Hallo Ich habe am Raspberry Pi (raspBMC) eine externe Festplatte angeschlossen, um dort über BTsync meine Backups hinzuschaufeln. Dies funktioniert auch ganz gut, nach längerer Inaktivität kann ich aber auf die Festplatten nicht mehr zugreifen, es erscheint die Meldung: ls: cannot access /media/INTENSO: Transport endpoint is not connected Problem tritt mit 2 verschiedenen Festplatten auf. Ich hätte getippt, dass sich die Festplatte ausschaltet, jedoch kann ich per unmount / mount das Problem beheben. Die Platte scheint also noch zu laufen. An was könnte dies liegen? Ich poste gerne Log-Files die weiterhelfen, weiß aber leider nicht welche das wären. freundliche Grüße Jürgen
Gast
#3346181
Z.B. dmesg wäre ein Anfang.
Vielleicht parken die Platten und werden nicht ordentlich gestartet?
Hmm...ich habe auch eine Intenso Platte am Raspberry auch mit raspBMC. Die Meldung habe ich auch schon bekommen und bisher noch keine Ursache dafür gefunden. Ich bin mir momentan nicht ganz sicher ob meine Stromversorgung ausreichend ist. Ich wollte über den raspberry Torrents herunterladen auf die externe Platte und die Platte tönt dabei nicht gut. Ein regelmässiges "klackern" und irgendwie kratziges Geräusch. Die Verzeichnissanzeige mit "ls" dauert ewig. Nach einiger zeit dann auch die Meldung Transport endpoint not found. An einem normalen PC verhält sich die Platte hingegen normal. Auch das selbe Torrent vom richtigen PC auf die Platte downloaden geht ohne Probleme und die Platte macht dabei nicht so merkwürdige Geräusche. Schliesse ich die Platte an den USB Port, startet der Raspberry neu, so als ob die Spannung zusammenbricht. Ich betreibe das ganze an einem 1,2A Handyladegerät, was aber evtl. nicht ausreichend sein könnte. Zudem scheint der raspberry eh sehr wählerisch zu sein was USB Geräte angeht: http://support.sundtek.com/index.php?topic=1007.0 (auch wenn das schon älter ist)
A. B. schrieb: > Ich bin mir momentan nicht ganz sicher ob meine Stromversorgung > ausreichend ist. Du verwendest also eine 2.5"-Platte ohne eigenes Netzteil. So etwas ist Murks und Pfusch, denn es ignoriert die USB-Spezifikation, die maximal 500 mA Stromaufnahme erlaubt. 2.5"-Festplatten aber benötigen beim Hochlaufen Ströme jenseits der 1000 mA, und auch im Betrieb liegen sie oft jenseits der 500 mA. Abhilfe: Verwende ein Netzteil für die Festplatte. Wenn der Hersteller des Festplattengehäuses so etwas nicht vorgesehen hat, kannst Du einen Self-Powered Hub verwenden, also einen mit einem ausreichend dimensionierten Netzteil. Nutze ein möglichst kurzes Kabel zwischen Festplatte und Hub, und achte auf die Leiterquerschnitte der Stromversorgungsleitungen; bei besseren USB-Kabeln sind die als AWG-Werte auf die Ummantelung aufgedruckt. Je kleiner die Zahl, desto größer der Querschnitt. AWG 24 ist AWG 28 gegenüber zu bevorzugen.
ja, bei der Platte ist natürlich kein externer Poweranschluss vorgesehen :) An PCs oder Laptops funktioniert das meistens, aber hier nun nicht so ganz. Ich vermute also erstmal dass das Verhalten mit der zu geringen Netzteilleistung zusammenhängt und werde da Abhilfe schaffen. @J.K: wie betreibst du denn die Platten am rasPI?
