Liebe Forumsmitglieder,
gerade las ich in einem Beitrag Sachen über LiPo's und deren
Gefährlichkeit.
Meine Frage nun: wie habt ihr eigentlich euer Bastelheiligtum gegen
Schäden gesichert?
Mir gehen z.Z. diverse Beiträge zu geplatzten alten Elkos unter die
Haut! (LiPos sind neu, ja, aber meine Oskar ist wahrscheinlich von
1972!)
Ich dachte, das es vielleicht eine gute Idee ist, einen Eimer Quarzsand
in der Nähe zu haben. Was macht ihr???
Gruß Rainer
Rainer V. schrieb:> einen Eimer Quarzsand> in der Nähe zu haben. Was macht ihr???
ABC-Pulverlöscher 1 kg kostete mit Manometer bei Bauhaus 10€. Der
schützt aber nicht vor fliegenden Elkos! Ein Stück Plexiglas ist
manchmal recht nützlich.
Rainer V. schrieb:> ... was machst du abends beim Basteln, wenn etwas brennt?
Gerade jetzt in der zunehmend dunkleren Jahreszeit, bin ich da sehr
dankbar drum. Besonders beim SMD-Löten kann etwas mehr Licht nicht
schaden.
Eine einigermaßen feuerfeste Unterlage ist viel Wert (lötkolbenfeste
ESD-Matte)!
Eine satte Explosion/Stichflamme musst du schon provozieren, meistens
ist doch noch ein Gehäuse drum.
Akkus sind eine andere Baustelle, ich hantiere bisher nur mit kleinen
Kapazitäten (<2000mAh) und eingebauter Schutzschaltung.
Auspusten oder ein guter Schluck aus der Wasserpulle hat bis jetzt immer
funktioniert, eine brennende Filtermatte habe ich ausm Fenster in den
Hof geschmissen.
Danke für deine Erleuchtung, Gast...und mögen dir die Höllenfeuer stets
leuchten!
Im Ernst, bin sicher nicht der Einzige, der in seinem Kabuff bastelt und
jeder von euch hat einen ABC-Löscher im Zimmer? Glaube ich nicht, aber
es wäre vielleicht nicht schlecht! Wohne seit einigen Wochen alleine zu
Haus und spekuliere manchmal solche Scenarien. Die Löscher sind mir
suspekt...niemand hatte früher am Tannenbaum eine ABC-Löscher...sehrwohl
aber einen Eimer Sand!
Gruß Rainer
...hat sich überschnitten mit den Gästen...
na klar, Matte aus dem Fenster schmeissen geht...wenn du Glück hast!
Ich denke nicht an LiPos oder so was!!!
Ein geplatzter Elko aus einem Netzteil ist elend, aber wenn was brennt,
dann mußt du schon eine Plan haben! Halbleitertemperaturen sind in den
130'ern was die Temperatur angeht und das brennt auch noch, wenn weit
und breit nix mehr in der Nähe ist, und nicht zu knapp!
Mach dir lieber Gedanken um die eigene Sicherheit.
Viele Bastelsachen würden in der Industrie zwingend eine zweite Person
erfordern.
Man sollte eben konsequent auf Sicherheit achten.
Mein Bastelparadies ist in einen hölzernen Anbauschuppen, wo sich auch
noch die Gasheizung befindet.
Es darf sich einfach nichts ereignen, so wie bei einem Lokführer.
Nur kleinste Mengen an Spiritus, Aceton usw. Dazu Abschaltung von
Elektro bei längerer Abwesenheit durch Generalschalter.
Größere Akkus werden im massiven Keller geladen sowie Dauertest von
Geräten.
ja ja , darf nicht! Ich bin da auch nicht wirklich para...oder wie das
heißt... aber wenn man allein irgendwo rummurkst, muß man sich da
vielleicht schon mal Gedanken machen. Wenn dir was die Biene ausbläst,
mag es ja egal sein, aber sonst...ich dachte halt an den guten, alten
Sand.
Platzenden Elko hatte ich, wie vielleicht viele von euch, vor langer
Zeit, falsch eigebaut und Peng...aber was ist mit den alten Geräten,
Elkos? Die platzen ja nicht. Die geben den Geist auf oder fackeln ab.
Oder lassen was dahinter abfackeln! Ich habe schon ein Motherboard
gesehen mit schönen Elmsfeuerchen, da mußt du schon Nerven haben!
