Hallo,
ich bekomme bald eine Car Hifi Endstufe die ehemals viel verwendet wurde
aber noch funktioniert, die Stufe stammt aus dem Jahr 2000.
Die Stufe selbst läuft im A/B Betrieb und leistet gebrückt bis zu 1000W
an 4 Ohm, bei einem Wirkungsgrad von ca. 50% :P
Damit diese Leistung überhaupt möglich ist werden die Railspannungen per
Schaltregler erzeugt.
Da sie optisch sowieso aufgearbeitet und dafür zerlegt wird frage ich
mich ob ich die Pufferelkos auf der Sekundärseite austauschen sollte in
Hinblick auf die Lebensdauer, die Rippelstrombelastung an der Stelle
wird nicht wenig sein. Am besten gegen Low ESR oder kann das ein
"Eigentor" sein und andere Probleme verursachen?
Danke!
lg,
Jan
Jan schrieb:> und andere Probleme verursachen?
Gute Elkos kosten Geld. Nimm möglichst keine 85-Grad-Typen. Warum
tauschen wenn sie noch gesund sind und keinen Bauch haben?
>Gute Elkos kosten Geld. Nimm möglichst keine 85-Grad-Typen.
Okay, danke! Die Stelle ist ansonsten nicht kritisch? Sprich 105C° low
ESR und gut? (es sind 6x 2200µF 63V Becherelkos)
>Warum tauschen wenn sie noch gesund sind und keinen Bauch haben?
Ich habe ein wenig Bauchschmerzen, auch auf der Primärseite hingen die
Elkos die letzten 16 Jahre ständig an der Batterie, es sind nur 16V
Typen. Davor ist die Endstufe abgesichert mit 130A, wenn da einer kaputt
geht und mir der Wagen deshalb brennt...
Sekundär werden sie wie gesagt hoch belastet, hoffe durch den Tausch die
Betriebssicherheit wieder zu erhöhen.
Hm, dass sich jemand um das Abbrennen der ersetzbaren Karre
Sorgen macht, der sein unersetzliches Gehör mit 1000 W
Schallleistung zebummern will, ist schon komisch...
Ansonsten:
16 Volt Elkos hielten 16 Jahre an der Kfz-Versorgung?
Entweder ist da eine gute Schutzschaltung vor, und/oder die
Dinger haben noch QUALITÄT. - Wenn sie noch gut aussehen: Lass
sie drin, so schnell findest du keine vergleichbare Qualität!
>En Auto fährt vielleicht 2000 Stunden in seinem Leben.>Das ist für Elektronic nichts.
Elkos altern sogar in der Originalverpackung.
Würde mich nicht wundern, wenn die Stromversorgung höchstens
"runtergefahren" wird aber nie ausgeschaltet.
1000W (50% = 2000W) im Auto sind ganz schön viele Ampere.
Ein hierfür geeigneter Schalter würde wohl entsprechend preiswert sein.
MaWin schrieb:> En Auto fährt vielleicht 2000 Stunden in seinem Leben.> Das ist für Elektronic nichts.
Ich bin mit meiner alten Scherbel mehr als 220.000 km gefahren. Du
meinst dabei war die Durchschnittsgeschwindigkeit tatsächlich 110 km/h?
Bei einem Kadett C mit 50 PS Motörchen ???
Die 120.000 km, die so ein Taxi im 24h Schichtbetrieb bereits nach einem
Jahr runtergeschrubbt hat, übersteigen deine 2000 Stunden locker.
> Auto fährt vielleicht 2000 Stunden in seinem Leben.> Das ist für Elektronic nichts.
Es treten aber wesentlich mehr Erschütterungen auf während der Fahrt auf
als bei einer Kaffeemaschine in der ruhigen Küche. Daher sollte man gut
überlegen, wie man die Teile tauscht und wieder befestigt damit sie nie
in Resonanz kommen und mechanisch abbrechen.
oszi40 schrieb:>> Auto fährt vielleicht 2000 Stunden in seinem Leben.>> Das ist für Elektronic nichts.>> Es treten aber wesentlich mehr Erschütterungen auf während der Fahrt auf> als bei einer Kaffeemaschine in der ruhigen Küche. Daher sollte man gut> überlegen, wie man die Teile tauscht und wieder befestigt damit sie nie> in Resonanz kommen und mechanisch abbrechen.