Der Raspi hat mit der Stromversorgung über Mikro-USB und selbstrückstellender 1A Sicherung ein Nadelöhr, das man am besten umgeht, wenn man Geräte mit größerem Stromverbrauch wie eine Festplatte nutzen will. Der Raspi wird dabei durch die Hintertür mit Strom versorgt. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten: Ein Y-USB Kabel (wird oft mit ext. Festplatten mittgeliefert),der Zweitstecker wird dabei in ein USB-Netzteil gesteckt. Einen einfachen und preiswerten USB-Hub, der sich ohne und mit Netzteil betreiben lässt, in dem die 5V Leitungen einfach durchgeschleift sind. Über die 5V Pins vom 26 poligen GPIO-Stecker.
Danke für dei Tips. Ich werde es mal mit einem gespeisten Hub probieren.
PIaner schrieb: > Z.B. dmesg wäre ein Anfang.
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EDIT: hier wurde statt der INTENSIO die Verbatim Platte verwendet Oliver Stellebaum schrieb: > Vielleicht parken die Platten und werden nicht ordentlich gestartet? habe ich auch befürchtet, aber warum kann man dann diese mit unmount/mount wecken? A. B. schrieb: > @J.K: wie betreibst du denn die Platten am rasPI? 3.5 Zoll Festplatte mit interner Stromversorgung. Soweit ich mich erinnnern kann, konnte die erste Version vom RasPi USB strom nur sehr begrenzt liefern. (im Bereich von 120 mA insgesammt, für ext. Festplatte viel zu wenig)
Gast
#3349328
Moin! Hatte auch Probleme mit einer Verbatim Store'n'Go-Festplatte, sie hat USB 3.0. Läuft an PC und Laptop und an einem TP-Link-Router ohne Probleme am USB 2.0-Anschluß, aber am RPi leider gar nicht. Selbst mit einem netzteilversorgten Hub kein Hochfahren... habe nun einen USB 3.0-Hub erstanden und damit geht alles problemlos. Die Platte zieht bestimmt mehr als 500 mA beim Anlaufen, daher auch die Probleme mit dem anderen Hub. MfG MrFX
J. K. schrieb: > 3.5 Zoll Festplatte mit interner Stromversorgung. meine natürlich extern. Externes eigenes Netzteil. Sry.
Habe das ganze jetzt mit raspbmc versucht. Hier funktioniert alles auf anhieb. Jetzt muss ich nur noch den Unterschied finden ...
? ich denke raspbmc war da sowieso schon drauf?
notiz an mich selbst denken -> schreiben -> lesen -> posten Ich habs jetzt mit Raspbian versucht.
Gast
#3349871
Welche Kernelversion hattest du vorher und nacher ??
also bei mir schaut es mit einem aktiven hub schon besser aus. bezügich des ursprünglichen problems: unter system - einstellungen - eingabegeräte - geräte gibts noch einige einstellungen. in einigen postings in anderen foren hörte es sich so an, als ob das für alle usb geräte gilt und nicht nur für eingabegeräte. da kann man standbymodi usw nach längerer inaktivität einstellen. evtl. hat das auch auswirkungen auf die hdd
achso, so als haurucklösung falls nichts anderes funktioniert...cronjob, alle 5min mal mit ls den verzeichnisinhalt anzeigen lassen. Dann sollte die Platte ja auch nie in den Schlafmodus fallen können
Gast
#5079637
Grab mal den Theard wieder mit einer kleinen Frage aus. Reicht beim Pi ein Y-Kabel ? oder soll ich zum Netzteil greifen? Betriebssystem: Raspbian Verwendungszweck: Backup system(sollte sich bei Inaktivität abschalten) + Smart mirror (permanent an)
Gast
#5079675
Das Leichenschänden hättest Du dir sparen können wenn Du einfach aufmerksam gelesen hättest. Beitrag "Re: Raspberry Pi externe Festplatte" und was danach noch kommt
patrick schrieb: > Reicht beim Pi ein Y-Kabel ? oder soll ich zum Netzteil greifen? Nein und Ja. Der Pi hat auch ohne Festplatte an seinem USB-Port genügend Probleme mit seiner Stromversorgung. Hast Du das hier gesehen? Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt. Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten, für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.
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