Also Sand? So'n Auto-feuerlöscher kann's ja wohl nicht sein?!
also Leute, lasst den Quatsch mit den Feuerlöschern! Das bisschen Pulver
bringt nix! Ist wie beim Auto! Aber die Versicherung ist ruhig. Hat
jemand son Ding in seinem Basteldomilizil???Im Ernst?
Hallo,
bei mir steht ein Elro BS650 ABF Feuerlöschspray (500ml) auf dem Tisch.
Wenn das im Notfall zum Löschen nicht ausreichende ist, werde ich renne
so schnell ich kann ;-)
Mit freundlichen Grüßen
Guido
oszi40 schrieb:> ABC-Pulverlöscher 1 kg kostete mit Manometer bei Bauhaus 10€.
Einen Pulverlöscher würde ich niemals innerhalb einer Wohnung
oder einer (Elektronik) Hobby-Werkstatt einsetzen! Das ergibt eine
unvorstellbare Riesensauerei, die kaum je vollständig zu beseitigen
ist. Oft wird man daraufhin das - ansonsten unbeschädigte - Inventar
entsorgen müssen.
Guido C. schrieb:> Hallo,>> bei mir steht ein Elro BS650 ABF Feuerlöschspray (500ml) auf dem Tisch.> Wenn das im Notfall zum Löschen nicht ausreichende ist, werde ich renne> so schnell ich kann ;-)>> Mit freundlichen Grüßen> Guido
Hi Guido,
danke für deine Rückmeldung. Bin echt unsicher, ob sowas im (welchem?)
Ernstfall reicht. Siehe Motherboard. Die punktuellen Feuerchen waren
weder auszupusten, noch sonst wie einzudämmen Natürlich hätte man dann
den CO2-Löscher holen müssen. Aber allein zu Hause...
will aucn nur mal hören, was ihr so macht ...
Heimwerker schrieb:> oszi40 schrieb:>> ABC-Pulverlöscher 1 kg kostete mit Manometer bei Bauhaus 10€.>> Einen Pulverlöscher würde ich niemals innerhalb einer Wohnung> oder einer (Elektronik) Hobby-Werkstatt einsetzen! Das ergibt eine> unvorstellbare Riesensauerei, die kaum je vollständig zu beseitigen> ist. Oft wird man daraufhin das - ansonsten unbeschädigte - Inventar> entsorgen müssen.
Hi, ja, habe mal vor Jahren eine Auto-Hobby-Werkstatt in Brand gesetzt
(angeschweißte Benzinleitung) und der Meister hat das mit Pulverlöschern
gelöscht. Ist nix passiert, aber mein Versicherungsmann hat
geschluckt...also zu Hause möchte ich das auch nicht haben. Sandeimer!?
Hallo,
Heimwerker schrieb:> Einen Pulverlöscher würde ich niemals innerhalb einer Wohnung> oder einer (Elektronik) Hobby-Werkstatt einsetzen! Das ergibt eine> unvorstellbare Riesensauerei, die kaum je vollständig zu beseitigen> ist. Oft wird man daraufhin das - ansonsten unbeschädigte - Inventar> entsorgen müssen.
dem kann ich nur beipflichten. Ein Pulverlöscher ist natürlich besser
als eine abgefackelte Bude aber das Pulver verteilt sich wirklich
überall hin (Been There, Seen That).
Rainer V. schrieb:> Bin echt unsicher, ob sowas im (welchem?)> Ernstfall reicht.
Mit dem Feuerlöschspray habe ich zum Glück noch keine Erfahrungen
sammeln müssen. Ich denke jedoch für kleine Brände ist es ausreichend.
Ein Vorteil von dem Spray ist, dass es jeder bedienen kann der schon
einmal erfolgreich eine Spraydose benutzt hat. Im Internet gibt es auch
einige Filme zu derartigen Sprays. Vielleicht hilft dir das bei Deiner
Entscheidungsfindung.