Nicht nur das. Es gäbe überhaupt keinen Grund für Defekte an der
Elektronik oft schon nach wenigen 10.000 km, wenn man die reine
Betriebsstundenzahl als Kriterium zugrunde legt. Dann müsste gerade die
Elektronik bis zum verschrotten einwandfrei funktionieren. Pustekuchen!
Jeder kennt die leidigen und teuren Ausfälle. Hier nur auf die
Betriebsstunden zu verweisen hieße folglich, im Auto wird nur der aller
letzte Müll an Bauteilen verbaut und die Platinen der deutschen
Autoindustrie hat ein chinesischer Azubi im Hinterhof mit einem
Baumarktlötkolben zusammengekloppt.
>Hm, dass sich jemand um das Abbrennen der ersetzbaren Karre>Sorgen macht, der sein unersetzliches Gehör mit 1000 W>Schallleistung zebummern will, ist schon komisch...
Nur weil die Endstufe das Leistet heißt es nicht das man es auch
brauchen würde. Es ist keine "BumBum" Installation sondern echtes Hifi
per DSP eingemessen und die Laufzeit korrigiert. Ungesund laut höre ich
nie, das Hobby hat halt leider einen schlechten Ruf.
>Ansonsten:>16 Volt Elkos hielten 16 Jahre an der Kfz-Versorgung?>Entweder ist da eine gute Schutzschaltung vor, und/oder die>Dinger haben noch QUALITÄT. - Wenn sie noch gut aussehen: Lass>sie drin, so schnell findest du keine vergleichbare Qualität!
Der Eingang von Car Hifi Endstufen sieht zu 90% immer gleich aus,
Sicherung + 16V Kondensatorbank, es gibt noch bei besseren Stufen einen
Verpolschutz in Form einer Diode Parallel zu den Elkos, Diode geht
kaputt schließt die Versorgung kurz und die Sicherung löst aus. Diode
tauschen ist im Servicefall halt billiger als den Schaltregler zu
reparieren...
>En Auto fährt vielleicht 2000 Stunden in seinem Leben.>Das ist für Elektronic nichts.
Verkürzen die Temperaturwechsel (Sommer - Winter) nicht die Lebensdauer?
(immerhin 16 Jahre lang) Nicht falsch verstehen, bin ja froh wenn ich
nichts daran machen muss. Mache mir halt Sorgen das ich in einem halben
Jahr wieder alles zerlegen muss weil die Stufe defekt ist.
>Elkos altern sogar in der Originalverpackung.
Kommt doch auch immer auf die Lagerbedingungen an.
>Würde mich nicht wundern, wenn die Stromversorgung höchstens>"runtergefahren" wird aber nie ausgeschaltet.
Wird sie schon sonst saugt die Stufe ja die Batterie leer. (Ruhestrom
liegt bei den meisten Car Hifi Endstufen so bei ~1mA) Das Radio hat
einen Remote Ausgang der die Stufen "startet"
>1000W (50% = 2000W) im Auto sind ganz schön viele Ampere.>Ein hierfür geeigneter Schalter würde wohl entsprechend preiswert sein.
komme gerade nicht ganz mit, was für ein Schalter?
>Soso!>>>PMPO oder RMS ?
Da kommt ein "echtes" KW raus. ;-) Ist zwar nicht diese Stufe aber der
Innenaufbau ist exakt derselbe, die Leiterplatte verwendeten mehrere
Hersteller:
http://amp-performance.de/611-blaupunkt-velocity-burning-desire-1.html>Die 120.000 km, die so ein Taxi im 24h Schichtbetrieb bereits nach einem>Jahr runtergeschrubbt hat, übersteigen deine 2000 Stunden locker.
Kenne die Vorgeschichte halt leider nicht, ich weiß nur sie funktioniert
bestens im Moment.
>Es treten aber wesentlich mehr Erschütterungen auf während der Fahrt auf>als bei einer Kaffeemaschine in der ruhigen Küche. Daher sollte man gut>überlegen, wie man die Teile tauscht und wieder befestigt damit sie nie>in Resonanz kommen und mechanisch abbrechen.
