USB Lötkolben

Gast #1827599
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Wo willst du denn löten wo USB zur verfügung steht, aber keine Steckdose 
in der Nähe ist? Ich verstehe nicht warum man alles mittels USB mit 
Strom versorgen muss. Und das sich der Lötkolben an die USB 
Spezifikation hält wage ich auch zu bezweifeln.

Wenn du also nicht nur ein weiteres USB Spielzeug haben willst, sondern 
ein Werkzeug mit dem man etwas anfangen kann, lass die Finger von dem 
Teil. Für 20€ bekommst du auch schon andere Alternative. Wenn es dir auf 
die Mobilität ankommt kannst du dir z.B. einen günstigen Gaslötkolben 
zulegen. Außerdem gibt es batteriebetriebene Lötkolben (z.B. von Weller) 
die änhlich im Preis sind. Wie gut die sind kann ich allerdings nicht 
sagen. Wenn eine Steckdose in der Nähe ist würde ich allerdings immer 
noch den klassischen 230V Lötkolben bevorzugen.
#1827633
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Rechne einfach mal...

5V bei max 500mA sind 2,5W, richtig? Und nun beantworte dir die Frage 
doch einfach selbst, inwiefern dieser Lötkolben was taugt.
Allerdings geht das nur am PC, ein Notebook wird dir die 500mA ohne 
vorherige Anmeldung nicht geben.
die Frage nach dem Einsatzort ist daher gar nicht so abwegig. Um "im 
Feld" mal eben 2 Drähte zu verlöten gibts Gaslötkolben, für alles andere 
die mit dem Stecker. Ich persönlich nutzte nur letztere, weil allenfalls 
damit ein vernünftiges Arbeiten möglich ist.
Gast #1827670
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Peter Stegemann schrieb:
> Das Ding ist fuer 2 USB-Anschluesse gedacht.

Einfach nur Schwachsinn sowas. Der USB-Port ist nicht zur 
Stromversorgung ausgelegt - ein Lötkolben daran anzuschließen ist der 
größte Mist, den ich bisher gesehen hab. Ich dachte schon, der 
Tassenwärmer wäre Mist.

Und mit so einem schwachen Lötkolben kann man sowieso nichts anfangen.

Der zerstört auf Dauer nur das Mainboard.
Gast #1827710
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Die Frage war nicht, ob jemand glaubt, dass das Teil Mist ist sondern ob 
es schon mal jemand ausprobiert hat. Vermuten, dass es nichts taugt kann 
ich selber.
Mir geht es mehr darum dass man das Teil einfach mitnehmen kann. Ein 
kleines 230V Netzteil mit USB Buchse habe ich. Einen 230V Kolben habe 
ich nicht, nur eine schwere Lötstation.

Aber ich werde wohl einen Gaslötkolben nehmen. Kennt jemand den WELLER 
PORTASOL (
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=D221;GROUPID=4113;ARTICLE=8134;START=0;SORT=artnr;OFFSET=16;
)?
Gast #1827791
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Thomas schrieb:
> Mir geht es mehr darum dass man das Teil einfach mitnehmen kann. Ein
> kleines 230V Netzteil mit USB Buchse habe ich. ...

Hallo,

jetzt haben wir übereinstimmend festgestellt, dass ein Lötkolben an USB 
technisch völlig unsinnig ist. Aber es gibt tatsächlich noch eine 
Steigerung: ein Lötkolben an einem 230V-USB-Netzteil!

Gruss Reinhard
Gast #1827973
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Schwärm

Was waren das damals (TM) noch Zeiten. Der gute Heinz Nixdorf lebte
noch, der Combjuter, Bildschirm und Tastatur waren über eine
Serielle-Arbeits-Schnittstelle  (SAS) verbunden. Da waren richtige
24V drauf, da konnte man noch einen "richtigen" Lötkolben dran
betreiben.

Man, ist das alles eigentlich wirklich schon so lange her.

Gruß
XXX
#1830798
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>Aber ich werde wohl einen Gaslötkolben nehmen.
>Kennt jemand den WELLER PORTASOL?

Ich habe einen Gaslötkolben, der genau so aussieht, allerdings schwarz 
ist. Er tut seit über 15 Jahren seinen Dienst (wird allerdings sehr 
selten eingesetzt). Wenn dies tatsächlich der gleiche ist, kann ich ihn 
wirklich empfehlen. Die Leistung bei meinem würde ich eher auf 15 als 
auf 60 Watt schätzen, aber es reicht in jedem Fall um gut damit zu 
arbeiten. Mit weniger als 15 Watt würde ich ungern arbeiten.