Mit freundlichen Grüßen
Guido
> Mit dem Feuerlöschspray habe ich zum Glück noch keine Erfahrungen> sammeln müssen. Ich denke jedoch für kleine Brände ist es ausreichend.> Ein Vorteil von dem Spray ist, dass es jeder bedienen kann der schon> einmal erfolgreich eine Spraydose benutzt hat. Im Internet gibt es auch> einige Filme zu derartigen Sprays. Vielleicht hilft dir das bei Deiner> Entscheidungsfindung.>> Mit freundlichen Grüßen> Guido
hi Guido,
zum Glück...natürlich...denke mir, das die Sauerei mit einem
Schäufelchen Sand deutlich geringer sein würde! Sollte anschließend
einfach weitgehend aufzusaugen sein...aber wer weiß...hatte auch noch
keinen "Ernstfall"
Gruß Rainer
Ich würde den Vorhängen größere Aufmerksamkeit schenken,
die ja oft direkt hinter dem Arbeitstisch in Richtung Fenster zu
finden sind!
Ein kleines Feuer auf dem Arbeitsplatz wird erst dann blöd, wenn
es weiter greifen kann....
So wie du auf Sand rumreitest und dich die Meinungen der anderen nicht
interessieren: nimm halt Sand und sei glücklich. Was die anderen machen
ist deren Verantwortung, was du machst deine.
CO2 ist nur nicht für enge Räume und glutbildende Stoffe geeignet.
Leider kann sich da leicht CO bilden. Wenn dann einen Dosen Löscher. Da
ist die Sauerei klein. Vorallem wenn es ein Schaumdosenlöscher ist.
Wenn man eine 10 m2 Bastelbude annimmt und nen kleinen 6 kg CO2 Löscher
komplett leert kommt man auf einen CO2 Gehalt von ~12, ohne
Berücksichtigung der Verdrängung. Bei der Konzentration stellt das
atemzrntrum schon lang die Tätigkeit ein.
CO2 zählt zu den Nerven und blutigsten da eine hohe Konzentration das
Atmen aussetzen lässt.
Gruß JackFrost
Amin schrieb:> So wie du auf Sand rumreitest und dich die Meinungen der anderen nicht> interessieren: ...
Der hat sich auch nicht die Mühe gemacht festzustellen, ob dieses Forum
(Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik) das richtige Forum ist,
oder er ist gar nicht fähig sein Thema richtig einordnen.
Eine Maßnahme (Sand in Reichweite) wird halt nicht ausreichen, allen
Gefahren zu begegnen. Es müssen beim Sand mindestens zwei Eimer an
gegenübeliegenden Ecken des Raumes sein.
Ich persönlich trainiere mich mit kleineren Unfällen gegen großen
Blödsinn und kann die Stromversorgung meines "Labortisches" vom
Stromnetz mit einem Schalter trennen.
Rainer V. schrieb:> Hat> jemand son Ding in seinem Basteldomilizil???Im Ernst?
Jepp. Das hier:
http://www.reichelt.de/Brandschutz-Erste-Hilfe/STOPFIRE/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=6013&ARTICLE=105115&SEARCH=feuerl%F6schspray&OFFSET=16&WKID=0&
Aber nur für den Notfall (seit ich mit Funken und Petroleum
experimentiere) - daß ich bei einem Einsatz viele Wochen damit zu tun
haben werde, mein Werkzeug wieder auf Vordermann zu bringen, ist schon
klar. Deswegen ist das nur als Notlösung gedacht.
Für das kleine Feuerchen zwischendurch ist immer noch die Löschdecke das
Mittel der Wahl. Da kann man auch mal gegenstoßen, ohne das etwas
passiert (im Gegensatz zum Sandeimer).
Bastian W. schrieb:> Wenn dann einen Dosen Löscher.
Für kleinen Entstehungsbrand könnte der am Anfang reichen. Ein
6kg-Pulver-Löscher ist wirklich Sauerei. Dann lieber Schaumlöscher aus
ausreichender Entfernung. Der Haken an den meisten alten Löschern ist
aber: das fehlende Manometer. Man weiß nie, ob noch wirklich Druck drauf
ist oder schon einer damit "geübt" hat. Wenn man einen neunen
besorgt,sollte man auch ein Auge auf den Löschfaktor und Haltbarkeit
werfen. Gute Schaumlöscher haben LF 10 und Manometer. Es gibt auch LF3!
Tester schrieb:> eine brennende Filtermatte habe ich ausm Fenster in den> Hof geschmissen.
Du hast großes Glück gehabt. Bei Öffnen des Fensters/Tür kann ein
Windzug das Feuer durch Sauerstoffzufuhr erst richtig anfachen!!!!