Selbst die großen Übertrager werden oft nicht festgeklebt und viele 90er
Jahre Verstärker laufen immernoch. Regt mich schon lange auf :)
Jan schrieb:>>PMPO oder RMS ?>> Da kommt ein "echtes" KW raus. ;-)
Wie hoch ist denn die Betriebsspannung des Verstärkers?
Anhand dieser kann man ja schnell ausrechnen, wie gross
die Leistung wirklich ist.
>Wie hoch ist denn die Betriebsspannung des Verstärkers?>Anhand dieser kann man ja schnell ausrechnen, wie gross>die Leistung wirklich ist.
Stufe liegt noch nicht vor mir, die Elkos Sekundär sind 63V Typen. (3
für die positive Railspannung, 3 für die negative) In Brücke passt das
schon, die Werte auf der Seite sind außerdem keine Angaben vom
Hersteller sondern gemessene Werte:
http://amp-performance.de/611-Blaupunkt-Velocity-Burning-Desire-1.html
Kann keiner mehr etwas zum ursprünglichem Thema sagen? Sollte ich wegen
der unbekannten Vorgeschichte des Verstärkers zumindest die 6 Elkos
einfach zur Sicherheit tauschen? Wenn ja gegen was? (low ESR?)
Die Endstufe funktioniert doch. Niemand wird sich außerdem stundenlang
die volle Dröhnung an Lautstärke geben. Es gibt also keinen erkennbaren
Grund irgendwas zu wechseln.
MaWin schrieb:> En Auto fährt vielleicht 2000 Stunden in seinem Leben.
Was das nun wieder für ein Unsinn?
Mein Durchschnittsgeschwindigkeit bei normaler Nutzung (eigentlich ist
sogar noch relativ viel Landstraße dabei, für Berliner Verhältnisse...)
liegt seit Jahren immer irgendwo zwischen 33 und 38Kmh.
Ich hoffe doch sehr daß die Karre mehr als 80000 Km hält!?? Bei den
bisherigen Fahrzeugen war das jedenfalls immer so...
Habe die Stufe nun vor mir, 2 der 6 Elkos haben tatsächlich eine leichte
Delle. (ist nicht so leicht zu sagen wegen der Plastikkappe über der
Sollbruchstelle, sind halt leicht nach oben gedellt)
Die Stufe läuft allerdings trotzdem noch. Gegen was kann man tauschen?
Jan schrieb:> Gegen was kann man tauschen?
Ist das eine ernstgemeinte Frage? Selbstverständlich vorzugsweise gegen
ELKOs mit gleichem Pinabstand, gleichem oder kleineren Durchmesser,
kleinerer, gleicher, oder nur unwesentlich (noch leicht ins Gehäuse
passender) Höhe, und vergleichbaren oder besseren Eigenschaften?
Sebastian S. schrieb:> Elkos altern sogar in der Originalverpackung.
Elkos altern gerade in der Originalverpackung. Das geht sogar so weit,
dass man sie im Extremfall vor der Benutzung erstmal wieder formieren
sollte, weil sich bei spannungsloser Lagerung die Isolationsschicht
abbauen kann.
Wenn Du so tauschgeil bist brauchst Du nicht 10 mal nachfragen.
Jan schrieb:> 2 der 6 Elkos haben tatsächlich eine leichte> Delle.
Wa ergibt eine Messung zu den Werten der Elkos? Werte wie die anderen
vier? Dann wieder reinlöten weil man die Flöhe husten hörte.
>Ist das eine ernstgemeinte Frage?
Ja. Es ist ja kein 0815 Trafonetzteil sondern ein 1kw Schaltregler. Will
der einen low ESR / Low ESL Elko sehen oder vielleicht wird er durch zu
"gute" Bauelemente instabil?
>Elkos altern gerade in der Originalverpackung. Das geht sogar so weit,>dass man sie im Extremfall vor der Benutzung erstmal wieder formieren>sollte, weil sich bei spannungsloser Lagerung die Isolationsschicht>abbauen kann.
Lässt sich an der Stelle leider nicht wirklich machen ohne sie
auszubauen.
