass werden...vll bis max 1MHz rauf...wenn 
überhaupt.
Sollte halt ein einigermassen Sauberer Sinus werden...und kein Recheck.

Jemand ne Zündende Idee?

MfG
Matthias
#776533
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Quarzoszillator und variabel per Spannung oder Poti einstellbat 
schliesst sich aus. Einen Quarzoszillator kannst du maximal um ein paar 
Khz mit einem C-Trimmer oder Kapazitaetzdiode ziehen. Wenn du eine 
stabile Frequenz brauchst die auch noch variabel sein soll dann must du 
mehr aufwand treiben. Stichworte sind DDS ,PLL , Frequenzteiler.

Gruss Helmi
Gast #776614
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@Michael:
Also nach dem Max hab ich schon ne Weile gesucht gehabt...hab überall 
gelesen dass der schon aus Sortiment genommen ist.
Gut zu wissen, aber etwas arg Teuer für meine Spielerei.

@Jochen:
Da hört sich der XR2206 hört sich da schon interessanter an. Aber so wie 
ichs auf die schnelle erkenn, muss der noch extern getaktet werden oder?

@Helmut:
Das ich einen normalen Quarz wie am MC nur etwas mit einen Trimm-Cab 
ändern kann hab ich schon gelesen.
Ich hab mich etwas unbeholfen ausgedrückt...es war sowas wie im Anhang 
gemeint.
Normalerweise müsste ich mit dem linken Widerstand doch f ändern können 
oder.

Beispielsweise ich jag hinten permanent 0 oder 2,5 Volt rein.
Nehm als Verstärkung wegen meiner 2...dann kommen hinten ja 0 oder 5 
Volt raus. Aber der Quarz oben kommt ja in Schwingung...so müsste 
eigentlich ein Sinus raukommen...der wird ja wie ein Kondensator immer 
auf bzw durch den linken Widerstand aufgeladen.
Obwohl jetzt kommts mir selbst...selbst wenn ich den linken R änder komm 
ich doch blos auf ne "Oberwelle" aber keine andre Fequenz.

Arg...
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Gast #776641
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Den Quarz kannst du als einen Schwingkreis auffassen. Wobei die Güte des 
Schwingkreises sehr hoch ist so um die 100000.
Wenn du in deiner Schaltung jetzt davorne eine Spannung "reinjagst" 
änderst du nur den Arbeitpunkt deines Verstärkers. Der wird dann deine 
Kurvenform verzerren die Frequenz bleibt wegen der hohen Güte des 
Quarzes allerdings konstant. Wie gesagt er lässt sich nur um einige Khz 
ziehen.

Was du brauchst ist ein sogenannter VCO (Voltage Controlled Oszillator).
Einen VCO der von wenigen Hz bis 1Mhz durchstimmbar ist dazu noch 
Sinusförmige Signale produzieren soll ist eine nicht ganz triviale 
Angelegenheit. Von der Stabilität ganz zu schweigen. Die oben gennanten 
ICs (XR2206,MAX038) sind alle schon ziemlich alt (70er Jahre design) und 
eventuell schon aus der Produktion. Heute macht man so etwas mit 
sogenannten  DDS Chips. Bei denen wird der Sinus rein digital erzeugt. 
Allerdings benötigen diese einen kleiner Controller der die 
Frequenzworte dort hinein schreibt. Der Controller müssten dann über 
einen ADC deine Analogspannung digitalisieren und diesen Wert in den DDS 
Chip übertragen.

Eine andere möglichkeit wäre einen VCO mit z.B. 2..3Mhz zu bauen. Das 
ist bei diesem Frequenzvariantionsbereich nicht allzu schwer. Das kann 
man mit einem mit Kapazitätsdioden abgestimmten Oszillator erreichen. Um 
nun deinen Frequenzbereich von 0 .. 1Mhz zu erreichen muss nun diese 
Frequenz mit einer festen Frequenz von 2Mhz mischen. Das Ergebnis sind 
nun Summen und Differenzfrequenzen. Wenn du nun mit einem Tiefpass die 
Differnzfrequenz ausfilterst bekommts du deinen Bereich von 0 .. 1Mhz 
und das Sinusförmig.

Gruss Helmi

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