Grillkohle ist da z.B. noch harmlos. Bei brennbaren Flüssigkeiten kannst
Du mit einer meterhohen Stichflamme rechnen (schon erlebt)!
Wenn es dumm geht und ein Elko explodiert und was ins Auge geht, sieht
man das Feuer nicht mehr.
Also Schutzbrille :)
Hab ich natürlich nicht, wenn ich aber mit fetten Elkos hantieren
müsste, würde ich wohl eine besorgen.
Ich denke, dass grössere Problem dürften Stromschläge sein. Oder
Ätzsulfat in den Augen.
Rene H. schrieb:> Hab ich natürlich nicht, wenn ich aber mit fetten Elkos hantieren> müsste, würde ich wohl eine besorgen.
Es fliegen auch kleinere Elkos. Einen Kollegen haben wir deshalb zum
Arzt geschickt (Einschlag auf Stirn). Er hat heute noch ein Pickel dort.
Ein Teffer auf das Auge wäre Matsch gewesen.
Bastian W. schrieb:>> CO2 zählt zu den Nerven und blutigsten da eine hohe Konzentration das> Atmen aussetzen lässt.
Bitte nicht CO2 mit CO verwechseln!
John D. schrieb:> Bastian W. schrieb:>>>> CO2 zählt zu den Nerven und blutigsten da eine hohe Konzentration das>> Atmen aussetzen lässt.>> Bitte nicht CO2 mit CO verwechseln!
Etwa ab einem CO2-Partialdruck von 7,8 bis 9,1 kPa (60 bis 70 mmHg bzw.
7,7 % bis 9,0 %) muss mit einer Bewusstseinstrübung bis hin zur
Bewusstlosigkei
Ich habe mir vom letzten Besuch auf der Wartburg eine Rüstung
mitgebracht.
Diese bietet mir Schutz vor allen möglichen Unbilden:
-Ich bin in einem faradayischen Käfig
-Lötzinnspritzer machen mir nichts mehr aus
-Es ist auch im Sommer angenehm kühl auf der Haut
-Der Strom fließt über meine Rüstung gegen Erde, falls ich einen
"heißen" Draht erwische
-Ein Feuer bringt mich zunächst auch nicht in's Schwitzen
-Gegen die außerordentlich häufig explodierenden Elkos und
Halbleiterbauelemente bin ich hervorragend mechanisch geschützt
Man sieht: Es ist die optimale Ausrüstung
MfG Paul
O.T.
Man könnte denken, diese Maßnahme sei übertrieben. Nein, nachdem mir so
eindrücklich die Gefahren aufgezeigt wurden, bin ich nur bestärkt in
meinem Tun.
oszi40 schrieb:> Für kleinen Entstehungsbrand könnte der am Anfang reichen. Ein> 6kg-Pulver-Löscher ist wirklich Sauerei. Dann lieber Schaumlöscher aus> ausreichender Entfernung. Der Haken an den meisten alten Löschern ist> aber: das fehlende Manometer.
zum ersten Teil gibts nur Zustimmung. Bei diversen Fortbildungen konnte
ich verschiedene Löschertypen (Pulver, Schaum, CO2) an verschiedenen
brennenden Materialien (Feststoffe, Flüssigkeiten, Gas) ausprobieren.
Die Sauerei vom Pulverlöscher möchte ich nicht mal im Garten haben. In
der Wohnung definitiv nur Schaum (außer es gibt eine Gasinstallation)...
Die Löscher mit Manometer sind (meistens) Dauerdrucklöscher, d.h. die
Druckbehälter stehen andauernd unter Druck. Dabei besteht die
Möglichkeit, dass der Druck entweicht, was durch ein Manometer angezeigt
werden soll - dieses kann allerdings auch kaputt sein/werden.
Dauerdrucklöscher sind in der Anschaffung günstiger, aber im Unterhalt
(Wartung/Prüfung) meistens teurer sofern die Prüfung gewissenhaft
vorgenommen wird.
Bei Aufladelöschern hingegen steht der Löschmittelbehälter NICHT dauernd
unter Druck sondern muss - wie der Name schon sagt - vor der Verwendung
aufgeladen werden. Der Druckbehälter kann dabei innerhalb (Aktivierung
mit meistens mit Schlagknopf) oder außerhalb (Aktivierung i.A. mit
Handrad) des Löscherkörpers angebracht sein. Kosten (Anschaffung und
Wartung) sind hier umgekehrt wie beim Dauerdrucklöscher.