>Wenn Du so tauschgeil bist brauchst Du nicht 10 mal nachfragen.
Ich weiß wie das aussieht, die Teile sehen aber tatsächlich komisch aus.
Habe ein Bild angehängt, dachte erstmal unter der Kappe ist Luft
allerdings ist es fest wenn man dagegen drückt. Fällt besonders auf
wenn man sich die anderen 4 ansieht, die sind eher nach innen geneigt
bzw. flach. Oder bin ich da zu vorsichtig?
>Wa ergibt eine Messung zu den Werten der Elkos? Werte wie die anderen>vier? Dann wieder reinlöten weil man die Flöhe husten hörte.
Prüfe ich wenn ich die Stufe zerlegt habe für die optische Aufarbeitung.
Jan schrieb:>>Ist das eine ernstgemeinte Frage?>> Ja. Es ist ja kein 0815 Trafonetzteil sondern ein 1kw Schaltregler. Will> der einen low ESR / Low ESL Elko sehen oder vielleicht wird er durch zu> "gute" Bauelemente instabil?
Du weißt also von diesen möglichen Problemen - willst allerdings
versuchen, ob Du da was verbessern kannst, oder? Wir aber kennen die
Schaltung (und deren Feinheiten in der Regelung ebenfalls) nicht.
Hast Du Schaltpläne?
>Du weißt also von diesen möglichen Problemen - willst allerdings>versuchen, ob Du da was verbessern kannst, oder? Wir aber kennen die>Schaltung (und deren Feinheiten in der Regelung ebenfalls) nicht.
Nein nicht verbessern, nur erhalten bzw. reparieren. Würde ich ein
Datenblatt für die Elkos finden (es steht nur SMH drauf) würde ich
Bauteile mit ähnlichem ESR kaufen. Ich bin mir zwar zu 90% sicher das
ein niedriger ESR der Elkos hier relativ egal ist (sind ja jeweils 3
Stück parallel geschaltet) will aber nichts riskieren.
>Hast Du Schaltpläne?
Leider nein :(
Ich frage aber beim Hersteller nach vielleicht habe ich ja glück.
Netzteil ist um einen TL494 aufgebaut.
>Schon bekannt?
Nein, danke fürs teilen! Ich lese es durch :)
Jacko schrieb:> der sein unersetzliches Gehör mit 1000 W> Schallleistung zebummern will, ist schon komisch...
Komischer ist noch: WOHER kommen diese utopischen 1000 Watt????? Mal
rein technisch nachgedacht, wenn man 1000 Watt Power hat, wieviel
Netzleistung man dazu benötigt?? Also, bitte, Schuster bleib bei deinen
Leisten!! Quatsch nicht jeden Unsinn der Hersteller nach - jeder normale
Mensch kann rechnen und weiß, wieviel KW(!!) ein Kraftwerk erst mal
erzeugen muss, um ca 50 Prozent auch am Ausgang zu gewinnen!! Solche
Spinnerei-Angaben mit 1000 Watt Ausgang - denk mal bitte logisch!!!
Glaubst auch alles, was auf der Verpackung steht, was? - kopfschüttelnd
Themenseite wegklick!! ist einfach unerträglich so mancher mensch.. Zum
glück kennt man den nicht persönlich, dem würd ich die Meinung geigen!
1000Watt-Wow!!! schrieb:> Solche Spinnerei-Angaben mit 1000 Watt Ausgang
Nun, solche Werte ergeben sich einfach aus der Betriebsspannung
des Verstärkers und dem ohmschen Gesetz. Ob die Lautsprecher
diese Leistung auch vertragen und wie lange der Verstärker diese
Leistung wirklich liefern kann, ist eine andere Frage. Wenn man
diese Leistung sowieso nicht abruft, macht eine derart hohe
Spannung keinen Sinn, weil diese bei niedrigeren Leistungen
wesentlich mehr Verluste als bei kleineren Verstärkern ergibt.