Ich benutze ihn z. B., wenn ich draußen am Fahrrad ein Lichtkabel 
anlöten und kein Verlängerungskabel rauslegen will.

Ein USB-Lötkolben ist auch meiner Meinung nach so ziemlich das Blödeste, 
was man sich ausdenken kann. Wird wohl nur noch von einem 
USB-Tauchsieder übertroffen.. ;)
#1833594
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Also wenn man wirklich nur mal ein paar Kabel anlöten will, kann ich den 
Batterie-Lötkolben ( zb. Conrad 588208 ) für 10Eu empfehlen. Ich war 
skeptisch, ob man mit 3 Mignon Batterien (oder Accus) löten kann, aber 
mal ein Kabel festlöten oder ein Bauteil einlöten geht ohne Probleme. 
Accus sind natürlich besser, weil die Batterien schon nach 40-50 
Lötungen alle sind. Gaslötkolben sind stärker für grössere Lötstellen, 
aber auch "schmutziger" als Batterien.
Bei einem Chinesen bei e*bay hatte ich den Lötkolben auch schon mal für 
5 Eu gesehen.
Gast #1833615
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Hm ich hab vor einiger zeit mal ein PoE Glasfaser-Schweissgerät 
entwickelt, damit habe ich 2 Fliegen auf einmal geschlagen, das brauchte 
eh den Netztanschluss für LiveProtokollierung. Ein USB Lötkolben macht 
sinn, wenn du Mobile Schaltungen prototypen/debuggen willst. Stell dir 
vor, du hast ein kleines Elektronik Köfferchen dabei und fängst an, auf 
der Parkbank oder vielleicht in der Ubahn irgendwelche Transistoren 
zusammenzulöten mit einem Lötkolben, den du an dein Iphone angeschlossen 
hast. Das würden die Leute nicht verstehen. Aber vielleicht findest du 
so jemanden, der es interessant findest, was du da machst. Auf Frauen 
sollte das eher befremdend wirken. Scherzle gemacht: Dann doch eher 
sowas
http://www.thinkgeek.com/files/ColdHeatManualST.pdf
Persönliche Seite #1833639
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USB-Lötkolben - hab noch nie was schwachsinnigeres gehört. Und dann 
bewirbt Pearl ihn mit "innovativ"! Warum willst du das Ding denn an 
einem 5V Netzteil betreiben?? Das ist Schrott! Kauf dir lieber den 
Gaslötkolben.
Ich verwende einen Weller Pyropen WP1 und muss sagen ich kann mich nicht 
beschweren. SMD lässt sich damit zwar nicht löten, aber dafür hab ich 
eine billige 12V Lötnadel. Ansonsten verwende ich den z.T. lieber als 
den mit Kabel, weil das generell immer im Weg ist und ich es ungerne 
mittels heißer Spitze zerstören will.

olof schrieb:
> Ein USB Lötkolben macht
> sinn, wenn du Mobile Schaltungen prototypen/debuggen willst. Stell dir
> vor, du hast ein kleines Elektronik Köfferchen dabei und fängst an, auf
> der Parkbank oder vielleicht in der Ubahn irgendwelche Transistoren
> zusammenzulöten mit einem Lötkolben, den du an dein Iphone angeschlossen
> hast.

Löten in der U-Bahn. Klingt -ähmm- außergewöhlich. Da würd ich ein 
Breadboard bevorzugen ;-D
Die Stromversorgung aber bitte nicht aus dem USB des Laptops.
#1889790
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Hallo,
ich habe den im ersten Beitrag verlinkten Blogeintrag damals 
runtergeschrieben (verfasst).
Ich hatte das Ding günstig in China bestellt, und es einfach mal 
ausprobiert.
Es funktioniert.

ALle Zweifler beziehen sich immer auf die max. 500 mA, die für ein USB 
Gerät zur Verfügung stehen. Zum einen ist laut Spezifikation für nicht 
angemeldete Geräte 100mA vorgesehen, zum anderen sieht es in der Praxis 
so aus dass die Mainboards wesentlich mehr zulassen. Spätestens mit dem 
USB-Doppelkabel fliesst da recht viel Strom. Am Netbook laufen da bei 
mir sicher 1,5-2 Ampere, also vergleichbar mit Klein- oder 
Batterielötkolben.

Noch lebt das Netbook, aber für den Dauereinsatz sicher nicht sinnvoll.

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