Bei beiden Löschertypen gilt, dass die Auslösevorrichtung mit einem
Siegel gesichert ist/muss/sein soll (je nachdem wo der Löscher
eingesetzt wird). Sobald das Siegel eines Löschers gebrochen ist/wurde
gilt dieser als benutzt und ist/sollte unverzüglich einer Überprüfung
unterzogen werden.
Diese Überprüfungen kann man (im Normalfall) nicht selber machen sondern
sollten/müssen durch einen autorisierten Prüfdienst erfolgen.
Generell sollen Feuerlöscher alle zwei Jahre überprüft werden. Dabei
wird bei Dauerdrucklöschern (oft nur) der Restdruck geprüft. Bei
Aufladelöschern wird von der Druckscheibe über Löschmittelmenge bis hin
zu Schlauch u.ä. zumindest einer Sichtkontrolle unterzogen. Durch den
einfacheren Aufbau des Aufladelöschers ist die Wartung deutlich
einfacher als beim Dauerdrucklöscher und daher i.A. auch billiger.
Dauerdrucklöscher müssen nach 10 Jahren einer Druckprüfung unterzogen
werden, bei Aufladelöschern wird dabei (normalerweise) einfach nur der
Druckbehälter getauscht.
John D. schrieb:> Bastian W. schrieb:> CO2 zählt zu den Nerven und blutigsten da eine hohe Konzentration das> Atmen aussetzen lässt.>> Bitte nicht CO2 mit CO verwechseln!
Beide wirken quasi auf die Atmung bbzw Sauerstofftransport
CO blockiert den Sauerstofftransport.
Bei einem zu hohen CO2 Gehalt im Blut ist dieses übersäuert und die
Rezeptoren für CO2 glauben es währe kein CO2 im Blut. Dadurch wird auch
das Atemzentrum nicht abgeregt zum atmen.
CO2 ist kein erstickendes Gas wie andere Gase und das unsbhängig vom
Sauerstoffgehalt.
Gruß JackFrost
soul e. schrieb:> Hast Du auch eine Empfehlung für einen 6 kg Aufladelöscher? Gloria,> Total Walther, oder tun die sich qualitativ nix?
mit den verschiedenen Marken habe ich mich nicht weiter beschäftigt -
die letzten Feuerlöscher habe ich in der Firma angeschafft. Die habe ich
einfach bei der Firma die die Löscher betreut bestellt.
Soweit ich das im Kopf habe sind es Gloria (auch daheim), aber da dürfte
nicht so viel Unterschied sein.
Wichtiger als der Hersteller ist (m.E.) mehr die Bauform (Handrad
braucht z.B. etwas mehr Platz als Schlagknopf) und dass man mit dem
jeweiligen System gut zurecht kommt - Betätigungshebel an der Spritze
oder am Gerät, Aktivierung mit Schlagknopf oder Handrad, ...
Da hilft am besten beim Fachhändler des geringsten Misstrauens ein paar
Geräte zur Hand nehmen und erklären lassen. Teilweise bieten Händler
auch die Möglichkeit, einen "Demolöscher" auszuprobieren - freundlich
fragen hilft ;-)
und ja, für Feuerlöscher gehe ich zum Fachhändler - auch wenn das Teil
dort um einiges mehr kostet als im Bauhaus, Diskonter, Internet. Aber
bei Sicherheitsrelevanten Teilen spart man an der falschen Stelle.
Rainer V. schrieb:> was machst du abends beim Basteln, wenn etwas brennt?
Bis zum nächten Morgen warten, dass die Feuerwehr wieder im Dienst ist
und dann sofort dort anrufen.
>> was machst du abends beim Basteln, wenn etwas brennt?>> Bis zum nächten Morgen warten, dass die Feuerwehr wieder im Dienst ist> und dann sofort dort anrufen.
Anrufen? Eine EMail tuts doch auch:
https://youtu.be/1EBfxjSFAxQ
Lalala schrieb:> Man sollte auch die Möglichkeit haben den Aufbau stromfrei schalten zu> können. Ansonsten brennt/schwelt/glüht es ja auch trotz Feuerlöscher> weiter.
Not-Aus-Schalter mit roter Pilzkappe und 2-polig rastend benötigt auch
bei
vorübergehender Blindheit durch Kondensatorexplosion nur einen
Schlag, dann ist der Strom aus und bleibt auch bei weiterem Rumfuchteln
aus...