Diese TL494 Wandler in Car-boostern sind eigentlich alle gleich
(schlecht). Vordergründig müssen die Elkos vor allem den Stromripple
vertragen, der ESR ergibt sich fast daraus. Andererseits kann ein extrem
niedriger ESR dazu führen, dass im Einschaltmoment einem die primären
PowerMOSFETs explodieren. Wenn man sich mal in entsprechenden Foren
umschaut, scheinen durchgebrannte Schaltnetzteil-MOSFETs die
Hauptausfallursache in car-boostern zu sein. Ich selbst hatte mal einen
von Harman Kardon auf dem Tisch, mit exakt diesem Fehler.
Harald W. schrieb:> Nun, solche Werte ergeben sich einfach aus der Betriebsspannung> des Verstärkers und dem ohmschen Gesetz.
Jup. Am besten aber setzt man für worst-case-Berechnungen die niedrigst
vorkommende Impedanz des Treibers, im verwendeten Frequenzbereich, ein
(Datenblatt Impedanzverlauf, Konfiguration Frequenzweiche(n)/Filter und
Subsonic-Hochpaß überprüfen).
Harald W. schrieb:> Wenn man> diese Leistung sowieso nicht abruft, macht eine derart hohe> Spannung keinen Sinn, weil diese bei niedrigeren Leistungen> wesentlich mehr Verluste als bei kleineren Verstärkern ergibt.
Grundsätzlich ebenfalls völlig richtig, auch werden Impedanzen von
Woofern je niedriger umso sinnloser, eigentlich, allgemein gesagt.
Jedoch darf die Endstufe gerne "2-Ohm-stabil" sein, da ist sie umso
betriebssicherer, wenn man sie nur bis 4 Ohm benutzt... Oder: Für höhere
Impedanzen (bei gleicher Leistung) braucht´s halt mal höhere Spannungen.
1000Watt-Wow!!! schrieb:>
Der gute "wow" plappert anscheinend selbst etwas nach, ohne die
Zusammenhänge komplett zu überschauen. Und echauffiert sich noch dazu
weit über Gebühr. Hmmm... unerträglich, so mancher Mensch. Seit "wow"´s
Beitrag fühle ich mich deshalb genötigt, die Themenseite kopfschüttelnd
zu schließen... ;-)
Jupp schrieb:> Lange Rede, kurzer Sinn: Such dir aus der Panasonic FR-Serie die> passenden aus.
Jau, natürlich kann man das. Mit besten Erfolgschancen. Oder man lötet
einen beuligen aus, und mißt mal anständig. (Erlaubt auch Rückschlüsse,
ob man alles überhaupt tauschen sollte.) Natürlich können bei diesem die
nominellen/neu- Werte von Kapazität sowie ESR schon etwas verringert
sein...
Harald W. schrieb:> 1000Watt-Wow!!! schrieb:>>> Solche Spinnerei-Angaben mit 1000 Watt Ausgang>> Nun, solche Werte ergeben sich einfach aus der Betriebsspannung> des Verstärkers und dem ohmschen Gesetz. Ob die Lautsprecher> diese Leistung auch vertragen und wie lange der Verstärker diese> Leistung wirklich liefern kann, ist eine andere Frage. Wenn man> diese Leistung sowieso nicht abruft, macht eine derart hohe> Spannung keinen Sinn, weil diese bei niedrigeren Leistungen> wesentlich mehr Verluste als bei kleineren Verstärkern ergibt.
hast immernoch nichts dazugelernt. Nunja, es sei dir verziehen, daß
nicht weißt, woher die 1000Wattt kommen! Ohmsches gesetz, und bisschen
Hirn zusammen, abzüglich technisches Grundschulwissen-Physik 6.
Klasse(!) - wozu is solches Forum gut? Also Bildung sieht schon mal
anders aus! Schulbildung hat offenbar nicht jeder-zumindest Du nicht!
und das kommentiere ich sogar gerne, weil mit Technik bestuimmt
genausoviel Ahnung wie ne Kuh vom Biersaufen hast... von daher, ich
nehms dir nich krumm, deine elektronische Schulbildung lässt den Schluss
zu eines Hirnschlusses-ähm-Gehirn-Kurzschlusses mit 1000 Watt
Ausgangsleistung bei 230 VAC Eingangsspannung ganz passabel... würd ich
meinen.. es sei denn, es sind nur 12 oder 24 Volt, dann haste grad das
Kraftwerk gewonnen! Haushaltsleitung nicht 230 VAC sondern vermutlich
minimal 1 Megawatt Steckdosen-Leitung... Prima-will ich auch haben.....