Walter T. schrieb:> (seit ich mit Funken und Petroleum> experimentiere)
Sollte man im Freien machen...
Paul B. schrieb:> Ich habe mir vom letzten Besuch auf der Wartburg eine Rüstung> mitgebracht.
Ein Kettenhemd mit Helm hätte es auch getan. Ist auch bequemer zu
tragen...
Paul B. schrieb:> Ich habe mir vom letzten Besuch auf der Wartburg eine Rüstung> mitgebracht.> Diese bietet mir Schutz vor allen möglichen Unbilden:> -Ich bin in einem faradayischen Käfig> -Lötzinnspritzer machen mir nichts mehr aus> -Es ist auch im Sommer angenehm kühl auf der Haut> -Der Strom fließt über meine Rüstung gegen Erde, falls ich einen> "heißen" Draht erwische
Ja, die haben die Ritter auch immer angezogen, wenn sie auf den
Batterieturm gestiegen sind.
Grüße
Richard
Bei einem Kunden hat sich eine neue Akkubohrmaschine mit LiIo-Akku auf
einem Prüfstand entzündet (nach der Benutzung). Laut Aussage von den
Mitarbeitern konnte der Akku auch mit einem Feuerlöscher nicht leicht
gelöscht werden. Das Resultat im Anhang.
Jürgen W. schrieb:> Bei einem Kunden hat sich eine neue Akkubohrmaschine mit LiIo-Akku> auf> einem Prüfstand entzündet (nach der Benutzung). Laut Aussage von den> Mitarbeitern konnte der Akku auch mit einem Feuerlöscher nicht leicht> gelöscht werden. Das Resultat im Anhang.
Mit D-Löscher ? Oder weisst du was verwendet wurde ?
Gruß JackFrost
Jürgen W. schrieb:> Zum Einsatz kam ein Pulver- oder Schaumlöscher. Aber der Brand war> kaum> unter Kontrolle zu bringen. Mehr weiß ich nicht.>> Gruß>> Jürgen
Metallbrände sind da schwer zu löschen ohne das richtige Löschmittel.
Gruß JackFrost
Liebe Leute,
(auch wenn weniger liebe dabei sein sollten)
Die Akkubohrmaschiene kommt meinem Erlebnis mit dem Motherboard recht
nah. Da sind Temperaturen, die du nicht sofort gelöscht bekommst! Decke
ist wahrscheinlich gut, aber Punktuell scheint mir der Sand immer noch
das Beste!
Gruß Rainer
oszi40 schrieb:> ABC-Pulverlöscher 1 kg kostete mit Manometer bei Bauhaus 10€.
21... 22... 23... 24... leer.
Die 1kg Löscher, auch als "Empfehlung" fürs Auto, sind in 4sec leer. So
schnell hast Du den Strahl nichtmal auf das Feuer ausgerichtet. Und
Pulver ist mal ne ganz tolle Idee, wenn man sein Labor sowieso neu
ausstatten wollte.
soul e. schrieb:> Hast Du auch eine Empfehlung für einen 6 kg Aufladelöscher?
Ich hab 2 Auflade-Schaumlöscher 6kg von Jockel, Löschklasse 34A und
183B, sowie einen 5kg CO2-Löscher von Jockel. 6kg scheint mir ein
brauchbarer Kompromiß zwischen Tragbarkeit und Löschdauer.
Außerdem eine GF-Löschdecke für die Küche, allerdings scheint die bei
Fettbränden wegen des Dochteffektes doch nicht so geeignet zu sein, wie
ich inzwischen gelesen habe.
oszi40 schrieb:> Dann lieber Schaumlöscher aus> ausreichender Entfernung.
Auf meinem Schaumlöscher steht: Nur bis 1000V. Mindestabstand 1m.
Die elektrische Leitfähigkeit von Wasser wird oft überschätzt. Solange
keiner reingelullert hat...
Timm T. schrieb:> Die elektrische Leitfähigkeit von Wasser wird oft überschätzt. Solange> keiner reingelullert hat...
Und selbst wenn, dann gilt immer noch die Spannungsteiler-Regel. Der
Abstand zwischen Phase und Null muss deutlich kleiner sein als der
zwischen Fön und Badewanne.