Homo Habilis schrieb:> ESR schon etwas verringert
Sorry, der ESR wäre wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
erhöht - und nicht verringert.
>Lange Rede, kurzer Sinn: Such dir aus der Panasonic FR-Serie die>passenden aus.
Bin mir sicher auf der Primärseite wären die genau richtig, sekundär
aber auch?
>Komischer ist noch: WOHER kommen diese utopischen 1000 Watt????? Mal>rein technisch nachgedacht, wenn man 1000 Watt Power hat, wieviel>Netzleistung man dazu benötigt?? Also, bitte, Schuster bleib bei deinen>Leisten!! Quatsch nicht jeden Unsinn der Hersteller nach - jeder normale>Mensch kann rechnen und weiß, wieviel KW(!!) ein Kraftwerk erst mal>erzeugen muss, um ca 50 Prozent auch am Ausgang zu gewinnen!! Solche>Spinnerei-Angaben mit 1000 Watt Ausgang - denk mal bitte logisch!!!>Glaubst auch alles, was auf der Verpackung steht, was? - kopfschüttelnd>Themenseite wegklick!! ist einfach unerträglich so mancher mensch.. Zum>glück kennt man den nicht persönlich, dem würd ich die Meinung geigen!
Ich habe die Seite oben nicht zum Spaß verlinkt, nochmal: Das sind echte
gemessene Werte! Der Betreiber der Seite misst das selber nach.
http://amp-performance.de/106-von-Alpine-bis-Zapco.html
Ich bin mir 100% sicher die 1000W werde ich nie im Leben jemals
brauchen, die Tieftöner selber vertragen "nur" 150W (sind 2 Stück im
Fußraum weil sich dann mit dem Frontsystem ein harmonischeres Klangbild
ergibt)
Die Stufe ist aber ansonsten eine "Legende", mir gefiel sie einfach
optisch und technisch.
>Nun, solche Werte ergeben sich einfach aus der Betriebsspannung>des Verstärkers und dem ohmschen Gesetz. Ob die Lautsprecher>diese Leistung auch vertragen und wie lange der Verstärker diese>Leistung wirklich liefern kann, ist eine andere Frage. Wenn man>diese Leistung sowieso nicht abruft, macht eine derart hohe>Spannung keinen Sinn, weil diese bei niedrigeren Leistungen>wesentlich mehr Verluste als bei kleineren Verstärkern ergibt.
Die 1000W sind in 4Ohm gebrückt gemessen, der schlechte Wirkungsgrad
stört in einem Auto ja auch nicht wirklich ;-)
>Diese TL494 Wandler in Car-boostern sind eigentlich alle gleich>(schlecht). Vordergründig müssen die Elkos vor allem den Stromripple>vertragen, der ESR ergibt sich fast daraus. Andererseits kann ein extrem>niedriger ESR dazu führen, dass im Einschaltmoment einem die primären>PowerMOSFETs explodieren. Wenn man sich mal in entsprechenden Foren>umschaut, scheinen durchgebrannte Schaltnetzteil-MOSFETs die>Hauptausfallursache in car-boostern zu sein. Ich selbst hatte mal einen>von Harman Kardon auf dem Tisch, mit exakt diesem Fehler.
Okay, danke! Die Information ist viel Wert. Was für Ersatzelkos würdest
Du mir dann empfehlen? Gibt es keine Einschaltstrombegrenzung?
(Schaltnetzteile gehen ja Teilweise auch in den "Hickup" Modus)
>Jau, natürlich kann man das. Mit besten Erfolgschancen. Oder man lötet>einen beuligen aus, und mißt mal anständig. (Erlaubt auch Rückschlüsse,>ob man alles überhaupt tauschen sollte.) Natürlich können bei diesem die>nominellen/neu- Werte von Kapazität sowie ESR schon etwas verringert>sein...