Abgesehen von Sand, Löschdecken und Feuerlöschern wäre
ein Rauchmelder sicher eine günstige und frühzeitige Erkennung,
wenn man mal auf dem Balkon oder im Garten ist.
Sollte nicht unbedingt über dem Lötbereich installiert sein...
Hallo Rainer.
Rainer V. schrieb:> Im Ernst, bin sicher nicht der Einzige, der in seinem Kabuff bastelt und> jeder von euch hat einen ABC-Löscher im Zimmer? Glaube ich nicht, aber> es wäre vielleicht nicht schlecht!
Naja. Ich habe wärend meiner Ausbildung mal zwei Tage Ausbildung in
Brandschutz bei der Werksfeuerwehr bekommen. Dabei waren auch praktische
Übungen wie das Löschen einer brennenden Speiswanne gefüllt mit Diesel.
Dazu wurden dann 12Kg Pulverlöcher verwendet. Es geht.....aber auch in
einem 12kg Löcher ist verdammt wenig Inhalt. Das sollte man eigentlich
regelmäßig üben, damit es im Ernstfalle wirklich klappt.
So ein Teil in der Ecke zu haben, ist darum auch eher nur
Seelenberuhigung.
Ich habe eine alte Kübelspritze bereitstehen. Das ist für Zimmerbrände
wesentlich wirkungsvoller als ein ABC-Löcher. Die Kübelspritze geht
natürlich NICHT bei brennendem Öl und Fett. Ausserdem ist sie nicht
wartungsfrei. Gelegentlich sollte man das Wasser schon wechseln, und
dabei auch mal die Spritze betätigen.
Der Sandeimer ist aber sicher eine gute Ergänzung. Er sollte aber aus
Blech sein, damit man im Zweifel damit auch etwas Brennendes nach
draussen tragen könnte. Und der Sand sollte TROCKEN sein, sonst gibt es
beim löschen von brennendem Öl oder Fett den gleichen Ärger wie bei
Wasser.
Gegen Metallbrände (LiIon Akkus) ist Sand auch eine Idee. Aber nur bei
kleineren Mengen. Wer z.B. Magnesium oder Aluminium dreht, sollte sich
Graugussspäne hinstellen.
Zu dem Sandeimer gehört natürlich auch eine Schaufel aus Blech und ein
Drahtbesen. Weniger um damit Sand zu streuen, als um etwas Brennendes
damit aufzunehmen.
> Die Löscher sind mir> suspekt...niemand hatte früher am Tannenbaum eine ABC-Löscher...sehrwohl> aber einen Eimer Sand!
Sand an einem brennenden Weihnachtsbaum anzuwenden, ist nicht einfach,
weil er nicht benetzt und runterrieselt. Was nicht heisst, dass man
damit nicht auch löschen könnte.
Die ABC-Pulverlöcher haben nur einen Vorteil: Du kannst sie ohne
Nachdenken für fast alles verwenden, und für brenndende Flüssigkeiten
sind sie sogar gut. Aber in anderen Fällen könnte auspatschen mit der
Jacke vieleicht wirkungsvoller sein.
Kohlendioxid ist auch recht wirkungsvoll, und im Gegensatz zu Pulver
kühlt es auch gut. Aber Kohlendioxid in geschlossenen Räumen ist
problematisch wegen der Nebelbildung....Du findest den Ausgang nicht.
Und Du solltest aber abhauen, selbst wenn das Feuer aus ist, weil dort
jetzt im Zweifel wenig Sauerstoff zum erfolgreichen Atmen über ist.
Egal. Du solltest einfach mal etwas löschen üben. Oder überhaupt den
Umgang mit Feuer. Ein Schmiedekurs bei der VHS z.B., die mit Kohlen
arbeiten und nicht mit einem Gasfeuer. Ich habe leider nur einmal
gesehen, wo so etwas angeboten wurde.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
PS: 10l Kübelspritzen gibt es neu im Feuerwehrbedarf. Aber die sind
nicht billig. Gebrauchte 15l Kübelspritzen gibt aus Kasernenauflösungen
für 30-50 Euro. Passende Ersatzdichtungen und Schlauchdüsen auch für
Sprühstrahl gibt es im Industriezubehör. Klassisch bei Luftschutzpumpen
aus dem zweiten Weltkrieg wurden Verschraubungen mit Hanf und Leinöl
abgedichtet, und sonstige Dichtungen aus gefettetem Leder hergestellt.