Kapazität kann ich messen... ESR leider nicht :( Genau das wäre
interessant gewesen. Was mich wundert: es sind jeweils 3 Elkos parallel
geschaltet, das macht eigentlich nur Sinn wenn der ESR niedrig sein soll
bzw. wenn die Bauhöhe ein Problem ist. Das würde ich jetzt z.B. als
Ersatz bestellen:
http://www.mouser.de/ProductDetail/Cornell-Dubilier-CDE/SLP222M063C3P3/?qs=sGAEpiMZZMtZ1n0r9vR22XwFQlyFcob6DbWRRDW2aZM%3d
Passt von der Bauform, 105C° Typ und verträgt einen hohen Ripplestrom.
>hast immernoch nichts dazugelernt. Nunja, es sei dir verziehen, daß>nicht weißt, woher die 1000Wattt kommen! Ohmsches gesetz, und bisschen>Hirn zusammen, abzüglich technisches Grundschulwissen-Physik 6.>Klasse(!) - wozu is solches Forum gut?
Warum man sich gleich im Ton vergreifen muss, finde ich voll daneben
aber naja...
Die 1000W kommen aus einer Batterie, wer die wirklich voll verwenden
will hat mit Sicherheit eine Zusatzbatterie im Kofferraum verbaut. (Habe
ich auch aber wegen anderen Gründen)
Moderne AGM Batterien liefern Kaltstartströme im kA Bereich, so eine
Stufe kann da locker versorgt werden. Geht sogar noch krasser:
http://amp-performance.de/1343-NoName.htmlhttp://www.stetsom.com.br/pt/produto/s80/
Homo Habilis schrieb:> Jupp schrieb:>> Lange Rede, kurzer Sinn: Such dir aus der Panasonic FR-Serie die>> passenden aus.>> Jau, natürlich kann man das. Mit besten Erfolgschancen. Oder man lötet> einen beuligen aus, und mißt mal anständig.
Ich gebe dir ja recht, aber:
Wer soviel schreibt wie der OP statt zu messen hat erfahrungsgemäß nix
zum Messen. Auf entsprechendem Niveau wird sich die "Reparatur" bewegen.
Deswegen und knappes, aber trotzdem erfolgversprechendes "nimm das und
gut ists". ;)
>Wer soviel schreibt wie der OP statt zu messen hat erfahrungsgemäß nix>zum Messen. Auf entsprechendem Niveau wird sich die "Reparatur" bewegen.>Deswegen und knappes, aber trotzdem erfolgversprechendes "nimm das und>gut ists". ;)
Ich schrieb ja selbst schon, ESR messen geht momentan nicht. Ansonsten
ist meine Werkstatt gut ausgestattet. Mich fragt sowieso was es bringen
soll an gebrauchten und offenbar teilweise defekten Bauteilen zu messen,
die heutigen Werte entsprechen mit Sicherheit nicht mehr dem
Auslieferungszustand.
>Und hier noch ein wenig Hilfe für die leid geplagten Opfer des Unsinns:>>http://www.heise.de/ct/Redaktion/cm/Thumpmobile_Zapper.html>>Sicher vielen schon bekannt, aber immer wieder schön zu lesen...
Ja kenne ich, möchtegern witzig und (hauptsächlich für den Autor)
peinlich geschrieben. Leider kann jeder Spinner seine geistigen
"Ergüsse" im Netz teilen und sich wichtig fühlen. Was ihm nicht klar
ist, er selber lässt sich genauso einer nervigen Gruppe zuordnen, (u.A.
der Märklin Fanclub lässt ein Bild von der Person entstehen) aber hey,
ich habe keine Vorurteile bevor ich einen Menschen kennen gelernt habe.
Würde ich Dir auch raten. Oder mache ich mich über Deine Hobbys lustig?
Für alle die das Thema doch noch interessiert: Richtiges Car-Hifi hat
NICHTS mit den Typen zu tun die typischerweise auf Fastfood Parkplätzen
um die Wette dröhnen. Es geht mir ausschließlich um hohe Klangqualität
in normaler Lautstärke, nicht mehr und nicht weniger.
>Warum soll der bei weniger zulässigem Ripplestrom besser sein?
Hebt ein 105C° Typ besonders im Auto nicht länger durch die
Temperaturwechsel? Du warst ja nicht dafür die Elkos zu tauschen, was
meinst Du zu dem Bild, kann diese Beule auch normal sein?
Die Belastung der Sekundärelkos wächst mit der Ausgangsleistung. Wenn Du
also kaum über 150W hinauskommen willst, dürfte der Stress in den Elkos
im Mittel eher moderat sein.
Auch wenn Du den ESR nicht messen kannst - kannst Du mal die
Tempereraturerhöhung der Elkos im laufenden Betrieb prüfen.
So etwa ab 20C Temperaturdifferenz zur unmittelbaren Umgebung ("fühlt
sich wärmer an") würde ich über einen Austausch nachdenken.
Welche ErsatzTypen da in Frage kommen kann ich natürlich ohne Kenntnis
der ripple-Ströme auch nicht sagen.
Aus dem Bauch heraus sach ich mal: Die Elkos sind das kleinste Problem.
Btw - irgendwelche Schutzschaltungen gegen Überstrom habe ich bei H/K
nicht entdecken können, wo käme man denn da hin!
Okay, danke! Ich lasse die Stufe sowieso eine Weile am Netzteil laufen
(mit kleiner Last) bevor sie im Auto verbaut wird dann kann ich sowas
gleich prüfen. Bin natürlich froh wenn die Elkos OK sind und ich nichts
machen muss.
>Aus dem Bauch heraus sach ich mal: Die Elkos sind das kleinste Problem.
Wo liegt das Hauptproblem?
>Btw - irgendwelche Schutzschaltungen gegen Überstrom habe ich bei H/K>nicht entdecken können, wo käme man denn da hin!
Hm OK. Funktioniert hat es trotzdem die letzten 16 Jahre und zumindest
die Lautsprecher haben eine Schutzschaltung (Offset) bekommen. Der
Nachfolger meiner Stufe war allerdings bekannt in Flammen aufzugehen,
das Problem war tatsächlich das Netzteil. Bevor die 120A Sicherung
auslöst kann es halt ganz schön warm werden.
Das Hauptproblem sehe ich in den primären PowerMOSFETs. Es gibt keine
wirksame Strombegrenzung und man kann nur hoffen, dass der
Einschaltimpuls aufgrund des endlichen Innenwiderstandes im
Versorgungskreis keinen Schaden anrichtet. Mich wundert eher, dass die
Teile überhaupt eine gewisse Zeit durch stehen.
Schon Seltsam
Ich hör immer nur: meine Endstufe hat 1000 Watt, meine 2000 Watt usw.
Eine gute Endstufe mit 80% Wirkungsgrad des Spannungswandlers bei 1000
Watt (angenommener) Sinus Ausgansleistung braucht rund 100A bei 12 Volt.
Eine einzelne normale Autobatterie wäre in einer halben Stunde, im Stand
sowas von leer. Die Kabel und Stecker-verluste bei 100A lassen wir auch
noch weg. Auch das die Bordelektronik zu spinnen beginnt, selbst bei
laufenden Motor. Das die Lichtmaschine kocht. Alles egal.
Nur WARUM?
Anstatt hunderte Euro in billig Endstufen zu investieren sollte man
vielleicht gute Lautsprecher kaufen und kleinere - billigere Endstufen
???
https://de.wikipedia.org/wiki/Kennschalldruck
nur mal so als Denkanstoß ;)
P.S.: Die Vorredner haben schon recht der ESR ist bei Schaltnetzteilen
enscheidend, Elko's altern schneller mit steigender Umgebungstemperatur
u. Frequenz/Impulsstrombelastung, und das ohne sichtbaren "Bauch". Also
Temperatur verringern, Kabelquerschnitt "sparen" => Wirkungsgrad
erhöhen. Und dabei den Klirrfaktor nicht vergessen ;-)
Wolfgang P. schrieb:> Nur WARUM?
Weil große Zahlen geil sind. Mädchenmarkt, Satan, Aldi & Co. verkaufen
so nahezu allen möglichen Mist.
> Anstatt hunderte Euro in billig Endstufen zu investieren sollte man> vielleicht gute Lautsprecher kaufen und kleinere - billigere Endstufen
Jetzt störe doch die Carhifi-Seppels doch nicht mit Fakten ;)
"Wir sind die Borg. Wirkungsgrad ist irrelevant."